Wirtschaftsspionage
Der Deutschlandfunk hat im Hintergrund Politik heute über Wirtschaftsspionage berichtet. Das Transcript ist noch nicht online, dafür aber das MP3.
Sehr interessant, vor allem im Zusammenhang mit Telekom-Gate.
Der Deutschlandfunk hat im Hintergrund Politik heute über Wirtschaftsspionage berichtet. Das Transcript ist noch nicht online, dafür aber das MP3.
Sehr interessant, vor allem im Zusammenhang mit Telekom-Gate.
Bei Telemedicus findet sich ein Bericht über die Konferenz „Reales Recht für virtuelle Welten”, die letzte Woche in Berlin stattfand:
Und wieder flogen die Penisse - das bekannte Beispiel von Anshe Chung, jenem Avatar, der auf einer virtuellen Pressekonferenz das Ziel einer Phallus-Attacke wurde, durfte natürlich nicht fehlen. Doch das Thema der von der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Hans-Bredow-Institut veranstalteten Konferenz mit dem Titel „Reales Recht für virtuelle Welten“ (PDF) war grundsätzlicher Natur: Ist das Recht Hemmschuh oder Entwicklungsvoraussetzung für virtuelle Welten? Ein kursorischer Rückblick. Die Konferenz war zweigeteilt: Auf einem nichtöffentlichen Workshop diskutierten tagsüber internationale Experten in mehreren Abschnitten schwerpunktmäßig Fragen des virtuellen Eigentums, der Persönlichkeitsrechte sowie allgemeiner Abgrenzungsfragen zwischen Spiel und Realität. Die Diskussion setzte sich mit leicht verändertem Schwerpunkt bei der öffentlichen Podiumsdiskussion am Abend fort. Dort stand das Thema Jugendschutz im Vordergrund sowie die Frage, ob die deutsche Rechtslage im internationalen Vergleich ausreichend attraktive Bedingungen für Betreiber virtueller Welten bietet.
Und auch die Deutschlandfunk-Sendung “Markt und Medien” hat darüber berichtet (MP3).
Der J!Cast Folge 59 behandelt das Thema “Nutzerprofile“:
Wie wäre es, wenn jemand all unsere Schritte durch das WWW beobachten würde, alle Seitenaufrufe protokollieren würde und unser Nutzerverhalten bald so gut kennen würde, dass er es schon vorhersehen könnte…?
Tatsächlich hinterlässt jeder von uns Fußspuren im Netz, wenn auch nur in Form der IP-Adresse seines PC. Noch nicht bedrohlich, mag man in ersten Moment denken. Doch was passiert mit Daten, die wir in eine Maske eingeben und etwa an eine Behörde oder ein Unternehmen schicken? Wird tatsächlich alles gespeichert, was in die Google-Suchmaschine eingegeben wird? Und wie kann sich ein Internetnutzer gegen die Erstellung von Nutzerprofilen schützen? Diese und andere Fragen beantwortet Michael Wilms im Gespräch mit Jana Semrau. Er ist Mitarbeiter der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit in Nordrhein-Westfalen und für alles zuständig, das mit Medien und Technik zu tun hat.
Das OpenStreetMap-Projekt wurde am Samstag in der Deutschlandfunk-Sendung “Computer & Kommunikation” vorgestellt: Offene Weltkarte - Wikipedia für Hobby-Kartographen.
Linux. - Die offene Software ist in gewisser Weise auch eine Lebenseinstellung. Zu dieser Lebenseinstellung gehört der Wunsch nach der freien Verfügbarkeit von Wissen. Aus diesem Wunsch heraus ist unter anderem die von jedem bearbeitbare Online-Enzyklopädie Wikipedia entstanden. Ganz ähnlich angelegt ist OpenStreetmap, eine Art Wikipedia für Kartendaten.
Der Bundesrat hat am Freitag das Gesetz zum Schutz des geistigen Eigentums abgenickt,was am 11. April nach vierjähriger Diskussion einer EU-Richtlinie vom Bundestag beschlossen wurde. Auf die Auswirkungen des Gesetzes und die schwammigen Formulierungen haben wir mehrfach hingewiesen. Der Deutschlandfunk hat in der Sendung “Hintergrund” ausführlich das Gesetz beleuchtet: Von Piraten, Verbrechern und einem Kampf gegen Windmühlen.
Hier gibt es die MP3 zum anhören..
