Geschichte des Urheberrechts

Die Taz schreibt über die “Geschichte des Urheberrechts: Kopieren verboten” und geht dabei zurück ins Mittelalter.

Die Debatte um Open Access und Kulturflatrate ist nur der neueste Zyklus des Streits um das Urheberrecht. Jede neue Technologie hat die Interessen von Verlegern und Produzenten bedroht.

Wer sich tiefer mit der Materie beschäftigen will, kann auch das Buch “Freie Software – Zwischen Privat- und Gemeineigentum” von Volker Grassmuck bei der Bundeszentrale für politische Bildung bestellen. Das kostet dort 2 Euro und erzählt ausführlich die Geschichte des Urheberrechts und natürlich von Open Source Kulturen.

Freie Software ist eines der verblüffendsten Wissensphänomene unserer Zeit. Die Programme sind nicht nur nützlich, sie werfen auch ein neues Licht auf die Geschichte von Internet und Software, auf das Eigentum an geistigen Gütern, auf die Infrastruktur des Wissens und seine Vermittlung in der Bildung. Kurz gesagt geht es darum, wie wir mit Wissen und miteinander umgehen. Ihr Erfolg läßt darauf hoffen, was eine computervernetzte kollektive Intelligenz alles bewegen kann.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Deutschland, Urheberrecht und getagged , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

2 Kommentare

  1. LeChuck
    Erstellt am 9. September 2009 um 15:27 | Permanent-Link

    Kleiner Link-Tipp zur Geschichte des Copyright:
    Primary Sources on Copyright (1450-1900)
    http://www.copyrighthistory.org

  2. vera
    Erstellt am 17. September 2009 um 00:54 | Permanent-Link

    Privatkopie und Urheberrecht: Das planen die Parteien
    http://www.teltarif.de/wahl-urheberrecht/news/35705.html

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