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	<title>Kommentare zu: Erwiderung auf das Musikindustrie-Positionspapier zur Kulturflatrate</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 22:36:00 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: Erwiderung auf das Positionspapier zur Kultur-Flatrate des Bundesverbands Musikindustrie &#171; vgrass.de</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-425639</link>
		<dc:creator>Erwiderung auf das Positionspapier zur Kultur-Flatrate des Bundesverbands Musikindustrie &#171; vgrass.de</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2011 14:06:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Text ist am 10.2.2010 auf Netzpolitik erschienen und hat dort eine rege Diskussion [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Text ist am 10.2.2010 auf Netzpolitik erschienen und hat dort eine rege Diskussion [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Entwicklung des Urheberrechts in der digitalen Gesellschaft &#8211; Antworten auf die Fragen zur öffentlichen Anhörung Urheberrecht der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-402093</link>
		<dc:creator>Entwicklung des Urheberrechts in der digitalen Gesellschaft &#8211; Antworten auf die Fragen zur öffentlichen Anhörung Urheberrecht der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 10:31:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Volker Grassmuck: Erwiderung auf das Musikindustrie-Positionspapier zur Kulturflatrate [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Volker Grassmuck: Erwiderung auf das Musikindustrie-Positionspapier zur Kulturflatrate [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: quoddeus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-373472</link>
		<dc:creator>quoddeus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 20:55:44 +0000</pubDate>
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		<description>Volker Grassmuck zerlegt in seiner Erwiderung auf die 10 Thesen des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) so manch schönes Scheinheiligenbild und fängt reichlich Krokodilstränen in Vitriolen. Lob, lob! Doch ganz überzeugen von seiner letztendlich grünen Position einer Kulturflatrate kann er trotzdem nicht wirklich. Zu beneiden ist er nicht, sitzt er und seine grünen Kampfesgenossen in Bund und Europaparlament zwischen allen Stühlen, die zum einen von den geizesgeilen Piraten aller Couleur zum anderen vom status quo besetzt sind. Ich liebe das gute alte Sprichwort: Kritik wird gerne angenommen, von Menschen, die mit Bessrem kommen. Nun hat sich Professor Roßnagel samt Kollegen im Auftrag der Grünen in Bund und Europaparlament riesige Mühe gemacht, die juristischen Möglichkeiten einer Kulturflatrate, insbesondere für Musik- und Filmmedien, auszuloten. Sein Gutachten gilt den Befürwortern der KFR als heiliger Gral, so auch Herrn Grassmuck. Folgt man Roßnagel, so muss die derzeitige für Urheber, Künstler und Internetnutzer unbefriedigende Situation weitgehend illegaler Down- und vor allem Uploads in P2P-Systeme einer zukunftsgerichteten Lösung für alle Beteiligten weichen. Eine Flatrate – eingezogen von den Providern beim Nutzer, ausgeschüttet über die nationalen Urheberrechtswahrnehmungsgesellschaften – kann nach Roßnagel hier helfen, neue Einnahmequellen für Urheber und Rechtssicherheit für Internetdownloader zu schaffen. Ich frage mich, wozu das Ganze? Rossnagel und Grassmuck argumentieren mit einem öffentlichen Interesse des Nutzers, vor dem das Urheberrecht zurücktreten, oder , genauer gesagt, beschränkt werden sollte. Ich sehe keinen Grund, das wachsende Bedürfnis des Internetusers nach Inhalten zulasten desjenigen zu befriedigen, der diese Inhalte erst schafft. Der Urheber und seine Rechtswahrnehmer würden des Rechtes beraubt, unerlaubte Nutzung durch Rechtsmittel zu unterbinden. Zu gut Deutsch, Herr Roßnagel u.a. lassen dem Künstler noch den physischen Tonträger, vulgo CD, um sein Geld außerhalb des Konzertbetriebes zu verdienen. Sobald wirklich jeder Inhalt, egal ob Musiktitel, Spielfilm, Musikvideo, Feature etc. legal upgeloaded werden darf, sofern die Nutzung im Internet nicht-kommerziell ist, kann man sicherlich mit einbrechenden Einnahmen aus dem Verkauf von Tonträgern rechnen. Das Verdienstmodell über legalen Download z.B. per itunes, wird, und das gesteht Rossnagel auch zu, ebenfalls deutliche Einnahmenverluste hinnehmen, nur kann sein grünes Gewissen natürlich keine Geschäftsmodelle per se unter Rechtsschutz stellen. Auch hier ist wieder der Künstler der Blöde. Ein weiters Problem ist die Verengung der Argumentation von Rossnagel und Grassmuck auf die P2P-Systeme, also ein mehr oder weniger dezentralisiertes Tauschsystem, z..B. auf Basis von bittorrent. Hier wird gerne und zu recht mit den technischen Unzulänglichkeiten argumentiert, die diese Systeme im Datenaustausch noch haben. Doch kann niemand sagen, wie weit die technische Entwicklung in den nächsten Jahren auf diesem Gebiet fortschreiten wird. Internetportale wie Youtube aus dem Hause google, die größtenteils von urheberrechtlich geschütztem Material leben und damit satte Werbeeinnahmen generieren, bleiben in den Gedanken von Rossnagel und Grassmuck leider unbeachtet, obwohl man hier mit schönen streams in den Genuss von Musik auf Abruf kommt, und diese Musik mit Mediaplayern oder legalen Festplattenrekordern sogar brennen kann. Hier überschreitet man – nur ganz nebenbei- die Grenze vom Sende- und Aufführungsrecht zum Vervielfältigungsrecht. Das einzige, was man zu diesen Themen von Rossnagel und Grassmuck, hört sind schöne unbelegte Behauptungen, die in punkto Gehaltlosigkeit den Argumenten der gescholtenen Musikindustrie in nichts nachstehen. Da liest man dann: „Im Ergebnis kann davon ausgegangen werden, dass durch die Einführung der Kulturflatrate die normale Verwertung des Werks nicht beeinträchtigt wird.