<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Helene Hegemann: Remix-Meisterwerk oder postmoderner Plagiarismus? (Update: Jetzt auch mit Inhalt)</title>
	<atom:link href="http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/</link>
	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 16:20:22 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Von: 5 vor 12 (+2&#215;2): SPD, Google, re:publica und die FAZ : netzpolitik.org</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-381752</link>
		<dc:creator>5 vor 12 (+2&#215;2): SPD, Google, re:publica und die FAZ : netzpolitik.org</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 21:57:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-381752</guid>
		<description>[...] etwa, weil Markus und Netzpolitik.org ziemlich positiv dargestellt werden. Auch nicht, weil mein recht fr&#252;her Hinweis auf den Fall Hegemann in einer Infografik zum &#8220;Blog-Verlinkungseinfluss&#8221; visualisiert [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] etwa, weil Markus und Netzpolitik.org ziemlich positiv dargestellt werden. Auch nicht, weil mein recht fr&#252;her Hinweis auf den Fall Hegemann in einer Infografik zum &#8220;Blog-Verlinkungseinfluss&#8221; visualisiert [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Innovationen: Helene Hegemann und die Plagiats-Software&#160;&#124;&#160;endoplast.de</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-376629</link>
		<dc:creator>Innovationen: Helene Hegemann und die Plagiats-Software&#160;&#124;&#160;endoplast.de</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 14:25:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-376629</guid>
		<description>[...] Internet enthalten. Wird sich Helene Hegemann diese Software kaufen? Sicher nicht, denn sie hat das Copy &amp; Paste ja als legitimes, zukunftsweisendes Stilmittel deklariert. Vielleicht aber wird ihr Verlag eine [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Internet enthalten. Wird sich Helene Hegemann diese Software kaufen? Sicher nicht, denn sie hat das Copy &amp; Paste ja als legitimes, zukunftsweisendes Stilmittel deklariert. Vielleicht aber wird ihr Verlag eine [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kuno</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-373046</link>
		<dc:creator>Kuno</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 19:34:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-373046</guid>
		<description>&quot;Als “Fräulein Hegemann” wird sie immer wieder bezeichnet, und das zeigt noch einmal, wie brutal diese einfache Anrede sein kann. Bloß wegen eines von ihr inszenierten Theaterstücks und eines von ihr gedrehten Kinofilms müsse sie ja jetzt nicht glauben, sie könne sich alles erlauben, wo sie doch noch nicht mal wie ein Star aussieht. Egal, daß sie diesen pädagogischen und projektiven Bedürfnissen mit der Wahl des Titeltieres (siehe Bilder) schon kokett entgegengekommen ist. In den Augen der Rechtsbewußten hat sie eine Dummheit angestellt, die Erwachsene entweder romantisierend verklären oder streng bestraft sehen wollen - oder beides.&quot;

