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	<title>netzpolitik.org &#187; Biometrie</title>
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	<description>Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</description>
	<pubDate>Fri, 09 May 2008 18:19:48 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Sch&#228;uble wartet noch auf seinen Fingerabdruck?</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 16:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernadette</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Biometrie]]></category>

		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Wolfgang-Schäuble]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man das Internet ausdruckt, haben sie ja schon gelernt. Mit Bildern klappt es noch nicht so ganz?

Nachdem das Frankfurter-Magazin bereits (satirisch!) aufgedeckt hat, dass der Fingerabdruck falsch ist, kommt auch das Innenministerium auf diese Idee.... 
Die Netzeitung schreibt: 


Ob der ver&#246;ffentlichte Abdruck tats&#228;chlich seiner sei, blieb unklar. Sch&#228;uble wird sich im Ministerium der Gegenprobe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man das Internet ausdruckt, haben sie ja schon gelernt. Mit Bildern klappt es noch nicht so ganz?</p>
<p>Nachdem das <a href="http://netzpolitik.org/2008/skandal-schaeubles-finger-falsch/#comments">Frankfurter-Magazin</a> bereits (satirisch!) aufgedeckt hat, dass der Fingerabdruck falsch ist, kommt auch das Innenministerium auf diese Idee&#8230;.<br />
<a href="http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/955197.html">Die Netzeitung schreibt: </a></p>
<blockquote><p>
Ob der ver&#246;ffentlichte Abdruck tats&#228;chlich seiner sei, blieb unklar. Sch&#228;uble wird sich im Ministerium der Gegenprobe stellen. Man wolle versuchen, ein Exemplar der CCC-Zeitschrift zu bekommen, um den beiliegenden Ausdruck mit dem Finger des Ressortchefs zu vergleichen, sagte ein Sprecher am Montag der Netzeitung. Das Ministerium gab sich M&#252;he, die &#220;berraschung mittels Gleichmut zu kaschieren. Leicht larmoyant hei&#223;t es dort, normalerweise erhalte das Ministerium in solchen F&#228;llen ein Belegexemplar. Man werde den Posteingang abwarten. «Wir werden aber nicht beim Chaos Computer Club anrufen und um ein Exemplar bitten», sagte der Sprecher.</p></blockquote>
<p>Wir haben also mal beim CCC nachgefragt: </p>
<p>Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesamt_f%C3%BCr_Sicherheit_in_der_Informationstechnik">BSI</a> (Bundesamt f&#252;r Sicherheit in der Informationstechnik) hat seit vielen Jahren ein Abonnement der Datenschleuder. Die Ausgaben f&#252;r die Abonnementen sind seit Samstag auf der Post. Vielleicht sind sie nur noch nicht angekommen?</p>
<p>Wir wiesen ja am Samstag schon darauf hin: Jedermann kann zu den normalen &#214;ffungzeiten in der &#8220;Universit&#228;tsbuchhandlung Bouvier&#8221; in Bonn oder Buchhandlung &#8220;Lehmanns&#8221; in Berlin laufen - und einfach eine aktuelle Ausgabe kaufen. </p>
<p>Aber gegen einen freundlichen Besuch des Innenministeriums in den Clubr&#228;umen in Berlin hat bestimmt auch keiner etwas. Hab geh&#246;rt, es wurde neulich sogar mal aufger&#228;umt und saubergemacht :)</p>
<p>Mein Fazit: der Abdruck muss echt sein, sonst h&#228;tten sie schon l&#228;ngst dementiert. Was meint ihr?</p>
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	</item>
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		<title>Datenschleuder: mit Sammelalbum und Sch&#228;ubles Fingerabdruck</title>
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		<comments>http://netzpolitik.org/2008/datenschleuder-mit-sammelalbum-und-schaeubles-fingerabdruck/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 20:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernadette</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Biometrie]]></category>

		<category><![CDATA[ePass]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat ja den Tag &#252;ber schon Furore  gemacht, jetzt ist auch die Pressemitteilung des CCC online: 


