Digitale Gesellschaft – ab Mittwoch in Deinem Land verfügbar

Man kann der Digitalen Gesellschaft auf Twitter und Facebook folgen.

Eine kleine Vorabmeldung gibt es bei Spiegel-Online:

Eine Electronic Frontier Foundation für Deutschland? Ganz so weit würde Netzpolitik-Gründer Markus Beckedahl nicht gehen. Er plant eine Organisation namens “Digitale Gesellschaft”, die zwar auch für Bürgerrechte und kluge Politik im Netz streiten soll – aber in kleinerem Rahmen.

Viel mehr Informationen gibt es am Mittwoch hier und an vielen anderen Stellen im Netz.

Wir werden Euch brauchen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Campaigning, Deutschland, Netzpolitik und getagged , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

33 Kommentare

  1. Name
    Erstellt am 10. April 2011 um 14:18 | Permanent-Link

    Ich bin gespannt!

  2. Erstellt am 10. April 2011 um 14:51 | Permanent-Link

    Genial! :) *gespannt sei*

  3. Erstellt am 10. April 2011 um 15:08 | Permanent-Link

    Yeah!

    Da bin ich schon sehr gespannt drauf. Würd durchaus mitarbeiten.

    Grüße
    Johannes

  4. Erstellt am 10. April 2011 um 15:22 | Permanent-Link

    Die Idee finde ich gar nicht schlecht, neben der Piratenpartei bedarf es eben einer Parteipolitisch unabhängigen Bewegung die sich nur um dieses Thema kümmert und entsprechende Lobby Arbeit leistet.

    Auch wenn es nur sehr schwer möglich sein wird gegen die Lobbyinteressen der großen Konzerne anzukämpfen.

    • Daniel
      Erstellt am 10. April 2011 um 19:30 | Permanent-Link

      Parteipolitisch unabhängig? Das würde ich mir wünschen. Allerdings ist Beckedahl Mitglied einer Partei und sitzt für diese Partei in der Enquete-Kommission. Bin also gespannt, wie er das hinkriegen will. Netzpolitik.org ist jedenfalls alles andere als neutral, was für einen Blog ja auch okay ist, aber eine Lobbyorganisation ist was ganz anderes. Die muss frei von parteipolitischen Tendenzen sein.

      • nobody
        Erstellt am 11. April 2011 um 10:34 | Permanent-Link

        Ich finds okay, dass es in Blogs auch *Meinungen*, *Tendenzen*, *Persönlichkeiten* gibt. Wo kämen wir denn anders hin? ;-)

        Btw ist meine Schlussfolgerung aus Markus’ Parteimitgliedschaft nicht, dass Netzpolitik.org einer bestimmten Partei nahe steht. Schließlich bloggen hier auch Leute, die Mitglied anderer Parteien sind. Das Verhältnis zu deren Handeln ist eben mal voreingenommen positiv und meistens sachlich kritisch. Das ist schon okay so!

  5. CDU-Man
    Erstellt am 10. April 2011 um 15:32 | Permanent-Link

    die Internetwelt scheint nur noch aus Facebook zu bestehen… frei nach dem motto “facebook is zwar scheisse, aber da sind nun mal alle schafe.”

  6. Manfred
    Erstellt am 10. April 2011 um 15:35 | Permanent-Link

    Und wo folgen auf identi.ca ???

  7. Rob
    Erstellt am 10. April 2011 um 15:43 | Permanent-Link
    • Deus Figendi
      Erstellt am 10. April 2011 um 17:06 | Permanent-Link

      https://identi.ca/digiges

      Erledigt, wo folgen auf Diaspora? ^^
      Nee, brauchts nicht, ein Kanal reicht auch aus :) Aber ich wollt’s mal erwähnt haben :)

      @Manfred woher wusstest du dass es identi.ca ist und keine andere status.net-Installation? Die sind ja nicht mehr soo selten.

