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	<title>Kommentare zu: Piratenpartei zur Kulturflatrate</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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	<item>
		<title>Von: nachdenklich</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-349575</link>
		<dc:creator>nachdenklich</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 07:52:09 +0000</pubDate>
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		<description>bei der Diskussion um die Kulturflatrate wird anscheinend immer auf die Seite des Kopierens und der pauschalen Abgabe geschaut, ganz in der Tradition der GEMA. In der digitalen Welt ist das aber etwas komplexer - ok, das Geld eintreiben geht leicht: 5€ auf alle Breitbandanschlüsse oder UMTS-Sticks oder so und man bekommt Geld rein, das verteilt werden kann. Dann kommt aber die eigentlich komplizierte Angelegenheit, die irgendwie keiner so richtig anspricht: wie soll sowas denn VERTEILT werden?
Gremienquoten wie bei der GEMA, die zudem auf Meldelisten von Veranstaltungen etc. beruhen, dürften hoffentlich ausfallen. Marktanteile und Proporzmodelle setzen aber eine quantitative Abschätzung voraus. Woher soll die kommen im Netz? Überwachung aller Tauschbörsen (was hindert den Rechteinhaber mit einem Botnetz seine Anteile zu pushen?)? Zwangs-DRM mit zentraler Zertifizierungs-/Zählstelle (was ist mit offline-Geräten, Server-/Netzwerkproblemen?)? Die anfallenden Daten der Vorratsdatenspeicherung? Deep-packet-inspection bei den Providern?
Alles datenschutztechnische Alpträume...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>bei der Diskussion um die Kulturflatrate wird anscheinend immer auf die Seite des Kopierens und der pauschalen Abgabe geschaut, ganz in der Tradition der GEMA. In der digitalen Welt ist das aber etwas komplexer &#8211; ok, das Geld eintreiben geht leicht: 5€ auf alle Breitbandanschlüsse oder UMTS-Sticks oder so und man bekommt Geld rein, das verteilt werden kann. Dann kommt aber die eigentlich komplizierte Angelegenheit, die irgendwie keiner so richtig anspricht: wie soll sowas denn VERTEILT werden?<br />
Gremienquoten wie bei der GEMA, die zudem auf Meldelisten von Veranstaltungen etc. beruhen, dürften hoffentlich ausfallen. Marktanteile und Proporzmodelle setzen aber eine quantitative Abschätzung voraus. Woher soll die kommen im Netz? Überwachung aller Tauschbörsen (was hindert den Rechteinhaber mit einem Botnetz seine Anteile zu pushen?)? Zwangs-DRM mit zentraler Zertifizierungs-/Zählstelle (was ist mit offline-Geräten, Server-/Netzwerkproblemen?)? Die anfallenden Daten der Vorratsdatenspeicherung? Deep-packet-inspection bei den Providern?<br />
Alles datenschutztechnische Alpträume&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hinz</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-348179</link>
		<dc:creator>Hinz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 20:11:01 +0000</pubDate>
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		<description>kulturflatrate ist voll porno http://www.pornoanwalt.de/?p=1001</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>kulturflatrate ist voll porno <a href="http://www.pornoanwalt.de/?p=1001" rel="nofollow">http://www.pornoanwalt.de/?p=1001</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Die wunderbare Welt von Isotopp</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-348014</link>
		<dc:creator>Die wunderbare Welt von Isotopp</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 15:03:34 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;links for 2009-10-12...&lt;/strong&gt;


                Das Ende der Krise der Musikwirtschaft — CARTA
                Tim Renner, Ex-Universal Deutschland, rechnet vor, wie die Kulturflatrate, wenn es die gäbe, etwa die Hälfte des 2008er Umsatzes mit CDs erzielen könnte. Er übersieht dabei...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>links for 2009-10-12&#8230;</strong></p>
<p>                Das Ende der Krise der Musikwirtschaft — CARTA<br />
                Tim Renner, Ex-Universal Deutschland, rechnet vor, wie die Kulturflatrate, wenn es die gäbe, etwa die Hälfte des 2008er Umsatzes mit CDs erzielen könnte. Er übersieht dabei&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wochenrückblick 04.10.2009 &#8211; 10.10.2009 &#171; Sikks Weblog</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-347865</link>
		<dc:creator>Wochenrückblick 04.10.2009 &#8211; 10.10.2009 &#171; Sikks Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 20:01:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8937#comment-347865</guid>
		<description>[...] verdienen. Aber das ist im Text besser erklärt. 2009-10-08: Pirateninterview Urheberrecht Piratenpartei zur Kulturflatrate : netzpolitik.org Netzpolitik zerpflückt mal im vorübergehen ein Interview von Jens Seipenbusch zum Thema [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] verdienen. Aber das ist im Text besser erklärt. 2009-10-08: Pirateninterview Urheberrecht Piratenpartei zur Kulturflatrate : netzpolitik.org Netzpolitik zerpflückt mal im vorübergehen ein Interview von Jens Seipenbusch zum Thema [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marek</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-347825</link>
		<dc:creator>Marek</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 14:01:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8937#comment-347825</guid>
		<description>@Sascha Kimmel: Es geht mir eher weniger um Musik. Wie gesagt, Napster hat sowas ja schon.
Der Gedankliche Unterschied zu Napster ist aber die Entlohnung des Musikers: Nicht pro Download wird entlohnt, sondern pro Hörzeit.