Die Debatte um die biometrische Kompletterfassung der Bundesb&#252;rger war bisher eher abstrakt. Um ihr eine konkretere Form zu geben, hat der Chaos Computer Club (CCC) seiner Vereinszeitschrift "Die Datenschleuder" ein biometrisches Sammelalbum f&#252;r die Fingerabdr&#252;cke schn&#252;ffelfreudiger Politiker beigelegt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat ja den Tag &#252;ber schon <a href="http://www.heise.de/newsticker/CCC-publiziert-die-Fingerabdruecke-von-Wolfgang-Schaeuble-Update--/meldung/105701">Furore </a> <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,544203,00.html">gemacht</a>, jetzt ist auch die <a href="http://www.ccc.de/updates/2008/schaubles-finger?language=de">Pressemitteilung des CCC</a> online: </p>
<blockquote><p>
Die Debatte um die biometrische Kompletterfassung der Bundesb&#252;rger war bisher eher abstrakt. Um ihr eine konkretere Form zu geben, hat der Chaos Computer Club (CCC) seiner Vereinszeitschrift &#8220;Die Datenschleuder&#8221; ein biometrisches Sammelalbum f&#252;r die Fingerabdr&#252;cke schn&#252;ffelfreudiger Politiker beigelegt. Er&#246;ffnet wird das heitere Abdrucksammeln mit einem Fingerabdruck unseres geliebten Innenministers, Dr. Wolfgang Sch&#228;uble. [1] Der Abdruck wurde durch CCC-Aktivisten von einem Wasserglas sichergestellt, das Dr. Sch&#228;uble bei einer &#246;ffentlichen Veranstaltung benutzt hatte.</p>
<p>Die Bef&#252;rworter einer Umwandlung der Bundesrepublik in einen biometrischen &#220;berwachungsstaat betonen immer wieder, wer nichts zu verbergen habe, h&#228;tte auch nichts zu bef&#252;rchten. Der Chaos Computer Club m&#246;chte mit dem biometrischen Sammelalbum die Probe aufs Exempel machen. Wenn unsere &#220;berwachungspolitiker auch privat meinen, was sie &#246;ffentlich vertreten, sollten sie kein Problem damit haben, ihre biometrischen Daten publiziert zu sehen.<br />
[...]<br />
&#8220;Wir wollen mit der Ver&#246;ffentlichung die Debatte um die biometrische Vollerfassung jedes B&#252;rgers greifbarer machen&#8221;, erkl&#228;rte CCC-Sprecher Dirk Engling. &#8220;Fingerabdruck-Biometrie ist nicht so sicher, wie die Politik beteuert. Sie geh&#246;rt in keine sicherheitsrelevante Anwendung – und erst recht nicht in den ePass.&#8221;<br />
[...]<br />
&#8220;Die Verwendung von Fingerabdr&#252;cken zur Identifizierung von B&#252;rgern ist ein technischer und sicherheitspolitischer Irrweg, der so schnell wie m&#246;glich beendet werden muss. Der Bundestag ist aufgefordert, das Biometrie-Pass-Experiment schleunigst zu beerdigen. Die personellen Verflechtungen von Biometrie-Industrie und Innenpolitikern m&#252;ssen dabei genauso beleuchtet werden, wie die undurchsichtigen Transaktionen um die Bundesdruckerei,&#8221; fasste CCC-Sprecher Engling die Forderungen des Clubs zusammen.
</p></blockquote>
<p>Das <a href="http://ds.ccc.de/092/editorial.html">Editorial der Datenschleuder</a> ist schon komplett online, die gedruckte Ausgabe kann man <a href="http://ds.ccc.de/order.html">bestellen</a>, oder in Berlin bei Lehmanns und in Bonn im Netzladen kaufen.</p>
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		<title>Iris-Scanner an den Flugh&#228;fen Frankfurt und M&#252;nchen</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/iris-scanner-an-den-flughaefen-frankfurt-und-muenchen/</link>
		<comments>http://netzpolitik.org/2008/iris-scanner-an-den-flughaefen-frankfurt-und-muenchen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2008 17:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Biometrie]]></category>

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		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutschlandfunk-Sendung "Computer &#038; Kommunikation hat gestern &#252;ber Iris-Scanner an den Flugh&#228;fen Frankfurt und M&#252;nchen berichtet: Blickkontrolle am Terminal.

