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	<title>Kommentare zu: Wollen wir die digitale Todesstrafe?</title>
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	<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/</link>
	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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	<item>
		<title>Von: Das SETI Projekt und Parallelen zu Wikileaks und der Piratenpartei #demokratie #censilia &#187; BB &#8211; Boomels Blog</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-379618</link>
		<dc:creator>Das SETI Projekt und Parallelen zu Wikileaks und der Piratenpartei #demokratie #censilia &#187; BB &#8211; Boomels Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 23:23:17 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Nun aber wird das Trommelfeuer der Netzzensoren immer stärker und die Einschläge kommen näher, die Urheber leben mit uns in den Städten und Gemeinden. Viele verschiedene Konstrukte, ich bezeichne diese nur noch abwertend als &#8220;Staatsfeinde&#8221;,  verlangen immer mehr nach Sperren, Behinderungen oder gar nach der digitalen Todesstrafe. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Nun aber wird das Trommelfeuer der Netzzensoren immer stärker und die Einschläge kommen näher, die Urheber leben mit uns in den Städten und Gemeinden. Viele verschiedene Konstrukte, ich bezeichne diese nur noch abwertend als &#8220;Staatsfeinde&#8221;,  verlangen immer mehr nach Sperren, Behinderungen oder gar nach der digitalen Todesstrafe. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Buenalog &#187; Blog Archiv &#187; 23. Link-Propaganda</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-348851</link>
		<dc:creator>Buenalog &#187; Blog Archiv &#187; 23. Link-Propaganda</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 16:36:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] - Wollen wir die digitale Todesstrafe wegen Verletzung des Urheberrechts?  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#8211; Wollen wir die digitale Todesstrafe wegen Verletzung des Urheberrechts?  [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-346977</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 14:05:16 +0000</pubDate>
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		<description>mE ist es eine Todesstrafe, eine einjährige Sperre bedeutet ebenso den Ausschluss aus der unabhängigen politischen Diskussion und auch der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Allein die Kommunikation mit meinen Vereinskameraden und auch mit der Kommune laufen fast nur noch online.

Was man vielleicht dem Artikel noch hinzufügen könnte wäre Onlinebanking das dann nicht mehr möglich ist, Bücherbestellung, Abgabe der Steuererklärung, Updates der von mir erworbenen Software und so weiter. Juristisch ist das meiner Meinung nach ein schwerwiegenderer Eingriff in das Eigentumsrecht als die Urheberrechtsverletzung. 

Die aktuellen Urheberrechtsgesetze spiegeln das Denken aus dem 19. Jahrhundert wieder, Urheber künstlerischer Erzeugnisse aus der Armut und der Abhängigkeit von Mäzenen zu befreien. Mittlerweile werden damit aber nur noch die Pfründe der Vermarktungsagenturen gesichert. Die Künstler können gerade übers Internet mehr absetzen als je zuvor.
Warum gibt es denn auch so viele erfolgreiche Ebook-Autoren die ihre Bücher über die eigene Website vertreiben?

Das Internet schafft einen quasi transparenten Markt und viele Unternehmen die bisher von einem schlechten Informationsgrad der Käufer profitiert haben sehen jetzt ihre Geschäftsmodelle baden gehen. 