http://www.classless.org/2010/02/22/das-fraulein-bedient-sich/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Als “Fräulein Hegemann” wird sie immer wieder bezeichnet, und das zeigt noch einmal, wie brutal diese einfache Anrede sein kann. Bloß wegen eines von ihr inszenierten Theaterstücks und eines von ihr gedrehten Kinofilms müsse sie ja jetzt nicht glauben, sie könne sich alles erlauben, wo sie doch noch nicht mal wie ein Star aussieht. Egal, daß sie diesen pädagogischen und projektiven Bedürfnissen mit der Wahl des Titeltieres (siehe Bilder) schon kokett entgegengekommen ist. In den Augen der Rechtsbewußten hat sie eine Dummheit angestellt, die Erwachsene entweder romantisierend verklären oder streng bestraft sehen wollen &#8211; oder beides.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.classless.org/2010/02/22/das-fraulein-bedient-sich/" rel="nofollow">http://www.classless.org/2010/02/22/das-fraulein-bedient-sich/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: helene</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-372438</link>
		<dc:creator>helene</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 13:56:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-372438</guid>
		<description>Ich warte schon längst darauf, dass im Jahre 2012 ein wissenschaftlicher Aufsatz erscheint, der exakt (wortwörtlich identisch) schon um 1893 geschrieben wurde -- aber der Autor von 2012 dies gar nicht bemerkt hat, weil er nicht mehr weiss, was schon alles publiziert worden ist.   
- Darum: nur der Google-Roboter wird dann im Jahre 2012 wissen, dass es fast nichts neues unter der Sonne gibt...   
- Zwar nimmt der Papierausstoss gigantisch zu (Publikationswut), aber leider erscheint ja keine neue wissenschaftliche Idee (nur immer neue Techniken: iPhone, iPad, Google Books, etc.)...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich warte schon längst darauf, dass im Jahre 2012 ein wissenschaftlicher Aufsatz erscheint, der exakt (wortwörtlich identisch) schon um 1893 geschrieben wurde &#8212; aber der Autor von 2012 dies gar nicht bemerkt hat, weil er nicht mehr weiss, was schon alles publiziert worden ist.<br />
- Darum: nur der Google-Roboter wird dann im Jahre 2012 wissen, dass es fast nichts neues unter der Sonne gibt&#8230;<br />
- Zwar nimmt der Papierausstoss gigantisch zu (Publikationswut), aber leider erscheint ja keine neue wissenschaftliche Idee (nur immer neue Techniken: iPhone, iPad, Google Books, etc.)&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Berliner Gazette</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-371107</link>
		<dc:creator>Berliner Gazette</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 07:51:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-371107</guid>
		<description>Axolotl Roadkill(ed) the Feuilleton-Star 
http://berlinergazette.de/axolotl-roadkilled-the-feuilleton-star</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Axolotl Roadkill(ed) the Feuilleton-Star<br />
<a href="http://berlinergazette.de/axolotl-roadkilled-the-feuilleton-star" rel="nofollow">http://berlinergazette.de/axolotl-roadkilled-the-feuilleton-star</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: IP&#124;Notiz - Hegemann und die Remix Culture</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-370192</link>
		<dc:creator>IP&#124;Notiz - Hegemann und die Remix Culture</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 18:10:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-370192</guid>
		<description>[...] nicht der Fall. Hier bedient sich eine Autorin ungefragt. Das kann passieren, hat aber mit einer Remix-Culture nichts zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nicht der Fall. Hier bedient sich eine Autorin ungefragt. Das kann passieren, hat aber mit einer Remix-Culture nichts zu [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: marc</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-370189</link>
		<dc:creator>marc</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 17:53:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-370189</guid>
		<description>Hmmm, also ich habe mir mal den Blog von Airen angeschaut und es so verstanden, dass er Auszüge seines Buches online zum lesen zur Verfügung gestellt hat. Wenn dem so ist, dann frage ich mich, warum er diese Auszüge nicht unter eine nicht kommerzielle Creative Commons-Lizenz gestellt hat? 
Ok, die Autorim hat die Texte leicht verändert und nicht ganz dreist wirklich nur kopiert. Da würde dann eine CC-Lizenz auch greifen. Die Art und Weise, wie hier im vorliegenden Fall argumentiert wird, wird sowieso auf ein gerichtliches Urteil hinauslaufen und die Frage nach der Schöpfungshöhe wird dort geklärt werden müssen.

Wenn man die angegebenen Passagen vergleicht, dann kann man eindeutig einen Bezug zu Airens Zitaten herstellen. All das zusammen schmälert nun wieder die Lobeshymnen, die von so vielen Literaturkritikern angestimmt wurden. Gerade da wurde ja vom Umstand geredet, dass Hegemann ja so erwachsen und abgeklärt schreibt für ihre 17 Lenze.
Ich bin gespannt, was die Literaturkritiker nun zu dem Werk sagen, ob sie zurückrudern oder weiter bei ihrer neuen &quot;Fräuleinwunder der Literatur&quot; Nummer bleiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmmm, also ich habe mir mal den Blog von Airen angeschaut und es so verstanden, dass er Auszüge seines Buches online zum lesen zur Verfügung gestellt hat. Wenn dem so ist, dann frage ich mich, warum er diese Auszüge nicht unter eine nicht kommerzielle Creative Commons-Lizenz gestellt hat?<br />
Ok, die Autorim hat die Texte leicht verändert und nicht ganz dreist wirklich nur kopiert. Da würde dann eine CC-Lizenz auch greifen. Die Art und Weise, wie hier im vorliegenden Fall argumentiert wird, wird sowieso auf ein gerichtliches Urteil hinauslaufen und die Frage nach der Schöpfungshöhe wird dort geklärt werden müssen.</p>
<p>Wenn man die angegebenen Passagen vergleicht, dann kann man eindeutig einen Bezug zu Airens Zitaten herstellen. All das zusammen schmälert nun wieder die Lobeshymnen, die von so vielen Literaturkritikern angestimmt wurden. Gerade da wurde ja vom Umstand geredet, dass Hegemann ja so erwachsen und abgeklärt schreibt für ihre 17 Lenze.<br />
Ich bin gespannt, was die Literaturkritiker nun zu dem Werk sagen, ob sie zurückrudern oder weiter bei ihrer neuen &#8220;Fräuleinwunder der Literatur&#8221; Nummer bleiben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg-Olaf Schäfers</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-370119</link>
		<dc:creator>Jörg-Olaf Schäfers</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 14:01:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-370119</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Vielleicht würde Frl. Hegemann tatsächlich sagen: “Cool! danke. Finde ich gut.” – nur mal sehen, wie Ullstein reagiert.&lt;/blockquote&gt;

