Im Angesicht der Piraten

Der Stern.de – Redakteuer Florian Güßgen war beim Netzpolitik-Dialog des Bundesinnenministeriums dabei und hat einen Artikel dazu verfasst: Im Angesicht der Piraten.

Im Internet hat sich eine Szene aus Aktivisten und Interessierten gebildet, eine junge, digitale Schicht, die sich durch zweierlei auszeichnet: Sie ist technisch tausendmal versierter als viele Minister, als viele ministeriale Stäbe, von der großen Mehrheit der Bundestagsabgeordneten ganz zu schweigen. Und sie hat immer besser gelernt, ihre politischen Ziele zu artikulieren und durchzusetzen, Unterstützung zu mobilisieren – ob über Blogs, über Twitter, aber auch über Klagen und Lobby-Arbeit. Dabei ist die “Szene” zwar kein einheitlicher Block, ein paar gemeinsame Anliegen gibt es dennoch: Im Kern geht es dabei um die Abwehr staatlicher Zugriffe im Netz, die Bewahrung von Freiheiten und die Forderung nach Gesetzen, die der vermeintlichen Wirklichkeit des Netzes Rechnung tragen, etwa bei der Benutzung bislang illegaler Tauschbörsen. Teile der Netz-Community dringen etwa auf eine radikale Form des Urheberrechts.

Leicht bizarre Außensicht auf mich als “Guru”. Hab gerade nochmal in der Wikipedia nachgeschlagen, was die genaue Definition ist, weil religiöses Zeug machen wir hier nicht:

Neben dem rein sprirituellen Führern bezeichnet man auch jene als Guru, die Künste wie Gesang, Tanz etc. unterrichten, da diesen noch heute sehr starke religiöse Bedeutung zukommt. Im zeitgenössischen westlichen Sprachgebrauch kann mit ‚Guru‘ jeder bezeichnet werden, der durch seine religiösen oder philosophischen Aussagen Anhänger um sich schart. Im weiteren Sinne kann ein Guru einfach ein Fachmann mit überdurchschnittlichem Wissen und langer Erfahrung sein. In diesem Zusammenhang wird die Bezeichnung manchmal auch abwertend oder spöttisch gemeint.

Bleibt die Frage, ob das auf den vorletzten oder letzten Satz bezogen ist.

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8 Kommentare

  1. Bongomandrias
    Erstellt am 26. März 2010 um 02:27 | Permanent-Link

    Güßgen schreibt: “Dass nicht alle Lösungen in ihrem Sinne sein werden, machte Innenminister de Maizière auch bei der Veranstaltung am Dienstag deutlich, die mittlerweile als Audiofile komplett und als Video in Auszügen im Netz steht.”, die Audio-Version hab ich gefunden, doch das Video such ich vergeblich.

  2. wahnsinn
    Erstellt am 26. März 2010 um 06:33 | Permanent-Link

    7 (ja, sieben!!!) externe Links in einem einzigen Artikel. Was ist denn bei Stern.de los? Wer findet mehr?

  3. Michael
    Erstellt am 26. März 2010 um 06:50 | Permanent-Link

    Bedenklich finde ich eher, das Tauschbörsen als “bisher illegal” bezeichnet werden.

    Schiere Ahnungslosigkeit oder FUD?

  4. Thomas
    Erstellt am 26. März 2010 um 07:50 | Permanent-Link

    Seit wann sind Tauschbörsen denn illegal?

  5. Erstellt am 26. März 2010 um 07:52 | Permanent-Link

    @Markus: Wie jetzt, Meister? Gestern sollte ich doch noch Räucherstäbchen für den Ashram in der Tucholskystraße bestellen, oder? ,)

    @Bongomadrias: Bitte, hier entlang: http://www.politik-digital.de/video-online-dialog-innenministerium-internet-als-mehrwert

  6. ninjaturkey
    Erstellt am 26. März 2010 um 09:12 | Permanent-Link

    Hare Krishna, Hare Krishna,
    Krishna Krishna, Hare Hare,
    Hare Rama, Hare Rama,
    Rama Rama, Hare Hare.
    Hare Krishna, …

  7. KinNeko
    Erstellt am 26. März 2010 um 11:08 | Permanent-Link

    Oh mein Guru..
    ..übrigens wird gerade live die Vorratsdatenspeicherung im Bundestag thematisiert. Vermisse da einen Artikel zu :)

  8. RC
    Erstellt am 27. März 2010 um 04:00 | Permanent-Link

    Allerdings, Tauschbörsen als illegal zu bezeichnen ist echt grandioser Schwachsinn.

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