Lesetipps: Strategien gegen die Überwachung

Im CTRL-taz-Blog gibt es eine gute Kurzrezension von Büchern aus der letzten Zeit, die sich mit Strategien gegen die zunehmende Überwachung beschäftigen. Besprochen werden:

  • Peter Schaar: „Das Ende der Privatsphäre“
  • Tobias Singelnstein und Peer Stolle: „Die Sicherheitsgesellschaft: Soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert“
  • Heribert Prantl: „Der Terrorist als Gesetzgeber: Wie man mit Angst Politik macht“

Und als Ausblick besonders spannend:

“Kontrollverluste: Interventionen gegen Überwachung”, der im März im Unrast Verlag erscheint. Die Initiative Leipziger Kamera hat dafür Wissenschaftler/innen, Aktivist/innen und Journalist/innen nach neuen, emanzipatorischen Ansätzen in der Überwachungs-Kritik gefragt: “Welche Positionen und Strategien der Intervention stehen auf der Tagesordnung angesichts sich überschlagender Entwicklungen beim Ausbau von Überwachungs- und Kontrolltechniken? Welche Erfahrungen lassen sich aus Kampagnen und Aktionen der Vergangenheit gewinnen? Wie lässt sich das Verhältnis zu liberalen Positionen in der Überwachungskritik gestalten?” Geantwortet haben 32 Autor/innen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Campaigning, Datenschutz, Deutschland und getagged , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Ralf Bendrath, Netzpolitik.org.

4 Kommentare

  1. Erstellt am 29. Januar 2009 um 21:06 | Permanent-Link

    Ich empfehle ja immer noch das Buch Anonym im Netz. Autor habe ich grad vergessen. :-)

  2. q
    Erstellt am 30. Januar 2009 um 14:56 | Permanent-Link

    Hab Peter Schaars Buch gelesen und kann es nur empfehlen. Ist schon erschreckend, der Herr ist ja, glaube ich, Datenschutzbeauftragter des Bundes und zu jeden Problem, daß er erörtert wird am Ende ein Fazit geschlossen, daß fast ausnahmslos heißt: da muss sehr schnell was geändert werden aber das das geschieht ist mehr als unwahrscheinlich. Deprimierend.

  3. Phil
    Erstellt am 31. Januar 2009 um 02:44 | Permanent-Link

    Es geht darum, daß der Überwacher Dateien der Personen brauche um eine auf die Massen bezogene Konditionierung durchzuführen.

    Es könnte um Know-How der Geheimdienste gehen, worüber die Bevölkerung noch nichts weiß…

    http://beaende.blogspot.com/
    http://liaisonbonus.blogspot.com/

    man muss nicht immer direkt die Information abnehmen, was berichtet wird, sondern die Hintergrunde studieren und Deutschland ist ohne Stacheldraht auch das Gleiche unter Berücksichtigung der neuen Maßstäbe bei der Einschätzung der politischen, sozialen, etc. Verhältnisse…

    [leider viele Blogs sind auch getarnte Geheimdienstler]

  4. Erstellt am 21. September 2009 um 15:29 | Permanent-Link

    @J.Kubieziel Danke für Lesetipp. Werde ich in ruhiger Minute unbedingt mal anschauen.

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