CDU-Wahlkampf vergrössert die digitale Spaltung

In Pfalzdorf (Scheint am Niederrhein zu liegen) macht die CDU gerade gut Stimmung für die Bundestagswahl. Beim Aufstellen eines CDU-Wahlplakates wurde irgendwie ein Telekom-Hauptkabel zerstört (Ich weiß nicht, wie das möglich sein soll). Und nun gibt es seit zwei Wochen in dem Dorf kein Telefon und Internet mehr. Die Telekom weist alle Schuld von sich, da man das Wahlplakat nicht entfernen dürfen, um die Leitung zu erneuern. Angeblich sei “eine verzwickete Gesetzeslage” daran Schuld. Die RP hat auch nicht viel mehr in ihrem Text: Leitung seit zwei Wochen tot.

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14 Kommentare

  1. Vito
    Erstellt am 10. September 2009 um 15:04 | Permanent-Link

    Und in den zwei Wochen ist keiner der Geschädigten mal auf die Idee gekommen, das Plakat nachts einfach mal abzureissen? Erstaunlich.

  2. Erstellt am 10. September 2009 um 15:04 | Permanent-Link

    Mit der CDU habt Ihr es aber? Die ist halt “offline”. Und die Piratenpartei ist “online”.
    Aber die Wahlen werden immer noch hauptsächlich “offline” entschieden

    • markus
      Erstellt am 10. September 2009 um 15:59 | Permanent-Link

      @Nick Nollemeier: Ehrlich gesagt hätte ich die Story auch bei jeder anderen Partei mit derselben Überschrift (Natürlich mit anderem Parteinamen) verlinkt.

  3. KrChris
    Erstellt am 10. September 2009 um 15:16 | Permanent-Link

    Aber nur bis die Natur die Wählerzahlen zugunsten der Onlinegeneration verändert hat….. ^^

  4. Arestris
    Erstellt am 10. September 2009 um 15:23 | Permanent-Link

    Aus Versehen zerstört? – Ich vermute eher, das war pure Absicht, dort testet Frau v.d. Leyen schonmal Phase 2 ihres Plans für ein “sauberes” Internet – “Nur kein Internet ist sauberes Internet” …

  5. Melebert
    Erstellt am 10. September 2009 um 15:42 | Permanent-Link

    Hallo,
    schöner wäre zwar die Überschrift: “Wahlkampf …” anstelle von “CDU-Wahlkampf …” weil es wohl eher Zufall ist, dass es ein CDU-Plakat ist und kein anderes. Oder gibt es Hinweise, dass es nur, weil es ein CDU-Plakat ist, nicht entfernt wird?

  6. Torsten
    Erstellt am 10. September 2009 um 16:21 | Permanent-Link

    WDR2 hat sich einen Jux draus gemacht. Die haben heute morgen angeboten, Nachrichten an die Betroffenen Bürger über das Radio auszurichten – als letzter intakter Kommunikationskanal in das Krisengebiet.

  7. Erstellt am 10. September 2009 um 16:56 | Permanent-Link

    nun ja hoffen wir mal, daß sie nicht für immer und ewig von der Außenwelt abgeschnitten sind!

  8. blub
    Erstellt am 10. September 2009 um 22:53 | Permanent-Link

    @Torsten:
    “abgeschnitten von der Außenwelt” bekommt da irgendwie eine ganz andere Bedeutung ;-)

  9. retzun
    Erstellt am 10. September 2009 um 23:11 | Permanent-Link

    Wahrscheinlich handelt es sich um dieses Riesenplakat, dass in Berlin nicht mehr stehen darf. ;)

  10. Mario
    Erstellt am 11. September 2009 um 11:45 | Permanent-Link

    Was ich dabei nicht verstehe … durch die nicht funktionierende Telefonleitung können die betroffenen Haushalte doch nichtmal Polizei/Feuerwehr/Ärzte erreichen, womit meiner Ansicht nach doch ‘ne potentielle Gefahr für Leib und Leben gegeben ist. Die müsste dann doch irgendwelche kleinlichen Wahlkampfgesetze(?) außer Kraft setzen.

    Ich mein, es kann ja denke ich auch nicht sein, dass die z.B. ihr Wahlkampfplakat so vor einen Hydranten platzieren (werden teilweise ja wirklich überall rumgebunden), dass die Feuerwehr im Brandfall daneben steht und dumm aus der Wäsche gucken muss, oder?

    Zur Begründung “wie überhaupt?” denke ich mir, es ist ein größeres Plakat für das eigens eine Plakatierfläche aufgestellt wurde, auch wenn das irgendwie absurd klingt.

  11. Xaerdys
    Erstellt am 11. September 2009 um 15:51 | Permanent-Link

    Naja es ist RP, ich bezweifle, dass das so stimmt. Wenn es so wäre, hätte es irgendjemand heimlich abgerissen. Die können ja schlecht argumentieren, dass es an genau dieser Stelle wieder aufgehangen werden muss, außerdem gilt der Schutz von Wahlplakaten, der wohl der Chancengleichheit dienen soll, wohl kaum wenn man selbst störer auf fremden Eigentum ist, denn die Kabel sind Eigentum der Telekom. Andernfalls könnte der CDU-Mann auch einfach das Plakat vor ein Küchenfenster hängen.

  12. vera
    Erstellt am 11. September 2009 um 18:59 | Permanent-Link

    nun beruhigt euch mal, pfalzdorf gehört zu goch (das ist da am niederrhein, wo die alle viereckige schädel haben – ich bin in der gegend aufgewachsen, aber rund). die wählen eh cdu, so don’t worry.

4 Trackbacks

  1. Von Machines's Soup - may contain nuts and bolts am 10. September 2009 um 15:00

    “Beim Aufstellen eines CDU-Wahlplakates wurde irgendwie ein Telekom-Hauptkabel…”…

    Beim Aufstellen eines CDU-Wahlplakates wurde irgendwie ein Telekom-Hauptkabel zerstört (Ich weiß nicht, wie das möglich sein soll). Und nun gibt es seit zwei Wochen in dem Dorf kein Telefon und Internet mehr. Die Telekom weist alle Schuld von sich, …

  2. [...] Pest hat 2 Wochen vor der Bundestagswahl offenbar zu einem neuen Mittel der Zensur gegriffen. Beim Aufstellen eines Wahlplakats für die schwarze Pest haben unbekannte Täter eine wichtige Haupt….  Gerüchten zufolge handelt es sich um einen Test der Regierungspartei, Kinderpornografie im [...]

  3. Von Jahresrückblick 2009 : netzpolitik.org am 22. Dezember 2009 um 14:58

    [...] In Pfalzdorf macht die CDU gerade gut Stimmung für die Bundestagswahl. Beim Aufstellen eines CDU-Wahlplakates wurde irgendwie ein Telekom-Hauptkabel zerstört. Und nun gibt es seit zwei Wochen in dem Dorf kein Telefon und Internet mehr. [...]

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