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	<title>Kommentare zu: Europawahl 2009</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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	<item>
		<title>Von: Ja, er lebt noch und Piraten im Wahlkampf &#171; indechse</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-340968</link>
		<dc:creator>Ja, er lebt noch und Piraten im Wahlkampf &#171; indechse</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 23:28:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] hat im Juni das Zugangserschwerungsgesetz beschlossen, die Piratenpartei hat bei der Europawahl 0,9% der Stimmen in Deutschland erhalten, bei der Landtagswahl in Sachsen sogar 1,9%, sie hat [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] hat im Juni das Zugangserschwerungsgesetz beschlossen, die Piratenpartei hat bei der Europawahl 0,9% der Stimmen in Deutschland erhalten, bei der Landtagswahl in Sachsen sogar 1,9%, sie hat [...]</p>
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		<title>Von: carlo di fabio</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-328995</link>
		<dc:creator>carlo di fabio</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 16:35:36 +0000</pubDate>
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		<description>europawahl wurde von mir angefochten:

wegen verfassungswidriger 5%-klausel, verfassungswidrigem wahlprüfungsausschuß (keine unabhängige + zügige wahlprüfung wegen institutioneller befangenheit...) sowie verfassungswidriger kandidatenaufstellung bei den GRÜNEN (computerabstimmung kandidatenliste,
benachteiligung/behinderung...)

lissabon-vertrag (+ EU-wahl):

funktionsfähigkeit des parlaments... spielt bei EU-wahl keine so große rolle wie etwa bei der bundestagswahl (wo die 5 %-klausel auch verfassungswidrig ist: dr. wild und andere).
denn im lissabon-urteil in sachen beteiligungsrechte parlament spricht das BVerfG dem EP demokratische legitimität gleich nationalen parlamenten nicht zu...
mein verfahren  2 BvR 1203/08 in sachen lissabon-vertrag und volksentscheid darüber zusammen mit der kommenden bundestagswahl wird noch in diesen tagen entschieden!

ebenso meine verfassungsbeschwerde zu den verfassungswidrigen überhangmandaten. der bundestag hat seine handlungspflicht verletzt, als er am 3.7.09 keine regelung zustande brachte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>europawahl wurde von mir angefochten:</p>
<p>wegen verfassungswidriger 5%-klausel, verfassungswidrigem wahlprüfungsausschuß (keine unabhängige + zügige wahlprüfung wegen institutioneller befangenheit&#8230;) sowie verfassungswidriger kandidatenaufstellung bei den GRÜNEN (computerabstimmung kandidatenliste,<br />
benachteiligung/behinderung&#8230;)</p>
<p>lissabon-vertrag (+ EU-wahl):</p>
<p>funktionsfähigkeit des parlaments&#8230; spielt bei EU-wahl keine so große rolle wie etwa bei der bundestagswahl (wo die 5 %-klausel auch verfassungswidrig ist: dr. wild und andere).<br />
denn im lissabon-urteil in sachen beteiligungsrechte parlament spricht das BVerfG dem EP demokratische legitimität gleich nationalen parlamenten nicht zu&#8230;<br />
mein verfahren  2 BvR 1203/08 in sachen lissabon-vertrag und volksentscheid darüber zusammen mit der kommenden bundestagswahl wird noch in diesen tagen entschieden!</p>
<p>ebenso meine verfassungsbeschwerde zu den verfassungswidrigen überhangmandaten. der bundestag hat seine handlungspflicht verletzt, als er am 3.7.09 keine regelung zustande brachte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: politik.zweiterklasse.de</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-317661</link>
		<dc:creator>politik.zweiterklasse.de</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 08:37:48 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Zensursula bestätigt, alternative DNS-Server sind strafbar...&lt;/strong&gt;

Ich bin Nutzer eines alternativen DNS-Servers. Als die Deutsche Telekom neben Ihren Datenskandalen kurz vor den Netzsperrenverträgen angefangen hat, DNS-Anfragen zu manipulieren und mir bei nicht existierenden Domains Suchseite und Werbung unterschieb...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zensursula bestätigt, alternative DNS-Server sind strafbar&#8230;</strong></p>
<p>Ich bin Nutzer eines alternativen DNS-Servers. Als die Deutsche Telekom neben Ihren Datenskandalen kurz vor den Netzsperrenverträgen angefangen hat, DNS-Anfragen zu manipulieren und mir bei nicht existierenden Domains Suchseite und Werbung unterschieb&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Büro Erika Mann</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-313086</link>
		<dc:creator>Büro Erika Mann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 10:46:34 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_politik_niedersachsen_artikel.php?id=2025276