Es geht aber vor allem um die Idee einer Medienübergreifende Lösung. Wenn man jedes Stück Content einzeln bezahlt, knausert man und überlegt sich jedes mal auf neue, ob man es wirklich will. Die Menge sinkt, der Preis steigt. Der Vorteil eines Flatratemodells ist, dass man sich halt nicht jedes mal überlegen muss, ob es einem das Wert ist, sondern es einfach tun kann. Das senkt für den Lieferanten zwar den Nettopreis aber steigert die Menge die -Bits und Bytes sei dank- nichts kostet. Vielfältigeren Content für den selben Preis.

Die Idee, die ich oben skizzierte, hat nichts mit der Kulturflatrate zu tun, ich würde diese meine Gedankenspinnerei (mehr ist es im Moment nicht) also lieber auf meinem Blog diskutieren, da passt das thematisch besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sascha Kimmel: Es geht mir eher weniger um Musik. Wie gesagt, Napster hat sowas ja schon.<br />
Der Gedankliche Unterschied zu Napster ist aber die Entlohnung des Musikers: Nicht pro Download wird entlohnt, sondern pro Hörzeit.</p>
<p>Es geht aber vor allem um die Idee einer Medienübergreifende Lösung. Wenn man jedes Stück Content einzeln bezahlt, knausert man und überlegt sich jedes mal auf neue, ob man es wirklich will. Die Menge sinkt, der Preis steigt. Der Vorteil eines Flatratemodells ist, dass man sich halt nicht jedes mal überlegen muss, ob es einem das Wert ist, sondern es einfach tun kann. Das senkt für den Lieferanten zwar den Nettopreis aber steigert die Menge die -Bits und Bytes sei dank- nichts kostet. Vielfältigeren Content für den selben Preis.</p>
<p>Die Idee, die ich oben skizzierte, hat nichts mit der Kulturflatrate zu tun, ich würde diese meine Gedankenspinnerei (mehr ist es im Moment nicht) also lieber auf meinem Blog diskutieren, da passt das thematisch besser.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sascha Kimmel</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-347812</link>
		<dc:creator>Sascha Kimmel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 12:18:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8937#comment-347812</guid>
		<description>@Marek: Wenn Du schon so argumentierst: warum dann überhaupt eine Flatrate? Es könnte doch jeder (wie z.B. bei iTunes und Amazon MP3) sich direkt die Songs kaufen, die er haben möchte.
Wäre viel einfacher, unkomplizierter und datenschutzrechtlich unbedenklicher.
Ergo: Geht es vielen nicht einfach darum, Geld zu sparen? Eine Quasi-Musikflatrate gibt&#039;s bei Napster.de ja schon - was spricht dagegen?

Es gibt mittlerweile viele Anbieter, die Musik ohne DRM anbieten - warum muss man sie dann noch illegal downloaden, wen man doch mit einer &quot;Kulturflatrate&quot; sowieso wieder dafür bezahlen würde? Geht es hier nur ums Geld sparen? Geld ist Geld, ob ich es jetzt nur als Flatrate zahle oder meine Songs einzeln kaufe.

