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Montag, 5. Mai 2008

Was tun, wenn die Bombe explodiert?

Staatliche US-Aufklärungsmaterialien aus vergangenen Zeiten haben im Rückblick viel satirischen Charakter. Neben Anti-Japan-Propaganda, Sex- und Drogen-Aufklärung ist das Informationsprogramm rund um mögliche Atombombenniederschläge in der Retrospektive mit am lustigsten: Duck and cover. Da gibt es praktische Tipps wie:

When you see a flash of light brighter than the sun: Don’t run - there is no time. Fall flat on your face. Get down fast.

If you are in your car: Stop the car fast, set the emergency brake and dive for the floor. Stay down for at least a minute.

[via]

Bei archive.org gibt es auch noch genug bewegte Bilder zu den Sachen.

Donnerstag, 24. April 2008

Gesucht: Tolles neues Notebook

Seit einiger Zeit suche ich nach einem neuen Notebook, da mein Aktuelles langsam den Geist aufgibt. Aber die Suche ist gar nicht so einfach. Dabei denke ich, dass meine Suchkriterien nicht aussergwöhnlich sind: Im Optimalfall sollte das Notebook klein, leicht und mit hoher Auflösung ausgestattet sein. Die Hardware sollte sich auch zum Filme schneiden eignen und der Akku ausreichend lange halten. Natürlich muss das Teil vollkommen Linux-Kompatiblität sein. Und bezahlbar. 2000 Euro oder mehr ist etwas zuviel.

Der EEE-PC fällt schonmal raus. Zwar nettes Teil, aber nichts zum Filme schneiden und das Notebook sollte sich auch als Desktop-Ersatz eignen. Das Lenovo X300 wäre perfekt, aber 2300 Euro sind echt zuviel. Ein 12″ Notebook mit 1024er Auflösung ist auch nichts für mich, etwas mehr Platz auf dem Bildschirm sollte es schon sein. In der 13,3″ Kategorie gibts was von Dell, aber hat jemand schonmal gute Erfahrungen mit Dell und speziell mit dem aktuellen 13,3″-Notebook gesammelt? Wunder mich, dass es sonst eigentlich nur 14″ oder 15″-Geräte gibt. Sowas schleppe ich seit Jahren mit mir herum und langsam hab ich keine Lust mehr darauf. Zu gross und und zu schwer. Da ist schonmal der Grossteil des Rucksacks nur mit dem Notebook gefüllt. Mehr als zwei Kilo sollte es daher nicht haben. Sonst kann ich mir auch ein 14″ Lenovo kaufen. Was eigentlich schon zu gross und zu schwer ist, hätte gerne was kleineres. Und ich weiss, dass es Apple gibt. Mein nächstes Notebook muss aber nicht ein Apple sein.

Würde mich über Tipps freuen.

Update: Danke für die vielen Hinweise. Da freuen sich mittlerweile einige mit, die vor ähnlichen Problemen stehen, ein geeignetes Notebook zu finden. Bei mir ist momentan das Lenovo x60t der Favorit. 12″ mit 1400er Auflösung, langem Akku und ausreichend Power. Und bei ebay recht günstig zu finden. Allerdings weiss ich nicht nicht so recht, ob (K)Ubuntu mit den Tablettfunktionen gut umgehen kann. Hat da jemand Erfahrung mit gesammelt?

Freitag, 18. April 2008

RSS-Feed spinnt

Bevor ich noch mehr Leserpost dazu erhalte: Irgendwas stimmt mit dem RSS-Feed von diesem Blog seit dem Update auf Wordpress 2.5 nicht. Mein Liferea-Reader macht keine Probleme, aber ich merke es oft, wenn ich direkte Links anklicke und mein Firefox irgendwelche anderen Sachen anzeigt. Wir suchen noch das Problem.

Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen und weiss, woran es liegen könnte?

South Park: Das Internet ist kaputt

Southpark-Folgen kann man sich mittlerweile im Netz anschauen. Die aktuelle Folge 06 aus der 12. Staffel ist empfehlenswert: Was passiert, wenn das Internet kaputt ist? Die gesellschaftlichen Konflikte werden sehr nett beschrieben. Nervig ist einzig allein die mehrfach auftretende kurze Auto-Werbung zwischendrin. Wa sbleibt: Das beworbene Auto kauf ich sicher nicht. Werbefreie Alternativen gibts bei PirateBay und anderswo.

Donnerstag, 17. April 2008

Letztes Mal Polylux

Ein letztes Mal meldet sich das Kommando Tito von Hardenberg mit einer Pressemitteilung zu Wort, bevor es sich dann heute Abend nach der Polylux-Sendung auflösen wird: Fragwürdige Recherchemethoden waren Ausgangspunkt der Polylux-Aktion.

