<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Bundestrojaner soll auch für Strafverfolgung kommen. Zypries bereitet nächsten Verfassungsbruch vor</title>
	<atom:link href="http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/</link>
	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 21:19:27 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Von: Meinereiners Meinungsfreiheit</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-368455</link>
		<dc:creator>Meinereiners Meinungsfreiheit</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 07:04:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-368455</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Überwachung 2.1...&lt;/strong&gt;

Das Web ist voller Anwendungen, die den Benutzer überwachen. Seien es die vielen kleinen Tools von Google, welche vom Benutzer ein Gesamtbild zusammenstellen oder auch die Überwachungsmassnahmen der einzelnen Staaten wie Deutschland, China oder der Tür...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Überwachung 2.1&#8230;</strong></p>
<p>Das Web ist voller Anwendungen, die den Benutzer überwachen. Seien es die vielen kleinen Tools von Google, welche vom Benutzer ein Gesamtbild zusammenstellen oder auch die Überwachungsmassnahmen der einzelnen Staaten wie Deutschland, China oder der Tür&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: milkboys » Periodical Political Post *17</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-305083</link>
		<dc:creator>milkboys » Periodical Political Post *17</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 16:16:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-305083</guid>
		<description>[...] Überraschnung: Bundestrojaner doch nicht nur für Schwerstkriminalität… [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Überraschnung: Bundestrojaner doch nicht nur für Schwerstkriminalität… [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hadopi, Zensur und allgemeines Netzsterben &#124; Die netzartige Welt</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-304594</link>
		<dc:creator>Hadopi, Zensur und allgemeines Netzsterben &#124; Die netzartige Welt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 19:17:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-304594</guid>
		<description>[...] für die Verfolgung von Terroristen gedacht&#8221;, sagte Herr Schäuble schon des öfteren.  Justizministerin Brigitte Zypries  hat nun aber vor ein paar Wochen aber schon nicht mehr ausgeschlossen, diesen auch für die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] für die Verfolgung von Terroristen gedacht&#8221;, sagte Herr Schäuble schon des öfteren.  Justizministerin Brigitte Zypries  hat nun aber vor ein paar Wochen aber schon nicht mehr ausgeschlossen, diesen auch für die [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Hallmann&#187; Blogarchiv &#187; Die totale Überwachung kommt</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-303985</link>
		<dc:creator>Oliver Hallmann&#187; Blogarchiv &#187; Die totale Überwachung kommt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 10:56:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-303985</guid>
		<description>[...] R&#252;ckmeldung (siehe Entwurf §3(6)). Im Moment noch anonyme Statisikdaten, aber das kann man ja ausweiten (wie bei dem Bundestrojaner). Ausweitungen von Zust&#228;ndigkeiten und Methoden zeichnen sich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] R&#252;ckmeldung (siehe Entwurf §3(6)). Im Moment noch anonyme Statisikdaten, aber das kann man ja ausweiten (wie bei dem Bundestrojaner). Ausweitungen von Zust&#228;ndigkeiten und Methoden zeichnen sich [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andys Blog</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-303706</link>
		<dc:creator>Andys Blog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 20:28:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-303706</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Kinder-Pornos...&lt;/strong&gt;


... gibt es hier nicht. So einfach geht das nicht 

Wenige politische Ereignisse der letzten Wochen haben mich so erzürnt wie die, der letzten Tage. Frau Von der Leyen prescht voran, heisst es in der Zeit-Online.

