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	<title>Kommentare zu: Zensursula is back</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 07:18:35 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: White IT statt Zensursula &#8211; ich prognostiziere mal Catch-22 &#124; Tales from the Mac Hell</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-358919</link>
		<dc:creator>White IT statt Zensursula &#8211; ich prognostiziere mal Catch-22 &#124; Tales from the Mac Hell</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 19:06:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ja auch, dass die von der Laien noch immer nicht zurückgepfiffen wird, sondern noch immer ihrem Sperrwahn lustig in der Öffentlichkeit frönen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ja auch, dass die von der Laien noch immer nicht zurückgepfiffen wird, sondern noch immer ihrem Sperrwahn lustig in der Öffentlichkeit frönen [...]</p>
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		<title>Von: legoyourego</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357913</link>
		<dc:creator>legoyourego</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 21:53:32 +0000</pubDate>
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		<description>“Und wo dann nicht gelöscht werden kann, werde ich erneut die Frage stellen müssen: Was tun? Weggucken kann jetzt keiner mehr.”

Richtig, und sie hat festgestellt, dass die Internetgemeinde auch nicht wegguckt, sondern den Blödsinn den sie verzapft kritisch beäugt. Ich sehe das als zurückrudern, aber auf billige Weise. Denn ich teile Deine Skepsis beim Thema Bürgerrechte im Netz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“Und wo dann nicht gelöscht werden kann, werde ich erneut die Frage stellen müssen: Was tun? Weggucken kann jetzt keiner mehr.”</p>
<p>Richtig, und sie hat festgestellt, dass die Internetgemeinde auch nicht wegguckt, sondern den Blödsinn den sie verzapft kritisch beäugt. Ich sehe das als zurückrudern, aber auf billige Weise. Denn ich teile Deine Skepsis beim Thema Bürgerrechte im Netz.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357749</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 15:08:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Tony Crouton (#37)

Zwischen &quot;aber&quot; und &quot;von&quot; fehlt das Wort &quot;etwas&quot;: &lt;i&gt;hatte aber etwas von einem kollaborativen Geographie-Unterricht&lt;/i&gt;

Der gesamte Satz spielt darauf an, dass von der Leyen immer wieder Nationen beschuldigte, dokumentierten Kindesmissbrauch nicht strafrechtlich zu verfolgen, was in jedem einzelnen Fall nachweislich nicht den Tatsachen entspricht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tony Crouton (#37)</p>
<p>Zwischen &#8220;aber&#8221; und &#8220;von&#8221; fehlt das Wort &#8220;etwas&#8221;: <i>hatte aber etwas von einem kollaborativen Geographie-Unterricht</i></p>
<p>Der gesamte Satz spielt darauf an, dass von der Leyen immer wieder Nationen beschuldigte, dokumentierten Kindesmissbrauch nicht strafrechtlich zu verfolgen, was in jedem einzelnen Fall nachweislich nicht den Tatsachen entspricht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Von der Leyen ist wieder da &#124; Oliver Hallmann</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357723</link>
		<dc:creator>Von der Leyen ist wieder da &#124; Oliver Hallmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 13:31:32 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Weiteres gibt es bei Netzpolitik.org &#8220;Zensursula is back&#8220;. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Weiteres gibt es bei Netzpolitik.org &#8220;Zensursula is back&#8220;. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mein Politikblog</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357643</link>
		<dc:creator>Mein Politikblog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 08:33:13 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Zensursula is back...&lt;/strong&gt;

 Von Markus &#124; Netzpolitik.org
Ursula von der Leyen ist zurück und hat im Rahmen eines Cebit-Events über Kinderpornographie, Online-Petitionen und den Schutz von Kindern im Netz gesprochen. 
 
Heise hat dazu einen kleinen Artikel verfasst: Von der Leyen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zensursula is back&#8230;</strong></p>
<p> Von Markus | Netzpolitik.org<br />
Ursula von der Leyen ist zurück und hat im Rahmen eines Cebit-Events über Kinderpornographie, Online-Petitionen und den Schutz von Kindern im Netz gesprochen. </p>
<p>Heise hat dazu einen kleinen Artikel verfasst: Von der Leyen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tony Crouton</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357553</link>
		<dc:creator>Tony Crouton</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 22:10:35 +0000</pubDate>
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		<description>Banhof?

