Die Tagesthemen haben gestern Abend über die Zeitungs-Krise in Deutschland berichtet und dabei prominent Flattr als Alternative zu Paid-Content am Beispiel der Taz vorgestellt. Das gibt es komplett in der ARD-Mediathek oder als Ausschnitt des thematischen Beitrages auch auf Youtube:
Flattr in den Tagesthemen
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9 Kommentare
“Dieses Video ist privat”
Youtube-Video geht 1a ;-)
Jep, nu geht’s hier auch.
Flattr ist höchstinteressant. Allerdings sehe ich ich Probleme darin, dass ein Nutzer schon vorm “flattern” weiß, wie oft ein Artikel schon ge”flattr”t wurde.
so … und jetzt killen sich die Massenmedien selber. Wer liest denn staatlich zensierte Inhalte und ist auch noch so dämlich dafür zu bezahlen ?!
@Jack: Sag mal, was sind denn “staatlich zensierte Inhalte” und warum sollte man die (nicht) lesen?
Bei dem Bericht zeigt sich doch mal wieder ein klarer Denkfehler auf: Den Verlegern gefällt der Umgang mit Veröffentlichungen über Apple nicht? Dann sollen sie halt eine Plattform-unabhängige Lösung für das Web entwickelnd! Dann sind sie auch gleich gewappnet wenn endlich mal ordentlich Konkurrenz für das iPad auf den Markt kommt und können jetzt schon die vielen Notebook/Netbook-Besitzer und Nutzer von anderen Smartphone-Plattformen als dem iPhone ansprechen.
Wenn ich mir aber dann so anschaue, was die regionale Zeitung mir hier so im digitalen Abo an HTML-Mist antut, da wird mir schon schlecht. Da kann man immer wieder bestimmte Artikel nicht anklicken oder die Links führen zum falschen Ziel und man ist gezwungen die PDF-Version der Seite zu laden. Sowas ist dann schon ziemlich peinlich.
Mein Problem mit Flattr ist eher, dass das von den Content Anbietern natürlich gerne als Zusatzeinkommen genommen wird, aber dafür muss man ja nicht andere Einkommen von Banner & Videowerbung einschränken… Z.B. könnte Golem mit einem Flattr Account die Video-Werbungen weglassen, aber das wird sicher nicht passieren, auch wenn sie Flattr einsetzen würden.
Leider ändert sich nichts durch Flattr. Schade, aber dazu muss sich erst mal etwas in den Köpfen ändern.
Greetz,
GHad
Wenn die ihren Content zum bezahlen machen, dann liest ja von den Netznatives niemand mehr Zeitung.
Ich wünsche so ziemlich allen Medienhäusern, dass sie – gerade mit ihrem ******* iHype – gnadenlos auf die Schnauze fliegen und nach Möglichkeit alle mitsamt ihren verdammten Lobbyisten bankrott gehen.
Solange die Medienhäuser noch genug Geld für Juristen und Lobbyisten haben, um Google per Gesetz zum zahlen zu verdonnern und den ÖR ein umfassendes onlineangebot zu verbieten, kann es ihnen offensichtlich noch nicht schlecht genug gehen.
4 Trackbacks
flattr-eritis…
flattr für Blogs, da lässt sich drüber streiten, käme auf den Blog an, natürlich. Aber flattr für Zeitungen zu nutzen, die auf dem konventionellen Markt nicht mehr allzu viel verdienen (TAZ (http://www.taz.de/)) oder die da noch nie etwas verdient ha…
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[...] Die Tagesthemen haben gestern Abend über die Zeitungs-Krise in Deutschland berichtet und dabei prominent Flattr als Alternative zu Paid-Content am Beispiel der Taz vorgestellt. [netzpolitik.org] [...]
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