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Montag, 28. April 2008

Wissenschaftliches Publizieren zwischen Tradition und Open Access

Die Deutschlandradio-Kultur-Sendung “Breitband” hat am Freitag über “Wissenschaftliches Publizieren zwischen Tradition und Open Access” berichtet:

Die Open-Access-Bewegung, die Initiative, die sich seit Beginn der 90er Jahre dafür einsetzt, dass Wissenschaftler im Netz kostenlos ihre Publikationen bereitstellen, stößt bei Forschern nur begrenzt auf Begeisterung. Zwar gibt es mittlerweile über 1000 Zeitschriften im Netz, die Fachliteratur und Forschungsmaterialien vollkommen frei anbieten. Wenn man sich aber den gesamten Umfang an wissenschaftlichen Veröffentlichungen anschaut, wird man feststellen, dass davon im Netz gerade einmal 15 Prozent über Institutsarchive und weitere 5 Prozent via Open Access Zeitschriften zugänglich gemacht wird. Also ein relativ geringer Anteil. Katja Bigalke im Gespräch mit Peter Schirmbacher, Direktor des Computer- und Medienservice der Humboldt Universität in Berlin über die Hintergründe.

Hier ist die MP3.

Mittwoch, 23. April 2008

Das Internet, die Musikindustrie und Sojamilch

Der Kuechenradio-Podcast Nummer 156 dreht sich um “Das Internet, die Musikindustrie und Sojamilch“:

Auf ihrer Suche nach tragfähigen und kundenfreundlichen Geschäftsmodellen für das digitale Zeitalter denkt die Musikindustrie über eine Art Multimedia-Facebook nach: Alle Mitglieder können Filme und Musik tauschen, müssen allerdings eine monatliche Gebühr bezahlen und die Rechteinhaber können entscheiden, wie oft etwa ihre Werke getauscht werden. Das Internet, die Musikindustrie und Sojamilch - Thorsten König, Managing Director Universal Music International, im Küchenradio. Es geht aber auch um Musik.

Hier ist die MP3 dazu,

Freitag, 18. April 2008

J!Cast 56: Medizinische Daten

Der J!Cast Nummer 56 behandelt “Medizinische Daten“:

„…möchten wir Sie daher bitten, uns in den nächsten Wochen ein Passbild von Ihnen zukommen zu lassen.“ - so oder so ähnlich schreiben derzeit deutsche Krankenkassen ihre Mitglieder an, um die Umsetzung eines der umstrittensten gesundheitsrechtlichen Projekte der letzten Jahre vorzubereiten: Die elektronische Gesundheitskarte, kurz eGK. Ihre flächendeckende Einführung ist für 2008 geplant, und nicht erst seit dem entsprechenden Gesetzesvorhaben sind der Nutzen und die Risiken der Karte umstritten - für das Bundesgesundheitsministerium ist sie „ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstbestimmung (…) sowie für mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit“, Datenschutzorganisationen und Ärzteverbände sorgen sich hingegen um die künftige Sicherheit medizinischer Daten.

Über die Idee der elektronischen Gesundheitskarte, über Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz von Informationen über Gesundheit, Leistungsfähigkeit und vielleicht sogar Lebensdauer, sowie über die Bedeutung medizinischer Daten für den Alltag eines jeden spricht Jana Semrau mit Prof. Dr. Wolfgang Kilian. Der seit kurzem emeritierte Professor der Leibniz Universität Hannover leitete fast 30 Jahre lang das von ihm gegründete Institut für Rechtsinformatik und ist ein Experte zum Datenschutz, vor allem wenn es um Probleme des elektronischen Datenverkehrs geht.

Hier ist die MP3 dazu.

Montag, 14. April 2008

Matrix: Mitmach-Politik - demokratische Partizipation im Web 2.0

Die Oe1-Radiosendung Matrix hat gestern Abend über die re:publica’08 und ihre Themen berichtet. Während der erste Teil auf demokratische Partizipationsmöglichkeiten eingeht und Abgeordnetenwatch, MySociety und mich interviewt, ist der zweite Teil ein Interview mit Peter Glaser: Mitmach-Politik - demokratische Partizipation im Web 2.0. Ich hab die halbstündige Sendung mal mitgeschnitten und packe sie in den Netzpolitik-Podcast.

Social-Software-Plattformen wie YouTube, MySpace oder studiVZ unterstützen mit ihren einfach zu nutzenden Angeboten viele Menschen darin, ihre Ansichten im Internet zu publizieren und zu kommunizieren. Auf die demokratischen Partizipationsmöglichkeiten im komplexen System moderner Demokratien hat das bis jetzt wenig Einfluss. Während in den USA kein Wahlkampf ohne ausgefeilte Online-Strategie denkbar wäre, schicken Parteien in Europa lieber elektronische Waschzettel im pdf-Format aus. Von niederschwelligen Beteiligungsmöglichkeiten an politischen Prozessen ist wenig zu sehen.

Und hier ist die 27 MB grosse MP3.