“ (Rossnagel). Grassmuck hingegen träumt von einer Kultur des Überflusses, zugunsten des Users, zu Lasten des Inhaltslieferanten. Nur weil Radiohead ihr Album Rainbows– als tollen Marketingtrick für ihr später auf dem eigenen Label erschienene CD-Version – für kurze Zeit gegen eine freiwillige Spende zum Download anbot, sehe ich noch keine rosaroten Zeiten für Newcomerbands angebrochen, denen man künftig eben jenes Recht auf Vermarktung per Internet beschneidet dadurch, dass man den Upload und somit den Download in beliebiger Menge jedem CD-Besitzer zugesteht. „Brave New World“ in Web 2.1? Nein danke! Einen kleinen Vorgeschmack auf die Gezänke der Urheberrechtswahrnehmungskriege des Flatrate-Zeitalters bekommt man, wenn man sich den Kampf zwischen Youtube und der GEMA ansieht. Youtube verweigert die genauen Nutzungsdaten für urheberrechtlich geschütztes Material mit der Begründung, dass sie dazu technisch nicht in der Lage seien. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, denn dazu benötigte man nicht nur Technologie, sondern auch Manpower, sprich höhere Kosten, um erst einmal herauszufinden, wer denn nun die Rechteinhaber einer von einem beliebigen Uploader ins System gestellten Aufnahme sind. Rossnagel gesteht die Unzulänglichkeit der technischen Mittel ein, Grassmuck lobt entsprechende Zähler in Mediaplayern, die aber, selbst wenn sie flächendeckend zur Verfügung stünden und diese ernormen Datenmengen an die richtigen Stellen übermittelten, immer noch nicht geklärt hätten, wer die Rechte an dem Werk denn nun inne hat. Langer Rede kurzer Sinn, Upload von Menschen, die weder Rechte haben noch Rechte kennen, muss illegal bleiben. Doch setzt die grüne Kulturflatrate genau hier an. Spätestens beim Europäischen Rech könnte hier, selbst nach Rossnagels Einschätzung, Schluss sein. Vielleicht noch kurz ein Wort zur Verteilungsgerechtigkeit: Rossnagel lobt das Bundesverfassungsgericht, dass den Urheberrechtswahrnehmungsgesellschaften die pauschalierte Vergütung zugesteht – das heißt so schön nach „billigem Ermessen“ gemäß § 315 BGB. Mir wäre eine „teures Ermessen“ lieber. Es ist kein Geheimnis, dass die GEMA über die Jahre immer mehr gespart hat bei der Ermittlung der Bezugsberechtigten. Ein Zahnarzt, eine Boutique, ein Freier Radiosender, ungezählte Internetradios, alle zahlen GEMA-Gebühren, aber niemand bei der GEMA interessiert sich für die jeweiligen Sendelisten. Hier geht man davon aus, dass genau das gleiche gedudelt wird, wie auf den von der GEMA ausgewerteten Großformaten. Die 5-50 Euro monatliche Kulturflatrate – wer glaubt denn, dass man sich in Deutschland, wenn die Flatrate erst einmal installiert ist, den Empfehlungen eines amerikanischen Professors anschließt und nicht den bekanntlich nicht zimperlichen Fachleuten von der GEMA – fließt dann doch wieder nur auf das Konto von Lady Gaga oder des allzu bekannten Klangcollagenkünstlers im öffentlich-rechtlichen Kulturnachtprogramm. Wenn ich also all diese Güter abwäge, entscheide ich mich für den Status Quo, denn die Kulturflatrate scheitert an den Vermarktungsinteressen des Internetmarktes. Wenn weltweit alle Mediaplayer mit unmanipulierbaren Zählerplugins ausgestattet sind, die Titel in P2P-Systemen und Streaming-Plattformen nach den Regeln der Urheberrechtswahrnehmungsgesellschaften ausgezeichnet sind und ein gerechter Preis gefunden ist, sämtliche Gesetze weltweit oder zumindest europaweit geändert sind, dann kann man noch mal über eine grüne Kulturflatrate nachdenken. Im Moment erscheint mir das Ganze als politische, das heißt sehr pragmatische Anneignung eines Themas, das Genauigkeit fordert und nicht eine Unterwerfungsgeste unter einen unstillbaren und geizgeilen Inhaltshunger der Internet-Community.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Volker Grassmuck zerlegt in seiner Erwiderung auf die 10 Thesen des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) so manch schönes Scheinheiligenbild und fängt reichlich Krokodilstränen in Vitriolen. Lob, lob! Doch ganz überzeugen von seiner letztendlich grünen Position einer Kulturflatrate kann er trotzdem nicht wirklich. Zu beneiden ist er nicht, sitzt er und seine grünen Kampfesgenossen in Bund und Europaparlament zwischen allen Stühlen, die zum einen von den geizesgeilen Piraten aller Couleur zum anderen vom status quo besetzt sind. Ich liebe das gute alte Sprichwort: Kritik wird gerne angenommen, von Menschen, die mit Bessrem kommen. Nun hat sich Professor Roßnagel samt Kollegen im Auftrag der Grünen in Bund und Europaparlament riesige Mühe gemacht, die juristischen Möglichkeiten einer Kulturflatrate, insbesondere für Musik- und Filmmedien, auszuloten. Sein Gutachten gilt den Befürwortern der KFR als heiliger Gral, so auch Herrn Grassmuck. Folgt man Roßnagel, so muss die derzeitige für Urheber, Künstler und Internetnutzer unbefriedigende Situation weitgehend illegaler Down- und vor allem Uploads in P2P-Systeme einer zukunftsgerichteten Lösung für alle Beteiligten weichen. Eine Flatrate – eingezogen von den Providern beim Nutzer, ausgeschüttet über die nationalen Urheberrechtswahrnehmungsgesellschaften – kann nach Roßnagel hier helfen, neue Einnahmequellen für Urheber und Rechtssicherheit für Internetdownloader zu schaffen. Ich frage mich, wozu das Ganze? Rossnagel und Grassmuck argumentieren mit einem öffentlichen Interesse des Nutzers, vor dem das Urheberrecht zurücktreten, oder , genauer gesagt, beschränkt werden sollte. Ich sehe keinen Grund, das wachsende Bedürfnis des Internetusers nach Inhalten zulasten desjenigen zu befriedigen, der diese Inhalte erst schafft. Der Urheber und seine Rechtswahrnehmer würden des Rechtes beraubt, unerlaubte Nutzung durch Rechtsmittel zu unterbinden. Zu gut Deutsch, Herr Roßnagel u.a. lassen dem Künstler noch den physischen Tonträger, vulgo CD, um sein Geld außerhalb des Konzertbetriebes zu verdienen. Sobald wirklich jeder Inhalt, egal ob Musiktitel, Spielfilm, Musikvideo, Feature etc. legal upgeloaded werden darf, sofern die Nutzung im Internet nicht-kommerziell ist, kann man sicherlich mit einbrechenden Einnahmen aus dem Verkauf von Tonträgern rechnen. Das Verdienstmodell über legalen Download z.B. per itunes, wird, und das gesteht Rossnagel auch zu, ebenfalls deutliche Einnahmenverluste hinnehmen, nur kann sein grünes Gewissen natürlich keine Geschäftsmodelle per se unter Rechtsschutz stellen. Auch hier ist wieder der Künstler der Blöde. Ein weiters Problem ist die Verengung der Argumentation von Rossnagel und Grassmuck auf die P2P-Systeme, also ein mehr oder weniger dezentralisiertes Tauschsystem, z..B. auf