Zitat:
&quot;Die gemeinsame Entdeckung von Ländern in aller Welt, die laut von der Leyen Kinderpornographie nicht bekämpfen, was aber in der Regel nicht stimmte, hatte aber von einem kollaborativen Geographie-Unterricht mit Spasscharakter.&quot;

Sorry, den Satz muss mir mal einer erklären?!?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Banhof?</p>
<p>Zitat:<br />
&#8220;Die gemeinsame Entdeckung von Ländern in aller Welt, die laut von der Leyen Kinderpornographie nicht bekämpfen, was aber in der Regel nicht stimmte, hatte aber von einem kollaborativen Geographie-Unterricht mit Spasscharakter.&#8221;</p>
<p>Sorry, den Satz muss mir mal einer erklären?!?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357487</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 19:29:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=9854#comment-357487</guid>
		<description>@Claudia (#35)

&lt;i&gt;Bezüglich der Netzsperren bleibt im übrigen das sehr pragmatische Argument der “leichten Umgehbarkeit&quot;.&lt;/i&gt;

Tschuldigung dass ich mich kurz einmische. Die Zensursperren sind gesetzlich nicht auf eine Technik beschränkt. Wie lautet das sehr pragmatische Argument der leichten Umgehbarkeit bei bspw. &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Deep_packet_inspection&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Deep Packet Inspection&lt;/a&gt;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Claudia (#35)</p>
<p><i>Bezüglich der Netzsperren bleibt im übrigen das sehr pragmatische Argument der “leichten Umgehbarkeit&#8221;.</i></p>
<p>Tschuldigung dass ich mich kurz einmische. Die Zensursperren sind gesetzlich nicht auf eine Technik beschränkt. Wie lautet das sehr pragmatische Argument der leichten Umgehbarkeit bei bspw. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Deep_packet_inspection" rel="nofollow">Deep Packet Inspection</a>?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357460</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 18:14:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=9854#comment-357460</guid>
		<description>@Andre:  ich bezog mich gar nicht auf ein etwaiges Verhandeln der Netzsperren/Zensurinfrastruktur, sondern auf die über diesen Fall hinaus weisenden Teile der vdLeyenschen Einlassungen - z.B. 
&quot;Die Metaebene, die grundsätzliche philosophische Diskussion, müssen und wollen wir miteinander führen.&quot;

Bezüglich der Netzsperren bleibt im übrigen das sehr pragmatische Argument der &quot;leichten Umgehbarkeit&quot;. Ich weiß gar nicht, wie und warum man da außerhalb des Wahlkampfs dermaßen vernagelt bleiben kann....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andre:  ich bezog mich gar nicht auf ein etwaiges Verhandeln der Netzsperren/Zensurinfrastruktur, sondern auf die über diesen Fall hinaus weisenden Teile der vdLeyenschen Einlassungen &#8211; z.B.<br />
&#8220;Die Metaebene, die grundsätzliche philosophische Diskussion, müssen und wollen wir miteinander führen.&#8221;</p>
<p>Bezüglich der Netzsperren bleibt im übrigen das sehr pragmatische Argument der &#8220;leichten Umgehbarkeit&#8221;. Ich weiß gar nicht, wie und warum man da außerhalb des Wahlkampfs dermaßen vernagelt bleiben kann&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Futbolcu Resimleri</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357440</link>
		<dc:creator>Futbolcu Resimleri</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 17:41:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=9854#comment-357440</guid>
		<description>Eines Tages stehen vielleicht die ganzen Alles-Fachleute im Netz nicht mehr in der Kindergartenschmollecke und kommen zur echten Kommunikation heraus. Dann wird auch eine Frau von der Leyen, die ja nur stellvertretend für eine ganze Kaste steht, abgeholt, wo sie doch in ihrer verdrucksten Art genau darum nun bittet.

