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	<title>Kommentare zu: Neue Zeiten &#8211; neues Urheberrecht?</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/neue-zeiten-neues-urheberrecht/#comment-357196</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 18:07:43 +0000</pubDate>
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		<description>Mann, dieses Gefühl, wenn man in jedem Kommentar zu Blogeinträgen über das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage exakt die selbe Position einnimmt und Fragen aufwirft wie ein Jurist (Till Kreuzer) auf Deutschlandradio Kultur (vertrauenswürdig), ist schon verdammt geil. :) Ich will sofort einen Kuchen, Flasche Sekt und Blumenstrauß haben.

Ernsthaft, Till Kreuzer und ich haben recht, recht, recht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mann, dieses Gefühl, wenn man in jedem Kommentar zu Blogeinträgen über das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage exakt die selbe Position einnimmt und Fragen aufwirft wie ein Jurist (Till Kreuzer) auf Deutschlandradio Kultur (vertrauenswürdig), ist schon verdammt geil. :) Ich will sofort einen Kuchen, Flasche Sekt und Blumenstrauß haben.</p>
<p>Ernsthaft, Till Kreuzer und ich haben recht, recht, recht!</p>
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		<title>Von: Dominic</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/neue-zeiten-neues-urheberrecht/#comment-357185</link>
		<dc:creator>Dominic</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:19:11 +0000</pubDate>
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		<description>Dazu mal noch ein Lesetip:

Grundlage des Copyright [...] ist der Begriff des »geistigen Eigentums«, ein ideologischer Kampfbegriff, der im Zuge der WIPO-Gründung 1967 eingeführt wurde. In Analogie zum Sacheigentum behauptet der Begriff ein gleichermaßen exkludierendes (eine Sache kann nur von Einem besessen werden) wie rivalisierendes (eine Sache kann gleichzeitig nur von Einem genutzt werden) Verhältnis von NutzerIn und Sache. Für Informations- und Kulturgüter gilt dieses Verhältnis jedoch grundsätzlich nicht, da diese ohne Einschränkung an andere weitergegeben und genutzt werden können. Insbesondere die Exklusion von der Nutzung muss erst künstlich, d.h. explizit rechtsförmig hergestellt werden. Auf Grundlage des behaupteten »geistigen Eigentums« wurden verschiedene Monopolrechte (Copyright, Patentrecht, Markenrecht) formuliert, die einzig dazu dienen, NutzerInnen vom Zugriff auf ein reichhaltig vorhandenes Gut abzuhalten. [...] Die ideologische Form des »geistigen Eigentums« und abgeleiteter pejorativer Begriffe wie »Raubkopie«, »Piraterie« oder »Plagiarismus« ist für viele Kulturen insbesondere im Süden schlicht nicht nachzuvollziehen. Das Teilen, die nachbarschaftliche Hilfe und die Solidarität mit Armen hat hier noch einen wesentlich größeren Stellenwert – auch wenn dies mit zunehmender Durchsetzung der neoliberalen Imperative ins Rutschen gerät. Dennoch ist völlig unverständlich, warum etwas, das nicht weniger wird, wenn man es teilt, nicht weiter gegeben werden soll. Stefan Meretz in &lt;a href=&quot;http://www.iz3w.org/iz3w/Ausgaben/315/LP_s28.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.iz3w.org/iz3w/Ausgaben/315/LP_s28.html&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu mal noch ein Lesetip:</p>
<p>Grundlage des Copyright [...] ist der Begriff des »geistigen Eigentums«, ein ideologischer Kampfbegriff, der im Zuge der WIPO-Gründung 1967 eingeführt wurde. In Analogie zum Sacheigentum behauptet der Begriff ein gleichermaßen exkludierendes (eine Sache kann nur von Einem besessen werden) wie rivalisierendes (eine Sache kann gleichzeitig nur von Einem genutzt werden) Verhältnis von NutzerIn und Sache. Für Informations- und Kulturgüter gilt dieses Verhältnis jedoch grundsätzlich nicht, da diese ohne Einschränkung an andere weitergegeben und genutzt werden können. Insbesondere die Exklusion von der Nutzung muss erst künstlich, d.h. explizit rechtsförmig hergestellt werden. Auf Grundlage des behaupteten »geistigen Eigentums« wurden verschiedene Monopolrechte (Copyright, Patentrecht, Markenrecht) formuliert, die einzig dazu dienen, NutzerInnen vom Zugriff auf ein reichhaltig vorhandenes Gut abzuhalten. [...] Die ideologische Form des »geistigen Eigentums« und abgeleiteter pejorativer Begriffe wie »Raubkopie«, »Piraterie« oder »Plagiarismus« ist für viele Kulturen insbesondere im Süden schlicht nicht nachzuvollziehen. Das Teilen, die nachbarschaftliche Hilfe und die Solidarität mit Armen hat hier noch einen wesentlich größeren Stellenwert – auch wenn dies mit zunehmender Durchsetzung der neoliberalen Imperative ins Rutschen gerät. Dennoch ist völlig unverständlich, warum etwas, das nicht weniger wird, wenn man es teilt, nicht weiter gegeben werden soll. Stefan Meretz in <a href="http://www.iz3w.org/iz3w/Ausgaben/315/LP_s28.html" rel="nofollow">http://www.iz3w.org/iz3w/Ausgaben/315/LP_s28.html</a></p>
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