Basis von bittorrent. Hier wird gerne und zu recht mit den technischen Unzulänglichkeiten argumentiert, die diese Systeme im Datenaustausch noch haben. Doch kann niemand sagen, wie weit die technische Entwicklung in den nächsten Jahren auf diesem Gebiet fortschreiten wird. Internetportale wie Youtube aus dem Hause google, die größtenteils von urheberrechtlich geschütztem Material leben und damit satte Werbeeinnahmen generieren, bleiben in den Gedanken von Rossnagel und Grassmuck leider unbeachtet, obwohl man hier mit schönen streams in den Genuss von Musik auf Abruf kommt, und diese Musik mit Mediaplayern oder legalen Festplattenrekordern sogar brennen kann. Hier überschreitet man – nur ganz nebenbei- die Grenze vom Sende- und Aufführungsrecht zum Vervielfältigungsrecht. Das einzige, was man zu diesen Themen von Rossnagel und Grassmuck, hört sind schöne unbelegte Behauptungen, die in punkto Gehaltlosigkeit den Argumenten der gescholtenen Musikindustrie in nichts nachstehen. Da liest man dann: „Im Ergebnis kann davon ausgegangen werden, dass durch die Einführung der Kulturflatrate die normale Verwertung des Werks nicht beeinträchtigt wird.“ (Rossnagel). Grassmuck hingegen träumt von einer Kultur des Überflusses, zugunsten des Users, zu Lasten des Inhaltslieferanten. Nur weil Radiohead ihr Album Rainbows– als tollen Marketingtrick für ihr später auf dem eigenen Label erschienene CD-Version – für kurze Zeit gegen eine freiwillige Spende zum Download anbot, sehe ich noch keine rosaroten Zeiten für Newcomerbands angebrochen, denen man künftig eben jenes Recht auf Vermarktung per Internet beschneidet dadurch, dass man den Upload und somit den Download in beliebiger Menge jedem CD-Besitzer zugesteht. „Brave New World“ in Web 2.1? Nein danke! Einen kleinen Vorgeschmack auf die Gezänke der Urheberrechtswahrnehmungskriege des Flatrate-Zeitalters bekommt man, wenn man sich den Kampf zwischen Youtube und der GEMA ansieht. Youtube verweigert die genauen Nutzungsdaten für urheberrechtlich geschütztes Material mit der Begründung, dass sie dazu technisch nicht in der Lage seien. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, denn dazu benötigte man nicht nur Technologie, sondern auch Manpower, sprich höhere Kosten, um erst einmal herauszufinden, wer denn nun die Rechteinhaber einer von einem beliebigen Uploader ins System gestellten Aufnahme sind. Rossnagel gesteht die Unzulänglichkeit der technischen Mittel ein, Grassmuck lobt entsprechende Zähler in Mediaplayern, die aber, selbst wenn sie flächendeckend zur Verfügung stünden und diese ernormen Datenmengen an die richtigen Stellen übermittelten, immer noch nicht geklärt hätten, wer die Rechte an dem Werk denn nun inne hat. Langer Rede kurzer Sinn, Upload von Menschen, die weder Rechte haben noch Rechte kennen, muss illegal bleiben. Doch setzt die grüne Kulturflatrate genau hier an. Spätestens beim Europäischen Rech könnte hier, selbst nach Rossnagels Einschätzung, Schluss sein. Vielleicht noch kurz ein Wort zur Verteilungsgerechtigkeit: Rossnagel lobt das Bundesverfassungsgericht, dass den Urheberrechtswahrnehmungsgesellschaften die pauschalierte Vergütung zugesteht – das heißt so schön nach „billigem Ermessen“ gemäß § 315 BGB. Mir wäre eine „teures Ermessen“ lieber. Es ist kein Geheimnis, dass die GEMA über die Jahre immer mehr gespart hat bei der Ermittlung der Bezugsberechtigten. Ein Zahnarzt, eine Boutique, ein Freier Radiosender, ungezählte Internetradios, alle zahlen GEMA-Gebühren, aber niemand bei der GEMA interessiert sich für die jeweiligen Sendelisten. Hier geht man davon aus, dass genau das gleiche gedudelt wird, wie auf den von der GEMA ausgewerteten Großformaten. Die 5-50 Euro monatliche Kulturflatrate – wer glaubt denn, dass man sich in Deutschland, wenn die Flatrate erst einmal installiert ist, den Empfehlungen eines amerikanischen Professors anschließt und nicht den bekanntlich nicht zimperlichen Fachleuten von der GEMA – fließt dann doch wieder nur auf das Konto von Lady Gaga oder des allzu bekannten Klangcollagenkünstlers im öffentlich-rechtlichen Kulturnachtprogramm. Wenn ich also all diese Güter abwäge, entscheide ich mich für den Status Quo, denn die Kulturflatrate scheitert an den Vermarktungsinteressen des Internetmarktes. Wenn weltweit alle Mediaplayer mit unmanipulierbaren Zählerplugins ausgestattet sind, die Titel in P2P-Systemen und Streaming-Plattformen nach den Regeln der Urheberrechtswahrnehmungsgesellschaften ausgezeichnet sind und ein gerechter Preis gefunden ist, sämtliche Gesetze weltweit oder zumindest europaweit geändert sind, dann kann man noch mal über eine grüne Kulturflatrate nachdenken. Im Moment erscheint mir das Ganze als politische, das heißt sehr pragmatische Anneignung eines Themas, das Genauigkeit fordert und nicht eine Unterwerfungsgeste unter einen unstillbaren und geizgeilen Inhaltshunger der Internet-Community.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mono</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-372885</link>
		<dc:creator>Mono</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 08:24:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ist ein schöner Artikel, finde ich</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist ein schöner Artikel, finde ich</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ibblog &#8211; das Kultur-Blog aus Ibbenbüren &#187; Blog Archive &#187; Blogblick vom 11.02.2010</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-370890</link>
		<dc:creator>ibblog &#8211; das Kultur-Blog aus Ibbenbüren &#187; Blog Archive &#187; Blogblick vom 11.02.2010</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 14:34:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Grassmuck pl&#228;diert auf netzpolitik.org f&#252;r die Einf&#252;hrung einer [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Grassmuck pl&#228;diert auf netzpolitik.org f&#252;r die Einf&#252;hrung einer [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Derek</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-370805</link>
		<dc:creator>Derek</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 12:32:53 +0000</pubDate>
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		<description>@24/markus:

