CSU plant Netzrat

Die CSU will jetzt auch ihre Netzpolitik-Kompetenz verbessern und plant laut Handelsblatt die Einrichtung eines “Netzrates”. Lustig ist vor allem, dass man allen Ernstes verkündet, man sei “die erste Partei, die ein derartiges Expertengremium beruft.” Da funktioniert die Gegnerbeobachtung wohl nicht.

“Wir brauchen Antworten, auf die politischen Fragen, die sich im Internet zunehmend zu einem eigenen Politikfeld entwickeln. Die CSU wird in Zukunft mit einer eigenen „Internet-Politik“ auftreten”, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt Handelsblatt Online. [...] Die CSU ist nach eigenen Angaben die erste Partei, die ein derartiges Expertengremium beruft.

Mehr Netzpolitik-Kompetenz bei der CSU kann ja nicht schaden.

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10 Kommentare

  1. bender
    Erstellt am 8. März 2010 um 18:02 | Permanent-Link

    Und welche Raketenforscher wird die CSU da berufen? Vielleicht Hans-Peter Uhl? Joachim Herrmann? Oder Dorothee Bär? Scheinbar durchweg fähige Leute in der CSU.

  2. none
    Erstellt am 8. März 2010 um 18:05 | Permanent-Link

    “Mehr Netzpolitik-Kompetenz bei der CSU kann ja nicht schaden.”

    Da kann man ja nur hoffen, dass es kein Gremium der Inkompetenz wird…

  3. Allwissender
    Erstellt am 8. März 2010 um 18:10 | Permanent-Link

    Da dürfen sich einflussreiche Parteispender aus der CSU versammeln, die einen Computer mit Internetanschluss in Ihren Unternehmen haben.
    Hoffentlich geben die sich nicht 2 Jahre wie die Enquete Kommission um das Internet zu verstehen.

  4. Erstellt am 8. März 2010 um 18:24 | Permanent-Link

    Naja, “derartiges Expertengremium” ist natürlich ein interpretationsfähiger Begriff. Je nach Ausgestaltung und Lächerlichkeit des Ganzen kann es durchaus möglich sein, dass sie die Ersten sind, die es derartig in den Sand setzen.

  5. Robert
    Erstellt am 8. März 2010 um 18:29 | Permanent-Link

    das schlimme dran ist, dass die das auch noch ernsthaft vorhaben. dachte erst an einen geilen joke….uhl als vorsitzenden? geil……
    hermann als verkünder der userfeindlichen beschlüsse? (wobei man ja wissen voraussetzen muss, um was zu beschliessen)
    ergo: es gibt keine beschlüsse.

  6. Erstellt am 8. März 2010 um 18:58 | Permanent-Link

    das geheimnis im hefeteig oder der schuß im backofen.

    captcha ist mir mal wieder unheimlich: analyze demands.

  7. CDU-Abwender
    Erstellt am 8. März 2010 um 19:43 | Permanent-Link

    Tja. Wenn der “Netzrat” wirklich kompetent besetzt würde, müsste er ja fast Selbstauflösung der Partei raten ;-)

    Diese Vögel verteidigen #Zensursula immer noch…

  8. aggrotroll
    Erstellt am 8. März 2010 um 20:14 | Permanent-Link

    in Bayern gibts auch Internetz?

  9. Stefan
    Erstellt am 9. März 2010 um 15:29 | Permanent-Link

    Wer hat denn der CSU verraten, wie man mit dem Auto auf die Datenautobahn kommt?

  10. ambee
    Erstellt am 9. März 2010 um 17:15 | Permanent-Link

    Fehlersuche:

    http://www.csu.de/partei/unsere_politik/162911016.htm

    \An dessen Spitze steht die stellvertretende Generalsekretärin Dorothee Bär… Die CSU soll als \kompetenter Ansprechpartner angenommen\ werden\

    Die Frau, die vor ein paar Wochen noch Internetsperren gelobt hat und damit Islamisten bekämpfen will, wird Vorsitzende von einem Internerrat. saugeil.

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