Seit drei Jahren wird am Frankfurter Flughafen die automatisierte biometriegest&#252;tzte Grenzkontrolle getestet. Die Technik soll mehr Sicherheit bringen, die Abfertigung beschleunigen und Personal einsparen. Jetzt soll der Regelbetrieb eingel&#228;utet werden.

Hier ist die MP3 dazu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutschlandfunk-Sendung &#8220;Computer &#038; Kommunikation hat gestern &#252;ber Iris-Scanner an den Flugh&#228;fen Frankfurt und M&#252;nchen berichtet: <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/computer/758036/">Blickkontrolle am Terminal.</a></p>
<blockquote><p>Seit drei Jahren wird am Frankfurter Flughafen die automatisierte biometriegest&#252;tzte Grenzkontrolle getestet. Die Technik soll mehr Sicherheit bringen, die Abfertigung beschleunigen und Personal einsparen. Jetzt soll der Regelbetrieb eingel&#228;utet werden.</p></blockquote>
<p><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/03/22/dlf_20080322_1636_d5d8432c.mp3">Hier ist die MP3</a> dazu.</p>


<a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/03/22/dlf_20080322_1636_d5d8432c.mp3">Download audio file (dlf_20080322_1636_d5d8432c.mp3)</a><br />]]></content:encoded>
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		<title>Einzelhandel: Fingerprint-System &#252;berlistet</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/einzelhandel-fingerprint-system-ueberlistet/</link>
		<comments>http://netzpolitik.org/2007/einzelhandel-fingerprint-system-ueberlistet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 11:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der gestrige Beitrag von plusminus &#252;ber "Einzelhandel: Fingerprint-System &#252;berlistet" ist jetzt im Netz verf&#252;gbar. Allerdings nur in Flash und nicht zum einbinden. Einfacher geht das anschauen mit der MP4-Datei, die beim Chaosradio liegt. Oder mit der Youtube-Version zum einbinden:

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der gestrige Beitrag von plusminus &#252;ber &#8220;<a href="http://netzpolitik.org/2007/fingerabdruecke-faelschen-bei-plusminus/">Einzelhandel: Fingerprint-System &#252;berlistet</a>&#8221; ist jetzt im <a href="http://www.daserste.de/mediathek_blank/play.asp?cid=12635">Netz verf&#252;gbar</a>. Allerdings nur in Flash und nicht zum einbinden. Einfacher geht das anschauen mit der <a href="http://chaosradio.ccc.de/media/dossier/2007-11-27-ard_plusminus-fingerabdruck_edeka.mp4">MP4-Datei</a>, die beim <a href="http://chaosradio.ccc.de/doc049.html">Chaosradio liegt</a>. Oder mit der Youtube-Version zum einbinden:</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/aBm-WsJ2U1c&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/aBm-WsJ2U1c&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
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		<title>Fingerabdr&#252;cke f&#228;lschen bei plusminus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/fingerabdruecke-faelschen-bei-plusminus/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 14:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Biometrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Abend gibt es um 21:50h in der ARD-Sendung plusminus einen Beitrag &#252;ber "Fingerprint-System &#252;berlistet".