Eines Tages. Vielleicht. Bis dahin können “die da” ja weiter machen, weil: hier steht ja noch jeder schmollend und jammernd herum.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eines Tages stehen vielleicht die ganzen Alles-Fachleute im Netz nicht mehr in der Kindergartenschmollecke und kommen zur echten Kommunikation heraus. Dann wird auch eine Frau von der Leyen, die ja nur stellvertretend für eine ganze Kaste steht, abgeholt, wo sie doch in ihrer verdrucksten Art genau darum nun bittet.</p>
<p>Eines Tages. Vielleicht. Bis dahin können “die da” ja weiter machen, weil: hier steht ja noch jeder schmollend und jammernd herum.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: frenhead</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357403</link>
		<dc:creator>frenhead</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 16:07:02 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;In der Rückschau habe sie die Auseinandersetzung an die Entdeckung neuer Kontinente erinnert, konstatierte die Ministerin: “Es sind Leute aus der alten reglementierten Welt aufgebrochen, und da herrschte oft das Recht des Stärkeren.&quot;

Ich sehe das nicht als Vergleich mit den Ureinwohnern, sondern mit den Pionieren des Wilden Westens, die unter großen Entbehrungen ins Neuland vorgestoßen sind und es urbar gemacht haben. Das Juristen- und Bürokratenpack hat halt so lange gewartet, bis die größten Gefahren gebannt waren – um dann in den neuen Kontinent einzufallen, und den Pionieren ihre Regeln und Verbote aufzudrücken. So unpassend finde ich den Vergleich also gar nicht. Nur in der Beurteilung der Motivation des Bürokratenpacks komme ich zu anderen Schlüssen als frau VdL: Sie hält diese Leute (und damit sich selbst) natürlich für &quot;Die Guten™&quot;. Das sehe ich anders.

-----
Then came the churches then came the schools
Then came the lawyers then came the rules
Then came the trains and the trucks with their load
And the dirty old track was the telegraph road

Dire Straits - Telegraph Road
-----</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;In der Rückschau habe sie die Auseinandersetzung an die Entdeckung neuer Kontinente erinnert, konstatierte die Ministerin: “Es sind Leute aus der alten reglementierten Welt aufgebrochen, und da herrschte oft das Recht des Stärkeren.&#8221;</p>
<p>Ich sehe das nicht als Vergleich mit den Ureinwohnern, sondern mit den Pionieren des Wilden Westens, die unter großen Entbehrungen ins Neuland vorgestoßen sind und es urbar gemacht haben. Das Juristen- und Bürokratenpack hat halt so lange gewartet, bis die größten Gefahren gebannt waren – um dann in den neuen Kontinent einzufallen, und den Pionieren ihre Regeln und Verbote aufzudrücken. So unpassend finde ich den Vergleich also gar nicht. Nur in der Beurteilung der Motivation des Bürokratenpacks komme ich zu anderen Schlüssen als frau VdL: Sie hält diese Leute (und damit sich selbst) natürlich für &#8220;Die Guten™&#8221;. Das sehe ich anders.</p>
<p>&#8212;&#8211;<br />
Then came the churches then came the schools<br />
Then came the lawyers then came the rules<br />
Then came the trains and the trucks with their load<br />
And the dirty old track was the telegraph road</p>
<p>Dire Straits &#8211; Telegraph Road<br />
&#8212;&#8211;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: sa7yr</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357402</link>
		<dc:creator>sa7yr</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 15:58:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=9854#comment-357402</guid>
		<description>Wenn ich mich recht erinnere, reicht Zensursula doch schon ein einziges (frei?) verfügbares Bild aus, um die Sperren zu rechtfertigen, oder? Insofern braucht man sich hier keinen Illusionen hinzugeben, ein unlöschbares Bild wird sich in einem Jahr mit absoluter Gewissheit auftreiben lassen. Zumal wenn man noch ein bisschen auf dem Lügenklavier spielt und die ein oder andere Statistik fälscht. Keine Ahnung, warum solches Geseier noch nahezu unkommentiert in den Raum geblasen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mich recht erinnere, reicht Zensursula doch schon ein einziges (frei?) verfügbares Bild aus, um die Sperren zu rechtfertigen, oder? Insofern braucht man sich hier keinen Illusionen hinzugeben, ein unlöschbares Bild wird sich in einem Jahr mit absoluter Gewissheit auftreiben lassen. Zumal wenn man noch ein bisschen auf dem Lügenklavier spielt und die ein oder andere Statistik fälscht. Keine Ahnung, warum solches Geseier noch nahezu unkommentiert in den Raum geblasen wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andre</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357386</link>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 14:09:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=9854#comment-357386</guid>
		<description>@Claudia: &quot;Wenn jeder Schritt in Richtung der eigenen Forderungen als bloß lügenhaft und böswillig abgeschmettert wird, kommt man nie zu einer wirklichen Veränderung&quot;