Man kann hier immer wieder Kaiser Wilhelm zitieren, der meinte:&quot; Das Auto hat keine Zukunft, ich setze aufs Pferd.&quot; 
Der Versuch überholte Dinge zwangsweise zu konservieren wird zwangsläufig scheitern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mE ist es eine Todesstrafe, eine einjährige Sperre bedeutet ebenso den Ausschluss aus der unabhängigen politischen Diskussion und auch der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.<br />
Allein die Kommunikation mit meinen Vereinskameraden und auch mit der Kommune laufen fast nur noch online.</p>
<p>Was man vielleicht dem Artikel noch hinzufügen könnte wäre Onlinebanking das dann nicht mehr möglich ist, Bücherbestellung, Abgabe der Steuererklärung, Updates der von mir erworbenen Software und so weiter. Juristisch ist das meiner Meinung nach ein schwerwiegenderer Eingriff in das Eigentumsrecht als die Urheberrechtsverletzung. </p>
<p>Die aktuellen Urheberrechtsgesetze spiegeln das Denken aus dem 19. Jahrhundert wieder, Urheber künstlerischer Erzeugnisse aus der Armut und der Abhängigkeit von Mäzenen zu befreien. Mittlerweile werden damit aber nur noch die Pfründe der Vermarktungsagenturen gesichert. Die Künstler können gerade übers Internet mehr absetzen als je zuvor.<br />
Warum gibt es denn auch so viele erfolgreiche Ebook-Autoren die ihre Bücher über die eigene Website vertreiben?</p>
<p>Das Internet schafft einen quasi transparenten Markt und viele Unternehmen die bisher von einem schlechten Informationsgrad der Käufer profitiert haben sehen jetzt ihre Geschäftsmodelle baden gehen. </p>
<p>Man kann hier immer wieder Kaiser Wilhelm zitieren, der meinte:&#8221; Das Auto hat keine Zukunft, ich setze aufs Pferd.&#8221;<br />
Der Versuch überholte Dinge zwangsweise zu konservieren wird zwangsläufig scheitern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: René Fischer</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-346534</link>
		<dc:creator>René Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 10:35:47 +0000</pubDate>
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		<description>Mich erinnert das Ganze eher an Sippenhaft: http://renefischer.ws/sippenhaft</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich erinnert das Ganze eher an Sippenhaft: <a href="http://renefischer.ws/sippenhaft" rel="nofollow">http://renefischer.ws/sippenhaft</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: manka</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-346473</link>
		<dc:creator>manka</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 03:23:28 +0000</pubDate>
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		<description>@Franse: Selbst die 25 Jahre des Patentrechts finde ich nicht mehr angemessen. Wenn man sich mal überlegt was in 25 Jahren heutzutage alles passiert, wie viel technologische Entwicklung in dieser Zeit passiert... da ist das Patentierte u.U. schon nach 5 Jahren überholt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Franse: Selbst die 25 Jahre des Patentrechts finde ich nicht mehr angemessen. Wenn man sich mal überlegt was in 25 Jahren heutzutage alles passiert, wie viel technologische Entwicklung in dieser Zeit passiert&#8230; da ist das Patentierte u.U. schon nach 5 Jahren überholt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Franse</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-346466</link>
		<dc:creator>Franse</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 21:20:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8769#comment-346466</guid>
		<description>@John Hurt
Hmm, wenn 38% von 1,2 Millionen bei durchschnittlichen 6 Dollar direktvermarktet  nichtmal kostendeckend für einen Download sind, dann sollte man vielleicht mal über die Ausgabenseite nachdenken.
Mir fehlt da tatsächlich das Mitleid
(Von den 1,4 Mill verkauften Alben schon im ersten Jahr nach Erscheinen mal abgesehen)

Aus dem reinen Runterladen kann man nicht schliessen, wer ernsthaftes Interesse an der Musik hat, denn das entspricht erstmal nur dem intensiveren Reinhören. Im Plattenladen ist man trotz vollständigem Hören ja auch noch nicht verpflichtet zu kaufen - die Rechnung, dass ja die Mehrheit nicht bereit wäre eine Leistung zu bezahlen ist dementsprechend konstruiert - die MI hätte aber natürlich gerne, dass man blind und unkritisch kauft ;-)

Um auf einem Netlabel zu publizieren ist übrigens nicht Grundvorraussezung keinen Booker, Manager, Toning usw zu konsultieren ;) genausowenig wie Liveauftritte kostenfrei sein müssten und die Musik für Umme...
Magnatune ist imho ein gutes Beispiel, wie es auch gehen kann
Es will hier ja niemand das Urheberrecht ganz abschaffen, legidlich in vernünftige und verbraucherfreundlichere Bahnen lenken, 
Ich denke, da besteht bei Dir noch etwas informativer Nachholbedarf