100 Euro - mehr sollen Anwälte für einfache Abmahnungen nicht verlangen dürfen. Außer der FDP begrüßen diese Idee alle Parteien des Bundestages. Doch so wie sie umgesetzt wurde, wird die Regelung in der unerfreulichen Praxis kaum etwas ändern, sagen Anwälte wie Sascha Kremer, der vor allem Tauschbörsennutzer vertritt, die von der Musikindustrie abgemahnt wurden. Zum einen, so Kremer, sei das Gesetz schwammig formuliert:
“Zum anderen ist vom Gesetzgeber der Regelungsbereich vom Gesetzgeber so eng gefasst worden, dass es praktisch keine vernünftigen Anwendungsfälle dafür gibt. Das ist eine Vorschrift, die man geschaffen hat, weil es einen Druck gab, dass was passieren muss, was die Abmahnungen angeht, die sehr schön klingt und eine wunderschöne Augenwischerei ist, in der Praxis aber überhaupt nichts ändern wird.”
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Das zweite Problem: Das Telekommunikationsgesetz gestattet Providern nur, ihre Daten an “berechtigte Stellen” herauszugeben. “Berechtigte Stellen” aber seien nur staatliche Stellen, nicht die Medienindustrie, sagt Urheberrechts-Experte Til Kreutzer:“Und das würde die völlig irrationale Konsequenz haben: Der Urheberrechtsinhaber hat einen Auskunftsanspruch und geht zum Richter und der Richter sagt: Provider, gib die Daten raus. Aber der Provider sagt: Ich weiß, dass du diesen Anspruch hast, aber ich darf die Daten gar nicht rausgeben, denn in dem Gesetz, das mich betrifft, steht, dass ich das nicht darf. Mit anderen Worten: Es gibt keine Datenherausgabe.”
Ein Sprecher des Justizministeriums hält dagegen: Provider können künftig sehr wohl Daten an die Musikindustrie herausgeben, denn das neue Gesetz mache etwa die Musikindustrie zu einer “berechtigten Stelle”. Auch hier werden Gerichte Klarheit schaffen müssen.
Weiteren Hintergrund bietet unsere Mitschrift eines Fachgespräches zu “Internet-Tauschbörsen – zwischen Spaß und Staatsanwalt”.
Die Deutschlandfunk-Sendung “Computer & Kommunikation” hat heute einen Bericht über Freifunk gesendet, der auf dem vergangen Wireless Community Weekend in Berlin produziert wurde: “Anschluss nebenan - Freifunk bietet kostenloses Internet per Nachbarschaftshilfe“.
Wo das moderne Glasfasernetz die Entwicklung einer DSL-Infrastruktur verhinderte und die vorhandenen Telefon- und Modemanschlüsse rar waren war Vielen der Internetzugang versperrt. Ersatz bringen engagierte Anwender, die eigene WLAN-Netze erschaffen.
Die Deutschlandradio-Kultur-Sendung “Breitband” hat am Freitag über “Wissenschaftliches Publizieren zwischen Tradition und Open Access” berichtet:
Die Open-Access-Bewegung, die Initiative, die sich seit Beginn der 90er Jahre dafür einsetzt, dass Wissenschaftler im Netz kostenlos ihre Publikationen bereitstellen, stößt bei Forschern nur begrenzt auf Begeisterung. Zwar gibt es mittlerweile über 1000 Zeitschriften im Netz, die Fachliteratur und Forschungsmaterialien vollkommen frei anbieten. Wenn man sich aber den gesamten Umfang an wissenschaftlichen Veröffentlichungen anschaut, wird man feststellen, dass davon im Netz gerade einmal 15 Prozent über Institutsarchive und weitere 5 Prozent via Open Access Zeitschriften zugänglich gemacht wird. Also ein relativ geringer Anteil. Katja Bigalke im Gespräch mit Peter Schirmbacher, Direktor des Computer- und Medienservice der Humboldt Universität in Berlin über die Hintergründe.
Der Kuechenradio-Podcast Nummer 156 dreht sich um “Das Internet, die Musikindustrie und Sojamilch“:
Auf ihrer Suche nach tragfähigen und kundenfreundlichen Geschäftsmodellen für das digitale Zeitalter denkt die Musikindustrie über eine Art Multimedia-Facebook nach: Alle Mitglieder können Filme und Musik tauschen, müssen allerdings eine monatliche Gebühr bezahlen und die Rechteinhaber können entscheiden, wie oft etwa ihre Werke getauscht werden. Das Internet, die Musikindustrie und Sojamilch - Thorsten König, Managing Director Universal Music International, im Küchenradio. Es geht aber auch um Musik.
Hier ist die MP3 dazu,
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