Und gerade wenn es keine Flatrate gibt (wie jetzt), kann ich selbst mit meinem Kauf entscheiden, ob ich mein Geld dem Riesen-Musikkonzern gebe oder einem kleinen unabhängigen Musiker - der hat jetzt sicher mehr davon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marek: Wenn Du schon so argumentierst: warum dann überhaupt eine Flatrate? Es könnte doch jeder (wie z.B. bei iTunes und Amazon MP3) sich direkt die Songs kaufen, die er haben möchte.<br />
Wäre viel einfacher, unkomplizierter und datenschutzrechtlich unbedenklicher.<br />
Ergo: Geht es vielen nicht einfach darum, Geld zu sparen? Eine Quasi-Musikflatrate gibt&#8217;s bei Napster.de ja schon &#8211; was spricht dagegen?</p>
<p>Es gibt mittlerweile viele Anbieter, die Musik ohne DRM anbieten &#8211; warum muss man sie dann noch illegal downloaden, wen man doch mit einer &#8220;Kulturflatrate&#8221; sowieso wieder dafür bezahlen würde? Geht es hier nur ums Geld sparen? Geld ist Geld, ob ich es jetzt nur als Flatrate zahle oder meine Songs einzeln kaufe.</p>
<p>Und gerade wenn es keine Flatrate gibt (wie jetzt), kann ich selbst mit meinem Kauf entscheiden, ob ich mein Geld dem Riesen-Musikkonzern gebe oder einem kleinen unabhängigen Musiker &#8211; der hat jetzt sicher mehr davon.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marek</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-347808</link>
		<dc:creator>Marek</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 11:43:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8937#comment-347808</guid>
		<description>Ich weiß, das das Thema ein wenig anderes gelagert ist, aber ich habe mir mal Gedanken gemacht, wie man Content _im Internet_ (und nur da würde dieses System funktionieren) möglichst gerecht entlohnen werden kann (http://bblloogg.de/marek/die-idee-einer-internetweiten-verwertungsgesellschaft/). Ich denke, \Flatrate\ könnte die richtige Richtung sein: man bekommt nichts geschenkt (weiß also den Wert zu schätzen), muss dann aber nicht knausern, die Angebote in Anspruch zu nehmen.

Texter, Musiker, Designer, Programmiere schaffen im Netzt etwas, dass mit Aufwand verbunden ist. Der Konsument bezahlt einer Gesellschaft (wie auch immer gelagert) einen festen montalichen Betrag (evtl. gestaffelt nach Einkommen) und bekommt dafür einen Key. Mit diesem Key kann er sich anonym bei diesen Contentanbietern anmelden, die Texte lesen (hier kommt eine Teil der Paid- vs. Free-Content-Diskussion der Printindustrie ins Spiel), Musik anhören, Spiele spielen, Videos betrachten. Die Idee der Entlohnung ist einfach: Das einzige, was wirklich über die Relevanz diese Contents ausgesagt werden kann ist die Dauer des Konsums. Diese Zeit müsste technisch getrackt werden (ja, da ist der Knackpunkt der Sache: Ein System müsste gefunden werden, um Anonymität zu gewährleisten) und auf deren Basis ein Verteilungsschlüssel generiert werden, welchen Anteil des monatlichen Festbetrags der Contentlieferant erhält.

Vorteil dabei:
- Keiner muss mitmachen: Wer nicht mitmacht, bekommt keinen kostenlosesn Zugriff auf die Informationen (wie jetzt z.B. bei Online-Heise-Artikeln, Kaufmusik, etc.) oder muss halt mit Einschränkungen rechnen (z.B. Werbebanner neben Artikeln). 
- Wer mitmacht unterstützt die Contentlieferanten nach eigenem Nutzungsverhalten, nicht nach einem festgelegten Schlüssel.
- Es könnte ohne eine Gesetzesgrundlage umgesetzt werden. Es wäre konform mit der aktuellen Gesetzteslage und eine solche Verwertungsgesellschaft müsste nicht einmal staatlich sein - es könnte theoretisch sogar ein freies Unternehmen oder eine andere (nicht kommerzielle?) Gesellschaftsform sein.