@manka
Yepp, die Laufzeiten sind im Grunde schon unglaublich, wenn man als Vergleich mal die max 25 Jahre im Patentrecht dagegenhält</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@John Hurt<br />
Hmm, wenn 38% von 1,2 Millionen bei durchschnittlichen 6 Dollar direktvermarktet  nichtmal kostendeckend für einen Download sind, dann sollte man vielleicht mal über die Ausgabenseite nachdenken.<br />
Mir fehlt da tatsächlich das Mitleid<br />
(Von den 1,4 Mill verkauften Alben schon im ersten Jahr nach Erscheinen mal abgesehen)</p>
<p>Aus dem reinen Runterladen kann man nicht schliessen, wer ernsthaftes Interesse an der Musik hat, denn das entspricht erstmal nur dem intensiveren Reinhören. Im Plattenladen ist man trotz vollständigem Hören ja auch noch nicht verpflichtet zu kaufen &#8211; die Rechnung, dass ja die Mehrheit nicht bereit wäre eine Leistung zu bezahlen ist dementsprechend konstruiert &#8211; die MI hätte aber natürlich gerne, dass man blind und unkritisch kauft ;-)</p>
<p>Um auf einem Netlabel zu publizieren ist übrigens nicht Grundvorraussezung keinen Booker, Manager, Toning usw zu konsultieren ;) genausowenig wie Liveauftritte kostenfrei sein müssten und die Musik für Umme&#8230;<br />
Magnatune ist imho ein gutes Beispiel, wie es auch gehen kann<br />
Es will hier ja niemand das Urheberrecht ganz abschaffen, legidlich in vernünftige und verbraucherfreundlichere Bahnen lenken,<br />
Ich denke, da besteht bei Dir noch etwas informativer Nachholbedarf</p>
<p>@manka<br />
Yepp, die Laufzeiten sind im Grunde schon unglaublich, wenn man als Vergleich mal die max 25 Jahre im Patentrecht dagegenhält</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: haekelschwein</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-346465</link>
		<dc:creator>haekelschwein</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 21:07:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8769#comment-346465</guid>
		<description>Wer sich der Folgen eines Internetausschlusses wirklich bewusst wäre, könnte ein solches Gesetz nur als totalitärer Sadist propagieren, denn außerhalb menschenverachtender Diktaturen gibt es das nicht, dass man einen Bürger von allen modernen Informations- und Mitwirkungsmöglichkeiten ausschließt.

Weder in Frankreich noch hierzulande regieren aber totalitäre Sadisten und das führt zu einer Schlussfolgerung, die ebenfalls erschreckend ist: Viele Politiker können die Tragweite ihres Handelns überhaupt nicht mehr ermessen, sobald es um das Internet geht, weil sie selbst nur peripher mit dem Netz in Berührung kommen. Sie nutzen es bestenfalls wie den ehemaligen Videotext, lesen Onlineausgaben bekannter Zeitungen oder schlagen etwas in der Wikipedia nach; schlimmstenfalls bekommen sie es von ihrer Sekretärin ausgedruckt.

Das Internet ist für sie nur eine neuartige Variante älterer Medien, und ein Verzicht darauf wäre allenfalls eine lästige Unbequemlichkeit, aber kein herber Verlust. Sie können sich im Traum nicht vorstellen, dass andere Menschen im Internet ihr Geld verdienen, ihre Einkäufe tätigen, Behördengänge und Korrespondenz erledigen, Freunde treffen, Beziehungen aufbauen, Diskussionsrunden führen, Seelsorge betreiben und empfangen, politisch tätig sind, Hobbys pflegen, ihre Finanzen verwalten, Reisen planen, Tickets besorgen, Hintergrundinfos recherchieren - kurz gesagt all die Dinge tun, die zu einem normalen Leben dazugehören.

Es stimmt, dass man all dies früher auch ohne Internet tun konnte, aber für die jüngere Generation spielen sich viele Dinge, die früher offline gängig waren, heute notwendig im Netz ab. Die Menschen aus seiner Twittertimeline, seiner Onlinegaming-Gruppe oder seinem anonymen Selbsthilfeforum kann man nicht einfach anrufen, um ihnen zu sagen, dass man sich künftig in Ullis Bierstube treffe, weil man selbst nicht mehr ins Internet dürfe. Und wer sich wieder auf Zeitungskontaktanzeigen beschränken wollte, müsste schon gerontophil sein. Auch der Lieblingsblog erscheint nicht plötzlich in einer gedruckten Kioskausgabe und die Aufträge, die man über Xing akquirierte, kommen ebensowenig durch einen Zettel am Schwarzen Brett zustande wie eBay-Verkäufe.

Meine Urgroßeltern kamen blendend ohne Telefon, Rundfunk, Auto, Fahrrad und Girokonto aus. Sie haben nicht viel von der Welt mitbekommen, mussten nicht reisen, haben sich weitgehend selbst versorgt. Ende des 20. Jahrhunderts wäre eine solche Lebensweise kaum noch möglich, das sehen auch unsere Politiker ein, denn ein Fernseher gilt beispielsweise als unpfändbar.

Anfang des 21. Jahrhunderts ist in Deutschland ein Leben ohne Internet undenkbar und unwürdig. Wohlgemerkt nicht für die Alten, genauso wie viele Großmütter ein Leben lang ohne Führerschein ausgekommen sind, aber für die neue Generation gelten andere Maßstäbe, sie leben in einer neuen Welt, die sich mit der alten noch überschneidet, aber grundverschieden ist.