Jetzt mal ketzerisch: und deswegen müssen wir uns jetzt in der Mitte treffen? 
Es gibt Sachen, die nicht verhandelbar sind, wie es in meinen Augen eine Zensurinfrastruktur ist. Ich halte es nicht für erstrebenswert, nun einen Schritt von diesem Standpunkt abzurücken. Ob dies nun der Sache letztendlich dienlich ist, weil man so sicher leicht in die Ecke &quot;Der will doch gar nichts gegen Kinderpornografie unternehmen&quot; gestellt werden kann, sie mal dahingeinstellt, wobei eigentlich genau hier der Knackpunkt ist, ist doch diese hochemotionale Thema in Teilen nur ein Vehikel, bestimmte Kontrollfantasien umzusetzen.
Dieses Prinzip ist leider auch nur allzu bekannt. Maximalforderungen stellen, dann je nach Widerstand bestimmte Punkte zur Diskussion stellen, Entscheidungen verschieben, wahlweise auf Verlust von Erregungspotenzial hoffen oder auf konkrete akute Zuspitzungen warten, die wiederum mehr Rückhalt in der Bevölkerung schaffen, siehe etwa die Entwicklung von Sicherheitsgesetzen um den 11. September 2001 herum. 
Ich mach mir da auch keine Illusionen, die Akzeptanz für Frau vdL&#039;s Vorhaben ist viel zu groß, als dass es sich wird verhindern lassen. Entsprechend kann ich auch den Standpunkt verstehen, den dahin führenden Prozess positiv zu beeinflussen. Dennoch denke ich das wir momentan nur ein weiteres Puzzlestück gezeigt bekommen, dass wohl durchdacht ist und dazu dienen soll, guten Willen zu zeigen und entsprechend Kredit für die eigenen Forderungen zu sammeln. Sich ob dessen Hoffnung zu machen zu machen halte ich für verfehlt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Claudia: &#8220;Wenn jeder Schritt in Richtung der eigenen Forderungen als bloß lügenhaft und böswillig abgeschmettert wird, kommt man nie zu einer wirklichen Veränderung&#8221;</p>
<p>Jetzt mal ketzerisch: und deswegen müssen wir uns jetzt in der Mitte treffen?<br />
Es gibt Sachen, die nicht verhandelbar sind, wie es in meinen Augen eine Zensurinfrastruktur ist. Ich halte es nicht für erstrebenswert, nun einen Schritt von diesem Standpunkt abzurücken. Ob dies nun der Sache letztendlich dienlich ist, weil man so sicher leicht in die Ecke &#8220;Der will doch gar nichts gegen Kinderpornografie unternehmen&#8221; gestellt werden kann, sie mal dahingeinstellt, wobei eigentlich genau hier der Knackpunkt ist, ist doch diese hochemotionale Thema in Teilen nur ein Vehikel, bestimmte Kontrollfantasien umzusetzen.<br />
Dieses Prinzip ist leider auch nur allzu bekannt. Maximalforderungen stellen, dann je nach Widerstand bestimmte Punkte zur Diskussion stellen, Entscheidungen verschieben, wahlweise auf Verlust von Erregungspotenzial hoffen oder auf konkrete akute Zuspitzungen warten, die wiederum mehr Rückhalt in der Bevölkerung schaffen, siehe etwa die Entwicklung von Sicherheitsgesetzen um den 11. September 2001 herum.<br />
Ich mach mir da auch keine Illusionen, die Akzeptanz für Frau vdL&#8217;s Vorhaben ist viel zu groß, als dass es sich wird verhindern lassen. Entsprechend kann ich auch den Standpunkt verstehen, den dahin führenden Prozess positiv zu beeinflussen. Dennoch denke ich das wir momentan nur ein weiteres Puzzlestück gezeigt bekommen, dass wohl durchdacht ist und dazu dienen soll, guten Willen zu zeigen und entsprechend Kredit für die eigenen Forderungen zu sammeln. Sich ob dessen Hoffnung zu machen zu machen halte ich für verfehlt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357362</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 12:27:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=9854#comment-357362</guid>
		<description>@Internetausdrucker (#27)

Ja, du hast wohl recht. &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30290/1.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Ursula von der Leyen scheint fundamental-religiös zu sein.&lt;/a&gt; Solche Leute wollen andere Menschen mit missionarischem Eifer zu dem zwingen, was sie für Glück halten.

