Heute auf ARTE: Burma VJ

Filmempfehlung für heute Abend: Auf ARTE kommt um 20:15 Uhr “Burma VJ”.

Das Leben von Journalisten, die sich eine gewisse Unabhängigkeit bewahren wollen, aber vor allem das von politischen Dissidenten ist in einem Polizeistaat wie Birma – auch Myanmar genannt – sehr gefährlich. Auf einzigartige Weise dokumentiert Filmemacher Anders Østergaard die dramatischen Ereignisse vom September 2007, als die von buddhistischen Mönchen angeführten Protestmärsche begannen.

Mehr zum Film gibt es auf burmavjmovie.com.

[Danke an Ralf]

Update: Gibts für 7 Tage in der Mediathek!

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11 Kommentare

  1. Stefan
    Erstellt am 23. Februar 2010 um 20:11 | Permanent-Link

    Eben auch entdeckt, ich schau’s mir an. Schau grad eh nur noch Dokus

  2. Stefan
    Erstellt am 23. Februar 2010 um 20:53 | Permanent-Link

    Bei den Bildern gerade kriegt man echt feuchte Augen, zumindest ich. Wie viele Bürger da mit den Mönchen demonstrieren und v.a. wie viele auch oben auf den Häusern und Balkonen stehen und mitrufen. Aber leider ist es ja nicht gut ausgegangen…

  3. malte
    Erstellt am 23. Februar 2010 um 21:03 | Permanent-Link

    feuchte augen…dito

  4. Netzgedanke
    Erstellt am 23. Februar 2010 um 21:42 | Permanent-Link

    Tiefsten Respekt vor den Mönchen, Reportern und allen anderen, die den Mut hatten auf die Straße zu gehen! (essen kann ich heute nichts mehr)

  5. Florian
    Erstellt am 23. Februar 2010 um 21:44 | Permanent-Link

    Verpasst :-( Weiß jemand ob es eine Wiederholung geben wird?

    • Florian
      Erstellt am 23. Februar 2010 um 21:48 | Permanent-Link

      Ein Klick weiter lag die Antwort: Am 4.3. um 10:10

    • Netzgedanke
      Erstellt am 23. Februar 2010 um 21:48 | Permanent-Link

      Donnerstag 10.10 Uhr wird es wiederholt! Unbedingt anschauen(aufnehmen)

  6. Erstellt am 23. Februar 2010 um 21:52 | Permanent-Link

    Krass, habs gerade angeschaut und das ist doch sehr beunruhigend. Ziemlich beschissenes Gefühl zu sehen wie die auf ihre eigenen Leute losgehen, die absolut friedlich demonstrieren.

    Und bei uns gehen solche Themen einfach wieder unter. Wers noch nicht gesehen hat, sollte sich das unbedingt anschauen.

  7. Wieser
    Erstellt am 24. Februar 2010 um 11:27 | Permanent-Link

    Ich habe sogar geweint.
    Warum haben alle (EU, UN) zugeschaut?

  8. Erstellt am 24. Februar 2010 um 13:10 | Permanent-Link

    Sorry, dies ist eine etwas abweichende Meinung. Der Film ist hochinteressant, aber auch hochproblematisch, weil er jegliche Hintergrundinformation über die traurigen Vorgänge in Myanmar schlicht ausblendet. U.a. wird nicht reflektiert, wie sehr die “heroischen” Reporter aus dem Ausland dazu beitragen, dass im Lande Leute verhaftet werden.
    Wer Näheres über die Hintergründe wissen will, kann unter “Weder Saffran noch Revolution” das Büchlein googeln, das ich über die Vorgänge geschrieben habe. (Die englische Fassung enthält auch eine Dokumentation.)
    Hans-Bernd Zöllner

  9. Stefan
    Erstellt am 24. Februar 2010 um 14:42 | Permanent-Link

    „Der Film ist hochinteressant, aber auch hochproblematisch, weil er jegliche Hintergrundinformation über die traurigen Vorgänge in Myanmar schlicht ausblendet. U.a. wird nicht reflektiert, wie sehr die “heroischen” Reporter aus dem Ausland dazu beitragen, dass im Lande Leute verhaftet werden.“

    Stimmt, war mir aber zum Beispiel im Hintergrund immer irgendwie klar. Es ist ein Dilemma, ob man nun die Öffentlichkeit sensibilisieren will (das geht mit Bildern recht gut, deshalb wollte er ja auch unbedingt die Leiche) oder lieber die eigenen Leute schützt. Ist ja genauso bei Flüchtlingen. Habe kürzlich mal auf geo.de gelesen (und deshalb war es mir wohl auch klar), dass die Familie eines Nordkoreaners plötzlich verschwunden war, als dieser ins Ausland geflohen ist. Auch da muss man sich entscheiden, ob man lieber Freiheit will oder die Familie schützen (wobei das in dem Moment wohl nicht in jedem vorgeht, viele denken sicherlich nicht daran – damit will ich den Flüchtlingen auch keinen Vorwurf machen). Das war bei mir damals, als ich es auf geo.de gelesen habe, auch so ein Effekt: „ach, logisch.. Hätte man eigentlich wissen sollen“

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