Würde man den alternden Hadopi-Verfechtern den Briefkasten abmontieren, Telefon, Radio, TV und Auto nehmen und ihre sämtlichen Schreibutensilien entfernen, würde es ihnen langsam dämmern, was ein Ausschluss aus dem Internet für die jüngere Generation bedeutet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich der Folgen eines Internetausschlusses wirklich bewusst wäre, könnte ein solches Gesetz nur als totalitärer Sadist propagieren, denn außerhalb menschenverachtender Diktaturen gibt es das nicht, dass man einen Bürger von allen modernen Informations- und Mitwirkungsmöglichkeiten ausschließt.</p>
<p>Weder in Frankreich noch hierzulande regieren aber totalitäre Sadisten und das führt zu einer Schlussfolgerung, die ebenfalls erschreckend ist: Viele Politiker können die Tragweite ihres Handelns überhaupt nicht mehr ermessen, sobald es um das Internet geht, weil sie selbst nur peripher mit dem Netz in Berührung kommen. Sie nutzen es bestenfalls wie den ehemaligen Videotext, lesen Onlineausgaben bekannter Zeitungen oder schlagen etwas in der Wikipedia nach; schlimmstenfalls bekommen sie es von ihrer Sekretärin ausgedruckt.</p>
<p>Das Internet ist für sie nur eine neuartige Variante älterer Medien, und ein Verzicht darauf wäre allenfalls eine lästige Unbequemlichkeit, aber kein herber Verlust. Sie können sich im Traum nicht vorstellen, dass andere Menschen im Internet ihr Geld verdienen, ihre Einkäufe tätigen, Behördengänge und Korrespondenz erledigen, Freunde treffen, Beziehungen aufbauen, Diskussionsrunden führen, Seelsorge betreiben und empfangen, politisch tätig sind, Hobbys pflegen, ihre Finanzen verwalten, Reisen planen, Tickets besorgen, Hintergrundinfos recherchieren &#8211; kurz gesagt all die Dinge tun, die zu einem normalen Leben dazugehören.</p>
<p>Es stimmt, dass man all dies früher auch ohne Internet tun konnte, aber für die jüngere Generation spielen sich viele Dinge, die früher offline gängig waren, heute notwendig im Netz ab. Die Menschen aus seiner Twittertimeline, seiner Onlinegaming-Gruppe oder seinem anonymen Selbsthilfeforum kann man nicht einfach anrufen, um ihnen zu sagen, dass man sich künftig in Ullis Bierstube treffe, weil man selbst nicht mehr ins Internet dürfe. Und wer sich wieder auf Zeitungskontaktanzeigen beschränken wollte, müsste schon gerontophil sein. Auch der Lieblingsblog erscheint nicht plötzlich in einer gedruckten Kioskausgabe und die Aufträge, die man über Xing akquirierte, kommen ebensowenig durch einen Zettel am Schwarzen Brett zustande wie eBay-Verkäufe.</p>
<p>Meine Urgroßeltern kamen blendend ohne Telefon, Rundfunk, Auto, Fahrrad und Girokonto aus. Sie haben nicht viel von der Welt mitbekommen, mussten nicht reisen, haben sich weitgehend selbst versorgt. Ende des 20. Jahrhunderts wäre eine solche Lebensweise kaum noch möglich, das sehen auch unsere Politiker ein, denn ein Fernseher gilt beispielsweise als unpfändbar.</p>
<p>Anfang des 21. Jahrhunderts ist in Deutschland ein Leben ohne Internet undenkbar und unwürdig. Wohlgemerkt nicht für die Alten, genauso wie viele Großmütter ein Leben lang ohne Führerschein ausgekommen sind, aber für die neue Generation gelten andere Maßstäbe, sie leben in einer neuen Welt, die sich mit der alten noch überschneidet, aber grundverschieden ist.</p>
<p>Würde man den alternden Hadopi-Verfechtern den Briefkasten abmontieren, Telefon, Radio, TV und Auto nehmen und ihre sämtlichen Schreibutensilien entfernen, würde es ihnen langsam dämmern, was ein Ausschluss aus dem Internet für die jüngere Generation bedeutet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: manka</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-346395</link>
		<dc:creator>manka</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 15:16:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8769#comment-346395</guid>
		<description>Ich finde Todesstrafe auch etwas zu polemisch und nicht ganz passend, auch wenn ich wie die meisten hier das französische Vorgehen für völlig überzogen und ungerechtfertigt halte. Für Menschen die sich privat sehr viel via Internet mit anderen austauschen kommt ein solches Vorgehen einem digitalen Maulkorb gleich; für Menschen die neben Privatem auch noch online Geld verdienen ist es faktisch ein Berufsverbot.