&quot;Wie man damit Manipulationsversuche verhindern kann, könnte man ausdiskutieren und würde sicher eine zufriedenstellende Lösung finden. Bisher gibt es leider noch keine Diskussion darüber, weil immer alle sagen, dass das aus XYZ Gründen nicht geht und/oder nicht gewollt ist.&quot;


schlechte ausrede. die haarsträubende anfälligkeit für manipulation der bestehenden KFR-vorschläge ist doch hinreichend bekannt, und eine diskussion hierüber wird nicht dadurch verhindert, dass die gegenseite nichts von der KFR hält (das hält einen ja bei allen anderen aspekten auch nicht auf), sondern weil es eine ausgesprochen unbequeme diskussion ist bei der es überhaupt nicht so sicher ist ob man da wie hier suggeriert &quot;sicherlich eine zufriedenstellende Lösung finden kann&quot;. die diskussion wird also vor allem deswegen nicht geführt, weil sie keiner führen will.

obendrein ist genau dieser knackpunkt ja auch einer der hauptgründe warum das modell auf urheber-seite so wenig anhänger findet. das liegt ja nicht nur einfach daran dass die alle doof sind. solange wie auch in diesem artikel die befüworter ihre nunmehr auch schon bald ein jahrzehnt gepflegte gewohnheit, sämtliche unbequeme fragen diskret auszublenden beibehalten bleibt die KFR das, was sie im moment ist: eine auf den ersten blick (aber auch nur auf ersten blick) nett klingende idee, die leider in mehreren entscheidenden punkten überhaupt nicht zuendegedacht ist (und bei der sich vielleicht auch schlicht keine brauchbare lösung finden lassen würde, um mal einen inzwischen geradezu tabuisierten gedanken auszusprechen)