[plusminus hat in Zusammenarbeit mit dem Chaos Computer Club in Berlin nachgewiesen, dass man Fingerabdr&#252;cke mit einfachsten Mitteln von Gegenst&#228;nden kopieren kann, die eine Person angefasst hat. Die Kopie wird auf eine Folie gezogen und auf den Zeigefinger geklebt. Auf diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend gibt es um 21:50h in der ARD-Sendung plusminus einen Beitrag &#252;ber &#8220;<a href="http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,3bu1tfwxbnbp99cc~cm.asp">Fingerprint-System &#252;berlistet</a>&#8220;.</p>
<blockquote><p>[plusminus hat in Zusammenarbeit mit dem Chaos Computer Club in Berlin nachgewiesen, dass man Fingerabdr&#252;cke mit einfachsten Mitteln von Gegenst&#228;nden kopieren kann, die eine Person angefasst hat. Die Kopie wird auf eine Folie gezogen und auf den Zeigefinger geklebt. Auf diese Weise konnte ein [plusminus-Reporter, dessen Abdruck nicht registriert war, problemlos auf Kosten seines angemeldeten Kollegen in einer Edeka-Filiale einkaufen. Der Nachweis, dass ein Dritter sich am Konto eines Kunden bedient hat, d&#252;rfte im Ernstfall schwer fallen. Denn Fingerabdr&#252;cke als Identifikationsnachweis gelten als besonders sicher, da sie bei jeder Person unverwechselbar sind. Daher bietet der Einzelhandel dieses Zahlungssystem immer mehr an. Allein bei Edeka sind es schon &#252;ber 100 Filialen.</p>
<p>Der Hersteller des bei Edeka verwendeten Fingerabdruck-Systems (it-Werke) sagte gegen&#252;ber [plusminus, das Zahlen mit seinem System digiPROOF sei trotzdem die sicherste Art einzukaufen. Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Ulrich Kipper wies darauf hin, dass kein biometrisches Zahlungssystem einen hundertprozentigen Schutz vor Betr&#252;gern garantieren k&#246;nne. Sollten Kunden Opfer von Betr&#252;gern werden, werde er den Schaden ersetzen, versprach er. Dies m&#252;ssten die Kunden aber glaubhaft nachweisen. Edeka selbst sieht zurzeit keinen Handlungsbedarf.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Onkel Wolfgang spricht jetzt ins Internet</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/onkel-wolfgang-spricht-jetzt-ins-internet/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 21:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wolfgang Sch&#228;uble spricht jetzt auch ins Internet. In einer Video-Botschaft (MP4) zur Einf&#252;hrung des ePass mit Fingerabdr&#252;cken liest er seinen Text mit den Argumenten etwas unbeholfen vom Papier ab. Auf jeden Fall prima Material, um daraus einen Remix zu machen. &#220;ber kreative Umsetzungen w&#252;rde ich mich freuen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgang Sch&#228;uble spricht jetzt auch ins Internet. In einer <a href="http://gsb.download.bva.bund.de/BMI/Video/schaeuble_epass2.mp4">Video-Botschaft (MP4)</a> zur Einf&#252;hrung des ePass mit Fingerabdr&#252;cken liest er seinen Text mit den Argumenten etwas unbeholfen vom Papier ab. Auf jeden Fall prima Material, um daraus einen Remix zu machen. &#220;ber kreative Umsetzungen w&#252;rde ich mich freuen.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ab morgen: Fingerabdruck im Pass</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/ab-morgen-fingerabdruck-im-pass/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 11:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Morgen kommt der neue Reisepass mit Fingerabdr&#252;cken. Heute ist also die letzte Chance, sich noch einen ohne erkennungsdienstliche Behandlung einen Pass zu holen - sofern die B&#252;rger&#228;mter noch offen haben. Die TAZ berichtet dar&#252;ber: Pass mit Fingerabdruck kommt.