Selbst wenn, wird sie anschließend wohl die entsprechenden Kontaktperson beim Verlag benennen, die für das Lizenzgeschäft zuständig ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Vielleicht würde Frl. Hegemann tatsächlich sagen: “Cool! danke. Finde ich gut.” – nur mal sehen, wie Ullstein reagiert.</p></blockquote>
<p>Selbst wenn, wird sie anschließend wohl die entsprechenden Kontaktperson beim Verlag benennen, die für das Lizenzgeschäft zuständig ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: zettberlin</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-370109</link>
		<dc:creator>zettberlin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:45:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-370109</guid>
		<description>@classless:

&gt;&gt;“Selbst, wenn man Autorenschaft als “eitlen” Unfug verwirft”

&gt;Das ist nicht meine Position. 

Ach echt nicht? Jetzt bin ich verwirrt. Was soll denn jetzt &quot;Zum Teufel&quot; gehen?
Man könnte direkt den Eindruck bekommen, Du hättest das mit dem &quot;Zurückziehen bis zur Unidentifizierbarkeit&quot; schon so perfektioniert, dass Du auch von Dir selbst geäußerte Thesen nicht mehr als Deine Position identifizieren kannst ;-)

Helene Hegemann ist eine Person, die eigenverantwortlich ein Industrieprodukt angefertigt hat. Und sie hat sich diese Arbeit erleichtert, indem Sie die Arbeit anderer etwas angepasst verwendet hat. Das ist tatsächlich völlig legitim und schon immer geübte Praxis. Das Problem daran ist ein politisch/soziales: so, wie die Lage ist, hat sie genommen ohne geben zu können. Vielleicht möchte ja jemand ein paar Passagen von axolotl verfilmen? Oder in einem eigenen Buch verarbeiten. Vielleicht würde Frl. Hegemann tatsächlich sagen: &quot;Cool! danke. Finde ich gut.&quot; - nur mal sehen, wie Ullstein reagiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@classless:</p>
<p>&gt;&gt;“Selbst, wenn man Autorenschaft als “eitlen” Unfug verwirft”</p>
<p>&gt;Das ist nicht meine Position. </p>
<p>Ach echt nicht? Jetzt bin ich verwirrt. Was soll denn jetzt &#8220;Zum Teufel&#8221; gehen?<br />
Man könnte direkt den Eindruck bekommen, Du hättest das mit dem &#8220;Zurückziehen bis zur Unidentifizierbarkeit&#8221; schon so perfektioniert, dass Du auch von Dir selbst geäußerte Thesen nicht mehr als Deine Position identifizieren kannst ;-)</p>
<p>Helene Hegemann ist eine Person, die eigenverantwortlich ein Industrieprodukt angefertigt hat. Und sie hat sich diese Arbeit erleichtert, indem Sie die Arbeit anderer etwas angepasst verwendet hat. Das ist tatsächlich völlig legitim und schon immer geübte Praxis. Das Problem daran ist ein politisch/soziales: so, wie die Lage ist, hat sie genommen ohne geben zu können. Vielleicht möchte ja jemand ein paar Passagen von axolotl verfilmen? Oder in einem eigenen Buch verarbeiten. Vielleicht würde Frl. Hegemann tatsächlich sagen: &#8220;Cool! danke. Finde ich gut.&#8221; &#8211; nur mal sehen, wie Ullstein reagiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg-Olaf Schäfers</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-370093</link>
		<dc:creator>Jörg-Olaf Schäfers</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:17:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-370093</guid>
		<description>&lt;a href=&quot;http://gig.antville.org/stories/1970254/#1970646&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Schöner Kommentar&lt;/a&gt; übrigens auch von Andrea Diener (die sich, im Gegensatz zu mir, im Literaturbetrieb wirklich auskennt. Ich simuliere nur, seit ich zum Internet rübergemacht habe ...): 