Statt solcher mittelalterlichen Maßnahmen muss das Urheberrecht reformiert werden. Nicht verschärft, sondern abgeschwächt muss es werden. Wie weiter oben schon gesagt ist aus dem früheren Urheberrecht ein Eigentumsrecht geworden bzw. soll als solches zementiert werden. Ich kann ja verstehen und finde es auch richtig das ein Künstler von seiner Arbeit leben können möchte. Ich kann jedoch nicht verstehen warum er/sie das auf 60 Jahre oder gar unbegrenzt machen sollte. Die Mehrzahl der Menschen arbeitet täglich immer aufs Neue für das zukünftige Auskommen, nur einige möchten par tout aus einmaliger Arbeit für ewig Profit schlagen. Darin sehe ich eine schwerwiegende Krankheit des Einzelnen und daraus resultierend eine der Gesellschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde Todesstrafe auch etwas zu polemisch und nicht ganz passend, auch wenn ich wie die meisten hier das französische Vorgehen für völlig überzogen und ungerechtfertigt halte. Für Menschen die sich privat sehr viel via Internet mit anderen austauschen kommt ein solches Vorgehen einem digitalen Maulkorb gleich; für Menschen die neben Privatem auch noch online Geld verdienen ist es faktisch ein Berufsverbot.</p>
<p>Statt solcher mittelalterlichen Maßnahmen muss das Urheberrecht reformiert werden. Nicht verschärft, sondern abgeschwächt muss es werden. Wie weiter oben schon gesagt ist aus dem früheren Urheberrecht ein Eigentumsrecht geworden bzw. soll als solches zementiert werden. Ich kann ja verstehen und finde es auch richtig das ein Künstler von seiner Arbeit leben können möchte. Ich kann jedoch nicht verstehen warum er/sie das auf 60 Jahre oder gar unbegrenzt machen sollte. Die Mehrzahl der Menschen arbeitet täglich immer aufs Neue für das zukünftige Auskommen, nur einige möchten par tout aus einmaliger Arbeit für ewig Profit schlagen. Darin sehe ich eine schwerwiegende Krankheit des Einzelnen und daraus resultierend eine der Gesellschaft.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kommt die digitale Todesstrafe? &#124; Mea Opinio Est - Meine Meinung ist ...</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-346387</link>
		<dc:creator>Kommt die digitale Todesstrafe? &#124; Mea Opinio Est - Meine Meinung ist ...</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 14:33:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8769#comment-346387</guid>
		<description>[...] seinen neuesten w&#246;chentlicher Kommentar im Zeit.de-Blog Kulturkampf und versucht mit der Frage Wollen wir die digitale Todesstrafe? einen wichtigen Teilaspekt bei der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Internet in die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] seinen neuesten w&ouml;chentlicher Kommentar im Zeit.de-Blog Kulturkampf und versucht mit der Frage Wollen wir die digitale Todesstrafe? einen wichtigen Teilaspekt bei der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Internet in die [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: John Hurt</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-346386</link>
		<dc:creator>John Hurt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 14:29:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8769#comment-346386</guid>
		<description>@Franse: Das mit Radiohead bezog sich nicht auf den Heise Link, sondern auf ihr Radiohead Beispiel. Klar haben das noch einige gekauft (Vgl. CDU) aber kostendeckend war es trotzdem nicht... (Vgl. FDP)

Wenn es um Bekanntheit geht: da kann man im Internet vielleicht noch was machen, auch wenn ich glaube, dass man bei 220 Mio MySpace-Accounts schon mal den Überblick verlieren kann... Aber damit Geld verdienen, so dass es zum Leben reicht? denke nicht. Hat dann zumindestens den Vorteill, dass man wieder Musik macht, weil es einem um die Sache an sich geht und nicht darum Rockstar zu werden und Millionen zu verdienen... Trotzdem glaube ich, dass auch die Qualität darunter leidet... Ich als Musiker will Musik machen, nicht Marketing, Label-Arbeit, Tonengenier, Booker, Konzertveranstalter, etc... das lenkt mich eher ab und in diesen Bereichen bin ich nicht so gut... Klar kann man das mit Laptop, Netlabel, Mypace &amp; Co. schon auf akzeptablem Niveau selbst machen, aber denke es ist eine Illusion zu Glauben man kann dadurch richtig gut werden... Dazu braucht man Profis und die Infrastruktur der Industrie...