In der Blogosphäre schlägt di...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kinder-Pornos&#8230;</strong></p>
<p>&#8230; gibt es hier nicht. So einfach geht das nicht </p>
<p>Wenige politische Ereignisse der letzten Wochen haben mich so erzürnt wie die, der letzten Tage. Frau Von der Leyen prescht voran, heisst es in der Zeit-Online.</p>
<p>In der Blogosphäre schlägt di&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Regierung will mehr Onlinedurchsuchungen &#171; Netzfreiheit.de</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-303540</link>
		<dc:creator>Regierung will mehr Onlinedurchsuchungen &#171; Netzfreiheit.de</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 16:17:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-303540</guid>
		<description>[...] wieder will die Regierung die Vorratsdatenspeicherung auch für die normale Strafverfolgung verwenden. Und auch direkt die Quellen-TKÜ (abgreifen der Daten vor der Verschlüsselung = Verwanzen von [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wieder will die Regierung die Vorratsdatenspeicherung auch für die normale Strafverfolgung verwenden. Und auch direkt die Quellen-TKÜ (abgreifen der Daten vor der Verschlüsselung = Verwanzen von [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Soheit &#187; Bundestrojaner 2.0 ?</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-303410</link>
		<dc:creator>Soheit &#187; Bundestrojaner 2.0 ?</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 21:40:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-303410</guid>
		<description>[...] [Quelle: netzpolitik.org] [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] [Quelle: netzpolitik.org] [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Online-Durchsuchungen in voller Fahrt &#124; Datenschutz-Blog</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-303409</link>
		<dc:creator>Online-Durchsuchungen in voller Fahrt &#124; Datenschutz-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 21:13:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-303409</guid>
		<description>[...] Anmerkungen auf Netzpolitik.org zum Thema sind sicherlich nicht aus der Luft gegriffen; Jedenfalls dürfte dieses Vorgehen - [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Anmerkungen auf Netzpolitik.org zum Thema sind sicherlich nicht aus der Luft gegriffen; Jedenfalls dürfte dieses Vorgehen &#8211; [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Simon</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-303281</link>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 08:50:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-303281</guid>
		<description>Ich zitierte mal das BVerfG aus der Entscheidung zum Computergrundrecht. Dort geht es am Rande auch um die Quellen-TKÜ.

&lt;blockquote&gt;Wird ein komplexes informationstechnisches System zum Zweck der Telekommunikationsüberwachung technisch infiltriert („Quellen-Telekommunikationsüberwachung“), so ist mit der Infiltration die entscheidende Hürde genommen, um das System insgesamt auszuspähen. Die dadurch bedingte Gefährdung geht weit über die hinaus, die mit einer bloßen Überwachung der laufenden Telekommunikation verbunden ist. Insbesondere können auch die auf dem Personalcomputer abgelegten Daten zur Kenntnis genommen werden, die keinen Bezug zu einer telekommunikativen Nutzung des Systems aufweisen. Erfasst werden können beispielsweise das Verhalten bei der Bedienung eines Personalcomputers für eigene Zwecke, die Abrufhäufigkeit bestimmter Dienste, insbesondere auch der Inhalt angelegter Dateien oder - soweit das infiltrierte informationstechnische System auch Geräte im Haushalt steuert - das Verhalten in der eigenen Wohnung.

Nach Auskunft der in der mündlichen Verhandlung angehörten sachkundigen Auskunftspersonen kann es im Übrigen dazu kommen, dass im Anschluss an die Infiltration Daten ohne Bezug zur laufenden Telekommunikation erhoben werden, auch wenn dies nicht beabsichtigt ist. In der Folge besteht für den Betroffenen - anders als in der Regel bei der herkömmlichen netzbasierten Telekommunikationsüberwachung - stets das Risiko, dass über die Inhalte und Umstände der Telekommunikation hinaus weitere persönlichkeitsrelevante Informationen erhoben werden. Den dadurch bewirkten spezifischen Gefährdungen der Persönlichkeit kann durch Art. 10 Abs. 1 GG nicht oder nicht hinreichend begegnet werden.

Art. 10 Abs. 1 GG ist hingegen der alleinige grundrechtliche Maßstab für die Beurteilung einer Ermächtigung zu einer „Quellen-Telekommunikationsüberwachung“, wenn sich die Überwachung ausschließlich auf Daten aus einem laufenden Telekommunikationsvorgang beschränkt. Dies muss durch technische Vorkehrungen und rechtliche Vorgaben sichergestellt sein.&lt;/blockquote&gt;

