FBI fragte jahrelang illegal Kommunikationsdaten ab

Die Washington Post berichtet darüber, dass das FBI über vier Jahre hinweg in mehr als 2000 Fällen das Telefongeheimnis gebrochen hat. Um an Listen mit Anrufen zu kommen, spiegelten die Beamten gegenüber Telekommunikationsunternehmen regelmäßig nicht bestehende terroristische Gefahr im Verzug vor:

FBI officials told The Post that their own review has found that about half of the 4,400 toll records collected in emergency situations or with after-the-fact approvals were done in technical violation of the law. The searches involved only records of calls and not the content of the calls. In some cases, agents broadened their searches to gather numbers two and three degrees of separation from the original request, documents show.

(via)

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5 Kommentare

  1. Matze
    Erstellt am 19. Januar 2010 um 15:06 | Permanent-Link

    wie war das: verfahren die erstmal eingeführt sind, werden auch benutzt. Auf die ein oder andere weise….

  2. Simon
    Erstellt am 19. Januar 2010 um 15:50 | Permanent-Link

    Es ist schön zu wissen das die Verantwortlichen beim FBI nun auch zur Rechenschaft gezogen werden und eine angemessene Strafe bekommen.

    Naja, wäre schon nen Wunder wenn man denen ein “böse böse” sagt und den Finger mahnend erhebt. Mehr wird aber wohl (wenn überhaupt) eh nicht passieren.

    Geht ja immerhin auch um Terrorabwehr, wenn wirklich mal echte Terroristen kommen muss man ja gewappnet sein. Und bis dahin terrorisiert und hintergeht man das eigene Volk halt selbst.

    Wen/Was schützen FBI und Co eigentlich gegen wen? Die scheinen doch mehr Mist zu machen als die “echten” Terroristen und so den US-Bürgern mehr Schaden zuzufügen… Irgendwer sollte mal die Bürger vor der Politik schützen.

  3. Erstellt am 21. Januar 2010 um 11:14 | Permanent-Link

    Mich überrascht ja, dass dies immer wieder eine meldung wert ist – oder bin ich der einzige, der glaubt, dass es im Bereich Daten und Staaten keinen Unterschied gibt zwischen Hollywood und Wirklichkeit?

  4. MIckezblueyes
    Erstellt am 21. Januar 2010 um 17:52 | Permanent-Link

    @3 H.Rald

    nee harald biste nicht..geht mir ähnlich! dem ein oder anderen war und ist das schon immer klar gewesen ob das nun bei den amis oder bei uns gemacht wird ist einerlei.

    ein gutes hat es…das was die Washington Post da geschrieben hat war ja vor ein paar jahren noch wilde verschwöhrungstheorie. die leute haben dich ja mit großen augen angesehen und dich für einen spinner gehalten wenn man sowas erzählt hat. naja nun steht es in der zeitung und die gutmenschen die einen als spinner bezeichnet haben können jetzt sagen….ja das hab ich schon immer gewusst…;)) so ist das halt.

    oder muss es esrt in der bild stehen? man weiß es nicht…;))

  5. subjekt
    Erstellt am 21. Januar 2010 um 18:08 | Permanent-Link

    Die potenzielen Möglichkeiten der Datenabfrage und Verknüpfung sind schier unbegrenzt. Dieses Potenzial wird bei uns zum Glück nicht ausgenutzt. Der Grund ist Unwissenheit der Möglichkeiten auf Seiten der Politik und Unfähigkeit im Bereich IT bei den Ämtern.

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