&lt;blockquote&gt;Was mich so ärgert: Das heißt es immer, die Blogger bringen eh nichts eigenes zustande und im Internet wird nur geklaut. Und wenn es mal umgekehrt ist, dann soll man sich mal nicht so haben, ist ja alles intertextuell und die im Internet haben die Moderne nicht verstanden, das ignorante Pack. Diese wirklich finstere Doppelmoral darf allen Ernstes &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,676570,00.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;in Medien verbreitet&lt;/a&gt; werden. Das muß man sich mal vorstellen.&lt;/blockquote&gt;

&lt;em&gt;Randnotiz&lt;/em&gt; zum Ullstein-Autorin Hegemann freundlich zur Hilfe eilenden Daniel Haas bei SpOn: Haas veröffentlich selber bei Ullstein. Sein bei Ullstein erschienenes Buch &quot;Desperado&quot; wurde bei SpOn ausgiebig gefeatured:

http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullsteintb/autor.php?id=9115 &amp; http://www.spiegel.de/thema/desperado/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gig.antville.org/stories/1970254/#1970646" rel="nofollow">Schöner Kommentar</a> übrigens auch von Andrea Diener (die sich, im Gegensatz zu mir, im Literaturbetrieb wirklich auskennt. Ich simuliere nur, seit ich zum Internet rübergemacht habe &#8230;): </p>
<blockquote><p>Was mich so ärgert: Das heißt es immer, die Blogger bringen eh nichts eigenes zustande und im Internet wird nur geklaut. Und wenn es mal umgekehrt ist, dann soll man sich mal nicht so haben, ist ja alles intertextuell und die im Internet haben die Moderne nicht verstanden, das ignorante Pack. Diese wirklich finstere Doppelmoral darf allen Ernstes <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,676570,00.html" rel="nofollow">in Medien verbreitet</a> werden. Das muß man sich mal vorstellen.</p></blockquote>
<p><em>Randnotiz</em> zum Ullstein-Autorin Hegemann freundlich zur Hilfe eilenden Daniel Haas bei SpOn: Haas veröffentlich selber bei Ullstein. Sein bei Ullstein erschienenes Buch &#8220;Desperado&#8221; wurde bei SpOn ausgiebig gefeatured:</p>
<p><a href="http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullsteintb/autor.php?id=9115" rel="nofollow">http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullsteintb/autor.php?id=9115</a> &amp; <a href="http://www.spiegel.de/thema/desperado/" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/thema/desperado/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg-Olaf Schäfers</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-370069</link>
		<dc:creator>Jörg-Olaf Schäfers</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 11:23:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-370069</guid>
		<description>@classless: (Schreber-)gärten bzw. Gartenanlagen sind nicht selten Lebensinhalt und noch häufiger Schaustück. 

Nüchtern betrachtet waren die Schaugärten insbesondere in Renaissance und Barock nichts anderes als formalisierte Remix-Wettbewerbe auf hohem Niveau (und mit wahnwitzigem Geldeinsatz): http://de.wikipedia.org/wiki/Gartenkunst 

Die Schrebergärten der Neuzeit zeigen, nun auf Amateurlevel, dass Wahnwitz nicht zwingend eine Frage von Geldeinsatz- und Fläche sein muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@classless: (Schreber-)gärten bzw. Gartenanlagen sind nicht selten Lebensinhalt und noch häufiger Schaustück. </p>
<p>Nüchtern betrachtet waren die Schaugärten insbesondere in Renaissance und Barock nichts anderes als formalisierte Remix-Wettbewerbe auf hohem Niveau (und mit wahnwitzigem Geldeinsatz): <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gartenkunst" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Gartenkunst</a> </p>
<p>Die Schrebergärten der Neuzeit zeigen, nun auf Amateurlevel, dass Wahnwitz nicht zwingend eine Frage von Geldeinsatz- und Fläche sein muss.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: classless</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-370060</link>
		<dc:creator>classless</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 10:57:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-370060</guid>
		<description>@Jörg-Olaf Schäfers

Gar nicht fatalistisch. Schrebergärten dienen meist nur zur eigenen Reproduktion - Lebensunterhalt geht anders, oder?