die befürworter der KFR sollten wirklich langsam mal aus der (nachvollziehbar sicherlich sehr bequemen) ecke der musikindustrie-basher und internet-besondersgutversteher herauskommen und sich diesen fragen aufrichtig stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@24/markus:</p>
<p>&#8220;Wie man damit Manipulationsversuche verhindern kann, könnte man ausdiskutieren und würde sicher eine zufriedenstellende Lösung finden. Bisher gibt es leider noch keine Diskussion darüber, weil immer alle sagen, dass das aus XYZ Gründen nicht geht und/oder nicht gewollt ist.&#8221;</p>
<p>schlechte ausrede. die haarsträubende anfälligkeit für manipulation der bestehenden KFR-vorschläge ist doch hinreichend bekannt, und eine diskussion hierüber wird nicht dadurch verhindert, dass die gegenseite nichts von der KFR hält (das hält einen ja bei allen anderen aspekten auch nicht auf), sondern weil es eine ausgesprochen unbequeme diskussion ist bei der es überhaupt nicht so sicher ist ob man da wie hier suggeriert &#8220;sicherlich eine zufriedenstellende Lösung finden kann&#8221;. die diskussion wird also vor allem deswegen nicht geführt, weil sie keiner führen will.</p>
<p>obendrein ist genau dieser knackpunkt ja auch einer der hauptgründe warum das modell auf urheber-seite so wenig anhänger findet. das liegt ja nicht nur einfach daran dass die alle doof sind. solange wie auch in diesem artikel die befüworter ihre nunmehr auch schon bald ein jahrzehnt gepflegte gewohnheit, sämtliche unbequeme fragen diskret auszublenden beibehalten bleibt die KFR das, was sie im moment ist: eine auf den ersten blick (aber auch nur auf ersten blick) nett klingende idee, die leider in mehreren entscheidenden punkten überhaupt nicht zuendegedacht ist (und bei der sich vielleicht auch schlicht keine brauchbare lösung finden lassen würde, um mal einen inzwischen geradezu tabuisierten gedanken auszusprechen)</p>
<p>die befürworter der KFR sollten wirklich langsam mal aus der (nachvollziehbar sicherlich sehr bequemen) ecke der musikindustrie-basher und internet-besondersgutversteher herauskommen und sich diesen fragen aufrichtig stellen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Linkwertig: Google, GMX, Warner Music » netzwertig.com</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-370743</link>
		<dc:creator>Linkwertig: Google, GMX, Warner Music » netzwertig.com</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 10:06:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11355#comment-370743</guid>
		<description>[...] » Erwiderung auf das Musikindustrie-Positionspapier zur Kulturflatrate : netzpolitik.org [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] » Erwiderung auf das Musikindustrie-Positionspapier zur Kulturflatrate : netzpolitik.org [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tuttle</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-370734</link>
		<dc:creator>Tuttle</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 09:33:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11355#comment-370734</guid>
		<description>Die Kulturflatrate wäre der Tropf, der die Musikindustrie ewig am Leben erhält. Die Künstler hätten vermutlich genauso wenig davon wie jetzt schon von der Gema. Die Position der Musikindustrie wird sich pro K-Flat ändern, sobald ihr jetziges Onlinegeschäftsmodell in Form von Abmahnungen ausgetrocknet ist und sie die Hoffnung verliert doch noch das UrHG zu ihren Gunsten zu ändern. 

