Offline auf Zensursula-Petition hinweisen

Florian hat uns eine DIN A4-Version von der Zensursula-Schablone als PDF geschickt, inklusive einem Foto-Beispiel, wie ein Ausdruck an der Uni aussieht. Als Idee hatte er noch, unter die Plakate “szene-typische” ;) Abreiss-Zettel mit einer Internetadresse zu kleben. Gute Idee. Kann man dezentral nachmachen und auf die Petition hinweisen.

Die DIN A4-Version kann man gut auf DIN A3 kopieren. Und als URL sollte man sowohl die Original Petitionsadresse als auch eine Shorturl-Adresse für Abtipper verwenden. (Wie war nochmal die eingängliche tinyurl-Adresse?)

Wer noch andere gute Ideen hat: Nur her damit. Stand aktuell: Mehr als 27000 Unterstützer am zweiten Tag.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Campaigning, Deutschland, Digital Rights, Zensur und getagged , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

15 Kommentare

  1. Rechtelinke
    Erstellt am 5. Mai 2009 um 18:10 | Permanent-Link

    Das mit dem Urheberrecht und Lizenzen wird vermutlich nie was werden, oder was soll der unsinnige Vermerk im PDF:

    Bild: © http://einmachglas.wordpress.com/2009/04/16/schilder-fur-zensursula/zensursula_seite_01/

    , wenn wetterfrosch schon explizit schreibt:

    Ich nehme keine Rechte an diesen Werken wahr – als “Lizenz” wäre somit CC0.

    Auch wenn “Attribution” ein feiner Zug ist, hat das Copyrightsymbol da überhaupt nix verloren.

    Ach egal…

  2. Floh
    Erstellt am 5. Mai 2009 um 18:24 | Permanent-Link

    Ich hatte das heute morgen in aller Eile vor der Uni noch zusammengestückelt und wollte aber die Bilder nicht “einfach so” verwenden. Dass das Copyright-Zeichen unsinnig ist, ist mir daher auch nicht aufgefallen. Danke für den Hinweis.
    Ach, und die Schablone ist A4, ich habs beim Kopieren auf A3 vergrößert.
    Bin mal gespannt, wie die Resonanz – an der Uni und hier – ist.

    PS: In meiner Umgebung wurde das (c)-Zeichen immer als “Von xxx gemacht/geholt” verwendet. Daher auch intuitiv der Einsatz an dieser Stelle. Diese Gewohnheit muss ich dringend ändern…

  3. Erstellt am 5. Mai 2009 um 18:26 | Permanent-Link

    sehr geile idee, szenetypische abreißzettel, damit gehört sowas doch auch noch hinter supermarkkassen oder?

    mal gucken, sofern ich wieder in berlin unterwegs bin drucke ich vorher mal ne runde!

  4. Erstellt am 5. Mai 2009 um 19:14 | Permanent-Link

    Ich bin heute in Pankow auf diese kleinen Plakate gestoßen: http://twitpic.com/4loeq. Die Abreißzettel sind großartig.

  5. U
    Erstellt am 5. Mai 2009 um 19:24 | Permanent-Link

    gerade noch vorbeigerannt und jetzt schon hier beschrieben. manchmal ist konstanz dann doch nicht so weit weg von der welt, wie ich das so normalerweise wahrnehme. flo, wer steckt denn hinter der aktion?

  6. Paradiesstaub
    Erstellt am 5. Mai 2009 um 19:49 | Permanent-Link

    50% sind erreicht!

  7. Erstellt am 5. Mai 2009 um 19:53 | Permanent-Link

    das ist wirklich mal ne gute Idee! das Bild als Eyecatcher und wer sich weiter informieren will kann nen zettel mitnehmen. super!

  8. Matthias
    Erstellt am 5. Mai 2009 um 20:28 | Permanent-Link

    Das ist nicht zufällig Uni Konstanz?

  9. Martin
    Erstellt am 5. Mai 2009 um 21:16 | Permanent-Link

    Ich habe in meinem Viertel einige Poster aufgehängt incl. Abreißzettel, geht einfach und ist doch recht wirkungsvoll. Danke für den “Offline-Tipp” !

  10. Xan
    Erstellt am 5. Mai 2009 um 21:22 | Permanent-Link

    Hi wollte mal fragen kann mir wer sagen was auf den abreißzetteln steht weil ich würde das gerne genau so in Mainz/Frankfuhrt/Darmstadt mit ein paar freunden zurechtkleben.

