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	<title>Kommentare zu: Demokratie in sozialen Netzwerken?</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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	<item>
		<title>Von: Telemedicus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-302019</link>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 09:34:23 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Facebooks Entscheidung könnte die Demokratie verändern...&lt;/strong&gt;

Ein Kommentar von Simon Möller.

Es ist gut möglich, dass wir von der Entscheidung, die Facebook am vergangenen Donnerstag bekanntgegeben hat, später in den Geschichtsbüchern lesen werden. Wir erleben hier einen Umbruch in ganz verschiedenen Feld...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Facebooks Entscheidung könnte die Demokratie verändern&#8230;</strong></p>
<p>Ein Kommentar von Simon Möller.</p>
<p>Es ist gut möglich, dass wir von der Entscheidung, die Facebook am vergangenen Donnerstag bekanntgegeben hat, später in den Geschichtsbüchern lesen werden. Wir erleben hier einen Umbruch in ganz verschiedenen Feld&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Simon</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-301947</link>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 22:16:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-301947</guid>
		<description>Arne, kannst du das mit der Konvergenz so erklären, dass es auch ein Nicht-Techniker versteht? Würde mich mal interessieren...

Ich sehe hier durchaus gute Gründe, warum Facebook einige (bzw. viele oder fast alle) Leitungskompetenzen an seine User delegieren sollte.

- Ein Social Network nimmt häufig einen bedeutenden Teil des sozialen Lebens seiner Nutzer ein. Auch wenn ein Nutzer mit der allgemeinen Entwicklung des Networks unzufrieden ist, kann er häufig nicht aussteigen, denn er ist auf den Dienst angewiesen.

- Das selbe gilt auch für den Markt insgesagt: Wegen der Netzwerkeffekte gibt es bei Social Networks starke Monopolisierungstendenzen. Ein Social Network wird sich meist nicht deswegen am Markt durchsetzen, weil es gut ist - es wird sich deswegen durchsetzen, weil es zuerst da war. (Keine Regel ohne Ausnahme: StudiVZ. ;-) )

- Ein Social Netzwork bringt nur sehr wenige &quot;eigene&quot; Leistungen (z.B. dem Programmcode oder dem Webspace, die das Unternehmen zur Verfügung stellt). Der eigentliche Mehrwert für die Kunden ergibt sich aus dem, was &lt;i&gt;andere&lt;/i&gt; Kunden über das &quot;Netzwerk&quot; übermitteln. Insofern ist es nur gerecht, den angeschlossenen Kunden auch einen Teil der Macht über das Netz zu geben.

Ich finde es ganz interessant, dass hier und anderswo Fragen aufkommen, die ich schon in ganz anderem Zusammenhang kenne: aus dem Staatsrecht, bzw. der Politikwissenschaft. Dort ließen sich diese Fragen auch alle lösen, und mir fällt kein Grund ein, warum das nicht bei Facebook nicht gehen sollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Arne, kannst du das mit der Konvergenz so erklären, dass es auch ein Nicht-Techniker versteht? Würde mich mal interessieren&#8230;</p>
<p>Ich sehe hier durchaus gute Gründe, warum Facebook einige (bzw. viele oder fast alle) Leitungskompetenzen an seine User delegieren sollte.</p>
<p>- Ein Social Network nimmt häufig einen bedeutenden Teil des sozialen Lebens seiner Nutzer ein. Auch wenn ein Nutzer mit der allgemeinen Entwicklung des Networks unzufrieden ist, kann er häufig nicht aussteigen, denn er ist auf den Dienst angewiesen.</p>
<p>- Das selbe gilt auch für den Markt insgesagt: Wegen der Netzwerkeffekte gibt es bei Social Networks starke Monopolisierungstendenzen. Ein Social Network wird sich meist nicht deswegen am Markt durchsetzen, weil es gut ist &#8211; es wird sich deswegen durchsetzen, weil es zuerst da war. (Keine Regel ohne Ausnahme: StudiVZ. ;-) )</p>
<p>- Ein Social Netzwork bringt nur sehr wenige &#8220;eigene&#8221; Leistungen (z.B. dem Programmcode oder dem Webspace, die das Unternehmen zur Verfügung stellt). Der eigentliche Mehrwert für die Kunden ergibt sich aus dem, was <i>andere</i> Kunden über das &#8220;Netzwerk&#8221; übermitteln. Insofern ist es nur gerecht, den angeschlossenen Kunden auch einen Teil der Macht über das Netz zu geben.</p>
<p>Ich finde es ganz interessant, dass hier und anderswo Fragen aufkommen, die ich schon in ganz anderem Zusammenhang kenne: aus dem Staatsrecht, bzw. der Politikwissenschaft. Dort ließen sich diese Fragen auch alle lösen, und mir fällt kein Grund ein, warum das nicht bei Facebook nicht gehen sollte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arne</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-301942</link>
		<dc:creator>Arne</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 21:16:36 +0000</pubDate>
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		<description>ähh... vollkommener Blödsinn. Man sollte sich nciht vormachen, dass ein privates Unternehmen deshalb besser ist, weil es die Nutzer zu ihrer Meinung befragt (nix anderes ist das).