      • Manfred
        Erstellt am 11. April 2011 um 09:42 | Permanent-Link

        Weil ich Twitter im Gegensatz zu Indti.ca für trivial halte.

  8. Andre
    Erstellt am 10. April 2011 um 15:51 | Permanent-Link

    Wann findet dieser Vortrag, welcher bei Spiegel-Online erwähnt wird, statt? Und wird dieser Live von der re:publika gestreamt ? Interessantes Thema, welches ich verfolgen werde.

  9. Erstellt am 10. April 2011 um 15:52 | Permanent-Link

    Markus Beckedahl mal wieder als Selbstarsteller. Oh wie ist er wichtig. Gähn. Vielleicht sollten sie ihn doch öfter mal in Talkshows holen, bevor der Kleine platzt. Napoleon für ganz Arme. Wie schrecklich langweilig.

  10. Scuba
    Erstellt am 10. April 2011 um 15:59 | Permanent-Link

    Markus, wenn ihr euch eure Arbeit wirklich so vorstellt wie im SPIEGEL-Artikel beschrieben, hast du damit gerade meinen Traumjob geschaffen.
    Bevor es soweit ist, habe ich zwar noch ein ganzes Studium vor mir, aber soweit es mir möglich ist werde ich euch natürlich auch schon vorher unterstützen wo ich kann. Geniale Sache das!

  11. Guttenplage
    Erstellt am 10. April 2011 um 17:33 | Permanent-Link

    dachte die Piraten sind genau für das da?

    • Name
      Erstellt am 10. April 2011 um 18:25 | Permanent-Link

      @Guttenplage: Ja, aber im Spiegel-Artikel wird auch genannt, warum diese neue Organisation trotzdem gegründet wird:

      Zwar gebe es industrielle Lobbygruppen wie Bitkom oder Eco sowie etliche Protestbewegungen und natürlich die Piratenpartei, so Beckedahl, doch den einen mangele es oft an Offenheit und Transparenz, den anderen an Wirksamkeit und Effizienz.

      • Daniel
        Erstellt am 10. April 2011 um 19:33 | Permanent-Link

        Vielleicht gründet einfach ein Grüner eine Konkurrenz zu den Piraten…? Könnte das nicht sein?

      • dominik
        Erstellt am 10. April 2011 um 19:36 | Permanent-Link

        @Daniel: Nach der Logik müsste er doch eine neue Partei gründen, oder?

      • Daniel
        Erstellt am 10. April 2011 um 21:01 | Permanent-Link

        Nö, er ist ja schon bei den Grünen. Um den (noch) ausserparlamentarischen Piraten Konkurrenz zu machen, reicht ein Verein.

      • Dominik
        Erstellt am 10. April 2011 um 21:15 | Permanent-Link

        @Daniel: Das ist ganz sicher ein total perfider Plan von ihm, um die Piraten kalt zu stellen und den Grünen die absolute Mehrheit zu verschaffen.

    • Erstellt am 10. April 2011 um 18:51 | Permanent-Link

      Das “Problem” der Piraten ist, dass sie als Partei auftritt. Das hat natürlich auch viele Vorteile, aber die Argumente der Piraten können noch so richtig sein, sie werden immer ignoriert werden, auf Grund der Parteizugehörigkeit. Das es nicht so sein sollte steht außer Frage, aber die Realität sieht scheinbar anders aus.

      Deshalb denke ich schon, dass so eine Organisation gegf. näher an die Politiker kommen kann, als die Piraten, solange sie nicht im Parlament sind.

      • Chris
        Erstellt am 10. April 2011 um 19:12 | Permanent-Link

        Genau. Ich finde es richtig, dass die digitale Gesellschaft zusätzlich gegründet wird.