Den Beführwortern der K-Flat geht es nicht um die Änderung des Systems der industriellen Verwertung, sondern um die Legalisierung der ungehemmten Downloads von Kulturkonserven. Dass dabei auch diejenigen zahlen sollen, die nichts von der Verwertungsindustrie konsumieren möchten, nehmen sie in Kauf. Damit schaden sie der Creative Commons Bewegung und Open Source Kultur. Freiheit ist nicht nur Flatratekonsum, sondern beinhaltet auch das Recht Dinge weiterzuverbreiten, zu remixen, ... Eine Stärkung der Fair-Use-Rechte wäre für die (Nichtkonserven-)Kultur der bessere Weg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kulturflatrate wäre der Tropf, der die Musikindustrie ewig am Leben erhält. Die Künstler hätten vermutlich genauso wenig davon wie jetzt schon von der Gema. Die Position der Musikindustrie wird sich pro K-Flat ändern, sobald ihr jetziges Onlinegeschäftsmodell in Form von Abmahnungen ausgetrocknet ist und sie die Hoffnung verliert doch noch das UrHG zu ihren Gunsten zu ändern. </p>
<p>Den Beführwortern der K-Flat geht es nicht um die Änderung des Systems der industriellen Verwertung, sondern um die Legalisierung der ungehemmten Downloads von Kulturkonserven. Dass dabei auch diejenigen zahlen sollen, die nichts von der Verwertungsindustrie konsumieren möchten, nehmen sie in Kauf. Damit schaden sie der Creative Commons Bewegung und Open Source Kultur. Freiheit ist nicht nur Flatratekonsum, sondern beinhaltet auch das Recht Dinge weiterzuverbreiten, zu remixen, &#8230; Eine Stärkung der Fair-Use-Rechte wäre für die (Nichtkonserven-)Kultur der bessere Weg.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: neunetz.com &#187; Lesenswerte Artikel - 11. February 2010</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-370715</link>
		<dc:creator>neunetz.com &#187; Lesenswerte Artikel - 11. February 2010</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 07:28:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Erwiderung auf das Musikindustrie-Positionspapier zur Kulturflatrate [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Erwiderung auf das Musikindustrie-Positionspapier zur Kulturflatrate [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Philosophische Schnipsel &#187; Zur Diskussion ums Urheberrecht und die Kulturflatrate</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-370619</link>
		<dc:creator>Philosophische Schnipsel &#187; Zur Diskussion ums Urheberrecht und die Kulturflatrate</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 20:29:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11355#comment-370619</guid>
		<description>[...] der divergierenden Interessensgruppen zu folgen, aber zu etwas Übersicht kann vielleicht ein aktueller Gastbeitrag zur Kulturflatrate in netzpolitik.org verhelfen. Dort stellt der Kultursoziologe und Flatrate-Befürworter Volker Grassmuck den kürzlich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] der divergierenden Interessensgruppen zu folgen, aber zu etwas Übersicht kann vielleicht ein aktueller Gastbeitrag zur Kulturflatrate in netzpolitik.org verhelfen. Dort stellt der Kultursoziologe und Flatrate-Befürworter Volker Grassmuck den kürzlich [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: K R E K K S O U P</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-370586</link>
		<dc:creator>K R E K K S O U P</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 17:33:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11355#comment-370586</guid>
		<description>&lt;strong&gt;&quot;Am 25. Januar hat der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) seine Position zur ...&quot;...&lt;/strong&gt;

