Eu-Kommission präsentiert Digitale Agenda

Gerade neu in Brüssel erschienen: Digitale Agenda: Kommission präsentiert Aktionsplan für Wachstum und Wohlstand in Europa.

[...] Die Agenda sieht sieben vorrangige Aktionsbereiche vor: Schaffung eines digitalen Binnenmarkts, größere Interoperabilität, Steigerung von Vertrauen und Sicherheit im Internet, viel schnellere Internetverbindungen, mehr Investitionen in die Forschung und Entwicklung, Verbesserung der digitalen Kompetenzen und Integration sowie Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimawandel und Bevölkerungsalterung. Wichtige Vorteile wären beispielsweise einfachere elektronische Zahlungen und Rechnungen, die zügige Einführung der Telemedizin und eine energieeffiziente Beleuchtung. In diesen sieben Bereichen sieht die Digitale Agenda etwa 100 Folgemaßnahmen vor, darunter 31 Legislativvorschläge. Die Digitale Agenda ist die erste der sieben Leitinitiativen der Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum (siehe IP/10/225).

Bewertungen gibts später.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Digital Rights, EU, Netzpolitik und getagged , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

6 Kommentare

  1. Erstellt am 19. Mai 2010 um 15:28 | Permanent-Link
  2. Hadron
    Erstellt am 19. Mai 2010 um 16:05 | Permanent-Link

    Ich habe einen parteiischen Tunnelblick. Daher erblicke ich schon beim Lesen des ersten der sieben EU-Ziele reflexartig die Musikindustrie, wie sie uns zwischen den Zeilen des Aktionsplans freundlich, aber bestimmt zuwinkt.

    Eine lustige Ungenauigkeit bei der Übersetzung:

    Wegen fehlender legaler Angebote und fragmentierter Märkte gibt es in den USA heute viermal so viele Musik-Downloads wie in der EU.

    Folgerichtig sollte man auch in der EU die Märkte fragmentieren und dafür sorgen, dass die legalen Angebote verschwinden, wenn man die Downloadzahlen erhöhen möchte.

  3. Mike
    Erstellt am 19. Mai 2010 um 20:59 | Permanent-Link

    Kann man den scheiß auch irgendwo in gedruckter Form bestellen? Meine Augen tun schon weh!

    MfG
    Mike

  4. Gregor P.
    Erstellt am 19. Mai 2010 um 21:50 | Permanent-Link

    In Sachen dig. Binnenmarkt:

    - Schaffen legaler Angebote und Abbau fragmentierter Märkte; müsste man einmal genauer erfahren, was dahinter steht.

    - Vereinfachung der Klärung von Urheberrechten, der Rechteverwertung und der grenzübergreifenden Lizenzierung; dito.

    - Verbesserung bei der Koordinierung europäischer Reaktion auf Cyberangriffe und strengere Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten;

    -> bezogen auf die Cyberangriffe würde mich mal interessieren, ob es einen Zusammenschluss mit dem US-Militär gibt. Die arbeiten derzeit mit Hochdruck an ihrem Anti-Cyber-War Project. Was sie auch immer damit vorhaben, wird wohl so schnell nicht eindeutig geklärt werden können ( siehe HAARP ).

    Um mich nicht länger selbst zu quälen, habe ich das PDF Dokument unter :

    http://ec.europa.eu/information_society/newsroom/cf/itemdetail.cfm?item_id=5789

    heruntergeladen.

  5. Erstellt am 19. Mai 2010 um 22:00 | Permanent-Link

    Engström hat zu Kommentaren aufgerufen. Es ist bis jetzt noch nicht allzu viel Brauchbares dabei, aber vielleicht lohnt es sich, später noch einmal dort vorbei zu schauen…

  6. Erstellt am 20. Mai 2010 um 12:31 | Permanent-Link

    Das Europaparlament hat bereits am 5. Mai eine eigene Resolution zum Thema “Digitale Agenda” beschlossen, wo viele ganz brauchbare Sachen drin stehen. Der Fokus ist jedenfalls deutlich stärker auf Bürger- und Nutzerrechte als in dem Kommissionpapier, das vor allem auf Breitbandausbau, einen EU-Binnenmarkt für Content und Kriminalitätsbekämpfung fokussiert.

4 Trackbacks

  1. Von vasistas? am 19. Mai 2010 um 17:32

    Weder „Big Brother“ noch „Cyber-Wildwest“…

    Die Europäische Kommission stellt die „Digitale Agenda für Europa“ vor Am heutigen Mittwoch stellte Neelie Kroes, EU-Kommissarin, ihre „Digitale Agenda für Europa“ (pdf) vor. Diese Agenda hat mit insgesamt 100 Maßnahmen und 31 Gesetzesvorschlägen das Z…

  2. Von falsepositive am 19. Mai 2010 um 18:46

    Lobbying the EU Parliament…

    (Zusammenhang: siehe Europäische Netzpolitik) Gestern Abend habe ich beim CCCHB von Brüssel erzählt und konnte mir dann doch noch mehr Reim auf das Erlebte machen. So berichtete Joe McNamee von EDRi unter anderem folgendes: Auf der europäischen…

  3. [...] die mit Spannung erwartete “Digitale Agenda” der EU-Kommission hatte Markus ja bereits kurz hingewiesen. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen hieß es im Vorfeld, dass Cecilia [...]

  4. [...] Originalquelle Smile29.eu: Mit der KiPo-Keule gegen Google? Quit Facebook Day am 31. Mai Diaspora Bundestag diskutierte “Bekämpfung sexuellen Missbrauch im Internet” EU-Kommission präsentiert Digitale Agenda Frankreich: Sollen Blogger anonym bleiben? [...]

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Anzeige
Die von uns verfassten Inhalte stehen unter der Lizenz CC BY-NC-SA.
Netzpolitik.org nutzt Wordpress. Das Design ist ein Thematic-Kind von Linus Neumann.