Warum Microsoft sein OpenXML als ISO-Standard durchdrücken konnte

Am Samstag gingen Manfred Kloiber und Peter Welchering in der Deutschlandfunk-Sendung “Computer & Kommunikation” der Frage nach, “warum Microsoft sein OpenXML als ISO-Standard durchdrücken konnte”: Punktsieg für die Lobbyisten.

Kloiber: Welche Auswirkung hat das für PC-Anwender?

Welchering: Mit den beiden Standard-Formaten OOXML und ODF ist das ISO-Dokumentenformat nunmehr unterschiedlich interpretierbar. Dokumente können also nicht einfach per Tastendruck von Betriebsystem zu Betriebssystem, von Office-Anwendung zu Office-Anwendung, vom Editor zum Layout-Programm einfach ausgetauscht werden, sondern müssen nach wie vor konvertiert werden. Das heißt im Klartext: Mit zwei Standards ist eigentlich gar nicht geregelt. Dateikonvertierungen sind dann genauso nötig wie beim Fehlen eines Standards. Deshalb darf man wohl mit Fug und Recht sagen: Mit der Verabschiedung von Open XML als Standard für Dokumentenformate hat die ISO den PC-Anwendern keinen Gefallen getan.

Hier ist die passende MP3 dazu.

Dienstag, 25. März 2008

J!Cast: 54 Deutschland sucht den Jugendschutz

Der J!Cast-Podcast #54 behandelt diesmal “Deutschland sucht den Jugendschutz“:

Immer wieder kommt es insbesondere bezüglich im Fernsehen ausgestrahlter Sendungen und im Kino gezeigter Filme zu Diskussionen rund um das Thema Jugendschutz, Medien und Zensur. Meist handelt es sich dabei um Programmformate oder Filme, die - vielleicht gerade aus diesem Grunde – sich wahnsinniger Beliebtheit erfreuen. Der letzte Fall, der durch die Medien ging, war die Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS), gegen die ein Bußgeldverfahren aufgrund von Verstößen gegen den Jugendmedienschutzstaatsvertrag eingeleitet wurde.

Was steht jedoch hinter den verantwortlichen Instanzen wie z.B. der KJM, BPJM, FSK oder FSF? Und wie weit darf eine „Zensur“ in Film und Fernsehen gehen, ohne zu weit in die grundrechtlich geschützten Rechte der Zuschauer einzugreifen? Diese und weitere Fragen klärt Eva Schröder im Gespräch mit Jan Spittka, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am ITM, am Beispiel DSDS und dem Kinofilm Rambo IV.

Hier ist die MP3.

Sonntag, 23. März 2008

Iris-Scanner an den Flughäfen Frankfurt und München

Die Deutschlandfunk-Sendung “Computer & Kommunikation hat gestern über Iris-Scanner an den Flughäfen Frankfurt und München berichtet: Blickkontrolle am Terminal.

Seit drei Jahren wird am Frankfurter Flughafen die automatisierte biometriegestützte Grenzkontrolle getestet. Die Technik soll mehr Sicherheit bringen, die Abfertigung beschleunigen und Personal einsparen. Jetzt soll der Regelbetrieb eingeläutet werden.

Hier ist die MP3 dazu.

Freitag, 14. März 2008

ChaosradioExpress Nr. 78: Zope und Plone

Derzeit arbeite ich viel mit Plone 3, und da freut es mich besonders, dass der ChaosradioExpress-Podcast Nr. 78 von heute sich um Zope und Plone dreht. Die reichlichen eineinhalb Stunden (wovon ich gerade die erste halbe Stunde gehört habe) sind teilweise recht technisch, aber informativ für Leute, die etwa über Unterschiede von Zope 2 und Zope 3 etwas erfahren wollen. Gast bei Tim Pritlove ist dieses Mal Tom Lazar, was bei dem Thema kaum verwundern wird.

Aus der Ankündigung:

Tom mag den Mac und Unix und hat in einem früheren Leben die aktuelle Namenskonvention des Chaos Communication Congress ersonnen. Darüberhinaus entwickelt er Websites und gibt im Gespräch mit Tim Pritlove einen ausführlichen Einblick in das Web-Applikations-Framework Zope und das darauf basierende Content-Management-System Plone.

Zur Sprache kommen die Struktur und Möglichkeiten von Zope-Anwendungen, die Funktion der objektorientierten Datenbank, das interne Rechte- und Sicherheitssystem, das Event-System von Zope 3, Session Management, Aufwärtskompatibilität von selbstgeschriebenen Erweiterungen, Lokalisierung von Websites, die Plone Community, dynamische Webseiten mit Kinetic Stle Sheets (KSS), wie man Plone für bestimmte Anwendungen erweitert, gefolgt von einer Diskussion, für welche Anwendungsfälle und Organisationen Plone geeignet ist.

(Für echte Neulinge seien eher die kurzen Beiträge etwa auf plone.tv oder auch die monatlichen Treffen der DZUG-Regionalgruppe Berlin und Brandenburg jeden dritten Donnerstag im Monat im newthinking store empfohlen.)

 

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