BERLIN taz Am Donnerstag geht es los: Dann werden neue Reisep&#228;sse ausgestellt, und zwar mit Fingerabdruck. Sie bilden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen kommt der neue Reisepass mit Fingerabdr&#252;cken. Heute ist also die letzte Chance, sich noch einen ohne erkennungsdienstliche Behandlung einen Pass zu holen - sofern die B&#252;rger&#228;mter noch offen haben. Die TAZ berichtet dar&#252;ber: <a href="http://www.taz.de/nc/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=in&#038;dig=2007%2F10%2F31%2Fa0044&#038;src=GI&#038;cHash=dd317fc159">Pass mit Fingerabdruck kommt.</a></p>
<blockquote><p>BERLIN taz Am Donnerstag geht es los: Dann werden neue Reisep&#228;sse ausgestellt, und zwar mit Fingerabdruck. Sie bilden die zweite Generation elektronisch lesbarer Reisep&#228;sse. Die erste Generation gibt es bereits seit November 2005: Diese enthalten in einem Chip ein digitales Foto. Nun kommt nur zwei Jahre sp&#228;ter der n&#228;chste Pass auf den Markt. In diesem enth&#228;lt der Chip zus&#228;tzlich zum Foto zwei Fingerabdr&#252;cke. </p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Zur Geschichte der Fingerabdr&#252;cke in Ausweisen</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/zur-geschichte-der-fingerabdruecke-in-ausweisen/</link>
		<comments>http://netzpolitik.org/2007/zur-geschichte-der-fingerabdruecke-in-ausweisen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 19:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Bendrath</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Biometrie]]></category>

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		<category><![CDATA[reisepass]]></category>

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		<description><![CDATA[Telepolis berichtet aus aktuellem Anlass &#252;ber die Geschichte der biometrischen Erfassung und der biometrischen Ausweis- und Reisedokumente. Leider gehen die Autoren vor allem auf die Gesichtsvermessung und -fotografierung ein, weniger auf die Tradition der Fingerabdr&#252;cke. Und die ist durchaus interessant:

Ausweise gehen in Deutschland auf die von den Nazis ab 1938 eingef&#252;hrte "Kennkarte" zur&#252;ck, deren Mitf&#252;hren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Telepolis <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26493/1.html">berichtet</a> aus <a href="http://www.ccc.de/updates/2007/risikoexperiment-reisepass?language=de">aktuellem Anlass</a> &#252;ber die Geschichte der biometrischen Erfassung und der biometrischen Ausweis- und Reisedokumente. Leider gehen die Autoren vor allem auf die Gesichtsvermessung und -fotografierung ein, weniger auf die Tradition der Fingerabdr&#252;cke. Und die ist durchaus interessant:</p>
<p>Ausweise gehen in Deutschland auf die von den Nazis ab 1938 eingef&#252;hrte &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kennkarte">Kennkarte</a>&#8221; zur&#252;ck, deren Mitf&#252;hren f&#252;r Juden zwingend war. Kennkarten f&#252;r Juden waren zus&#228;tzlich mit einem gro&#223;en &#8220;J&#8221; und einem Fingerabdruck versehen. In Spanien wurde die Erfassung von Fingerabdr&#252;cken f&#252;r die nationale Identit&#228;tskarte, die bis heute gilt, 1940 w&#228;hrend der Franco-Diktatur eingef&#252;hrt. Was nun allen B&#252;rgerInnen aufgen&#246;tigt wird, steht also ganz klar in der Tradition verbrecherischer Regime.</p>
<p>Jemand vom <a href="http://www.ccchb.de">CCCHB</a> hat diese historische Analogie mal bildlich dargestellt:</p>
<p><a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/fingerabdruck-perso.jpg" title="fingerabdruck-perso.jpg"><img src="http://netzpolitik.org/wp-upload/fingerabdruck-perso.thumbnail.jpg" alt="fingerabdruck-perso.jpg" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bilder im Staatsdienst oder: Der ePass kommt.</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 11:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Biometrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Telepolis berichtet &#252;ber die die zweite Stufe der Digitalisierung der Sicherheitsdaten von Bundesb&#252;rgern, die am 1. November startet: Bilder im Staatsdienst oder: Der ePass kommt.