Ich weiß, dass geht jetzt ein wenig am Kernthema vorbei, aber trotzdem: Vielleicht ist es doch Nötig einmal komplett umzudenken anstatt nur nach anderen Gesetzten zu schreien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß, das das Thema ein wenig anderes gelagert ist, aber ich habe mir mal Gedanken gemacht, wie man Content _im Internet_ (und nur da würde dieses System funktionieren) möglichst gerecht entlohnen werden kann (<a href="http://bblloogg.de/marek/die-idee-einer-internetweiten-verwertungsgesellschaft/" rel="nofollow">http://bblloogg.de/marek/die-idee-einer-internetweiten-verwertungsgesellschaft/</a>). Ich denke, \Flatrate\ könnte die richtige Richtung sein: man bekommt nichts geschenkt (weiß also den Wert zu schätzen), muss dann aber nicht knausern, die Angebote in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>Texter, Musiker, Designer, Programmiere schaffen im Netzt etwas, dass mit Aufwand verbunden ist. Der Konsument bezahlt einer Gesellschaft (wie auch immer gelagert) einen festen montalichen Betrag (evtl. gestaffelt nach Einkommen) und bekommt dafür einen Key. Mit diesem Key kann er sich anonym bei diesen Contentanbietern anmelden, die Texte lesen (hier kommt eine Teil der Paid- vs. Free-Content-Diskussion der Printindustrie ins Spiel), Musik anhören, Spiele spielen, Videos betrachten. Die Idee der Entlohnung ist einfach: Das einzige, was wirklich über die Relevanz diese Contents ausgesagt werden kann ist die Dauer des Konsums. Diese Zeit müsste technisch getrackt werden (ja, da ist der Knackpunkt der Sache: Ein System müsste gefunden werden, um Anonymität zu gewährleisten) und auf deren Basis ein Verteilungsschlüssel generiert werden, welchen Anteil des monatlichen Festbetrags der Contentlieferant erhält.</p>
<p>Vorteil dabei:<br />
- Keiner muss mitmachen: Wer nicht mitmacht, bekommt keinen kostenlosesn Zugriff auf die Informationen (wie jetzt z.B. bei Online-Heise-Artikeln, Kaufmusik, etc.) oder muss halt mit Einschränkungen rechnen (z.B. Werbebanner neben Artikeln).<br />
- Wer mitmacht unterstützt die Contentlieferanten nach eigenem Nutzungsverhalten, nicht nach einem festgelegten Schlüssel.<br />
- Es könnte ohne eine Gesetzesgrundlage umgesetzt werden. Es wäre konform mit der aktuellen Gesetzteslage und eine solche Verwertungsgesellschaft müsste nicht einmal staatlich sein &#8211; es könnte theoretisch sogar ein freies Unternehmen oder eine andere (nicht kommerzielle?) Gesellschaftsform sein.</p>
<p>Ich weiß, dass geht jetzt ein wenig am Kernthema vorbei, aber trotzdem: Vielleicht ist es doch Nötig einmal komplett umzudenken anstatt nur nach anderen Gesetzten zu schreien.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sascha Kimmel</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-347793</link>
		<dc:creator>Sascha Kimmel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 10:54:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8937#comment-347793</guid>
		<description>@Ein Mensch: Niemand hindert irgendjemanden daran, schon jetzt seine Werke anzubieten - ob kostenlos oder kostepflichtig.
Ich denke das Problem ist einfach in den Köpfen der Leute - die meisten hören Radio und damit die Musik der von Dir als &quot;Oligopole&quot; bezeichneten Unternehmen.
Es gibt genug freie Alternativen online - wirklich tolle Musik, nicht nur unter Creative Commons. Das geht auch jetzt schon - der Markt könnte sich jederzeit selbst regulieren - es wird ja niemand dazu gezwungen, die Chart-Hits zu kaufen. Nur hören die meisten das und wissen gar nicht, dass es auch ganz viel freie Musik online gibt.
Es wäre alles möglich - der &quot;Kunde&quot; (=Hörer) entscheidet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ein Mensch: Niemand hindert irgendjemanden daran, schon jetzt seine Werke anzubieten &#8211; ob kostenlos oder kostepflichtig.<br />
Ich denke das Problem ist einfach in den Köpfen der Leute &#8211; die meisten hören Radio und damit die Musik der von Dir als &#8220;Oligopole&#8221; bezeichneten Unternehmen.<br />
Es gibt genug freie Alternativen online &#8211; wirklich tolle Musik, nicht nur unter Creative Commons. Das geht auch jetzt schon &#8211; der Markt könnte sich jederzeit selbst regulieren &#8211; es wird ja niemand dazu gezwungen, die Chart-Hits zu kaufen. Nur hören die meisten das und wissen gar nicht, dass es auch ganz viel freie Musik online gibt.<br />
Es wäre alles möglich &#8211; der &#8220;Kunde&#8221; (=Hörer) entscheidet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ein Mensch</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-347783</link>
		<dc:creator>Ein Mensch</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 09:54:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8937#comment-347783</guid>
		<description>Das eigentliche Problem mit der Kulturflatrate ist in der Tat (siehe bisher unkommentierter Beitrag von Losehand) das veraltete Denkmodell der &quot;wenige Sender produzieren Kultur für viele Empfänger&quot;. Die digitale Revolution zeichnet sich eben dadurch aus, dass alle potentiell zu Sendern werden und wir eine Bewegung zurück zur Demokratisierung der Kultur haben, also dass alle gleichberechtigt an der Entwicklung wieder teilhaben.

Dadurch bricht aber natürlich der klassische Oligopol-Markt zusammen, vor allen auch da es ein Überangebot an Information und Kultur gibt (z.B. in Blogs). Das gibt Rebentisch für den Musikbereich gut wieder. Das ist aber &quot;gut&quot;, da dann wieder der ideelle Wert der Güter entscheidend ist und nicht Vermarktungsfähigkeiten.

