(N)ONLINER Atlas 2009: fast 70 Prozent sind online

Die Initiative D21 hat zusammen mit TNS Infratest ihren jährlichen (N)ONLINER Atlas veröffentlicht. 2009 haben fast 70% Zugang zum Netz. Aus der Pressemitteilung:

Die Zahlen der Onliner in den verschiedenen Altersgruppen zeigen – wie in den Vorjahren – auch 2009 einen allgemeinen Aufwärtstrend. Bei den unter 50-Jährigen liegt der Anteil der Internetnutzer inzwischen durchweg über 80 Prozent. Den größten Zuwachs kann in diesem Jahr die Gruppe der 60- bis 69-Jährigen verbuchen. Dort stieg der Anteil der Internetnutzer besonders kräftig um 6,9 Prozentpunkte von 41,6 auf 48,5 Prozent an. Die Generation 70plus wird jedoch nach wie vor nicht erreicht. Hier ist nicht einmal jeder Fünfte online – bei weiter nur geringem Wachstum. Neben den „Best Agern“ gibt es weitere, im Internet bislang unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit formal einfachem Bildungshintergrund oder Personen in Haushalten mit geringem Einkommen. In beiden demographischen Gruppen wächst der Onliner-Anteil im Jahresvergleich erfreulicherweise überdurchschnittlich. So steigt der Onliner-Anteil von Personen in Haushalten mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 EUR um 6,1 Prozentpunkte auf nunmehr 47 Prozent an, damit ist jedoch dort noch nicht einmal jeder Zweite online. Dagegen sind Personen in Haushalten mit Monatseinkommen von 3.000 EUR und mehr zu 89,4 Prozent Internetnutzer.

Hier ist das PDF mit den Ergebnissen.

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3 Kommentare

  1. Floh
    Erstellt am 30. Juni 2009 um 13:22 | Permanent-Link

    Wie ist ein Internetnutzer definiert? Zählen da unsere ahnungslosen Politiker auch mit rein?

  2. Erstellt am 30. Juni 2009 um 15:39 | Permanent-Link

    Interessant wäre, etwas über die Nutzungsart zu erfahren, Blogs, twitter, soziale Netzwerke usw. Denn nur wer in letzteren aktiv ist, scheint ein Verständnis für die hierarchiefreie Kommunikation im Internet zu entwickeln. Franz Müntefering z.B. ist stolzer Besitzer einer Gabriele Reiseschreibmaschine und findet die auch viel besser als den Computer. Über seine Praktikanten hat er aber auch eine Homepage und zählt statistisch vermutlich zu den onlinern.

  3. Parse
    Erstellt am 30. Juni 2009 um 15:51 | Permanent-Link

    Meine Schwiegermutter ist auch ein Internetnutzer: die guckt bloß auf die Page von QVC – ansonsten hat sie Angst, dass die Tastatur beißt :-)

3 Trackbacks

  1. [...] (Gefunden bei netzpolitik.org) [...]

  2. Von Online diskriminiert? » Veoliablog.de am 1. Juli 2009 um 14:12

    [...] Bei netzpolitik.org hatte ich gerade die aktuellen Daten des (N)onliner-Atlas 2009 gelesen, würde das uns in der Diskussion weiter bringen? Dort ist zu lesen: [...]

  3. [...] (via netzpolitik.org) [...]

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