Erika Mann ist leider nicht mehr im EP.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_politik_niedersachsen_artikel.php?id=2025276" rel="nofollow">http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_politik_niedersachsen_artikel.php?id=2025276</a></p>
<p>Erika Mann ist leider nicht mehr im EP.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Badratgeber</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-312950</link>
		<dc:creator>Badratgeber</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 15:12:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7647#comment-312950</guid>
		<description>Wenn endlich mal alle Wähler so handeln würden wie sie denken dann würde sich einiges ändern, den viele gehen nicht wählen aus frust, viele wählen immernoch die großen Partein weil sie der meinung sind andere Partein schaffen es sowieso nicht über die 6%. Aber dieses handeln ist falsch, man soll wählen gehen und zwar die Partei die, die eigene Meinung vertritt. Dann würde sich hier so einiges ändern, nur schade das nicht alle so denken...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn endlich mal alle Wähler so handeln würden wie sie denken dann würde sich einiges ändern, den viele gehen nicht wählen aus frust, viele wählen immernoch die großen Partein weil sie der meinung sind andere Partein schaffen es sowieso nicht über die 6%. Aber dieses handeln ist falsch, man soll wählen gehen und zwar die Partei die, die eigene Meinung vertritt. Dann würde sich hier so einiges ändern, nur schade das nicht alle so denken&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Phil v. Sassen</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-312932</link>
		<dc:creator>Phil v. Sassen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 13:54:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7647#comment-312932</guid>
		<description>Aufgrund der höhen Nichtwählerquote plädiere ich für die Einführung der Wahlpflicht und die Möglichkeit sich der Stimme zu enthalten ohne als Nichtwähler zu gelten!

Meine Vorschläge habe ich hier noch einmal zusammengefaßt:

http://www.sassen.org/stell-dir-vor-es-ist-wahl-und-keiner-geht-hin/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund der höhen Nichtwählerquote plädiere ich für die Einführung der Wahlpflicht und die Möglichkeit sich der Stimme zu enthalten ohne als Nichtwähler zu gelten!</p>
<p>Meine Vorschläge habe ich hier noch einmal zusammengefaßt:</p>
<p><a href="http://www.sassen.org/stell-dir-vor-es-ist-wahl-und-keiner-geht-hin/" rel="nofollow">http://www.sassen.org/stell-dir-vor-es-ist-wahl-und-keiner-geht-hin/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ole</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-312906</link>
		<dc:creator>Ole</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 08:18:36 +0000</pubDate>
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		<description>Ich frage mich aber auch woher die Diskrepanz zwischen 230.000 Piraten aber nur 112.000 Petitionsunterzeichnern kommt. Platt gefragt : sind die restlichen 118.000 Piraten &quot;nur&quot; Spaßwähler ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich aber auch woher die Diskrepanz zwischen 230.000 Piraten aber nur 112.000 Petitionsunterzeichnern kommt. Platt gefragt : sind die restlichen 118.000 Piraten &#8220;nur&#8221; Spaßwähler ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ben's Box</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-312897</link>
		<dc:creator>ben's Box</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 06:03:55 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Wer nicht wählen geht, darf später auch nicht meckern...&lt;/strong&gt;

