Open Movies beim WDR
von markus um 23:10 am Samstag, 10. Januar 2009
Der WDR hat die Tage Open Movies wie Blender, Route66 oder Valkaama fürs ältere Publikum erklärt:
Fazit von Jörg Schieb: “Die Filme werden immer besser, die Luft wird immer dünner für Hollywood.”
[via]
abgelegt in: Deutschland, Digitalkultur, creative commons
getaggt mit: creative commons > Deutschland > Digitalkultur > openmovie > tv > wdr
getaggt mit: creative commons > Deutschland > Digitalkultur > openmovie > tv > wdr
Trackback URL | Incoming links
bookmarken bei | del.icio.us
| Digg it
| Furl
| StumbleUpon
| Mister Wong
| yigg it
Kommentare
9 Kommentare zu “Open Movies beim WDR”
Schreibe einen Kommentar
Beachte bitte: Wir behalten uns eine Moderation der Kommentare vor und filtern zusätzlich nach Spam. Halte Dich bitte an die üblichen Benimmregeln!




- 


Jan 11th, 2009 @ 0:36
Blender ist ein Film?
Da war der WDR tatsächlich kompetenter ;)
Jan 11th, 2009 @ 9:17
“Die Luft für Hollywood wird immer dünner” - Das ist doch leider wieder so ein überflüssiger Satz, der der ganzen Idee von Creative Commons nichts gut tut. Leider erfordert Filmemachen über die reine Zeit der Beteiligten hinaus auch handfeste finanzielle Investitionen, die leicht mal in den Bereich von mehreren 1000€ pro Drehtag gehen können.
Ein anderer Aspekt ist der, dass gerade im Bereich des fiktionalen Films, der nicht animiert ist, bei weitem noch nicht professionelle Standards erreicht werden.
Der letzte Punkt ist der des Leute übers Internet suchen, die klassische Filmhierachie wird damit recht ineffizient, so dass sich andere Formen der Zusammenarbeit ergeben müssen, die allerdings inkompatibel mit großen Projekten sein können.
Aber ich bin noch gespannt, was dort kommt. Ich glaube nur nicht an ein Ende Hollywoods.
Jan 11th, 2009 @ 13:33
[...] finde, manchmal darf man solche Sätze sagen. [via] Veröffentlicht in Commons based Economy, Internet&Software, Kunst&Kultur. [...]
Jan 12th, 2009 @ 9:55
“Der WDR hat die Tage Open Movies wie Blender, Route66 oder Valkaama fürs ältere Publikum erklärt”
hah das ist aber lustig! :P
P.S. Wie viel Timos haben wir hier? :)
Jan 12th, 2009 @ 14:22
Also was mich nervt ist, dass die Jungs aus Leipzig sich mit Route66 immer faelschlicher weise als den “ersten” OpenSource-Film darstellen - Release 2004.
Wir haben unsere (Kurz-)Film Lord Meia (lordmeia.de) brereits 2003 unter Creative Commons veröffentlicht … und ich bezweifel, dass wir damit die “ersten” waren.
Jan 12th, 2009 @ 14:27
Route66 war schon der erste Open Source “Spielfilm” in “Spielfilmlänge” aus Deutschland. Insofern ist das korrekt. Vorher gabs nur einen Spielfilm aus der Schweiz (Irgendwie CH7 oder so), den ich aber aufgrund des Schwytzerdeutsch nicht verstanden hab.
Jan 12th, 2009 @ 16:10
Hängt auch viel von der Begrifflichkeit und vom Begriffsverständnis ab. Ein Film, der unter einer CC Lizenz veröffentlicht wird, muss nicht gleich Open Source sein. Erstmal ist es ein freier Film oder vielleicht sogar ein Open Movie (so hat Ton Roosendaal Big Buck Bunny bezeichnet, der eigentlich definitiv Open Source ist.). Ich vertrete zum Beispiel den Standpunkt, dass ein Open Source Film so nah an die Eigenschaften von Open Source Software rankommen sollte, wie möglich. Alles andere ist Augenwischerei. Das hat dann zwei Konsequenzen: Erstens müssen die Quellen tatsächlich mitveröffentlicht werden und zweitens muss die Lizenz für den Film, sowie für die Quellen nicht nur die freie Kopierbarkeit zulassen, sondern auch eine kommerzielle Verwendung. Also: Creative Commons by oder Creative Commons by-sa. Das sind die einzigen Lizenzen, die die Open Source Software Definition der OSI annähernd erfüllen, wenn man diese sinngemäß auf Filme überträgt.
Und natürlich will jeder der erste gewesen sein. Ich hab mal ne Liste zusammengestellt: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_open_content_films da kannst Du Dich gerne auch eintragen mit LordMeia. Wiki ist für alle da.
Tim // http://www.valkaama.com // Open Source Movie project
Jan 12th, 2009 @ 21:26
[...] Netzpolitik.org | Abruf 12.01.2009) [...]
Jan 17th, 2009 @ 7:18
[...] Artikel bei Netzpolitik.org über die “Openmovies beim WDR” fehlen die Links. Hier sind sie: Elephant Dream (Blender, Youtube), Big Buck Bunny (Blender, [...]