Die Gema finde ich prinzipiell ok, aber bin nicht mehr in dem Saftladen... Für kleine Musiker hat der Verein mehr nachteile als vorteile und ist eher hinderlich... leider.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Franse: Das mit Radiohead bezog sich nicht auf den Heise Link, sondern auf ihr Radiohead Beispiel. Klar haben das noch einige gekauft (Vgl. CDU) aber kostendeckend war es trotzdem nicht&#8230; (Vgl. FDP)</p>
<p>Wenn es um Bekanntheit geht: da kann man im Internet vielleicht noch was machen, auch wenn ich glaube, dass man bei 220 Mio MySpace-Accounts schon mal den Überblick verlieren kann&#8230; Aber damit Geld verdienen, so dass es zum Leben reicht? denke nicht. Hat dann zumindestens den Vorteill, dass man wieder Musik macht, weil es einem um die Sache an sich geht und nicht darum Rockstar zu werden und Millionen zu verdienen&#8230; Trotzdem glaube ich, dass auch die Qualität darunter leidet&#8230; Ich als Musiker will Musik machen, nicht Marketing, Label-Arbeit, Tonengenier, Booker, Konzertveranstalter, etc&#8230; das lenkt mich eher ab und in diesen Bereichen bin ich nicht so gut&#8230; Klar kann man das mit Laptop, Netlabel, Mypace &amp; Co. schon auf akzeptablem Niveau selbst machen, aber denke es ist eine Illusion zu Glauben man kann dadurch richtig gut werden&#8230; Dazu braucht man Profis und die Infrastruktur der Industrie&#8230;</p>
<p>Die Gema finde ich prinzipiell ok, aber bin nicht mehr in dem Saftladen&#8230; Für kleine Musiker hat der Verein mehr nachteile als vorteile und ist eher hinderlich&#8230; leider.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Twinni</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-346379</link>
		<dc:creator>Twinni</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 14:04:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8769#comment-346379</guid>
		<description>Ich finde manche Kommentare echt seltsam. Nur weil ein zugegeben großer Prozentsatz der Internet-Nutzer illegales Filesharing betreibt ist es also ok immer restriktivere Gesetze zum Thema Internet zu verabschieden und pauschal jeden Internet-Nutzer unter Generalverdacht zu stellen? Das letzte mal als ich nachgesehen habe war sowas in Deutschland noch nicht möglich. Ok - die Urheberrechtsindustrie scheint gute Lobbyarbeiter zu haben. Zu schade das normalen Bürgern und ihren Sorgen eine solche Lobby fehlt. Das Internet wird NICHT mehr weggehen - die Leute werden ihr Verhalten NICHT mehr ändern selbst wenn man ihnen drakonische Strafen androht, oder wieso wächst das Filesharing von Jahr zu Jahr obwohl die verdachtsunabhängige Verfolgung immer schärfer wird? Man muss sich Tatsachen stellen und entsprechende Lösungen finden. Obwohl - wir können ja auch erstmal jeden Bürger für Filesharing verurteilen bis jeder einzelne seine Unschuld beweisen kann... das wäre meiner Einschätzung nach die Ideallösung der Industrie... *kopfschüttel*

Zum Begriff &quot;Digitale Todesstrafe&quot; - wir waren nicht diejenigen die damit angefangen Begriffe zu verdrehen und Übertreibungen in den normalen Sprachgebrauch zu übertragen... find ich also gut und bin schon gespannt wie die Industrie das toppen will...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde manche Kommentare echt seltsam. Nur weil ein zugegeben großer Prozentsatz der Internet-Nutzer illegales Filesharing betreibt ist es also ok immer restriktivere Gesetze zum Thema Internet zu verabschieden und pauschal jeden Internet-Nutzer unter Generalverdacht zu stellen? Das letzte mal als ich nachgesehen habe war sowas in Deutschland noch nicht möglich. Ok &#8211; die Urheberrechtsindustrie scheint gute Lobbyarbeiter zu haben. Zu schade das normalen Bürgern und ihren Sorgen eine solche Lobby fehlt. Das Internet wird NICHT mehr weggehen &#8211; die Leute werden ihr Verhalten NICHT mehr ändern selbst wenn man ihnen drakonische Strafen androht, oder wieso wächst das Filesharing von Jahr zu Jahr obwohl die verdachtsunabhängige Verfolgung immer schärfer wird? Man muss sich Tatsachen stellen und entsprechende Lösungen finden. Obwohl &#8211; wir können ja auch erstmal jeden Bürger für Filesharing verurteilen bis jeder einzelne seine Unschuld beweisen kann&#8230; das wäre meiner Einschätzung nach die Ideallösung der Industrie&#8230; *kopfschüttel*</p>
<p>Zum Begriff &#8220;Digitale Todesstrafe&#8221; &#8211; wir waren nicht diejenigen die damit angefangen Begriffe zu verdrehen und Übertreibungen in den normalen Sprachgebrauch zu übertragen&#8230; find ich also gut und bin schon gespannt wie die Industrie das toppen will&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Franse</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-346378</link>
		<dc:creator>Franse</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 14:00:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8769#comment-346378</guid>
		<description>@John Hurt