http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20080227_1bvr037007.html#abs187</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich zitierte mal das BVerfG aus der Entscheidung zum Computergrundrecht. Dort geht es am Rande auch um die Quellen-TKÜ.</p>
<blockquote><p>Wird ein komplexes informationstechnisches System zum Zweck der Telekommunikationsüberwachung technisch infiltriert („Quellen-Telekommunikationsüberwachung“), so ist mit der Infiltration die entscheidende Hürde genommen, um das System insgesamt auszuspähen. Die dadurch bedingte Gefährdung geht weit über die hinaus, die mit einer bloßen Überwachung der laufenden Telekommunikation verbunden ist. Insbesondere können auch die auf dem Personalcomputer abgelegten Daten zur Kenntnis genommen werden, die keinen Bezug zu einer telekommunikativen Nutzung des Systems aufweisen. Erfasst werden können beispielsweise das Verhalten bei der Bedienung eines Personalcomputers für eigene Zwecke, die Abrufhäufigkeit bestimmter Dienste, insbesondere auch der Inhalt angelegter Dateien oder &#8211; soweit das infiltrierte informationstechnische System auch Geräte im Haushalt steuert &#8211; das Verhalten in der eigenen Wohnung.</p>
<p>Nach Auskunft der in der mündlichen Verhandlung angehörten sachkundigen Auskunftspersonen kann es im Übrigen dazu kommen, dass im Anschluss an die Infiltration Daten ohne Bezug zur laufenden Telekommunikation erhoben werden, auch wenn dies nicht beabsichtigt ist. In der Folge besteht für den Betroffenen &#8211; anders als in der Regel bei der herkömmlichen netzbasierten Telekommunikationsüberwachung &#8211; stets das Risiko, dass über die Inhalte und Umstände der Telekommunikation hinaus weitere persönlichkeitsrelevante Informationen erhoben werden. Den dadurch bewirkten spezifischen Gefährdungen der Persönlichkeit kann durch Art. 10 Abs. 1 GG nicht oder nicht hinreichend begegnet werden.</p>
<p>Art. 10 Abs. 1 GG ist hingegen der alleinige grundrechtliche Maßstab für die Beurteilung einer Ermächtigung zu einer „Quellen-Telekommunikationsüberwachung“, wenn sich die Überwachung ausschließlich auf Daten aus einem laufenden Telekommunikationsvorgang beschränkt. Dies muss durch technische Vorkehrungen und rechtliche Vorgaben sichergestellt sein.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20080227_1bvr037007.html#abs187" rel="nofollow">http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20080227_1bvr037007.html#abs187</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Internetüberwachung: DeepPacketInspect &#38; co &#171; Don&#8217;t panic - Die Computerkneipe</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-303278</link>
		<dc:creator>Internetüberwachung: DeepPacketInspect &#38; co &#171; Don&#8217;t panic - Die Computerkneipe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 07:58:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-303278</guid>
		<description>[...] Bundestrojaner soll auch für Strafverfolgung kommen. Zypries bereitet nächsten Verfassungsbruch vo... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bundestrojaner soll auch für Strafverfolgung kommen. Zypries bereitet nächsten Verfassungsbruch vo&#8230; [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: links for 2009-03-22 &#171; partikelfernsteuerung</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-303244</link>
		<dc:creator>links for 2009-03-22 &#171; partikelfernsteuerung</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 19:00:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-303244</guid>
		<description>[...] Bundestrojaner soll auch für Strafverfolgung kommen. Zypries bereitet nächsten Verfassungsbruch vo... Am Anfang ging es nur um Terroristen, jetzt soll er wohl zum Fahndungsalltag werden: Hallo Bundestrojaner. (tags: bundestrojaner,zypries) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bundestrojaner soll auch für Strafverfolgung kommen. Zypries bereitet nächsten Verfassungsbruch vo&#8230; Am Anfang ging es nur um Terroristen, jetzt soll er wohl zum Fahndungsalltag werden: Hallo Bundestrojaner. (tags: bundestrojaner,zypries) [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Blogfürst</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-303227</link>
		<dc:creator>Blogfürst</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 17:19:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-303227</guid>
		<description>Da ja langsam die Wahlkampfmaschinerien der Parteien zur Bundestagswahl anlaufen, könnte ich mir in der Tat sehr gut vorstellen, dass eine breite von vielen Bloggern getragene Kampagne gegen CDU/CSU und SPD vielleicht etwas bewirken kann. Egal aus welchem politischen Lager man kommt. In der Ablehnung von CDU/CSU und SPD dürfte sich die Netzgemeinde einig sein. 
Nach Vorbild des AK-Vorrat-Pagepeels könnte man sowas auch für einen Wahlaufruf gegen CDU/CSU und SPD erstellen - und zur Wahl kleiner Parteien aufrufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ja langsam die Wahlkampfmaschinerien der Parteien zur Bundestagswahl anlaufen, könnte ich mir in der Tat sehr gut vorstellen, dass eine breite von vielen Bloggern getragene Kampagne gegen CDU/CSU und SPD vielleicht etwas bewirken kann. Egal aus welchem politischen Lager man kommt. In der Ablehnung von CDU/CSU und SPD dürfte sich die Netzgemeinde einig sein.<br />
Nach Vorbild des AK-Vorrat-Pagepeels könnte man sowas auch für einen Wahlaufruf gegen CDU/CSU und SPD erstellen &#8211; und zur Wahl kleiner Parteien aufrufen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Blogfürst</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-303226</link>
		<dc:creator>Blogfürst</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 17:10:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-303226</guid>
		<description>@Milo:
&quot;Es geht nicht um Verurteilungen, sondern um Befugnisse im Vorfeld. Denn das Problem mangelnder Chancen vor Gericht scheint mir notorisch zu sein: Es gilt z.B. auch für den Terrorparagrafen 129a. Nach Auskunft eines mir bekannten Anwalts haben nur wenige dieser Verfahren wirklich eine Chance vor Gericht. Nur: bis dahin ist eben die Wohnung durchsucht und der Rechner beschlagnahmt worden.&quot;

