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	<title>Kommentare zu: Können wir (noch) anonym bloggen?</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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	<item>
		<title>Von: Netzspionage.de &#187; Blog Archive &#187; Können wir (noch) anonym bloggen? : netzpolitik.org</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-393118</link>
		<dc:creator>Netzspionage.de &#187; Blog Archive &#187; Können wir (noch) anonym bloggen? : netzpolitik.org</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 19:52:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Können wir (noch) anonym bloggen? : netzpolitik.org. Tags: ccc, Stilometrie, Weblogs [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Können wir (noch) anonym bloggen? : netzpolitik.org. Tags: ccc, Stilometrie, Weblogs [...]</p>
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		<title>Von: Wovon Mielke geträumt hat&#8230; &#171; SNAFU &#8211; Situation normal, all fuck it up!</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-387144</link>
		<dc:creator>Wovon Mielke geträumt hat&#8230; &#171; SNAFU &#8211; Situation normal, all fuck it up!</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 11:57:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] mit RFID-Chip (Funkchip), ELENA (siehe dazu auch Telepolis), Auswertungen von Social Networks undStilometrie. Nein, das konnte sich nichtmal ein Erich Mielke ausdenken! Oder wir Bürger der damaligen DDR, des [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] mit RFID-Chip (Funkchip), ELENA (siehe dazu auch Telepolis), Auswertungen von Social Networks undStilometrie. Nein, das konnte sich nichtmal ein Erich Mielke ausdenken! Oder wir Bürger der damaligen DDR, des [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: blogwürdig &#187; Grenzenlose Überwachung</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-387082</link>
		<dc:creator>blogwürdig &#187; Grenzenlose Überwachung</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 06:17:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Stilometrie: Statistische Auswertung von (anonym) ver&#246;ffentlichten Texten zur Ermittlung der Autoren. (siehe netzpolitik.org) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Stilometrie: Statistische Auswertung von (anonym) ver&ouml;ffentlichten Texten zur Ermittlung der Autoren. (siehe netzpolitik.org) [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tolle Blogs zum Thema &#8220;bloggen&#8221;! &#124; denklinien</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-364967</link>
		<dc:creator>Tolle Blogs zum Thema &#8220;bloggen&#8221;! &#124; denklinien</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 23:26:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] es überhaupt möglich ist, anonym zu bloggen, wird auf netzpolitik.org gefragt. Der dort skizzierte Begriff &#8220;Stilometrie&#8221; sollte vielleicht zu denken [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] es überhaupt möglich ist, anonym zu bloggen, wird auf netzpolitik.org gefragt. Der dort skizzierte Begriff &#8220;Stilometrie&#8221; sollte vielleicht zu denken [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dauernörgler</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-364953</link>
		<dc:creator>Dauernörgler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 20:35:18 +0000</pubDate>
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		<description>@MrBrook:
Es mag ja sein, dass sich Schwerkranke gern anonym mitteilen wollen. Es mag auch sein, dass Berichte über sexuelle Ausrichtungen zu offenherzig sind und ein ungewolltes Outing bedeuten würden, wenn sie unter dem echten Namen veröffentlicht werden. Nur leider sieht das der Gesetzgeber anders! Derartige &quot;Schriften&quot; sind impressumspflichtig und damit ist die Anonymität dahin. Es geht hier nicht um eine neue, technische Suchmethode, sondern letztlich um gesetzliche Regelungen, die ohnehin schon lange gelten. Anonymität beim Bloggen geht nicht erst mit einer neuen Technik verloren, sondern ist (genaugenommen) schon heute nicht mehr möglich - sofern man sich an juristische Vorgaben hält. Übrigens: Wer Insiderwissen einer Firma im Netz weitergibt, handelt so oder so rechtswidrig - ganz gleich ob anonym oder nicht! Da reicht es auch schon, wenn man über den Chef ablästert. Das sollte dem Stammtischgespräch vorbehalten bleiben. :)