@zettberlin 

&quot;Es geht nicht darum, ob Hegemann&quot;

Darum geht&#039;s auch offensichtlich nicht.

&quot;Selbst, wenn man Autorenschaft als “eitlen” Unfug verwirft&quot;

Das ist nicht meine Position. Ich halte die Vorstellungen von Originalität u. dgl. für notwendig falsches Bewußtsein, ohne das der Laden (kapitalismus) gar nicht laufen könnte.

&quot;Frl. Hegemann hat minimum 40K Euro mit dem Buch verdient. Bis jetzt – Warum zum Teufel, sollte jemand, der dazu beigetragen hat, nicht einen fairen Anteil haben wollen?&quot;

Habe ich ja oben schon gesagt: Soll er doch. Das scheint aber für viele in der Tat nicht der Punkt zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jörg-Olaf Schäfers</p>
<p>Gar nicht fatalistisch. Schrebergärten dienen meist nur zur eigenen Reproduktion &#8211; Lebensunterhalt geht anders, oder?</p>
<p>@zettberlin </p>
<p>&#8220;Es geht nicht darum, ob Hegemann&#8221;</p>
<p>Darum geht&#8217;s auch offensichtlich nicht.</p>
<p>&#8220;Selbst, wenn man Autorenschaft als “eitlen” Unfug verwirft&#8221;</p>
<p>Das ist nicht meine Position. Ich halte die Vorstellungen von Originalität u. dgl. für notwendig falsches Bewußtsein, ohne das der Laden (kapitalismus) gar nicht laufen könnte.</p>
<p>&#8220;Frl. Hegemann hat minimum 40K Euro mit dem Buch verdient. Bis jetzt – Warum zum Teufel, sollte jemand, der dazu beigetragen hat, nicht einen fairen Anteil haben wollen?&#8221;</p>
<p>Habe ich ja oben schon gesagt: Soll er doch. Das scheint aber für viele in der Tat nicht der Punkt zu sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Antram</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-370007</link>
		<dc:creator>Antram</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 08:21:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-370007</guid>
		<description>Klar, der VErlag eiert noch rum, aber er wird sich einigen. Das Buch spült ja genug Geld ins Körbchen. Diese Rest-Fairness konnte Alexander Wallasch von Fatih Akin nicht erwarten. Der hatte sich kräftig von Wallaschs Roman &quot;Hotel Monopol&quot; (Wall) &quot;inspirieren&quot; lassen, das der im noch als Manuskript gegeben hatte. Als Wallasch den Film sah und Akin eine private Email schrieb, setzte Akin seine Anwälte in Marsch. Und die beballerten den Autor mit sgae und schreibe 5 Unterlassungsklagen und Einstweiligen Verfügungen. Selbst Zeitungen wie die WELT und das Hamburger Abendblatt sahen sich plötzlich den Unterlassungsaufforderungen gegenübergestellt. Scheinbar so massiv, das das Abendblatt einen bereits erschienen Artikel zum Thema vom Netz nahm. Also: Ullstein und Hegemann: Noch lange nicht die Spitze des Eisbergs.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, der VErlag eiert noch rum, aber er wird sich einigen. Das Buch spült ja genug Geld ins Körbchen. Diese Rest-Fairness konnte Alexander Wallasch von Fatih Akin nicht erwarten. Der hatte sich kräftig von Wallaschs Roman &#8220;Hotel Monopol&#8221; (Wall) &#8220;inspirieren&#8221; lassen, das der im noch als Manuskript gegeben hatte. Als Wallasch den Film sah und Akin eine private Email schrieb, setzte Akin seine Anwälte in Marsch. Und die beballerten den Autor mit sgae und schreibe 5 Unterlassungsklagen und Einstweiligen Verfügungen. Selbst Zeitungen wie die WELT und das Hamburger Abendblatt sahen sich plötzlich den Unterlassungsaufforderungen gegenübergestellt. Scheinbar so massiv, das das Abendblatt einen bereits erschienen Artikel zum Thema vom Netz nahm. Also: Ullstein und Hegemann: Noch lange nicht die Spitze des Eisbergs.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: zettberlin</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-369937</link>
		<dc:creator>zettberlin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 00:49:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-369937</guid>
		<description>@classless:
Es geht nicht darum, ob Hegemann remixt und sich bezieht oder nicht. Frl. Hegemann ist quasi Angestellte von Ullstein. Sie hat einen Vertrag, der sie aus jeder irgenwie gearteten Community von freien Ideenaustauschern vollständig heraushält. Sie ist Ullstein.