        Es gibt ja auch Greenpeace und den Bund Naturschutz trotz den Grünen, und das Ökosoziale Forum bzw. Forum Ökosoziale Marktwirtschaft, Lobbycontrol sowie “Mehr Demokratie” trotz ÖDP, die Verbände der Chemie, Elektroindustrie, etc. trotz CDU/CSU, die Hotelverbände trotz FDP.
        Es ist scheinbar so, dass man in Deutschland über NGOs und Lobbyarbeit stärkeren Einfluss auf die Politik hat, als mit Parteien

      • catdog2
        Erstellt am 10. April 2011 um 20:46 | Permanent-Link

        Ja richtig. Eine Organisation, die nicht als Partei auftritt kann immer vollständig ihre Sache Vertreten. Eine Partei ist manchmal gezwungen Kompromisse einzugehen.
        Und das “wir sind dagegen weil unsere politischen Gegner dafür sind” darf man auch nicht zu unterschätzen.

  12. Otzelotz
    Erstellt am 10. April 2011 um 21:41 | Permanent-Link

    Ich bin ja mal auf die technische Umsetzung der Seite gespannt. Wenn die die gleiche “Qualität” wie der Netzpolitik-Relaunch hat, dann wäre das schon mal kein guter Start.

    “Wir wollen so etwas wie einen Kampagnenbaukasten für Soziale Medien zur Verfügung stellen”, sagt Beckedahl, “dazu gehören zum Beispiel Widgets, außerdem könnten wir beim Verfassen von Stellungnahmen und beim Entwerfen von professionellen Logos helfen”.

    Ah, das macht dann der hier, oder?

    http://www.netzpolitik.org/2011/jobangebot-entwickler-fur-civicrm-drupal-gesucht/

    P.S.: Die Preview-Funktion ist seit dem Relaunch auch weg?

    • Erstellt am 10. April 2011 um 22:16 | Permanent-Link

      @Otzelotz: Wir nehmen für die Kampagnenseite einfach unser altes Design. Das kam ja ziemlich gut an. CiviCRM ist eine Möglichkeit, es gibt aber auch andere Wege.

      Die Preview-Funktion steht auf To-Do-Liste

  13. Erstellt am 11. April 2011 um 05:03 | Permanent-Link

    Wird das ein Verein sein, aka ein e.V.?

    Kann man also (Spenden.-)Mitglied werden?

  14. Erstellt am 11. April 2011 um 08:34 | Permanent-Link

    Eine den Grünen nahe “Bewegung”? Nein danke, lasse mich nicht gerne hinten rum für ihre politischen Zwecke missbrauchen.

  15. Harald Lemke
    Erstellt am 12. April 2011 um 08:34 | Permanent-Link

    Erst mal ehrlich gemeinten Glückwunsch zum gelungenen Marketing Coup. “Digitale Gesellschaft” – darauf muss man erst mal kommen! Der neue Verein hat sogar schon eine eigene Enquete-Kommission.

    /ironie=on
    Muss die Enquete Kommission Internet und Digitale Gesellschaft jetzt ihren Namen ändern, um nicht unbeabsicht in die Nähe des Beckedahl-Vereins zu rücken? Wird Digitale Gesellschaft e.V. eine Unterlassungsklage gegen die Enquete anstrengen? Fragen über Fragen.
    /ironie=off

    Eine Frage treibt mich allerdings wirklich um: Eine lebendige und freie Gesellschaft zeichnet sich durch Pluralität der Meinungen aus. Ich bin gespannt, ob die DG e.V. diesem Anspruch gerecht wird oder ob da mit einem Tendenzverein ein dicker Etikettenschwindel aufgetischt wird.

    Harald

  16. Erstellt am 12. April 2011 um 13:29 | Permanent-Link

    Ahoi Netzpolitik,

    Die Spackeria deckt doch das von Lobo, Häusler und co. beackerte Feld ganz gut ab. Schliesst ihr euch mit denen zusammen?