Beschr&#228;nkt man die Aufmerksamkeit jedoch zun&#228;chst einmal auf den unmittelbar bevor stehenden Einsatz neuer Funktionen des ePasses, so zeichnet sich in der Einf&#252;hrung bildgest&#252;tzter Identifikationssysteme vor allem aber eine Umkehrung in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Telepolis berichtet &#252;ber die die zweite Stufe der Digitalisierung der Sicherheitsdaten von Bundesb&#252;rgern, die am 1. November startet: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26493/1.html">Bilder im Staatsdienst oder: Der ePass kommt.</a></p>
<blockquote><p>Beschr&#228;nkt man die Aufmerksamkeit jedoch zun&#228;chst einmal auf den unmittelbar bevor stehenden Einsatz neuer Funktionen des ePasses, so zeichnet sich in der Einf&#252;hrung bildgest&#252;tzter Identifikationssysteme vor allem aber eine Umkehrung in Sicherheitsverst&#228;ndnis und Sicherheitsverh&#228;ltnis zwischen Staat und B&#252;rger ab. Staatliche Akteure haben in sicherheitspolitischer Hinsicht l&#228;ngst nicht mehr prim&#228;r den Schutz unbescholtener B&#252;rger im Sinn, sondern sprechen einen Generalverdacht gegen die gesamte Bev&#246;lkerung aus. Auch wenn Bilder bzw. biometrische Personendaten nicht in einer zentralen Datei gespeichert werden d&#252;rfen, ist der ePass doch ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung der Machtphantasie vom kollektiven Verbrecheralbum.</p></blockquote>
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		<title>Fingerabdruck im Reisepass: Risikoexperiment an der Bev&#246;lkerung beginnt</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 09:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Biometrie]]></category>

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		<category><![CDATA[ePass]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Chaos Computer Club hat eine aktuelle Pressemitteilung zum Fingerabdruck im Reisepass ver&#246;ffentlicht: Risikoexperiment an der Bev&#246;lkerung beginnt. 