@Paulus:
Ihr Argument ist schon im Ansatz falsch: Niemand verbietet Ihnen in Ihrer Sprache zu schreiben! So wie Sie vermutlich heute über Ihren (Nick-)Namen weltweit im Web gefunden werden, so könnte es VIELLEICHT irgendwann auch über den Schreibstil möglich sein. Wer nichts zu verbergen hat, der braucht sich davor nicht zu fürchten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MrBrook:<br />
Es mag ja sein, dass sich Schwerkranke gern anonym mitteilen wollen. Es mag auch sein, dass Berichte über sexuelle Ausrichtungen zu offenherzig sind und ein ungewolltes Outing bedeuten würden, wenn sie unter dem echten Namen veröffentlicht werden. Nur leider sieht das der Gesetzgeber anders! Derartige &#8220;Schriften&#8221; sind impressumspflichtig und damit ist die Anonymität dahin. Es geht hier nicht um eine neue, technische Suchmethode, sondern letztlich um gesetzliche Regelungen, die ohnehin schon lange gelten. Anonymität beim Bloggen geht nicht erst mit einer neuen Technik verloren, sondern ist (genaugenommen) schon heute nicht mehr möglich &#8211; sofern man sich an juristische Vorgaben hält. Übrigens: Wer Insiderwissen einer Firma im Netz weitergibt, handelt so oder so rechtswidrig &#8211; ganz gleich ob anonym oder nicht! Da reicht es auch schon, wenn man über den Chef ablästert. Das sollte dem Stammtischgespräch vorbehalten bleiben. :)</p>
<p>@Paulus:<br />
Ihr Argument ist schon im Ansatz falsch: Niemand verbietet Ihnen in Ihrer Sprache zu schreiben! So wie Sie vermutlich heute über Ihren (Nick-)Namen weltweit im Web gefunden werden, so könnte es VIELLEICHT irgendwann auch über den Schreibstil möglich sein. Wer nichts zu verbergen hat, der braucht sich davor nicht zu fürchten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mosaic &#187; Blog Archiv &#187; Die Aufhebung der Anonymität &#8211; schützen Pseudonyme und Nicknamen die Privatsphäre?</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-364761</link>
		<dc:creator>Mosaic &#187; Blog Archiv &#187; Die Aufhebung der Anonymität &#8211; schützen Pseudonyme und Nicknamen die Privatsphäre?</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 15:04:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] von einem bestimmten Autoren stammen. Dazu benötigt man eine längere Schreibprobe dieser Person. Inzwischen scheint es Software mit recht guter Erkennung zu geben. Die Idee der Stilometrie ist nicht neu. Gelegentlich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] von einem bestimmten Autoren stammen. Dazu benötigt man eine längere Schreibprobe dieser Person. Inzwischen scheint es Software mit recht guter Erkennung zu geben. Die Idee der Stilometrie ist nicht neu. Gelegentlich [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Paulus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-364706</link>
		<dc:creator>Paulus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 13:26:39 +0000</pubDate>
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		<description>ich finde es ist schon ein angriff auf die meinungsfreiheit, wenn man nicht mehr in seiner \sprache\ schreiben kann. ausserdem ist stilometrie, in dieser form ein mittel zur einschüchterung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich finde es ist schon ein angriff auf die meinungsfreiheit, wenn man nicht mehr in seiner \sprache\ schreiben kann. ausserdem ist stilometrie, in dieser form ein mittel zur einschüchterung.</p>
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	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-364691</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 06:06:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=10567#comment-364691</guid>
		<description>Ein Punkt, der bislang nicht zur Sprache zu gekommen sein scheint: Was, wenn anonym veröffentlichte Texte aufgrund von stilistischen Übereinstimmungen fälschlicher Weise einem (nicht anonymen) Autor zugeordnet werden, sog. &quot;false positives&quot;. Mir ist zumindest ein Fall bekannt, in dem das BKA zur Hausdurchsuchung angerückt ist. Unangenehme Geschichte... Sollte computergestützte Stilometrie in Zukunft zum Standard-Werkzeug von Ermittlungsbehörden werden, könnten sich solche Fälle häufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Punkt, der bislang nicht zur Sprache zu gekommen sein scheint: Was, wenn anonym veröffentlichte Texte aufgrund von stilistischen Übereinstimmungen fälschlicher Weise einem (nicht anonymen) Autor zugeordnet werden, sog. &#8220;false positives&#8221;. Mir ist zumindest ein Fall bekannt, in dem das BKA zur Hausdurchsuchung angerückt ist. Unangenehme Geschichte&#8230; Sollte computergestützte Stilometrie in Zukunft zum Standard-Werkzeug von Ermittlungsbehörden werden, könnten sich solche Fälle häufen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: wie lange ist anonym schreiben noch möglich? &#171; thoughtcrime</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-364595</link>
		<dc:creator>wie lange ist anonym schreiben noch möglich? &#171; thoughtcrime</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 09:55:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] lange ist anonym schreiben noch&#160;möglich?  link zum thema stilometrie-programme, gefunden auf netzpolizik.org: [...]Stilometrie-Programme bedienen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] lange ist anonym schreiben noch&nbsp;möglich?  link zum thema stilometrie-programme, gefunden auf netzpolizik.org: [...]Stilometrie-Programme bedienen [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Intermezzo (107) &#171; Blue Archive</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-364589</link>
		<dc:creator>Intermezzo (107) &#171; Blue Archive</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 23:13:42 +0000</pubDate>
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		<description>[...] “6500 Worte” seien zur Aufdeckung der Identität des Verfassers eines Textes ausreichend, sagt B... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] “6500 Worte” seien zur Aufdeckung der Identität des Verfassers eines Textes ausreichend, sagt B&#8230; [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: MrBrook</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-364581</link>
		<dc:creator>MrBrook</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 21:44:45 +0000</pubDate>
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		<description>@46 (Dauernörgler):