Gerade unbekanntere Künstler sollten sich Netlabel annehmen eben genau um bekannter zu werden, und es sind auch nicht wenig eher unbekanntere Künstler, die mit dem Urheberrecht nicht zufrieden sind, weil es auch sie selbst bevormundet und beschneidet
(Ich weiss nicht, wie intensiv Deine Beschäftigung mit der Gema bisher war)
  
Der Link von Heise bezieht sich nicht auf Radiohead, Dein Statement ist aber dennoch interessant

&quot;Gekauft hat das digitale Radiohead Album dann trotzdem keiner…&quot;

Wenn 38% keiner sind, dann bin ich ja beruhigt, schliesslich hat dann ja auch keiner in diesem Land CDU gewählt ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@John Hurt</p>
<p>Gerade unbekanntere Künstler sollten sich Netlabel annehmen eben genau um bekannter zu werden, und es sind auch nicht wenig eher unbekanntere Künstler, die mit dem Urheberrecht nicht zufrieden sind, weil es auch sie selbst bevormundet und beschneidet<br />
(Ich weiss nicht, wie intensiv Deine Beschäftigung mit der Gema bisher war)</p>
<p>Der Link von Heise bezieht sich nicht auf Radiohead, Dein Statement ist aber dennoch interessant</p>
<p>&#8220;Gekauft hat das digitale Radiohead Album dann trotzdem keiner…&#8221;</p>
<p>Wenn 38% keiner sind, dann bin ich ja beruhigt, schliesslich hat dann ja auch keiner in diesem Land CDU gewählt ;-)</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: John Hurt</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-346368</link>
		<dc:creator>John Hurt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 12:56:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8769#comment-346368</guid>
		<description>Hach ist das schön.:-) Das Beispiel Radiohead beweist leider genau das Gegenteil. Denn ohne Jahrzehnte lang massiv von der Major-Musikindustrie aufgebaut worden zu sein, wären sie zu diesem Marketing-Gag nie in der Lage gewesen. Unbekannteren Musikerin wie mir wäre das nie gelungen. Außerdem war die Aktion eine reine Werbungmassnahme für den späteren CD-Release. Dies hat die Band in vielen Interviews selbst bestätigt. Gekauft hat das digitale Radiohead Album dann trotzdem keiner...

http://www.welt.de/kultur/article1338850/Mehrheit_lud_Radiohead_im_Internet_umsonst_runter.html

Urheberrecht reformieren schön und gut. Bisher habe ich keine überzeugenden Konzepte gesehen. Ich finde die starke Stellung des Urhebers im deutschen Recht (beispielsweise im Vgl. zum amerikanischen Recht) eigentlich ziemlich Positiv.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hach ist das schön.:-) Das Beispiel Radiohead beweist leider genau das Gegenteil. Denn ohne Jahrzehnte lang massiv von der Major-Musikindustrie aufgebaut worden zu sein, wären sie zu diesem Marketing-Gag nie in der Lage gewesen. Unbekannteren Musikerin wie mir wäre das nie gelungen. Außerdem war die Aktion eine reine Werbungmassnahme für den späteren CD-Release. Dies hat die Band in vielen Interviews selbst bestätigt. Gekauft hat das digitale Radiohead Album dann trotzdem keiner&#8230;</p>
<p><a href="http://www.welt.de/kultur/article1338850/Mehrheit_lud_Radiohead_im_Internet_umsonst_runter.html" rel="nofollow">http://www.welt.de/kultur/article1338850/Mehrheit_lud_Radiohead_im_Internet_umsonst_runter.html</a></p>
<p>Urheberrecht reformieren schön und gut. Bisher habe ich keine überzeugenden Konzepte gesehen. Ich finde die starke Stellung des Urhebers im deutschen Recht (beispielsweise im Vgl. zum amerikanischen Recht) eigentlich ziemlich Positiv.</p>
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		<title>Von: Franse</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-346365</link>
		<dc:creator>Franse</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 12:32:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8769#comment-346365</guid>
		<description>@John Hurt (64)