100% ACK. Das hatte ich vielleicht nicht klar genug ausgedrückt. Aber genau das meinte ich. Der &quot;praktische&quot; Nutzen der Quellen-TKÜ liegt gerade nicht in der Anwendung als taugliches Mittel der Strafverfolgung, sondern als im Prinzip untaugliches Schnüffel-Vorfeld-Medium mit dem man weitere Informationen gewinnen kann. Soweit ich weiß, kann man §129a StGB-Verurteilungen, seit seinem Bestehen an zwei Händen abzählen. Der § wird ja längst nicht mehr als Straftatbestand, sondern als Generalermächtigung zur Anwendung sämtlicher existierender Ermittlungsmaßnahmen zweckentfremdet. Das funktioniert nur deshalb so gut, weil im Ermittlungsverfahren Polizei, Generalbundesanwaltschaft und BGH-Ermittlungsrichter gemeinsam StGB und StPO bis in den Bereich der Rechtsbeugung überdehnen, um die gewünschten Ermittlungsergebnisse zu erhalten. Der Durchsuchungsbeschluss und der Aufhebungsbeschluss im Verfahren gg Andrej H. sind sogar für Nicht-Juristen lesenswert. Der Durchsuchungs- und Haftbefehl, weil er an Satire grenzt und der Aufhebungsbeschluss, weil er diesen Beschluss so glasklar kritisiert. Das stört aber die Strafverfolgungsbehörden nicht, weil durch - sogar regelmäßig rechtswidrige Maßnahmen - immer auch andere Beweise/Hinweise gefunden werden, die wegen in D nicht existenter Beweisverwertungsverbote ohne Probleme genutzt werden können. Deshalb fordert u.a. Udo Vetter regelmäßig -völlig zu Recht und wohl aus eigener StV-Erfahrung- die Einführung umfassender Beweisverwertungsverbote nach dem US-Vorbild der &quot;fruit of the poisonous tree&quot;-Doktrin. Ich selbst habe es auch erlebt, dass je höher man in der Hierarchie der Staatsanwälte kommt, desto größer die Mißachtung rechtsstaatlicher Ermittlungsgrundsätze.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Milo:<br />
&#8220;Es geht nicht um Verurteilungen, sondern um Befugnisse im Vorfeld. Denn das Problem mangelnder Chancen vor Gericht scheint mir notorisch zu sein: Es gilt z.B. auch für den Terrorparagrafen 129a. Nach Auskunft eines mir bekannten Anwalts haben nur wenige dieser Verfahren wirklich eine Chance vor Gericht. Nur: bis dahin ist eben die Wohnung durchsucht und der Rechner beschlagnahmt worden.&#8221;</p>
<p>100% ACK. Das hatte ich vielleicht nicht klar genug ausgedrückt. Aber genau das meinte ich. Der &#8220;praktische&#8221; Nutzen der Quellen-TKÜ liegt gerade nicht in der Anwendung als taugliches Mittel der Strafverfolgung, sondern als im Prinzip untaugliches Schnüffel-Vorfeld-Medium mit dem man weitere Informationen gewinnen kann. Soweit ich weiß, kann man §129a StGB-Verurteilungen, seit seinem Bestehen an zwei Händen abzählen. Der § wird ja längst nicht mehr als Straftatbestand, sondern als Generalermächtigung zur Anwendung sämtlicher existierender Ermittlungsmaßnahmen zweckentfremdet. Das funktioniert nur deshalb so gut, weil im Ermittlungsverfahren Polizei, Generalbundesanwaltschaft und BGH-Ermittlungsrichter gemeinsam StGB und StPO bis in den Bereich der Rechtsbeugung überdehnen, um die gewünschten Ermittlungsergebnisse zu erhalten. Der Durchsuchungsbeschluss und der Aufhebungsbeschluss im Verfahren gg Andrej H. sind sogar für Nicht-Juristen lesenswert. Der Durchsuchungs- und Haftbefehl, weil er an Satire grenzt und der Aufhebungsbeschluss, weil er diesen Beschluss so glasklar kritisiert. Das stört aber die Strafverfolgungsbehörden nicht, weil durch &#8211; sogar regelmäßig rechtswidrige Maßnahmen &#8211; immer auch andere Beweise/Hinweise gefunden werden, die wegen in D nicht existenter Beweisverwertungsverbote ohne Probleme genutzt werden können. Deshalb fordert u.a. Udo Vetter regelmäßig -völlig zu Recht und wohl aus eigener StV-Erfahrung- die Einführung umfassender Beweisverwertungsverbote nach dem US-Vorbild der &#8220;fruit of the poisonous tree&#8221;-Doktrin. Ich selbst habe es auch erlebt, dass je höher man in der Hierarchie der Staatsanwälte kommt, desto größer die Mißachtung rechtsstaatlicher Ermittlungsgrundsätze.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Milo</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-303223</link>
		<dc:creator>Milo</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 15:55:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-303223</guid>
		<description>@ Ralf Bendrath