Anonymes bloggen ist vor allem dann notwendig, wenn Repressionen drohen. Blogs können natürlich - je nach Ausrichtung - negative Auswirkungen haben. Nicht jeder Arbeitgeber sieht es zum Beispiel gerne, wenn aus dem Arbeitsalltag - auch in anonymisierter Form - gebloggt wird. Damit kann man sich möglicherweise die ein oder andere Chance verbauen.
Oder wenn man über Dinge bloggt, die Bekannte oder Verwandte nicht zwingend erfahren sollen. Beispiel: Jemand hat eine schwere Krankheit die man nicht ohne weiteres erkennt (z.B. HIV) oder bloggt über seine sexuelle Ausrichtung. Soll ja vorkommen. Es ist von den Betroffenen eventuell unerwünscht, wenn eine Googlesuche einen solchen Blog direkt auf der ersten Seite ausspuckt.
Und auf die hier bereits mehrfach erwähnten Auslandsfälle gehe ich gar nicht erst näher ein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@46 (Dauernörgler):</p>
<p>Anonymes bloggen ist vor allem dann notwendig, wenn Repressionen drohen. Blogs können natürlich &#8211; je nach Ausrichtung &#8211; negative Auswirkungen haben. Nicht jeder Arbeitgeber sieht es zum Beispiel gerne, wenn aus dem Arbeitsalltag &#8211; auch in anonymisierter Form &#8211; gebloggt wird. Damit kann man sich möglicherweise die ein oder andere Chance verbauen.<br />
Oder wenn man über Dinge bloggt, die Bekannte oder Verwandte nicht zwingend erfahren sollen. Beispiel: Jemand hat eine schwere Krankheit die man nicht ohne weiteres erkennt (z.B. HIV) oder bloggt über seine sexuelle Ausrichtung. Soll ja vorkommen. Es ist von den Betroffenen eventuell unerwünscht, wenn eine Googlesuche einen solchen Blog direkt auf der ersten Seite ausspuckt.<br />
Und auf die hier bereits mehrfach erwähnten Auslandsfälle gehe ich gar nicht erst näher ein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: fette-henne.info</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-364551</link>
		<dc:creator>fette-henne.info</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 13:41:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=10567#comment-364551</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Wozu anonyme Blogger?...&lt;/strong&gt;

Auf Netzpolitik.org lese ich einen interessanten Artikel &#252;ber vermeintliche Gefahren f&#252;r anonyme Blogger durch Stilometrie, also softwaregest&#252;tzte Erkennung von Autoren anhand von Textproben. Der Beitrag hat eine Menge Kommentare erzeugt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wozu anonyme Blogger?&#8230;</strong></p>
<p>Auf Netzpolitik.org lese ich einen interessanten Artikel &#252;ber vermeintliche Gefahren f&#252;r anonyme Blogger durch Stilometrie, also softwaregest&#252;tzte Erkennung von Autoren anhand von Textproben. Der Beitrag hat eine Menge Kommentare erzeugt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dauernörgler</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-364458</link>
		<dc:creator>Dauernörgler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 15:53:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=10567#comment-364458</guid>
		<description>Es ist schon beängstigend, wie hier teilweise diskutiert wird. Allein schon die Beitragsüberschrift führt total in die Irre. Eine Frage wird dabei völlig außer Acht gelassen: Warum sollte jemand vollkommen anonym bloggen wollen? Ähnlich wie die &quot;Alles kostenlos&quot;-Mentalität, hat sich längst auch eine &quot;Ich bin anonym&quot;-Haltung im Internet durchgesetzt. Leider ist das eine sehr dumpfe und vor allem feige Denkweise. Wer Gutes und Richtiges zu sagen hat, braucht sich nicht zu verstecken. Warum sollte man zu einer Aussage, die ohnehin bewusst öffentlich gemacht wird, nicht auch stehen? Wer hier anonym bleiben will, der führt eigentlich doch nichts Gutes im Schilde.