  17. Erstellt am 13. April 2011 um 09:45 | Permanent-Link

    bin gespannt, ob der verein auch in seiner struktur schon was von next society enthält, auch wenn er lobbyistisch wirken muss.
    kinder, ihr braucht dringend ne frauenquote, sonst wird das nix mit der digitalen gesellschaft, die kann nämlich nicht wieder ne reine männergesellschaft werden, wie die davor – sorry! also schon im übergang zur #digiges, bzw. #next society: kümmert euch um gute angebote! ;-)

  18. Erstellt am 13. April 2011 um 11:30 | Permanent-Link

    Die Idee hat was für sich, aber der Name gefällt mir nicht. “Digitale Gesellschaft” hört sich sehr bürokratisch an, finde ich.

  19. Erstellt am 17. April 2011 um 17:46 | Permanent-Link

    Wir finden es prima, dass Markus Beckedahl die Lobby “Digitale Gesellschaft” ins Leben gerufen hat, um verstärkt die Interessen der Blogger vertreten zu können. Es steht viel Arbeit an, definitiv! Jedoch soll dieses Vorhaben nicht an mangelnder Partizipation scheitern. Die deutsch-südafrikanische Bloggergemeinschaft “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” steht diesem Projekt auf jeden Fall positiv gegenüber: http://2010sdafrika.wordpress.com/!

  20. Pro Nix
    Erstellt am 25. Februar 2012 um 21:05 | Permanent-Link

    Aber Nazis seid Ihr nicht, oder?

11 Trackbacks

  1. [...] Neuigkeit ankündigen. Unter dem Namen Digitale Gesellschaft soll eine gemeinnützige Organisation entstehen, die sich mit Bürgerrechten im Internetzeitalter befasst. Eine Facebook-Seite gibt es schon, die [...]

  2. [...] Mittwoch startet Netzpolitik-Gründer Markus Beckedahl ein neues Projekt: Digitale Gesellschaft wird eine neue [...]

  3. [...] “Digitale Gesellschaft” – Beckedahl plant Organisation für Bürgerrechte im Web (via Netzpolitik) [...]

  4. Von trueten.de - Willkommen in unserem Blog! am 10. April 2011 um 15:55

    Was mir heute wichtig erscheint #267…

    Straflos: Am 3. und 4. Mai jährt sich zum 5. Mal die Repression von San Salvador Atenco. Mit diesem Angriff versuchte der mexikanische Staat die wachsende Organisation in der Zivilgeselschaft zu brechen sowie sich für den erfolgreichen Widerstand gegen…

  5. [...] Markus Beckedahl von netzpolitik.org hat für Mittwoch die Vorstellung eines Vereins “Digitale Gesellschaft” angekündigt. Man darf gespannt [...]

  6. Von Links anne Ruhr (11.04.2011) » Pottblog am 11. April 2011 um 06:25

    [...] Digitale Gesellschaft – ab Mittwoch in Deinem Land verfügbar (netzpolitik.org) – Eine Organisation für Bürgerrechte und kluge Politik im Netz. Bei den Ruhrbaronen freut man sich bereits! [...]

  7. [...] deckt sich also mit dem, was DIE LINKE schon berichtete. Da hat die “Digitale Gesellschaft” zum Anfang schon direkt ein großes Thema. Dieser Beitrag wurde unter Netzpolitik, Politik [...]

  8. [...] Eröffnung der re:publica 2011 wird die Digitale Gesellschaft gestartet, eine Kampagnenplattform zur Verteidigung digitaler Bürgerrechte. Die Digitale [...]

  9. Von Too much information » Guten Morgen am 13. April 2011 um 08:33

    [...] Stadler kritisiert das Projekt Digitale Gesellschaft, das heute passend zur re:publica gestartet werden [...]

  10. [...] Rettung naht. Denn mit dem Verein der Digitalen Gesellschaftkann nun erstmals quasi eine postmoderne Initiative Neue Soziale Medienmodernisten (INSM) als [...]

  11. [...] Netzpolitik.org [...]

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Anzeige
Die von uns verfassten Inhalte stehen unter der Lizenz CC BY-NC-SA.
Netzpolitik.org nutzt Wordpress. Das Design ist ein Thematic-Kind von Linus Neumann.