Wichtig ist: Wer noch einen &#228;lteren Reisepass hat, sollte diesen in den kommenden zwei Wochen eintauschen. Dies ist m&#246;glich, ohne einen kaputten Pass zum B&#252;rgeramt zu bringen! Damit erspart man sich die erkennungsdienstliche Erfassung der eigenen Fingerabdr&#252;cke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Chaos Computer Club hat eine aktuelle Pressemitteilung zum Fingerabdruck im Reisepass ver&#246;ffentlicht: <a href="http://www.ccc.de/updates/2007/risikoexperiment-reisepass">Risikoexperiment an der Bev&#246;lkerung beginnt. </a></p>
<p><strong>Wichtig ist: Wer noch einen &#228;lteren Reisepass hat, sollte diesen in den kommenden zwei Wochen eintauschen. Dies ist m&#246;glich, ohne einen kaputten Pass zum B&#252;rgeramt zu bringen! Damit erspart man sich die erkennungsdienstliche Erfassung der eigenen Fingerabdr&#252;cke f&#252;r einige Jahre.</strong></p>
<p>Und hier ist der Text der Pressemitteilung:</p>
<p>&#8220;Ab 1. November startet die Erfassung der Fingerabdr&#252;cke aller reisewilligen B&#252;rger der Bundesrepublik auf den Melde&#228;mtern. Nach Beginn der Speicherung des digitalen Gesichtsbildes auf einem Funkchip vor zwei Jahren wird damit das Projekt biometrische Vollerfassung der Gesamtbev&#246;lkerung fortgesetzt. Der Chaos Computer Club (CCC) weist nochmals auf die Risiken und Nebenwirkungen des ePasses hin, die insbesondere Senioren betreffen werden.<br />
Viele &#228;ltere Mitb&#252;rger werden bei der Abnahme von Fingerabdr&#252;cken Probleme bekommen. Erfahrungen sowie internationale und deutsche Studien zeigen, dass weit &#252;ber 10% der Senioren damit rechnen m&#252;ssen, keine erfassbaren Fingerabdr&#252;cke zu haben. Daher erwartet sie unweigerlich eine Diskriminierung durch versch&#228;rfte Kontrollen und lange Wartezeiten. Neben den Senioren werden auch intensiv mit den H&#228;nden arbeitende Menschen mit derartigen Benachteiligungen zu k&#228;mpfen haben.</p>
<p>Der CCC weist darauf hin, dass nur noch wenige Tage Reisep&#228;sse ohne Fingerabdruckerfassung auf den B&#252;rger&#228;mtern beantragt werden k&#246;nnen. Auch Besitzer eines noch g&#252;ltigen Passes k&#246;nnen einen neuen Pass beantragen und so die Zeit bis zu einer Verfassungspr&#252;fung &#252;berbr&#252;cken. Bis dahin kann man sich auf diesem Wege der biometrischen Datensammelwut der deutschen Beh&#246;rden entziehen.</p>
<p>Der Sicherheitsgewinn durch die biometrischen Ausweisdokumente ist dabei selbst nach Aussage der Bundesregierung nicht messbar. Dies beweist eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage im Bundestag.  &#8220;Die Einf&#252;hrung dieser Risikotechnologie ist offenbar vorwiegend durch die privatwirtschaftlichen Interessen nicht nur ehemaliger Regierungsmitglieder motiviert – eigentlich ein Fall f&#252;r die Korruptionsliste von transparency international&#8221;, erkl&#228;rt CCC-Sprecher Dirk Engling.</p>
<p>Offen sind nach wie vor die tats&#228;chlichen finanziellen Belastungen der biometrischen Vollerfassung f&#252;r die Allgemeinheit. Trotz der inzwischen nahezu abgeschlossenen Beschaffung der Ger&#228;te gibt es immer noch keine Aufstellung der entstehenden Gesamtkosten.<br />
Das Ausma&#223; der Gefahren f&#252;r die Betroffenen durch biometrische Funkchips in Ausweisdokumenten, illustrierte der Pr&#228;sident des Bundeskriminalamts, J&#246;rg Ziercke, h&#246;chstselbst. Trotz aller Beteuerungen seiner “Experten”, dass die biometrischen Daten “sicher” auf dem funkenden Chip seien, tr&#228;gt Ziercke seinen eigenen Reisepass in einer funkdichten Abschirmh&#252;lle.</p>
<p>Auch das Ausw&#228;rtige Amt traut den Sicherheitsversprechungen des Bundesinnenministeriums nicht. Diplomatenp&#228;sse werden “wegen der besonderen Gef&#228;hrdungslage” keine Funkchips enthalten. Der normale B&#252;rger hingegen muss mit dem Sicherheitsrisiko ePass auf Reisen gehen.</p>
<p>Worum es den Sicherheitshysterikern in der deutschen Politik wirklich geht, offenbart die Forderung der CDU nach Speicherung der sensiblen biometrischen Daten bei den ausgebenden Beh&#246;rden. &#8220;Die Beteuerungen deutscher Politiker, die Fingerabdr&#252;cke w&#252;rden nicht zentral gespeichert, haben angesichts der ma&#223;losen Datengier des Staates nicht mal mehr Unterhaltungswert&#8221;, unterstrich der Sprecher des CCC Dirk Engling. &#8220;Jetzt zu behaupten, dass es keine zentrale Biometriedatei geben werde, ist eine vors&#228;tzliche T&#228;uschung des B&#252;rgers.&#8221;<br />
Mit der unl&#228;ngst beschlossenen Einf&#252;hrung der neuen biometrischen Personalausweise wird die erkennungsdienstliche Behandlung aller B&#252;rger trotz der bekannten Sicherheitsl&#252;cken fortgesetzt. Diese bisher nur Verbrechern vorbehaltene Ma&#223;nahme betrifft dann die gesamte deutsche Bev&#246;lkerung.&#8221;</p>
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