Die schwedischen PIRATEN haben es geschafft - 7.1% haben sie in ihrem Land erreicht und sind damit im EU-Parlament.
Hierzulande kamen die PIRATEN direkt auf 0.9%, was für mich persönlich durchaus überrascht, denn entweder muss man hier &#8220;die gr...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer nicht wählen geht, darf später auch nicht meckern&#8230;</strong></p>
<p>Die schwedischen PIRATEN haben es geschafft &#8211; 7.1% haben sie in ihrem Land erreicht und sind damit im EU-Parlament.<br />
Hierzulande kamen die PIRATEN direkt auf 0.9%, was für mich persönlich durchaus überrascht, denn entweder muss man hier &#8220;die gr&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klopfzeilen &#187; Blog Archive &#187; Europawahl ein Flop, CDU gewinnt, SPD verliert, geringe Wahlbeteiligung</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-312886</link>
		<dc:creator>Klopfzeilen &#187; Blog Archive &#187; Europawahl ein Flop, CDU gewinnt, SPD verliert, geringe Wahlbeteiligung</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 05:07:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Netzpolitik: Europawahl 2009    *** Social Bookmark setzen ***                                                             Ausblenden    $$(&#039;div.d1309&#039;).each( function(e) { e.visualEffect(&#039;slide_up&#039;,{duration:0.5}) }); [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Netzpolitik: Europawahl 2009    *** Social Bookmark setzen ***                                                             Ausblenden    $$(&#8216;div.d1309&#8242;).each( function(e) { e.visualEffect(&#8216;slide_up&#8217;,{duration:0.5}) }); [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Meine Meinung</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-312877</link>
		<dc:creator>Meine Meinung</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 02:28:22 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Europawahl: Einfach desastr&#246;s!...&lt;/strong&gt;

Tach auch,

ernüchternd ist die Wahlbeteiligung bei der Europawahl und das Ergebnis ist ein Desaster! Weiter, immer weiter, wie bisher, denn bei vielen ist selbst im Superwahljahr und der Krise noch nichts angekommen, wobei viele Regulierungsversuch...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Europawahl: Einfach desastr&ouml;s!&#8230;</strong></p>
<p>Tach auch,</p>
<p>ernüchternd ist die Wahlbeteiligung bei der Europawahl und das Ergebnis ist ein Desaster! Weiter, immer weiter, wie bisher, denn bei vielen ist selbst im Superwahljahr und der Krise noch nichts angekommen, wobei viele Regulierungsversuch&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Torsten</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-312872</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 23:32:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7647#comment-312872</guid>
		<description>Das Problem mit der Piratenpartei in Deutschland: sie ist eine leere Hülle, hat auf keines der drängenden Probleme eine Antwort. Ich stimme mit den Piraten damit überein, dass die Kulturflatrate keine Lösung ist - von  eigenen Lösungsvorschlägen und fundierten Konzepten sind die Piraten aber noch Jahre entfernt. 

Schmerzhaft ist, dass die Piraten im so drängenden Kampf um digitalen Bürgerrechte in Deutschland keine Rolle spielen und sich ein AK Zensur organisieren muss, obwohl die Piraten doch angeblich 1200 Mitglieder haben. Entweder bekommen die jetzt ihren Arsch hoch oder es war eben wieder nur ein Strohfeuer...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem mit der Piratenpartei in Deutschland: sie ist eine leere Hülle, hat auf keines der drängenden Probleme eine Antwort. Ich stimme mit den Piraten damit überein, dass die Kulturflatrate keine Lösung ist &#8211; von  eigenen Lösungsvorschlägen und fundierten Konzepten sind die Piraten aber noch Jahre entfernt. </p>
<p>Schmerzhaft ist, dass die Piraten im so drängenden Kampf um digitalen Bürgerrechte in Deutschland keine Rolle spielen und sich ein AK Zensur organisieren muss, obwohl die Piraten doch angeblich 1200 Mitglieder haben. Entweder bekommen die jetzt ihren Arsch hoch oder es war eben wieder nur ein Strohfeuer&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kalle</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-312865</link>
		<dc:creator>Kalle</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 22:11:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7647#comment-312865</guid>
		<description>Ohne Illusionen, dem mir unerklärlichen Abfeiern der Grünen in Eurem ansonsten immer wieder lesenswerten Blog etwas Euch Überzeugendes entgegensetzen zu können, möchte ich Euch auf das untenstehende Zitat aus dem aktuellen Positionspapier der Strömung http://www.emanzipatorische-linke.de aus der Partei Die Linke aufmerksam machen - vielleicht kommt Ihr ja mal auf andere Gedanken, wenn es um Bündnispartner geht?
[Bin übrigens nicht Mitglied in dem Verein und generell kein großer Parteien-Fan, aber spätestens seit Serbien-Bombardement und HartzIV davon überzeugt, dass die Grünen Teil des Problems und nicht der Lösung sind...]