Am 25. Januar hat der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) seine Position zur Kultur-Flatrate veröffentlicht. Das Papier ist von maßlosen Übertreibungen, hinkenden Vergleichen und Schüssen in die eigenen Füsse durchzogen. Da sich zwischen den Zeilen ers...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Am 25. Januar hat der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) seine Position zur &#8230;&#8221;&#8230;</strong></p>
<p>Am 25. Januar hat der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) seine Position zur Kultur-Flatrate veröffentlicht. Das Papier ist von maßlosen Übertreibungen, hinkenden Vergleichen und Schüssen in die eigenen Füsse durchzogen. Da sich zwischen den Zeilen ers&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: L337hium</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-370542</link>
		<dc:creator>L337hium</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 15:35:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11355#comment-370542</guid>
		<description>@ nico: artworker, tontechniker und alle beteiligten im prozess bekommen eigentlich immer einen festbetrag für ihre arbeit bzw. dienstleistung. die haben ja auch kein interesse daran geld über den verkauf des albums zu bekommen sondern für ihre arbeitszeit fürs zB mastern oder layouten vom booklet. das wird sauber vertraglich geregelt und alle sind am ende glücklich.

bei filmen zB sieht das schon wieder anders aus, wenn es darum geht, wer hat die recht an dem script, an der dramaturgie, der regie und so weiter. musik ist da recht unkompliziert.

dennoch sollte man die frage nicht als banal abstempeln wie man die erhebung der daten realisieren will und das ganze gegen missbrauch sichert OHNE eine totalüberwachung des medialen konsums zu installieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ nico: artworker, tontechniker und alle beteiligten im prozess bekommen eigentlich immer einen festbetrag für ihre arbeit bzw. dienstleistung. die haben ja auch kein interesse daran geld über den verkauf des albums zu bekommen sondern für ihre arbeitszeit fürs zB mastern oder layouten vom booklet. das wird sauber vertraglich geregelt und alle sind am ende glücklich.</p>
<p>bei filmen zB sieht das schon wieder anders aus, wenn es darum geht, wer hat die recht an dem script, an der dramaturgie, der regie und so weiter. musik ist da recht unkompliziert.</p>
<p>dennoch sollte man die frage nicht als banal abstempeln wie man die erhebung der daten realisieren will und das ganze gegen missbrauch sichert OHNE eine totalüberwachung des medialen konsums zu installieren.</p>
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		<title>Von: Konrad Voelkel</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-370532</link>
		<dc:creator>Konrad Voelkel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 15:18:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11355#comment-370532</guid>
		<description>Es gibt zwei Artikel, die ich mir auf netzpolitik.org bezüglich Kulturflatrate für die Zukunft wünsche:

Zum einen würde mich einmal sehr interessieren, was die Kulturschaffenden, also sowohl Amateurmusiker als auch professionelle, evtl. bei der Musikindustrie unter Vertrag genommene Musiker dazu sagen. Am liebsten hätte ich hier Umfragenwerte, die Einnahmen pro Monat und Meinung zur Kulturflatrate in Bezug zueinander setzen (denn da erwarte ich einen Zusammenhang).

Zum anderen würde ich es begrüßen, wenn hier in Zukunft ein sehr konkreter Einzelvorschlag diskutiert werden würde, der alle Details mit Leben füllt. Also müsste beschrieben werden, wie es bürokratisch ablaufen soll, dass die Gelder verteilt werden, mit welchem Schlüssel, etc.
Ich erwarte, dass so ein konkreter Vorschlag von den Diskutanten völlig zerpflückt wird, aber das ist auch gut so - dann kann man daraus einen besseren Vorschlag machen.
Wichtig wäre dabei bloss, klar zu machen, dass der Vorschlag nicht &quot;die Kulturflatrate&quot; ist, sondern eben ein möglicher Implementierungsvorschlag.