„Sinn und Zweck der Aktion war es, am Beispiel Polylux auf fragwürdige Recherchemethoden in der Medienlandschaft hinzuweisen.“ Eine einfache Google-Suche hat ergeben: Polylux sucht oft mittels Anfragen in Internetforen nach Protagonisten für Beiträge. Egal ob Speed-User, Sektenaussteiger, überforderte Studenten oder Menschen ohne Beziehungserfahrung – stets kommt das „Frischfleisch“ für die nächste Sendung aus der „lieben Community“ im Internet. Ob es es sich bei dieser Art der Protagonnisten-Akquise überhaupt um Recherche handelt, ist fraglich.

„Die Methode, mit einer offenen Anfrage in Web-Communities nach Protagonisten zu suchen“ so Ingrid Hüpenbecker weiter, „birgt die Gefahr, schnell an falsche Gesprächspartner zu geraten. Eine qualitative Recherche nutzt persönliche Kontakte im jeweiligen Umfeld, um an glaubwürdige Interviewpartner zu gelangen, und bietet nicht jedem, der gerade will, die Möglichkeit, irgendetwas in eine Kamera zu sprechen.“
Ingrid Hüpenbecker erklärt: „Das Kommando Tito von Hardenberg löst sich hiermit feierlich auf und freut sich bald andere Medienguerilleros im Fernsehen wegzappen zu dürfen. Wir wünschen Polylux für die Zukunft alles Gute. Bleiben Sie stark.“

Auf der Seite finden sich eine Vielzahl von Beispielen. Aber es ist nicht nur Polylux. Man kann einfach mal nach vielen Sendungen suchen, die ein ähnliches Schema verfolgen wie Polylux und man findet bei vielen Stichproben ähnliche Beispiele.

Mittwoch, 16. April 2008

Gravenreuth rechtskräftig zu elf Monaten auf Bewährung verurteilt

Heise berichtet: Gravenreuth rechtskräftig zu elf Monaten auf Bewährung verurteilt

Die Rechtskunst und die Mathematik gehen manchmal verschiedene Wege: So kam es, dass bei dem bekannten Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth heute zwei wegen Untreue ausgesprochene Bewährungsstrafen von sechs und sieben Monaten zu elf Monaten zusammengefasst wurden (Az. 26 Ns 241 Js 203139/05). Anlass der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht München I war eine erstinstanzliche Verurteilung aus dem Jahre 2006 zu neun Monaten Haft auf Bewährung. [...] Auf das in der ersten Instanz gefällte Strafmaß wirkte sich aus, dass Gravenreuth dem Gericht zufolge “einschlägig vorbelastet” war und “keinerlei Schuldeinsicht” zeigte. Daneben fiel auch eine Vorstrafe wegen Urkundenfälschung in 60 Fällen ins Gewicht.

Dienstag, 15. April 2008

Wie Unternehmen Umweltschutzorganisationen ausspionierten

Spannender Artikel bei Motherjones, wie Unternehmen zumindest in den 90er Jahren Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace ausspioniert haben: Exclusive: Cops and Former Secret Service Agents Ran Black Ops on Green Groups.

A private security company organized and managed by former Secret Service officers spied on Greenpeace and other environmental organizations from the late 1990s through at least 2000, pilfering documents from trash bins, attempting to plant undercover operatives within groups, casing offices, collecting phone records of activists, and penetrating confidential meetings. According to company documents provided to Mother Jones by a former investor in the firm, this security outfit collected confidential internal records—donor lists, detailed financial statements, the Social Security numbers of staff members, strategy memos—from these organizations and produced intelligence reports for public relations firms and major corporations involved in environmental controversies.

Liest sich teilweise wie ein Thriller, wenn es um Einbrüche in Greenpeace-Büros oder dem durchsuchen von Mülltonnen geht. Oder gleich an NGO-Vernetzungstreffen teilgenommen wird, wo über Kampagnenstrategien diskutiert wurde und daraus Berichte an Firmenkunden weitergegeben wurden. Immer wieder taucht die PR-Firma Ketchum auf.

Nennt man das jetzt Greenwatching?

Spam-Attacke

Gestern wurde eine meiner Mailadressen dazu verwendet, an andere Menschen Spam zu versenden. In der Regel passiert dies dadurch, dass fremde Rechner z.B. durch einen Virus/Trojaner übernommen werden und wahllos alle Mailadressen in einem Addressbuch zum Umgehen von Blacklisten verwendet werden. (Beliebt ist ja die Kombination Windows / Outlook wegen ihrer Scheunentore) Mir fiel es auf, weil innerhalb einer Stunde hunderte an “failure notices” an diese Mailadresse versendet wurden. Anscheinend sind davon einige aus dem Blog-Umfeld betroffen, wie man bei Twitter feststellen konnte. Eine erste Welle gab es gestern Nachmittag. Heute morgen klagten weitere über plötzliche Spamwellen. Da bei einer Person nur die übliche Mailadresse für Blog-Kommentare verwendet wurde, drängt sich der Verdacht auf, dass vielleicht ein Blog gehackt wurde und die Mailadressen zum Spammen verwendet wurde. Nur welches? Bei mir ist die Spam-Welle zum Glück wieder vorbei und es wurde nur eine eher unwichtige Mailadresse verwendet. Trotzdem nervig.

 

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