&quot;12. [Für Piraterie] Die in den letzten Jahrzenten verfügbar gewordenen Technologien, wie das Internet und die Emergenz von Privatcomputern, lassen ungeahnte Fortschritte für die Demokratie und die kulturelle Teilhabe erhoffen. Die durch die Digitalisierung fortschreitende Entkopplung von Produkten von ihrem ursprünglichen Gegenstand beinhaltet die Möglichkeit, sie der herkömmlichen Verwertung zu entziehen. Damit wird ihr Warencharakter potentiell aufgehoben, weil sie mit minimalem Energieaufwand frei kopierbar sind. Der Computer ist damit als Vervielfältiger von Informationen die Vorstufe zu einem physischen Replikator. Darum liegt in den Freie-Software- und File Sharing-Bewegungen der Ansatz zum Umbruch in Bezug auf geistiges Eigentum. Besonders in den letzten Jahren sind jedoch vermehrt Trends zu beobachten, durch Gesetz und Technologie die neu errungen Freiheiten, Teilhabemöglichkeiten und Kommunikationswege zu kontrollieren und einzuschränken. Die kapitalistischen Verwerter in der Kette werden weiterhin versuchen, die Verbreitungswege in ihre ökonomische Logik einzubeziehen. Dies trifft insbesondere für die File-Sharing-Bewegung zu, die Information aller Art &quot;tauscht&quot;. Weil hier eine Möglichkeit zur Systemübertretung liegt, ist die Strafandrohung so hoch. Diese Trends muss die Linke umkehren und sich nachhaltig für einen Ausbau von Rechten und Teilhabemöglichkeiten im 21.Jahrhundert einsetzen.
Das Internet muss frei bleiben! 

13. [Kollektiver Reichtum] Allen Menschen Informationen und geistiges Eigentum zugänglich zu machen und diese Chancen aus einer kleinen Öffentlichkeit in eine breite zu überführen, ist unser Ziel. Anerkennung und Vergütung zum Beispiel von KünstlerInnen und anderen ProduzentInnen muss vor diesem Hintergrund völlig neu gesellschaftlich organisiert werden. Werke von Kultur und Bildung, sowie Software können heute - in Form von Information - ohne Arbeit vervielfältig werden. Dies hat zur Folge, dass sich ihre Verbreitung zunehmend der Kontrolle des Kapitals entzieht und die alte, künstliche Knappheit in größeren gesellschaftlichen Reichtum umgewandelt wird.  Andere Bewegungen, wie die Freie-Software-Bewegung zeigen bereits Wege auf, durch freie Kollaboration, nicht nur die Verteilung, sondern auch die Herstellung von Immaterialgütern zu revolutionieren und die Grenzen zwischen Produzenten und Konsumenten aufzuheben. Ein wichtiger Teil des öffentlichen Lebens kann so der Kontrolle weniger Konzerne entrissen und breite Partizipation möglich werden. Wir unterstützen alle Versuche, Fremdbestimmung zu verringern, und fordern das Recht aller Menschen auf Zugang zu diesem kollektiven Reichtum!