Einerseits besteht die Gefahr, dass das die durchschnittliche Schöpfungshöhe sinken kann, weil jeder teilnehmen kann, egal ob er was kann, aber es besteht eben andererseits die Chance für jeden seine Werke anzubieten und damit gegen den klassischen Journalismus ebenso wie den Chart-Trash Alternativen zu bieten. Das könnte die durchschnittliche, aber zumindest die maximale Schöpfungshöhe auch erhöhen.

Kultur, Kunst, oder geistige Schöpfungen als Eigentum zu sehen, halte ich für eine gefährliche Sicht. Die Folgen solcher Denkweise kann man bei Rifkin in &quot;Access&quot; gut nachlesen. Es führt u.a. zur totalen Kommerzialisierung, wenn nicht zur informationellen Sklaverei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das eigentliche Problem mit der Kulturflatrate ist in der Tat (siehe bisher unkommentierter Beitrag von Losehand) das veraltete Denkmodell der &#8220;wenige Sender produzieren Kultur für viele Empfänger&#8221;. Die digitale Revolution zeichnet sich eben dadurch aus, dass alle potentiell zu Sendern werden und wir eine Bewegung zurück zur Demokratisierung der Kultur haben, also dass alle gleichberechtigt an der Entwicklung wieder teilhaben.</p>
<p>Dadurch bricht aber natürlich der klassische Oligopol-Markt zusammen, vor allen auch da es ein Überangebot an Information und Kultur gibt (z.B. in Blogs). Das gibt Rebentisch für den Musikbereich gut wieder. Das ist aber &#8220;gut&#8221;, da dann wieder der ideelle Wert der Güter entscheidend ist und nicht Vermarktungsfähigkeiten.</p>
<p>Einerseits besteht die Gefahr, dass das die durchschnittliche Schöpfungshöhe sinken kann, weil jeder teilnehmen kann, egal ob er was kann, aber es besteht eben andererseits die Chance für jeden seine Werke anzubieten und damit gegen den klassischen Journalismus ebenso wie den Chart-Trash Alternativen zu bieten. Das könnte die durchschnittliche, aber zumindest die maximale Schöpfungshöhe auch erhöhen.</p>
<p>Kultur, Kunst, oder geistige Schöpfungen als Eigentum zu sehen, halte ich für eine gefährliche Sicht. Die Folgen solcher Denkweise kann man bei Rifkin in &#8220;Access&#8221; gut nachlesen. Es führt u.a. zur totalen Kommerzialisierung, wenn nicht zur informationellen Sklaverei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: A. Rebentisch</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-347728</link>
		<dc:creator>A. Rebentisch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 19:17:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8937#comment-347728</guid>
		<description>&quot;Das bedeutet in einfachen Worten, wenn eine KF eingeführt wird gibt es einen Kuchen der zu verteilen ist. Jedes neue Kulturgut (Musikstück) knappst an diesem Kuchen und sorgt so dafür, das die einzelnen Anteil immer kleiner werden. Es gibt somit keinen (finanziellen) Anreiz neue Kulturgüter zu schaffen.&quot;

Genau das ist aber zugleich das von mir angesprochene allgemeine Überproduktionsproblem bei den digitalen Medien. Wir werden ein viel breiteres Angebot bekommen, unsere Zeit zum Musikhören ist aber limitiert. Viele Leute, die 1983 mal ein paar Songs mit einer Band aufgenommen haben, sind auf dem Primärmarkt damit nicht mehr verfügbar. Es wurde nicht neu aufgelegt, im Radio sowieso nicht gespielt. Bei eBay kannst du dann z.B. eine Schallplatte gebraucht ersteigern. Aber das war es schon, und bringt dem Künstler allenfalls Aufmerksamkeit für eine Neuauflage.

Digital ist aber alles verfügbar, ohne institutionellen Qualitätsfilter kann viel mehr, von vielen Personen produziert werden. Wenn diese Songschreiber ihr nicht mehr am Markt käuflich erwerbbares Werk unter einer freien Lizenz verteilen können sie schon mal gar keinen wirtschaftlichen Verlust machen, da ihre Vintagewerke ohnehin nicht am Markt teilnehmen. Die Verwertungsgesellschaften versuchen das zu verhindern.

Jedes Jahr kommt eine neue Jahresproduktion hinzu. Jedes Jahr gibt es notwendigerweise neue Trends, noch mehr Diversifizierung. Zugleich altert das Digitalwerk nicht, es wird allenfalls &quot;unmodern&quot;. Der Haufen der Werke wird größer.