sinnvoll und nötig ist sowas nur in selbstorganisierenden Netzwerken, z.B. wenn man nen dezentrales p2p-System hat, wo die Nutzer Regeln definieren müssen, um dafür zu sorgen, dass andere das System nicht zu ihren Nutzen ausnutzen. Also z.B. dass man Nutzer bannt, wenn diese nur fremde Ressourcen nutzen, aber keine eigene freigeben.

Und auch dann sollte man die Konvergenz des Systems betrachten. Ist das System stabil, oder kann die &quot;Demokratie&quot; schnell zerbrechen und somit das System tot machen. Ist es nicht stabil, sollte man erst garnicht versuchen es zu implementieren.

Allerdings ist so ein P2P-System wo jeder nicht nur Dateien, sondern auch Dienste zur Verfügung stellen kann, und somit bestimmte Regeln benötigt noch Zukunftsmusik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ähh&#8230; vollkommener Blödsinn. Man sollte sich nciht vormachen, dass ein privates Unternehmen deshalb besser ist, weil es die Nutzer zu ihrer Meinung befragt (nix anderes ist das).</p>
<p>sinnvoll und nötig ist sowas nur in selbstorganisierenden Netzwerken, z.B. wenn man nen dezentrales p2p-System hat, wo die Nutzer Regeln definieren müssen, um dafür zu sorgen, dass andere das System nicht zu ihren Nutzen ausnutzen. Also z.B. dass man Nutzer bannt, wenn diese nur fremde Ressourcen nutzen, aber keine eigene freigeben.</p>
<p>Und auch dann sollte man die Konvergenz des Systems betrachten. Ist das System stabil, oder kann die &#8220;Demokratie&#8221; schnell zerbrechen und somit das System tot machen. Ist es nicht stabil, sollte man erst garnicht versuchen es zu implementieren.</p>
<p>Allerdings ist so ein P2P-System wo jeder nicht nur Dateien, sondern auch Dienste zur Verfügung stellen kann, und somit bestimmte Regeln benötigt noch Zukunftsmusik.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Demokratie in sozialen Netzwerken? : tweakfest</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-301909</link>
		<dc:creator>Demokratie in sozialen Netzwerken? : tweakfest</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 00:49:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-301909</guid>
		<description>[...] Quelle: http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Quelle: <a href="http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/" rel="nofollow">http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/</a> [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Demokratie in sozialen Netzwerken? : tweakfest</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-301910</link>
		<dc:creator>Demokratie in sozialen Netzwerken? : tweakfest</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 00:49:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-301910</guid>
		<description>[...] Quelle: http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Quelle: <a href="http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/" rel="nofollow">http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/</a> [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: hmpf</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-301907</link>
		<dc:creator>hmpf</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 23:26:43 +0000</pubDate>
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		<description>Nur mal so als Idee:

Da bestimmt ein guter Teil der Nutzer nur Karteileichen sind, ist gewährleistet, dass die erforderlichen Anteile sicher nicht erreicht werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur mal so als Idee:</p>
<p>Da bestimmt ein guter Teil der Nutzer nur Karteileichen sind, ist gewährleistet, dass die erforderlichen Anteile sicher nicht erreicht werden.</p>
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	<item>
		<title>Von: erlehmann</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-301882</link>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 19:55:01 +0000</pubDate>
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		<description>Echte Demokratisierung wäre ja wohl eher Demokratisierung des &lt;em&gt;Codes&lt;/em&gt; (der „Gesetze“ von Facebook) …</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Echte Demokratisierung wäre ja wohl eher Demokratisierung des <em>Codes</em> (der „Gesetze“ von Facebook) …</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: robert.schuppenies.de - weblog &#187; Demokratie in sozialen Netzwerken?</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-301874</link>
		<dc:creator>robert.schuppenies.de - weblog &#187; Demokratie in sozialen Netzwerken?</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 18:37:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Demokratie in sozialen Netzwerken? [...]</description>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Digitale Notizen &#187; Blog Archive &#187; Eine Verfassung für Facebook</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-301871</link>
		<dc:creator>Digitale Notizen &#187; Blog Archive &#187; Eine Verfassung für Facebook</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 18:14:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Bendrath befasst sich auf netzpolitik.org mit den Plänen von Facebook die Nutzungsbedingungen zu einer Bill of Rights and Responsibilities [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bendrath befasst sich auf netzpolitik.org mit den Plänen von Facebook die Nutzungsbedingungen zu einer Bill of Rights and Responsibilities [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-301865</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 17:38:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe das eher so, dass Facebook eine Firma wie jede andere ist, die meinetwegen so handeln kann wie sie will (dabei aber auch mit den Konsequenzen, einem Nutzerschwund, rechnen muss). Wenn diese Firma ihre Kunden involvieren will, dann soll sie das machen.

Allerdings glaube ich nicht, dass sich dieser demokratische Prozess überall durchsetzen kann und sollte. Beim Geschäft ist es oft besser, wenn weniger Menschen die Richtung weißen. Ansonsten verstrickt man sich monatelang in Diskussionen und die Konkurrenz hat die Ziele bereits lange umgesetzt und die Kunden abgeworben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe das eher so, dass Facebook eine Firma wie jede andere ist, die meinetwegen so handeln kann wie sie will (dabei aber auch mit den Konsequenzen, einem Nutzerschwund, rechnen muss). Wenn diese Firma ihre Kunden involvieren will, dann soll sie das machen.</p>
<p>Allerdings glaube ich nicht, dass sich dieser demokratische Prozess überall durchsetzen kann und sollte. Beim Geschäft ist es oft besser, wenn weniger Menschen die Richtung weißen. Ansonsten verstrickt man sich monatelang in Diskussionen und die Konkurrenz hat die Ziele bereits lange umgesetzt und die Kunden abgeworben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Torsten</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/demokratie-in-sozialen-netzwerken/#comment-301861</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 16:43:29 +0000</pubDate>
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		<description>Wahlen wiederum setzen erstens voraus, dass die Leute sich beteiligen und zweitens, dass tatsächlich jeder nur einmal abstimmen kann. Ich für meinen Teil habe kein Interesse Verfassungsgeber für jedes Forum zu sein, wo ich mal poste - wenn ich es wollte, könnte ich es aber ohne Probleme unter 10 Identitäten tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wahlen wiederum setzen erstens voraus, dass die Leute sich beteiligen und zweitens, dass tatsächlich jeder nur einmal abstimmen kann. Ich für meinen Teil habe kein Interesse Verfassungsgeber für jedes Forum zu sein, wo ich mal poste &#8211; wenn ich es wollte, könnte ich es aber ohne Probleme unter 10 Identitäten tun.</p>
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