Ganz ähnlich sieht das auch der Gesetzgeber. Darum gibt es eben auch für private Blogs eine Impressumspflicht. Überhaupt stellt sich hier die Frage: Was ist &quot;privat&quot;? Allein diese Fragestellung ist Unsinn. Ein Blog ist in 99,9% aller Fälle redaktionell gestaltete Plattformen - sprich: Ein Autor gibt oder mehrere Autoren geben mehr oder weniger regelmäßig, in jedem Fall aber über einen längeren Zeitraum hinweg etwas zum Besten. Weil sie dies im Internet tun, richtet sich dieses Angebot grundsätzlich an alle Internetnutzer. Und schon haben wir ein geschäftsmäßig geführten Tele- oder Mediendienst. Bumms! Da ist die juristische Impressumspflicht. Aber nicht die gesetzlichen Regelungen allein sollten die Menschen (wieder?) dazu bringen, zu dem zu stehen, was sie so vom Stapel lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon beängstigend, wie hier teilweise diskutiert wird. Allein schon die Beitragsüberschrift führt total in die Irre. Eine Frage wird dabei völlig außer Acht gelassen: Warum sollte jemand vollkommen anonym bloggen wollen? Ähnlich wie die &#8220;Alles kostenlos&#8221;-Mentalität, hat sich längst auch eine &#8220;Ich bin anonym&#8221;-Haltung im Internet durchgesetzt. Leider ist das eine sehr dumpfe und vor allem feige Denkweise. Wer Gutes und Richtiges zu sagen hat, braucht sich nicht zu verstecken. Warum sollte man zu einer Aussage, die ohnehin bewusst öffentlich gemacht wird, nicht auch stehen? Wer hier anonym bleiben will, der führt eigentlich doch nichts Gutes im Schilde.</p>
<p>Ganz ähnlich sieht das auch der Gesetzgeber. Darum gibt es eben auch für private Blogs eine Impressumspflicht. Überhaupt stellt sich hier die Frage: Was ist &#8220;privat&#8221;? Allein diese Fragestellung ist Unsinn. Ein Blog ist in 99,9% aller Fälle redaktionell gestaltete Plattformen &#8211; sprich: Ein Autor gibt oder mehrere Autoren geben mehr oder weniger regelmäßig, in jedem Fall aber über einen längeren Zeitraum hinweg etwas zum Besten. Weil sie dies im Internet tun, richtet sich dieses Angebot grundsätzlich an alle Internetnutzer. Und schon haben wir ein geschäftsmäßig geführten Tele- oder Mediendienst. Bumms! Da ist die juristische Impressumspflicht. Aber nicht die gesetzlichen Regelungen allein sollten die Menschen (wieder?) dazu bringen, zu dem zu stehen, was sie so vom Stapel lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: karl</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-364372</link>
		<dc:creator>karl</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 20:35:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=10567#comment-364372</guid>
		<description>Wer nie unter seinem Namen gebloggt hat: Wägt euch nicht in Sicherheit, der Bundestrojaner kann auch euch erwischen...

Ansonsten wird&#039;s wohl drauf rauslaufen, dass man Text-Schreibe-Hilfe-Tools entwickeln wird. Quasi eine Art &quot;Programmiersprache&quot;, in der man abstrakt angibt, was man sagen will (so was wie &quot;Illegal&#124;Müll&#124;Nordsee&#124;Weihnachten&quot; und das ein schlaues Progrämmchen je nach gewünschten Stil in Sätze packt... oder? Müssten sich Linguisten Gedanken drüber machen.

Gerichtsfest wird das sowieso nie werden - Schreibstile lassen sich einfacher nachahmen als Handschriften und vergleichbares.

Und ansonsten gibt&#039;s ja noch das kollektive Prinzip, jeder formuliert zwei, drei Wörterchen um und fertig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer nie unter seinem Namen gebloggt hat: Wägt euch nicht in Sicherheit, der Bundestrojaner kann auch euch erwischen&#8230;</p>
<p>Ansonsten wird&#8217;s wohl drauf rauslaufen, dass man Text-Schreibe-Hilfe-Tools entwickeln wird. Quasi eine Art &#8220;Programmiersprache&#8221;, in der man abstrakt angibt, was man sagen will (so was wie &#8220;Illegal|Müll|Nordsee|Weihnachten&#8221; und das ein schlaues Progrämmchen je nach gewünschten Stil in Sätze packt&#8230; oder? Müssten sich Linguisten Gedanken drüber machen.</p>
<p>Gerichtsfest wird das sowieso nie werden &#8211; Schreibstile lassen sich einfacher nachahmen als Handschriften und vergleichbares.</p>
<p>Und ansonsten gibt&#8217;s ja noch das kollektive Prinzip, jeder formuliert zwei, drei Wörterchen um und fertig.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anonym bloggen und neuronale Netze &#171; PenthiBlog</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/koennen-wir-noch-anonym-bloggen/#comment-364371</link>
		<dc:creator>Anonym bloggen und neuronale Netze &#171; PenthiBlog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 20:30:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpolitik.org/?p=10567#comment-364371</guid>
		<description>[...] Artikel über Texterkennung bei Netzpolitik hat mich grade stark an eine Vorlesung in der Uni errinnert, die ich mal gehört [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Artikel über Texterkennung bei Netzpolitik hat mich grade stark an eine Vorlesung in der Uni errinnert, die ich mal gehört [...]</p>
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