Preise und Prisen für die Werke des Jahres sind eine - wenn auch den Kitsch fördernde - Möglichkeit. Das wichtige ist aber eine Rundfunkpolitik, die dem ekklistischen Zeitalter angemessen ist. Warum gibt es öffentlich-rechtlich finanzierte Chartmühlen, aber keinen Radiosender vom Geiste eines WMFU? Warum hat ein Künstler aus der Region kaum eine Chance, dass seine Werke im öffentlichen Regionalfunk gespielt werden? Wir brauchen Vielfaltsquoten für das Radio.

Geld verdient wird mit den Kanälen, nicht mit den Werken. Das Entwertungsproblem durch die Vielfalt hat sich allenfalls verschärft. Mit vielen Medien, z.B. wissenschaftlichen Büchern, lässt sich ohnehin kein Geld verdienen, sondern der Autor zahlt für den Druck.

Der Begriff des Anreizes ist problembehaftet, da es keine Unterproduktion gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das bedeutet in einfachen Worten, wenn eine KF eingeführt wird gibt es einen Kuchen der zu verteilen ist. Jedes neue Kulturgut (Musikstück) knappst an diesem Kuchen und sorgt so dafür, das die einzelnen Anteil immer kleiner werden. Es gibt somit keinen (finanziellen) Anreiz neue Kulturgüter zu schaffen.&#8221;</p>
<p>Genau das ist aber zugleich das von mir angesprochene allgemeine Überproduktionsproblem bei den digitalen Medien. Wir werden ein viel breiteres Angebot bekommen, unsere Zeit zum Musikhören ist aber limitiert. Viele Leute, die 1983 mal ein paar Songs mit einer Band aufgenommen haben, sind auf dem Primärmarkt damit nicht mehr verfügbar. Es wurde nicht neu aufgelegt, im Radio sowieso nicht gespielt. Bei eBay kannst du dann z.B. eine Schallplatte gebraucht ersteigern. Aber das war es schon, und bringt dem Künstler allenfalls Aufmerksamkeit für eine Neuauflage.</p>
<p>Digital ist aber alles verfügbar, ohne institutionellen Qualitätsfilter kann viel mehr, von vielen Personen produziert werden. Wenn diese Songschreiber ihr nicht mehr am Markt käuflich erwerbbares Werk unter einer freien Lizenz verteilen können sie schon mal gar keinen wirtschaftlichen Verlust machen, da ihre Vintagewerke ohnehin nicht am Markt teilnehmen. Die Verwertungsgesellschaften versuchen das zu verhindern.</p>
<p>Jedes Jahr kommt eine neue Jahresproduktion hinzu. Jedes Jahr gibt es notwendigerweise neue Trends, noch mehr Diversifizierung. Zugleich altert das Digitalwerk nicht, es wird allenfalls &#8220;unmodern&#8221;. Der Haufen der Werke wird größer.</p>
<p>Preise und Prisen für die Werke des Jahres sind eine &#8211; wenn auch den Kitsch fördernde &#8211; Möglichkeit. Das wichtige ist aber eine Rundfunkpolitik, die dem ekklistischen Zeitalter angemessen ist. Warum gibt es öffentlich-rechtlich finanzierte Chartmühlen, aber keinen Radiosender vom Geiste eines WMFU? Warum hat ein Künstler aus der Region kaum eine Chance, dass seine Werke im öffentlichen Regionalfunk gespielt werden? Wir brauchen Vielfaltsquoten für das Radio.</p>
<p>Geld verdient wird mit den Kanälen, nicht mit den Werken. Das Entwertungsproblem durch die Vielfalt hat sich allenfalls verschärft. Mit vielen Medien, z.B. wissenschaftlichen Büchern, lässt sich ohnehin kein Geld verdienen, sondern der Autor zahlt für den Druck.</p>
<p>Der Begriff des Anreizes ist problembehaftet, da es keine Unterproduktion gibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Netzpolitik.org und die Kulturflatrate &#171; Andis Blog</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-347723</link>
		<dc:creator>Netzpolitik.org und die Kulturflatrate &#171; Andis Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 18:04:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8937#comment-347723</guid>
		<description>[...] man es denn weiß, aber er bisher eigentlich dort sehr überparteilich gearbeitet hat. Aber der Verriss von Jens&#8217; Interview zum Thema Kulturflatrate, der auch auf dem grünennahen Womblog [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] man es denn weiß, aber er bisher eigentlich dort sehr überparteilich gearbeitet hat. Aber der Verriss von Jens&#8217; Interview zum Thema Kulturflatrate, der auch auf dem grünennahen Womblog [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wobble</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-347722</link>
		<dc:creator>Wobble</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 17:58:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8937#comment-347722</guid>
		<description>@Michael, Gema 2.0:

