Wir sind Zukunft

W&V verkündet die Ergebnisse einer großen Zukunftsstudie, die eine digitale Zukunft verspricht: Delphistudie: Internet wird Unterhaltungsmedium Nummer 1. In der Studie werden waghalsige Vorhersagen für die Zukunft getroffen, wie:

Spätestens 2024 werde das Internet das Unterhaltungsmedium Nummer 1 in Deutschland sein. Ab dem Jahr 2020 sei es für die Bürger in Deutschland normal, ein und denselben Medieninhalt über verschiedene Träger zu nutzen – Zeitungsartikel auf dem mobilen Endgerät, Fernsehsendungen auf dem PC oder Internetinhalte auf dem Fernseher.

Das ist jetzt schon (teilweise seit Jahren) für die meisten Leser Realität. Ausser: Ich habe keinen Fernseher mehr.

Paid-Content wird übrigens auch eine große Zukunft vorhergesagt und Zeitungen wird es auch noch die kommenden Jahrzehnte auf Papier geben. Na denn.

Hier ist die ganze Studie als PDF.

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16 Kommentare

  1. pilepalle
    Erstellt am 5. November 2009 um 16:12 | Permanent-Link

    Langsam nervt euer arrogantes “wir sind im Netz und kennen uns aus”. Herrje

  2. Bongomandrias
    Erstellt am 5. November 2009 um 16:18 | Permanent-Link

    Auch wenn ich auf meinem Fernsehgerät kein Fernsehn mehr schaue, so will ich mein 42″-Gerät aber nicht abschaffen und meine DVDs und BluRays auf einem kleinen PC-Bildschirm anschauen.

  3. Tim
    Erstellt am 5. November 2009 um 16:32 | Permanent-Link

    “Zukunftsstudie”. Super. Wenn Sie euch bestätigt, wird gejubelt. Unangenehme Prognosen und Studien, bsp. zum Thema Internet-Kipo werden stattdessen auseinandergenommen und polemisch bedacht.

    • markus
      Erstellt am 5. November 2009 um 16:36 | Permanent-Link

      @Tim : sie bestätigt uns nicht wirklich.

    • privileg
      Erstellt am 5. November 2009 um 19:27 | Permanent-Link

      @3:

      Nein, diese “Prognosen” und “Studien” sind in aller Regel haltlos und dienen daher vermutlich eher der Panikmache und um sich in der Öffentlichkeit als jemand darzustellen, der sich mit einem ernsten Problem beschäftigt und etwas dagegen tut.

      Das diese “Studien” (bitte mal eine vernünftige nennen, die noch nicht argumentativ zerflück wurde) unhaltbar sind, kann man sich leicht denken. Denn das Internet mag zwar die Verbreitung von Kipo genauso wie die Verbreitung und Vervielfältigung anderer Daten erleichter haben, doch damit Geld zu verdienen hat es enorm erschwert, gerade weil man an diese Dateien leicht und vor allem kostenlos herankommt (wobei Websperren dagegen nicht helfen, da dies eh größtenteils über Tauschbörsen abläuft). Wer das nich glaubt, der möge sich die Umsatzeinbrüche der Musik-Industrie ansehen und das Gejammere Dieter Gornys anhören. Und bei legale Musik gibt es wenigstens noch eine sinnvolle Motivation etwas dafür zu Bezahlen, nämlich das man ein legales und somit zuverlässigeren Angebot nutzt (geringere Malware-Gefahr) und rechtlich auf der sicheren Seite ist. All dies fällt bei Kipos weg!

  4. Erstellt am 5. November 2009 um 16:34 | Permanent-Link

    Bin gespannt auf den Moment, indem die Menschen nur noch vor dem Computer hängen und sonst nix mehr brauchen! Wer sagt denn das voraus?

  5. Tharben
    Erstellt am 5. November 2009 um 16:52 | Permanent-Link

    Geht mir auch so. Tageszeitung, Fernsehen, Radio, Plattenspieler, Büro, Videorecorder, Telefon, Freizeitgestaltung, … alles in meinem Notebook.

  6. Erstellt am 5. November 2009 um 17:06 | Permanent-Link

    Yo, ich betrachte Studien immer argwöhnisch, so auch diese, aber bei mir ist es tatsächlich so, dass ich hauptsächlich meinen Laptop für alles benutze, das Fernsehen boykottiere ich sowieso. Nur Bücher muss ich in gebundener Form lesen, Nostalgie und Augenlicht hängen daran.