Glaube ist gegenüber rationalen Argumenten genauso resistent wie Ursula von der Leyen. Besser kann es für Verlage, Filmindustrie und FDP gar nicht kommen, um ihre Monopolrechte auszubauen und das Internet vollends in ein restriktives, unfreies Kommerznetz zu kippen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Internetausdrucker (#27)</p>
<p>Ja, du hast wohl recht. <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30290/1.html" rel="nofollow">Ursula von der Leyen scheint fundamental-religiös zu sein.</a> Solche Leute wollen andere Menschen mit missionarischem Eifer zu dem zwingen, was sie für Glück halten.</p>
<p>Glaube ist gegenüber rationalen Argumenten genauso resistent wie Ursula von der Leyen. Besser kann es für Verlage, Filmindustrie und FDP gar nicht kommen, um ihre Monopolrechte auszubauen und das Internet vollends in ein restriktives, unfreies Kommerznetz zu kippen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: take care</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357361</link>
		<dc:creator>take care</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 12:19:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=9854#comment-357361</guid>
		<description>@ 27: Internetausdrucker
spinne Deinen Gedanken einfach weiter:

Die &quot;Werte&quot;, die man vorgibt, um &quot;Zivilisation&quot; / &quot;Moral&quot; / &quot;Recht und Ordnung&quot; / etc. in diese &quot;wilden&quot; Gebiete zu bringen, sind bisher IMMER vorgeschobene Argumente gewesen um die dortigen RESSOURCEN zu kontrollieren.
Fast immer wurde dieser Kampf gewaltsam geführt (Krieg).
Es geht um Kontrolle der Infrastruktur (Bandbreite / Netzneutralität), der Inhalte (Internetsperren), der User (3strikesout).

&quot;Die&quot; werden Gesetze machen, &quot;wir&quot; werden uns (wie auch immer)versuchen zu &quot;schützen&quot;. Es eskaliert doch schon seit Jahren.

Die Frage ist: Wie lange können wir &quot;unsere Bodenschätze&quot; noch verteidigen?

Captcha: &quot;quietest Net&quot; - hoffentlich nicht ;D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 27: Internetausdrucker<br />
spinne Deinen Gedanken einfach weiter:</p>
<p>Die &#8220;Werte&#8221;, die man vorgibt, um &#8220;Zivilisation&#8221; / &#8220;Moral&#8221; / &#8220;Recht und Ordnung&#8221; / etc. in diese &#8220;wilden&#8221; Gebiete zu bringen, sind bisher IMMER vorgeschobene Argumente gewesen um die dortigen RESSOURCEN zu kontrollieren.<br />
Fast immer wurde dieser Kampf gewaltsam geführt (Krieg).<br />
Es geht um Kontrolle der Infrastruktur (Bandbreite / Netzneutralität), der Inhalte (Internetsperren), der User (3strikesout).</p>
<p>&#8220;Die&#8221; werden Gesetze machen, &#8220;wir&#8221; werden uns (wie auch immer)versuchen zu &#8220;schützen&#8221;. Es eskaliert doch schon seit Jahren.</p>
<p>Die Frage ist: Wie lange können wir &#8220;unsere Bodenschätze&#8221; noch verteidigen?</p>
<p>Captcha: &#8220;quietest Net&#8221; &#8211; hoffentlich nicht ;D</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/zensursula-is-back/#comment-357357</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 11:56:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=9854#comment-357357</guid>
		<description>@Andre: die vermutlichen Motive bleiben hier ja nicht unberücksichtigt. Wenn ich kommentiere, versuche ich immer, einen Aspekt einzubringen, der NOCH NICHT gesagt wurde, vielleicht aber auch bedenkenswert ist. 

&quot;Oder will man nur offene Arme und Kompromissbereitschaft demonstrieren, um dann am Stammtisch über die uneinsichtige Netzgemeinschaft zu wettern, wo man doch schon sooo entgegenkommend war?&quot;

Das politische Geschäft geht eben immer weiter! Es wird NIE so sein, dass man mal einen kurzen Aufstand macht und dann erkennt die Gegenseite den &quot;richtigen Weg&quot; und alles wird gut. 

Als Prozess verstanden, ist es ein Teilerfolg, dass überhaupt begriffen wurde, dass sich im Netz &quot;Widerstand formieren&quot; kann und man da also Plattformen bräuchte, auf denen mehr Interaktion zwischen Bürger und Politik laufen kann (als nur immer mit dem Instrument der E-Petition). 