stimmt sollte man mal verweisen:

http://wiki.piratenpartei.de/Urheberrecht

ich finde da werden sehr viele unterschiedliche Konzepte diskutiert und entwickelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael, Gema 2.0:</p>
<p>stimmt sollte man mal verweisen:</p>
<p><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Urheberrecht" rel="nofollow">http://wiki.piratenpartei.de/Urheberrecht</a></p>
<p>ich finde da werden sehr viele unterschiedliche Konzepte diskutiert und entwickelt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-347718</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 16:47:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8937#comment-347718</guid>
		<description>Ich hab die ersten Kommentare noch gelesen... dann wiederholte sich alles. Was aber viel wichtiger als das ständige Beharren auf seinen absoluten Positionen ist: Diskussion. Niemand der Komenntatoren hier und anderswo hat die perfekte Blaupause für den gesellschaftlichen Wandel in der Schublade. Kritik ist immer angebracht, wenn neue Ideen zu althergebrachten Strukturen gibt. Hier sollte die Piratenpartei viel offener werden und vor allem AUCH zuhören.

Als Pirat stelle ich immer wieder fest, dass es hier und da, hüben wie drüben immer wieder der Löffel der Weisheit ausgepackt wird und dann wird aufeinander eingekloppt.
Dient niemandem, weder dem Künstler, noch Konsumenten.

Ich verfolge das Thema Urheberrecht - Kulturflatrate schon eine Weile und ich muss sagen: ich hab für alle diskutierten Modelle etwas übrig, wenn ich mich in die jeweilige Position versetze. Und hier sollte man eben auch ALLE in ein Boot holen und nicht gegen die eine oder andere Position verbissen kämpfen.

Ich geh jetzt aber erstmal nochmal den roten Faden suchen :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab die ersten Kommentare noch gelesen&#8230; dann wiederholte sich alles. Was aber viel wichtiger als das ständige Beharren auf seinen absoluten Positionen ist: Diskussion. Niemand der Komenntatoren hier und anderswo hat die perfekte Blaupause für den gesellschaftlichen Wandel in der Schublade. Kritik ist immer angebracht, wenn neue Ideen zu althergebrachten Strukturen gibt. Hier sollte die Piratenpartei viel offener werden und vor allem AUCH zuhören.</p>
<p>Als Pirat stelle ich immer wieder fest, dass es hier und da, hüben wie drüben immer wieder der Löffel der Weisheit ausgepackt wird und dann wird aufeinander eingekloppt.<br />
Dient niemandem, weder dem Künstler, noch Konsumenten.</p>
<p>Ich verfolge das Thema Urheberrecht &#8211; Kulturflatrate schon eine Weile und ich muss sagen: ich hab für alle diskutierten Modelle etwas übrig, wenn ich mich in die jeweilige Position versetze. Und hier sollte man eben auch ALLE in ein Boot holen und nicht gegen die eine oder andere Position verbissen kämpfen.</p>
<p>Ich geh jetzt aber erstmal nochmal den roten Faden suchen :)</p>
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	<item>
		<title>Von: Kulturflatrate + GEMA 2.0</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-347714</link>
		<dc:creator>Kulturflatrate + GEMA 2.0</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 15:55:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8937#comment-347714</guid>
		<description>ich bin pirat und argumentiere so:

Grundsätzlich ist das System aller Pauschalabgaben, sei es Leermedien- oder Geräte-Abgabe, oder Kulturflatrate schlecht. Denn niemand weiß, welche Musik ich auf den Rohling brenne, etc. Wenn das Geld gerecht verteilt werden soll, müsste das zentral erfasst werden (wurde hier ja auch schon diskutiert). Das kann niemand wollen, und selbst wenn man es wollte, würde es physisch nicht gehen. Also sind alle zentral gebildeten Schlüssel mehr oder weniger ungerecht. Je größer der Topf der Pauschalabgaben ist, desto ungerechter!

Trotzdem hat die Kulturflatrate ihr Gutes, da dadurch das Problem der Kriminalisierung gelöst werden könnte. Das wurde ja von Lessig in Remix recht gut beschrieben. 

Mein Favorit ist zZt die Idee, die GEMA zu einer Kulturbank umzubauen, ähnlich der Gema 2.0 Idee im Piraten-Wiki. Jeder Urheber erhält ein eigenes Konto, ebenso jeder Nutzer. Alle Pauschalabgaben und GEMA-Forderungen werden abgeschafft, statt dessen wird ein Mindestumsatz (&quot;Kulturflatrate&quot;) eingeführt, der zunächst zu einem gleichbleibenden Gema-Umsatz führt. Jeder darf selbst entscheiden, wieviel er welchem Künstler bezahlen möchte. Informations- und Geldflüsse lassen sich so gestalten, dass die Anonymität gewahrt bleibt. In Summe wird die Kultur nicht leiden. Die Verteilung könnte sich allerdings erheblich verschieben.