    Wäre echt freundlich ^^

  11. Erstellt am 6. Mai 2009 um 08:16 | Permanent-Link

    Aaalso! Dass das so gut aufgenommen wird, damit habe ich nicht gerechnet. Jetzt habe ich einfach noch eine kleine Seite eingerichtet, wo ihr ein paar Infos dazu finden könnt. Außerdem findet ihr dort auch die Dateien, die ich zusammengestellt und verwendet habe.
    Link: http://gegeninternetzensur.x-speicher.de/abreisszettel.html

    Viele Grüße,
    Floh

  12. Erstellt am 6. Mai 2009 um 08:41 | Permanent-Link

    Ach ja – die Version auf meiner Seite ist jetzt ohne das bemängelte Copyright-Zeichen. Um des Prinzips willen :)

  13. Erstellt am 6. Mai 2009 um 09:27 | Permanent-Link

    Ja, so ein PDF für Abreißzettel wäre echt toll. Sorry, aber dieser Blog-Beitrag war doch hinten und vorne nicht zu Ende gedacht … Da denkt man: “Oh cool, das hänge ich schnell auf” – und ja, nix is …

  14. Uns\' Uwe
    Erstellt am 6. Mai 2009 um 11:14 | Permanent-Link

    “Wie war nochmal die eingängliche tinyurl-Adresse?”

    Besser als jedes tinyurl-Geraffel: http://zeichnemit.de/

  15. Erstellt am 6. Mai 2009 um 22:15 | Permanent-Link

    Ich erstelle unter meinem Blog gerade eine Liste von Ideen, was man noch tun kann.

    Wer macht mit und postet weitere Ideen?

    Wer macht mit und sentzt die Ideen um?

18 Trackbacks

  1. [...] wer Lust auf etwas Agitation hat, der findet bei Netzpolitik noch hervorragende Schablone mit Abreißzettel zum Kleben! Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen [...]

  2. [...] bin durch einen Artikel auf Netzpolitik.org darauf gekommen und habe die Datei auch bei mir auf dem Server zum download bereit [...]

  3. [...] Das Plakat zum Download [...]

  4. [...] Zitat: Florian hat uns eine DIN A4-Version von der Zensursula-Schablone als PDF geschickt, inklusive einem Foto-Beispiel, wie ein Ausdruck an der Uni aussieht. Als Idee hatte er noch, unter die Plakate “szene-typische” Abreiss-Zettel mit einer Internetadresse zu kleben. [...]

  5. [...] dass der Zustrom an neuen Besuchern heute etwas nachgelassen hat gegenüber gestern. Auf netzpolitik.org wird indessen auf einen Weg hingewiesen, auch weniger netzbewanderte Mitbürger auf …, der dem gegenwirken [...]

  6. Von Zensursala « Staddis Welten am 6. Mai 2009 um 16:05

    [...] hinkommen? Wie dem auch sei, wer offline die Petition ein wenig bekannt machen will, der hat hier eine Idee. [...]

  7. [...] noch eine Idee hatte ich, obwohl scheinbar jemand anderes unabhängig von mir selbige ebenfalls hatte: Ich habe ein paar Abreisszettel gebastelt und noch dran gehängt, so dass die Leute die Adresse [...]

  8. Von Zensursula? « lifenoir am 7. Mai 2009 um 08:32
  9. [...] (via, via) [...]

  10. Von Adrians Blog am 7. Mai 2009 um 13:17

    Petites pétitions…

    Zur Zeit ist das Online-Petitionssystem des deutschen Bundestags ein heißes Thema. Vor einigen Monaten gab es die Petition zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, diese Woche „Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten“.
    Grun…

  11. [...] kann diese Arbeit erleichtern. Zudem sollten Flyer verteilt und Plakate aufgehängt werden. Netzpolitik macht vor wie es [...]

  12. [...] Zudem weißt das großartige Antizensurblog mogis darauf hin, warum man es bei den derzeit anvisierten 50000 Mitzeichnern auf keinen Fall belassen sollte: Die bislang meisgezeichnete Online-Petition hatte 128.193 Unterstützer. Damals, im Juni 2008, ging es darum, wie teuer der Sprit ist. Und nun stellt euch und euren Nächsten die Frage, wie teuer euch eure Bürgerrechte sind. Auch offline. [...]

  13. [...] netzpolitik – Offline auf Zensursula-Petition hinweisen [...]

  14. Von User Generated Agitprop | stk am 14. Mai 2009 um 10:45

    [...] Tag aufs neue amuesiert, wenn wieder irgendwelche Plakatierer an der uulm am Werk waren. Die Zensursula haengt in mehreren Inkarnationen (jedes Mal unterschiedliches Druckbild) mit zwei verschiedenen [...]

  15. Von zensursula.net ist offline! « miyuato.com am 18. Mai 2009 um 09:01

    [...] Offline auf Zensursula-Petition hinweisen Lesetipps [...]

  16. [...] mit Hintergründen). (Alternativ bitte weitere in den Kommentaren verlinken). Man kann auch offline auf die Petition hinweisen und Unterschriften [...]

  17. Von Zensursula? am 8. Juni 2009 um 00:01
  18. Von Deutsch 1 Plus | Undenk sagt... am 6. Oktober 2009 um 16:37

    [...] Ursel und Stasi spricht man deutsch. [...]

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