Ich finds schon nett, dass Du mir 100% zustimmst, obwohl wir diametral anderer Ansicht sind ;-)

Vielleicht ists nicht ganz durchgekommen, aber meines Erachtens ist eine Urheberrechtsreform längst überfällig und zwar eine, die den neuen Möglichkeiten entspricht und nicht jeden Musikhörer erst mal unter Generalverdacht stellt, statt mit Qualitätsverbesserung mit kruden Drohgebärden daherkommt
Zu den Absätzen der leidenden MI erschien schon 04 ein netter Artikel bei Heise erschienen
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17076/1.html
(Das Radioheadalbum, welches im Letzten viertel 07 zum freien Download stand hat sich übrigens 08 1,4 Millionen mal verkauft...nur mal als Beispiel, wie es auch gehen kann - dafür muss dann aber eben die Qualität stimmen.)

Desweiteren sehe ich hier kein &quot;leichtgemachtes&quot; MI-Bashing, sondern &quot;schwere&quot; Unverhältnismässigkeit in deren Forderungskatalog ;-)
 
Den Begriff digitale Sippenhaft finde ich passend</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@John Hurt (64)</p>
<p>Ich finds schon nett, dass Du mir 100% zustimmst, obwohl wir diametral anderer Ansicht sind ;-)</p>
<p>Vielleicht ists nicht ganz durchgekommen, aber meines Erachtens ist eine Urheberrechtsreform längst überfällig und zwar eine, die den neuen Möglichkeiten entspricht und nicht jeden Musikhörer erst mal unter Generalverdacht stellt, statt mit Qualitätsverbesserung mit kruden Drohgebärden daherkommt<br />
Zu den Absätzen der leidenden MI erschien schon 04 ein netter Artikel bei Heise erschienen<br />
<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17076/1.html" rel="nofollow">http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17076/1.html</a><br />
(Das Radioheadalbum, welches im Letzten viertel 07 zum freien Download stand hat sich übrigens 08 1,4 Millionen mal verkauft&#8230;nur mal als Beispiel, wie es auch gehen kann &#8211; dafür muss dann aber eben die Qualität stimmen.)</p>
<p>Desweiteren sehe ich hier kein &#8220;leichtgemachtes&#8221; MI-Bashing, sondern &#8220;schwere&#8221; Unverhältnismässigkeit in deren Forderungskatalog ;-)</p>
<p>Den Begriff digitale Sippenhaft finde ich passend</p>
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		<title>Von: V. Ohneland</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/wollen-wir-die-digitale-todesstrafe/#comment-346362</link>
		<dc:creator>V. Ohneland</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 12:11:31 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Digitale Guillotine&quot; hätte als Begriff einige Vorteile: Es klingt das &#039;kappen&#039;, &#039;abhacken&#039; mit, und es klingt die drastische &#039;Todesstrafe&#039; mit (die mir im Begriff &#039;digitale Todesstrafe&#039;  etwas zu drastisch erscheint). 
Vor allem hat der Begriff aber den Vorteil, dass er klar auf Frankreich gemünzt ist. Die Übertragung einer wie auch immer gearteten Guillotine in deutsche Lande wirkt, so to speak, landesfremd, der Begriff beschränkt das Vorgehen also semantisch auf Frankreich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Digitale Guillotine&#8221; hätte als Begriff einige Vorteile: Es klingt das &#8216;kappen&#8217;, &#8216;abhacken&#8217; mit, und es klingt die drastische &#8216;Todesstrafe&#8217; mit (die mir im Begriff &#8216;digitale Todesstrafe&#8217;  etwas zu drastisch erscheint).<br />
Vor allem hat der Begriff aber den Vorteil, dass er klar auf Frankreich gemünzt ist. Die Übertragung einer wie auch immer gearteten Guillotine in deutsche Lande wirkt, so to speak, landesfremd, der Begriff beschränkt das Vorgehen also semantisch auf Frankreich.</p>
]]></content:encoded>
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