&quot;Wenn die SPD verliert, muss das ja nicht automatisch heissen, dass die Union gewinnt. Dass die für Überwachungsgegner unwählbar ist, dürfte ja mittlerweile klar sein.&quot;

Ich finde, man sollte mal ernsthaft über Szenarien nachdenken, welche Stimmabgabe zu welchen Koalitionen führt. Das wäre z.B. die Frage, ob es Sinn machen würde, statt SPD Grüne oder FDP zu wählen. Mir scheint, dass eine Ampel in jedem Falle die bessere Lösung wäre, egal, ob sie mit den Schwarzen oder den Roten zustande kommt. Natürlich müssten die beiden Kleinen dafür sehr stark sein. Das hätte den Vorteil, dass eine Koalition mit zwei liberalen Parteien - vielleicht -  Überwachungsgelüste besser im Zaum halten könnte als eine Koalition mit einem großen und einem kleinen Partner, von der Großen ganz zu schweigen.

Wenn man diese Modelle durchgerechnet hat, könnte man ja breit angelegt eine Kampagne auflegen gegen die großen Volksparteien (z.B. über die einschlägigen Blogs).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ralf Bendrath</p>
<p>&#8220;Wenn die SPD verliert, muss das ja nicht automatisch heissen, dass die Union gewinnt. Dass die für Überwachungsgegner unwählbar ist, dürfte ja mittlerweile klar sein.&#8221;</p>
<p>Ich finde, man sollte mal ernsthaft über Szenarien nachdenken, welche Stimmabgabe zu welchen Koalitionen führt. Das wäre z.B. die Frage, ob es Sinn machen würde, statt SPD Grüne oder FDP zu wählen. Mir scheint, dass eine Ampel in jedem Falle die bessere Lösung wäre, egal, ob sie mit den Schwarzen oder den Roten zustande kommt. Natürlich müssten die beiden Kleinen dafür sehr stark sein. Das hätte den Vorteil, dass eine Koalition mit zwei liberalen Parteien &#8211; vielleicht &#8211;  Überwachungsgelüste besser im Zaum halten könnte als eine Koalition mit einem großen und einem kleinen Partner, von der Großen ganz zu schweigen.</p>
<p>Wenn man diese Modelle durchgerechnet hat, könnte man ja breit angelegt eine Kampagne auflegen gegen die großen Volksparteien (z.B. über die einschlägigen Blogs).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Milo</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/#comment-303221</link>
		<dc:creator>Milo</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 15:47:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=7312#comment-303221</guid>
		<description>@9/ Blogfürst
&quot;Selbst wenn man zu einer verfassungsrechtlichen Zulässigkeit gelangen sollte, so werden die Strafverfolgungsbehörden spätestens an der Verwertbarkeit von “Beweisen” durch die Quellen-TKÜ scheitern.
IP-Pakte übers Internet dürften - wegen der Unmöglichkeit des zweifelsfreien Beweisen, dass diese in dieser Form von einer bestimmten Quelle stammen - in absehbarer Zeit niemals revisionsfeste Beweise in Strafverfahren ergeben.&quot;