Der Mindestumsatz sollte im Zeitverlauf nach und nach reduziert werden. Irgendwann wird das System auch ohne Mindestumsatz funktionieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich bin pirat und argumentiere so:</p>
<p>Grundsätzlich ist das System aller Pauschalabgaben, sei es Leermedien- oder Geräte-Abgabe, oder Kulturflatrate schlecht. Denn niemand weiß, welche Musik ich auf den Rohling brenne, etc. Wenn das Geld gerecht verteilt werden soll, müsste das zentral erfasst werden (wurde hier ja auch schon diskutiert). Das kann niemand wollen, und selbst wenn man es wollte, würde es physisch nicht gehen. Also sind alle zentral gebildeten Schlüssel mehr oder weniger ungerecht. Je größer der Topf der Pauschalabgaben ist, desto ungerechter!</p>
<p>Trotzdem hat die Kulturflatrate ihr Gutes, da dadurch das Problem der Kriminalisierung gelöst werden könnte. Das wurde ja von Lessig in Remix recht gut beschrieben. </p>
<p>Mein Favorit ist zZt die Idee, die GEMA zu einer Kulturbank umzubauen, ähnlich der Gema 2.0 Idee im Piraten-Wiki. Jeder Urheber erhält ein eigenes Konto, ebenso jeder Nutzer. Alle Pauschalabgaben und GEMA-Forderungen werden abgeschafft, statt dessen wird ein Mindestumsatz (&#8220;Kulturflatrate&#8221;) eingeführt, der zunächst zu einem gleichbleibenden Gema-Umsatz führt. Jeder darf selbst entscheiden, wieviel er welchem Künstler bezahlen möchte. Informations- und Geldflüsse lassen sich so gestalten, dass die Anonymität gewahrt bleibt. In Summe wird die Kultur nicht leiden. Die Verteilung könnte sich allerdings erheblich verschieben.</p>
<p>Der Mindestumsatz sollte im Zeitverlauf nach und nach reduziert werden. Irgendwann wird das System auch ohne Mindestumsatz funktionieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: abdul</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/piratenpartei-zur-kulturflatrate/#comment-347706</link>
		<dc:creator>abdul</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 15:02:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=8937#comment-347706</guid>
		<description>@markus
-----------
Die Kulturflatrate soll p2p, also das nicht-kommerzielle Tauschen von kulturellen Gütern in Tauschbörsen legalisieren.
-----------

Das ist mir vollkommen klar und das ist meiner Meinung nach auch der Denkfehler.
Die beliebte Analogie zur existierenden Pauschalabgabe passt in diesem Fall naemlich nicht mehr.
Aus einer Herstellerabgabe wird ohne Kommentar eine Nutzerabgabe und ploetzlich ist das Recht auf Privatkopie kostenpflichtig.
Auf der einen Seite verdienen Provider Geld mit den Werten anderer und werden nicht zur Kasse gebeten. Ich als nicht-kommerzieller Nutzer aber schon.

Natuerlich ist mir klar, das letztendlich sowieso der Verbraucher zur Kasse gebeten wird. Es nur Definitionssache, trotzdem halte ich diesen Punkt fuer wichtig, da ich glaube das viele Missverstaendnisse hier beginnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@markus<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Die Kulturflatrate soll p2p, also das nicht-kommerzielle Tauschen von kulturellen Gütern in Tauschbörsen legalisieren.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Das ist mir vollkommen klar und das ist meiner Meinung nach auch der Denkfehler.<br />
Die beliebte Analogie zur existierenden Pauschalabgabe passt in diesem Fall naemlich nicht mehr.<br />
Aus einer Herstellerabgabe wird ohne Kommentar eine Nutzerabgabe und ploetzlich ist das Recht auf Privatkopie kostenpflichtig.<br />
Auf der einen Seite verdienen Provider Geld mit den Werten anderer und werden nicht zur Kasse gebeten. Ich als nicht-kommerzieller Nutzer aber schon.</p>
<p>Natuerlich ist mir klar, das letztendlich sowieso der Verbraucher zur Kasse gebeten wird. Es nur Definitionssache, trotzdem halte ich diesen Punkt fuer wichtig, da ich glaube das viele Missverstaendnisse hier beginnen.</p>
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