14. [Öffentlichkeit und Freiheit] Immer mehr Begriffe, Erfindungen und oft sogar nur Entdeckungen (wie Gene) können in unserer Gesellschaft heute zu Privateigentum erklärt und so der öffentlichen Verfügung entzogen werden. Dem kapitalistischen Versprechen von größerem Fortschritt werden diese Regelungen nicht gerecht, wo sie Fortschritt ermöglichen, bleibt dieser einer Minderheit  vorbehalten. Diesem System müssen wir eine am öffentlichen Wohl und gesamtgesellschaftlichen Fortschritt orientierte Forschung entgegensetzen. Die Weiterentwicklung und Anwendung von Wissen, insbesondere im Bereich der Medizin, darf nicht durch Profitinteressen behindert werden. Das Internet stellt das erste dezentrale Medium dar, es erlaubt seinen Nutzern nicht nur Informationen zu konsumieren, sondern auch zu publizieren. Die Ausmaße dieser Neuerung und ihre Bedeutung für moderne Demokratie können kaum unterschätzt werden. Zum ersten Mal in der Geschichte ist die Loslösung von zentralen profitorientierten oder staatstragenden Medien wirklich möglich, jeder Mensch bekommt Meinungs- und Pressefreiheit, die er auch tatsächlich ausüben kann. Es gilt darum, diese Infrastruktur gegen alle Versuche der staatlichen und industriellen Kontrolle zu verteidigen und für ein umfassendes Recht auf völlig uneingeschränkten, zensurfreien und bei Bedarf anonymen und verschlüsselten Zugang zu Kommunikationsystemen und –netzen zu kämpfen.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Illusionen, dem mir unerklärlichen Abfeiern der Grünen in Eurem ansonsten immer wieder lesenswerten Blog etwas Euch Überzeugendes entgegensetzen zu können, möchte ich Euch auf das untenstehende Zitat aus dem aktuellen Positionspapier der Strömung <a href="http://www.emanzipatorische-linke.de" rel="nofollow">http://www.emanzipatorische-linke.de</a> aus der Partei Die Linke aufmerksam machen &#8211; vielleicht kommt Ihr ja mal auf andere Gedanken, wenn es um Bündnispartner geht?<br />
[Bin übrigens nicht Mitglied in dem Verein und generell kein großer Parteien-Fan, aber spätestens seit Serbien-Bombardement und HartzIV davon überzeugt, dass die Grünen Teil des Problems und nicht der Lösung sind...]</p>
<p>&#8220;12. [Für Piraterie] Die in den letzten Jahrzenten verfügbar gewordenen Technologien, wie das Internet und die Emergenz von Privatcomputern, lassen ungeahnte Fortschritte für die Demokratie und die kulturelle Teilhabe erhoffen. Die durch die Digitalisierung fortschreitende Entkopplung von Produkten von ihrem ursprünglichen Gegenstand beinhaltet die Möglichkeit, sie der herkömmlichen Verwertung zu entziehen. Damit wird ihr Warencharakter potentiell aufgehoben, weil sie mit minimalem Energieaufwand frei kopierbar sind. Der Computer ist damit als Vervielfältiger von Informationen die Vorstufe zu einem physischen Replikator. Darum liegt in den Freie-Software- und File Sharing-Bewegungen der Ansatz zum Umbruch in Bezug auf geistiges Eigentum. Besonders in den letzten Jahren sind jedoch vermehrt Trends zu beobachten, durch Gesetz und Technologie die neu errungen Freiheiten, Teilhabemöglichkeiten und Kommunikationswege zu kontrollieren und einzuschränken. Die kapitalistischen Verwerter in der Kette werden weiterhin versuchen, die Verbreitungswege in ihre ökonomische Logik einzubeziehen. Dies trifft insbesondere für die File-Sharing-Bewegung zu, die Information aller Art &#8220;tauscht&#8221;. Weil hier eine Möglichkeit zur Systemübertretung liegt, ist die Strafandrohung so hoch. Diese Trends muss die Linke umkehren und sich nachhaltig für einen Ausbau von Rechten und Teilhabemöglichkeiten im 21.Jahrhundert einsetzen.<br />
Das Internet muss frei bleiben! </p>
<p>13. [Kollektiver Reichtum] Allen Menschen Informationen und geistiges Eigentum zugänglich zu machen und diese Chancen aus einer kleinen Öffentlichkeit in eine breite zu überführen, ist unser Ziel. Anerkennung und Vergütung zum Beispiel von KünstlerInnen und anderen ProduzentInnen muss vor diesem Hintergrund völlig neu gesellschaftlich organisiert werden. Werke von Kultur und Bildung, sowie Software können heute &#8211; in Form von Information &#8211; ohne Arbeit vervielfältig werden. Dies hat zur Folge, dass sich ihre Verbreitung zunehmend der Kontrolle des Kapitals entzieht und die alte, künstliche Knappheit in größeren gesellschaftlichen Reichtum umgewandelt wird.  Andere Bewegungen, wie die Freie-Software-Bewegung zeigen bereits Wege auf, durch freie Kollaboration, nicht nur die Verteilung, sondern auch die Herstellung von Immaterialgütern zu revolutionieren und die Grenzen zwischen Produzenten und Konsumenten aufzuheben. Ein wichtiger Teil des öffentlichen Lebens kann so der Kontrolle weniger Konzerne entrissen und breite Partizipation möglich werden. Wir unterstützen alle Versuche, Fremdbestimmung zu verringern, und fordern das Recht aller Menschen auf Zugang zu diesem kollektiven Reichtum!</p>