Es läge ja an uns, das &quot;Heft des Handelns&quot; in die Hand zu nehmen und dazu konkrete Vorstellunge zu formulieren - um dem vermutlichen Versuch, allenfalls eine irrelevante Schwatzbude zu installieren, entgegen zu treten. 

&quot;Fakten interessieren eher weniger, es werden offensichtliche Lügen verbreitet und auf Emotionalität und Empörung gesetzt, um unbedarfte Bürger hinter sich zu bringen. Das soll sich jetzt ändern? Oder doch eher Umgarnen -&gt; Urarmen -&gt; Erdrücken?&quot;

Wenn jeder Schritt in Richtung der eigenen Forderungen als bloß lügenhaft und böswillig abgeschmettert wird, kommt man nie zu einer wirklichen Veränderung. Man pflegt seine Feindbilder und fühlt sich wohl &quot;bei den Guten&quot;, aber es bewegt sich nichts. Und das kann es ja auch auf Dauer nicht sein!

Z.B. finde ich, dass das &quot;Abwarte-Jahr&quot; nicht einfach so verstreichen sollte. Das BKA sollte verdonnert werden, monatlich öffentlich Bericht zu erstatten, was und wie viele Sperr-Versuche unternommen wurden und mit welchem Erfolg. So wie es jetzt ist, verstreicht das Jahr, die tun nicht viel und sagen am Ende: das hat nicht geklappt!

Das Thema &quot;Freiheit im Netz&quot; werd&#039; ich jedenfalls mal aufnehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andre: die vermutlichen Motive bleiben hier ja nicht unberücksichtigt. Wenn ich kommentiere, versuche ich immer, einen Aspekt einzubringen, der NOCH NICHT gesagt wurde, vielleicht aber auch bedenkenswert ist. </p>
<p>&#8220;Oder will man nur offene Arme und Kompromissbereitschaft demonstrieren, um dann am Stammtisch über die uneinsichtige Netzgemeinschaft zu wettern, wo man doch schon sooo entgegenkommend war?&#8221;</p>
<p>Das politische Geschäft geht eben immer weiter! Es wird NIE so sein, dass man mal einen kurzen Aufstand macht und dann erkennt die Gegenseite den &#8220;richtigen Weg&#8221; und alles wird gut. </p>
<p>Als Prozess verstanden, ist es ein Teilerfolg, dass überhaupt begriffen wurde, dass sich im Netz &#8220;Widerstand formieren&#8221; kann und man da also Plattformen bräuchte, auf denen mehr Interaktion zwischen Bürger und Politik laufen kann (als nur immer mit dem Instrument der E-Petition). </p>
<p>Es läge ja an uns, das &#8220;Heft des Handelns&#8221; in die Hand zu nehmen und dazu konkrete Vorstellunge zu formulieren &#8211; um dem vermutlichen Versuch, allenfalls eine irrelevante Schwatzbude zu installieren, entgegen zu treten. </p>
<p>&#8220;Fakten interessieren eher weniger, es werden offensichtliche Lügen verbreitet und auf Emotionalität und Empörung gesetzt, um unbedarfte Bürger hinter sich zu bringen. Das soll sich jetzt ändern? Oder doch eher Umgarnen -&gt; Urarmen -&gt; Erdrücken?&#8221;</p>
<p>Wenn jeder Schritt in Richtung der eigenen Forderungen als bloß lügenhaft und böswillig abgeschmettert wird, kommt man nie zu einer wirklichen Veränderung. Man pflegt seine Feindbilder und fühlt sich wohl &#8220;bei den Guten&#8221;, aber es bewegt sich nichts. Und das kann es ja auch auf Dauer nicht sein!</p>
<p>Z.B. finde ich, dass das &#8220;Abwarte-Jahr&#8221; nicht einfach so verstreichen sollte. Das BKA sollte verdonnert werden, monatlich öffentlich Bericht zu erstatten, was und wie viele Sperr-Versuche unternommen wurden und mit welchem Erfolg. So wie es jetzt ist, verstreicht das Jahr, die tun nicht viel und sagen am Ende: das hat nicht geklappt!</p>
<p>Das Thema &#8220;Freiheit im Netz&#8221; werd&#8217; ich jedenfalls mal aufnehmen.</p>
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