„Wir sind hier nicht in Woodstock“

Die Berliner Morgenpost schreibt über ein Open-Air im ländlichen Ducherow, die die Polizei etwas verwirrte: Flashmob verunsichert Vorpommerns Polizei.

„Einige fanden es aber auch gut, dass junge Leute ganz friedlich und ausgelassen einfach nur feierten“, sagte die Polizei. „Wir sind hier nicht in Woodstock“, meinte dagegen Heidschmidt. Die Party war ursprünglich bei Cottbus in Brandenburg geplant. „Es gab etliche Bühnen, mehrere Stromaggregate und jeder war sein eigener Veranstalter“, schilderte Heidschmidt die Lage. „Wenn wir gewusst hätten, auf welchen Internetseiten sich solche Leute verabreden, wären wir eher eingeschritten.

Der Bericht ist echt lustig.

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4 Kommentare

  1. Oliver Fels
    Erstellt am 20. Juli 2010 um 16:52 | Permanent-Link

    Mit “solche Leute” sind vermutlich alle Internet nutzenden, Nicht-Volksmusik-Liebhabenden, sowieso Drogen konsumierenden und Sich-Volllaufen-Lassenden Subjekte gemeint, die einem ländlichen Ordnungsamtsleiter konservativer Prägung schon mal Schweissperlen auf die Stirn treiben, wenn er nur daran denkt.

    Oder, um es mit Methusalix zu sagen: “Ich habe nichts gegen Fremde, einige meiner besten Freunde sind Fremde, aber diese Fremden sind nicht von hier!” Ich vermute eine geistige Verwandschaft der beiden Herren.

  2. micha
    Erstellt am 20. Juli 2010 um 18:38 | Permanent-Link

    aber welche seiten das seine sollen wird hier und dort nicht geunkt? ;-)

  3. David
    Erstellt am 20. Juli 2010 um 20:42 | Permanent-Link

    Bei 2000 Leuten und darf man sich über Stress mit den Behörden aber auch nicht wundern. Das solche Partys keine Genehmigung bekommen ist ja fast die Regel und spricht Bände. Hier in Sachsen hatte ich meist positive Erfahrungen bei solchen Spontanaktionen mit den Gesetzeshütern gemacht. „Aber morgen früh um 6 sind sie wieder weg!“ Die waren aber auch zu klein als das sich so ein Ignorant vom Ordnungsamt drum scheren täte.

  4. cervo
    Erstellt am 21. Juli 2010 um 08:25 | Permanent-Link

    „Wenn wir gewusst hätten, auf welchen Internetseiten sich solche Leute verabreden, wären wir eher eingeschritten.”

Ein Trackback

  1. [...] Netzpolitik   No [...]

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