<p>14. [Öffentlichkeit und Freiheit] Immer mehr Begriffe, Erfindungen und oft sogar nur Entdeckungen (wie Gene) können in unserer Gesellschaft heute zu Privateigentum erklärt und so der öffentlichen Verfügung entzogen werden. Dem kapitalistischen Versprechen von größerem Fortschritt werden diese Regelungen nicht gerecht, wo sie Fortschritt ermöglichen, bleibt dieser einer Minderheit  vorbehalten. Diesem System müssen wir eine am öffentlichen Wohl und gesamtgesellschaftlichen Fortschritt orientierte Forschung entgegensetzen. Die Weiterentwicklung und Anwendung von Wissen, insbesondere im Bereich der Medizin, darf nicht durch Profitinteressen behindert werden. Das Internet stellt das erste dezentrale Medium dar, es erlaubt seinen Nutzern nicht nur Informationen zu konsumieren, sondern auch zu publizieren. Die Ausmaße dieser Neuerung und ihre Bedeutung für moderne Demokratie können kaum unterschätzt werden. Zum ersten Mal in der Geschichte ist die Loslösung von zentralen profitorientierten oder staatstragenden Medien wirklich möglich, jeder Mensch bekommt Meinungs- und Pressefreiheit, die er auch tatsächlich ausüben kann. Es gilt darum, diese Infrastruktur gegen alle Versuche der staatlichen und industriellen Kontrolle zu verteidigen und für ein umfassendes Recht auf völlig uneingeschränkten, zensurfreien und bei Bedarf anonymen und verschlüsselten Zugang zu Kommunikationsystemen und –netzen zu kämpfen.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: fs</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-312862</link>
		<dc:creator>fs</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 21:57:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7647#comment-312862</guid>
		<description>PIRATEN  	229.117  	0,9</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>PIRATEN  	229.117  	0,9</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ergebnis der Europawahl: Ohrfeige für Angela Merkel &#124; amondia</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-312849</link>
		<dc:creator>Ergebnis der Europawahl: Ohrfeige für Angela Merkel &#124; amondia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 20:26:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] rufe, braucht man sich nicht &#252;ber dieses miese Ergebnis zu wundern. - Von der weiterhin gesunkenen W&#228;hlerbeteiligung mal ganz zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] rufe, braucht man sich nicht &uuml;ber dieses miese Ergebnis zu wundern. &#8211; Von der weiterhin gesunkenen W&auml;hlerbeteiligung mal ganz zu [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nick Nollemeier</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/europawahl-2009/#comment-312848</link>
		<dc:creator>Nick Nollemeier</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 20:16:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7647#comment-312848</guid>
		<description>Die Wahlempfehlung von &quot;netzpolitik.org&quot;, die CDU/CSU nicht zu wählen, hat wohl wenig gewirkt.
Auch die Piratenpartei bleibt augenscheinlich außerhalb Schwedens ein Splittergrüppchen.
Grund zur Freude haben die FDP und die Grünen. Das Einprügeln auf Frau Koch-Mehrin hat ihr eher genützt als geschadet. Da kann ich nur sagen:
WUMS! Silvana sitzt weiter (selten) im EU-Parlament.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahlempfehlung von &#8220;netzpolitik.org&#8221;, die CDU/CSU nicht zu wählen, hat wohl wenig gewirkt.<br />
Auch die Piratenpartei bleibt augenscheinlich außerhalb Schwedens ein Splittergrüppchen.<br />
Grund zur Freude haben die FDP und die Grünen. Das Einprügeln auf Frau Koch-Mehrin hat ihr eher genützt als geschadet. Da kann ich nur sagen:<br />
WUMS! Silvana sitzt weiter (selten) im EU-Parlament.</p>
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