  7. Mithos
    Erstellt am 5. November 2009 um 18:08 | Permanent-Link

    Das Bemerkenswerte ist doch, dass man für diese Erkenntnisse überhaupt eine Studie brauchte.

    Oder eigentlich auch nicht brauchte.

  8. Bramfelder
    Erstellt am 5. November 2009 um 21:37 | Permanent-Link

    Ich denke, ein ausgewogener Mix aus sterblichem Material – sprich Bücher und realer Freunde wäre mit dem Zusatz Technik vereinbar.

    Science Fiction aller G.O. 1984 mit allem Gedöhns brauche ich aber auch nicht.

    Das Thema Technik und Zukunft ist, finde ich, in diesem Land sehr schwierig, da man zwar Neues haben will, aber sich nicht den Hintern darum kümmert, diese auch zu verstehen. Siehe UvdL und Co. Aber ich bin guter Hoffnung, die lernen es auch mal – auch wenn sie alt werden.

    Ich glaube auch, weiter in Sachen Technik zu investieren. Neueste Hardware zu besitzen, diese zu verstehen und begreifen – auch wenns schwer fällt. Die Zukunft gehört denen, die sie sinnvoll und mit einem Mass an Achtung in der Menschheit einsetzen ohne diese einzuschränken.

    Trotz allem, schon, weil ein normaler Bürger wie ich die Tücken des neuen TK-Gesetzes 138er Zusatz nicht so recht einordnen kann, will ich mir das Internet zunutze machen können und meinen bescheidenen Wissensstand stetig erweitern und mit demokratischem Gut auffüllen.

    Have a nice Day…wie G.W. schon sagte…

  9. Tobi
    Erstellt am 5. November 2009 um 23:57 | Permanent-Link

    Fernseher? Ich glaub meine Eltern haben noch so ein rumstehen. Aber damit kommt man anscheinend nicht ins Internet und Banner kann man auch nicht wegklicken.

  10. Ex-Print-Leser
    Erstellt am 6. November 2009 um 00:06 | Permanent-Link

    Tolle Zukunftsstudie, die die Entwicklung der letzten Jahre referiert und nach 2024 verlegt. Fehlt nur noch die Erkenntnis, dass Musik 2050 sogar auf “mobilen Endgeräten” hörbar sein wird…

  11. kkaddi
    Erstellt am 6. November 2009 um 06:01 | Permanent-Link

    Tolle Zukunftsstudie, die die Entwicklung der letzten Jahre referiert und nach 2024 verlegt.

    Es ist meines Erachtens echt Prima das man sich über Internet sich infomieren kann oder auch Fime schauen kann .

    Aber desso Troz schaue mir die alte Klassiker Fime im Fernseher an.
    Es ist genauso schön sich neue Fime mal im Kino anschauen.
    Telfonieren tue Ich noch nicht über den Pc, da bleibe Ich ,noch der alten Mehtode Treu.
    Mal schauen was noch so entwickelt wird in der Zuckfunft.

  12. Anonymous
    Erstellt am 6. November 2009 um 07:31 | Permanent-Link

    Fernseher sind überbewertet, hat doch schon jeder einen Flachbildschirm und das dazugehörige Soundsystem, sei es nur ein 2.0 System.

  13. Meikel71
    Erstellt am 6. November 2009 um 12:03 | Permanent-Link

    Krass, ich bin meiner Zeit mindestens 11 Jahre voraus!
    Vielleicht bin ich Morgens deswegen immer so müde? Wer weiss…

    Allerdings stelle ich gerade fest, das ich mit den 11 Jahren voraus nur meine Eltern ausgleiche, denn die sind mindestens 10 Jahre zurück ;-)

  14. dan
    Erstellt am 6. November 2009 um 14:16 | Permanent-Link

    Paid-Content wird übrigens auch eine große Zukunft vorhergesagt…-Muhahhhaahaaaa….

    schaut euch mal die Förderer an:
    Siemens, VODAFONE, Focus…

    Das ist ja wirklich mal eine unabhängige Studie – Das ist bloße Meinungsmache respektive Propaganda.

    Fest steht mittlerweile das WIR einen neuen Prototypen \Mensch\ darstellen, der explizit durch ein hohes Maß an Medienkritik sowie Analytik aufällt.

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  1. [...] bei netzpolitik aufgegriffen: Eine Delphistudie zur Zukunfsfähigkeit moderner Kommunkationsmedien. Die Studie [...]

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