Selbst, wenn man Autorenschaft als &quot;eitlen&quot; Unfug verwirft, ist es auch Unfug, den Teil der Öffentlichkeit, der keine Zeile und kein 2-Sekunden-Sample frei flottieren lassen will,  ohne weiteres Saugen zu lassen.

Nein! Nicht also: wer ein proprietäres Industrieprodukt herstellt, aus dem ich keine zwei Zeilen ohne Genehmigung als Song vertonen dürfte, der muss sich gefälligst an seine eigenen Regeln halten.
Und all die, die jetzt Airen vielleicht sagen wollen, er solle sich nicht so haben, sollten mal 10 Sekunden über den sozialen Aspekt des ganzen Vorgangs nachdenken.
Frl. Hegemann hat minimum 40K Euro mit dem Buch verdient. Bis jetzt - Warum zum Teufel, sollte jemand, der dazu beigetragen hat, nicht einen fairen Anteil haben wollen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@classless:<br />
Es geht nicht darum, ob Hegemann remixt und sich bezieht oder nicht. Frl. Hegemann ist quasi Angestellte von Ullstein. Sie hat einen Vertrag, der sie aus jeder irgenwie gearteten Community von freien Ideenaustauschern vollständig heraushält. Sie ist Ullstein.</p>
<p>Selbst, wenn man Autorenschaft als &#8220;eitlen&#8221; Unfug verwirft, ist es auch Unfug, den Teil der Öffentlichkeit, der keine Zeile und kein 2-Sekunden-Sample frei flottieren lassen will,  ohne weiteres Saugen zu lassen.</p>
<p>Nein! Nicht also: wer ein proprietäres Industrieprodukt herstellt, aus dem ich keine zwei Zeilen ohne Genehmigung als Song vertonen dürfte, der muss sich gefälligst an seine eigenen Regeln halten.<br />
Und all die, die jetzt Airen vielleicht sagen wollen, er solle sich nicht so haben, sollten mal 10 Sekunden über den sozialen Aspekt des ganzen Vorgangs nachdenken.<br />
Frl. Hegemann hat minimum 40K Euro mit dem Buch verdient. Bis jetzt &#8211; Warum zum Teufel, sollte jemand, der dazu beigetragen hat, nicht einen fairen Anteil haben wollen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg-Olaf Schäfers</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/#comment-369924</link>
		<dc:creator>Jörg-Olaf Schäfers</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 00:04:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11291#comment-369924</guid>
		<description>@classless: Ach, wie fatalistisch ,) Da lobe ich mir doch meine kleine Systemwelt. 

In der können Kreative immerhin ihre CC-Schrebergarten beackern, während kapitalistisch orientierte Wunderkinder sich mit Verlagen und den Fesseln des Urheberrechts rumschlagen müssen .

Ach, ein CC-Schrebergarten ist keine Freiheit? Mag sein.* Ist aber ein Anfang. Und besser als nix. 

&lt;i&gt;*okok, im Gegensatz zu dir lehne ich die Idee eines Urheberrechts aus rein egoistischen Gründen auch nicht pauschal ab. Das macht&#039;s einfacher.&lt;/i&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@classless: Ach, wie fatalistisch ,) Da lobe ich mir doch meine kleine Systemwelt. </p>
<p>In der können Kreative immerhin ihre CC-Schrebergarten beackern, während kapitalistisch orientierte Wunderkinder sich mit Verlagen und den Fesseln des Urheberrechts rumschlagen müssen .</p>
<p>Ach, ein CC-Schrebergarten ist keine Freiheit? Mag sein.* Ist aber ein Anfang. Und besser als nix. </p>
<p><i>*okok, im Gegensatz zu dir lehne ich die Idee eines Urheberrechts aus rein egoistischen Gründen auch nicht pauschal ab. Das macht&#8217;s einfacher.</i></p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
<!-- This Quick Cache file was built for (  netzpolitik.org/2010/helene-hegemann-remix-meisterwerk-oder-postmoderner-plagiarismus/feed/ ) in 0.12853 seconds, on Feb 10th, 2012 at 4:39 pm UTC. -->
<!-- This Quick Cache file will automatically expire ( and be re-built automatically ) on Feb 10th, 2012 at 5:09 pm UTC -->
