Demokratie, ja. Aber was machen die Demokraten?

Die ARD-Sendung Monitor berichtet am kommenden Donnerstag Abend um 22:00 Uhr u.a. über “Demokratie, ja. Aber was machen die Demokraten?”:

Ein Auto muss man tanken, klar, sonst fährt es nicht. Eine Blume gießen. Aber Demokratie, die läuft immer, wächst und macht sich von selbst? Demokratie braucht Bürger mit eigenen Ideen und persönlichem Einsatz. Volkspartei, so hieß das mal. Die großen Bundestagsparteien haben heute so wenig Mitglieder wie nie. Dabei engagieren sich Millionen Demokraten ohne großes Aufsehen darum zu machen: Jeder Dritte gestaltet mit – ob in der Suppenküche oder bei der Schulpflegschaft – sogar mehr junge als ältere Menschen sind dabei. Und nicht nur in den USA organisieren sich Millionen, um über das Internet direkt Einfluss auf die Politik zu nehmen. Die Politprofis bedienen sich moderner Marketingmethoden, um sich und ihre Botschaften zur Wahl zu stellen. Gleichzeitig werden demokratische Werte und bürgerschaftliches Engagement verwässert, wenn Politik bei Menschenrechtsverletzungen wegschaut, um den wirtschaftlichen Gewinn nicht zu gefährden.

Mal schauen, was Monitor daraus macht.

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3 Kommentare

  1. Erstellt am 6. Januar 2009 um 17:35 | Permanent-Link

    Warum ist es denn heute so, daß die Volksparteien stetig abnehmende Mitgliederzahlen verzeichnen? Geht das demokratische Denken und Handeln der Bürger nicht mehr mit dem parteipolischen Dasein dacor? Was macht und wie verhält sich der Demokrat von heute den überhaupt? Vielleicht hat Monitor ja den Durchblick?!

  2. Jenna
    Erstellt am 6. Januar 2009 um 22:19 | Permanent-Link

    Die Zahl der Mitglieder sind grosser aber vielleicht ist der Anteil der Mitglieder niedriger.

    Ich denke, dass weniger Leute im Wirklichkeit dabei sind, um die Parteien zu unterstuetzen, weil sie denken, dass sie ausser den Waehlen wirklich kein Einfluss hat.

    Zudem muessen sie sich mehr Muhe geben, um mehr Aufmerksamkeit von Politiker zu bekommen und Entscheidungen zu beeinflussen. Im Moment ist Politik wie einen Beliebtheitswettbewerb.

  3. der typ in der dritten Reihe
    Erstellt am 7. Januar 2009 um 01:06 | Permanent-Link

    “Die Zahl der Mitglieder sind grosser aber vielleicht ist der Anteil der Mitglieder niedriger.”

    afaik ist die absolute wie die relative anzahl der parteimitglieder aller parteien stetig fallend.

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