Vielleicht gibt es zu diesen Themen ja auch schon zu genüge Artikel im Netz? Über einen Hinweis würde ich mich freuen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zwei Artikel, die ich mir auf netzpolitik.org bezüglich Kulturflatrate für die Zukunft wünsche:</p>
<p>Zum einen würde mich einmal sehr interessieren, was die Kulturschaffenden, also sowohl Amateurmusiker als auch professionelle, evtl. bei der Musikindustrie unter Vertrag genommene Musiker dazu sagen. Am liebsten hätte ich hier Umfragenwerte, die Einnahmen pro Monat und Meinung zur Kulturflatrate in Bezug zueinander setzen (denn da erwarte ich einen Zusammenhang).</p>
<p>Zum anderen würde ich es begrüßen, wenn hier in Zukunft ein sehr konkreter Einzelvorschlag diskutiert werden würde, der alle Details mit Leben füllt. Also müsste beschrieben werden, wie es bürokratisch ablaufen soll, dass die Gelder verteilt werden, mit welchem Schlüssel, etc.<br />
Ich erwarte, dass so ein konkreter Vorschlag von den Diskutanten völlig zerpflückt wird, aber das ist auch gut so &#8211; dann kann man daraus einen besseren Vorschlag machen.<br />
Wichtig wäre dabei bloss, klar zu machen, dass der Vorschlag nicht &#8220;die Kulturflatrate&#8221; ist, sondern eben ein möglicher Implementierungsvorschlag.</p>
<p>Vielleicht gibt es zu diesen Themen ja auch schon zu genüge Artikel im Netz? Über einen Hinweis würde ich mich freuen.</p>
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	<item>
		<title>Von: picodream</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-370531</link>
		<dc:creator>picodream</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 15:13:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11355#comment-370531</guid>
		<description>@markus Wer sind denn die Künstler (erstmal nur bei der Musik - da ist es ja schon kompliziert genug):

Bei einer Produktion eines Albums sind unter Umständen viele Leute beteiligt. Vom Tonstudio über den Künstler der das Coverartwork entwirft zu den Fragen wie ein &quot;Remix&quot; zu entlohnen ist.
Schließlich geht noch die Frage einher wie die Vermarktung des eigenen Albums finanziert werden soll damit man über die 5 Downloads im Monat kommt und die Miete bezahlen kann.

Was sich daraus ganz schnell ergibt, ist der Bedarf nach &quot;Dienstleistern&quot; die das ganze übernehmen und vielleicht auch Geld investieren/vorschiessen. Momentan ist das bei uns eben die Musikindustrie mit all ihren Mängeln....

Aber gut ich höre mal später den Podcast an, vielleicht werden da ja die ganzen Fragen geklärt die sich aus &quot;Position 10&quot; ergeben...

Zudem bezweifle ich sehr stark, dass man bei einer komplett anonymisierten Lösung der übermittelten abgespielten Titel Missbrauch verhindern kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@markus Wer sind denn die Künstler (erstmal nur bei der Musik &#8211; da ist es ja schon kompliziert genug):</p>
<p>Bei einer Produktion eines Albums sind unter Umständen viele Leute beteiligt. Vom Tonstudio über den Künstler der das Coverartwork entwirft zu den Fragen wie ein &#8220;Remix&#8221; zu entlohnen ist.<br />
Schließlich geht noch die Frage einher wie die Vermarktung des eigenen Albums finanziert werden soll damit man über die 5 Downloads im Monat kommt und die Miete bezahlen kann.</p>
<p>Was sich daraus ganz schnell ergibt, ist der Bedarf nach &#8220;Dienstleistern&#8221; die das ganze übernehmen und vielleicht auch Geld investieren/vorschiessen. Momentan ist das bei uns eben die Musikindustrie mit all ihren Mängeln&#8230;.</p>
<p>Aber gut ich höre mal später den Podcast an, vielleicht werden da ja die ganzen Fragen geklärt die sich aus &#8220;Position 10&#8243; ergeben&#8230;</p>
<p>Zudem bezweifle ich sehr stark, dass man bei einer komplett anonymisierten Lösung der übermittelten abgespielten Titel Missbrauch verhindern kann.</p>
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		<title>Von: Mosaic &#187; Blog Archiv &#187; Kulturflatrate als Allheilmittel?</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2010/erwiderung-auf-das-musikindustrie-positionspapier-zur-kulturflatrate/#comment-370519</link>
		<dc:creator>Mosaic &#187; Blog Archiv &#187; Kulturflatrate als Allheilmittel?</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 15:01:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=11355#comment-370519</guid>
		<description>[...] einem Beitrag bei Netzpolitik beschäftigt sich Volker Grassmuck mit den Argumenten gegen die Kulturflatrate. Wichtig ist dabei [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] einem Beitrag bei Netzpolitik beschäftigt sich Volker Grassmuck mit den Argumenten gegen die Kulturflatrate. Wichtig ist dabei [...]</p>
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