Vermutlich hast Du recht. Aber ich denke, dass dieses vorhersagbare Scheitern vor Gericht eigentlich enthüllt, worauf es bei der ganzen Geschichte ankommt. Es geht nicht um Verurteilungen, sondern um Befugnisse im Vorfeld. Denn das Problem mangelnder Chancen vor Gericht scheint mir notorisch zu sein: Es gilt z.B. auch für den Terrorparagrafen 129a. Nach Auskunft eines mir bekannten Anwalts haben nur wenige dieser Verfahren wirklich eine Chance vor Gericht. Nur: bis dahin ist eben die Wohnung durchsucht und der Rechner beschlagnahmt worden. 

Vor einer Weile habe ich eine Publikation zu den Zersetzungspraktiken der Stasi gelesen. Kommentiert wurden diese Aktivitäten mit dem Satz, es handelte sich dabei um eine &quot;Strafe ohne Urteil&quot;. Bei Zersetzungsmaßnahmen wurde vor allem davor Sorge getragen, die Handlungsfähigkeit missliebiger Leute zu zerstören (durch Überwachung, Diskreditierung, Intrigen usw.). Mancher Einsatz im Sinne des 129a scheint ähnlich motiviert. Gleiches gilt für die TKÜ. Selbst wenn das nicht gewollt ist von den Behörden, so wird doch zuweilen erheblicher Schaden angerichtet, ohne dass es eben ein Urteil gibt. Ich habe den dringenden Verdacht, dass diese Möglichkeit, im Rahmen von Ermittlungen Schaden anzurichten, der eigentliche Antrieb für solche Gesetze sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@9/ Blogfürst<br />
&#8220;Selbst wenn man zu einer verfassungsrechtlichen Zulässigkeit gelangen sollte, so werden die Strafverfolgungsbehörden spätestens an der Verwertbarkeit von “Beweisen” durch die Quellen-TKÜ scheitern.<br />
IP-Pakte übers Internet dürften &#8211; wegen der Unmöglichkeit des zweifelsfreien Beweisen, dass diese in dieser Form von einer bestimmten Quelle stammen &#8211; in absehbarer Zeit niemals revisionsfeste Beweise in Strafverfahren ergeben.&#8221;</p>
<p>Vermutlich hast Du recht. Aber ich denke, dass dieses vorhersagbare Scheitern vor Gericht eigentlich enthüllt, worauf es bei der ganzen Geschichte ankommt. Es geht nicht um Verurteilungen, sondern um Befugnisse im Vorfeld. Denn das Problem mangelnder Chancen vor Gericht scheint mir notorisch zu sein: Es gilt z.B. auch für den Terrorparagrafen 129a. Nach Auskunft eines mir bekannten Anwalts haben nur wenige dieser Verfahren wirklich eine Chance vor Gericht. Nur: bis dahin ist eben die Wohnung durchsucht und der Rechner beschlagnahmt worden. </p>
<p>Vor einer Weile habe ich eine Publikation zu den Zersetzungspraktiken der Stasi gelesen. Kommentiert wurden diese Aktivitäten mit dem Satz, es handelte sich dabei um eine &#8220;Strafe ohne Urteil&#8221;. Bei Zersetzungsmaßnahmen wurde vor allem davor Sorge getragen, die Handlungsfähigkeit missliebiger Leute zu zerstören (durch Überwachung, Diskreditierung, Intrigen usw.). Mancher Einsatz im Sinne des 129a scheint ähnlich motiviert. Gleiches gilt für die TKÜ. Selbst wenn das nicht gewollt ist von den Behörden, so wird doch zuweilen erheblicher Schaden angerichtet, ohne dass es eben ein Urteil gibt. Ich habe den dringenden Verdacht, dass diese Möglichkeit, im Rahmen von Ermittlungen Schaden anzurichten, der eigentliche Antrieb für solche Gesetze sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
<!-- This Quick Cache file was built for (  netzpolitik.org/2009/bundestrojaner-soll-auf-fuer-strafverfolgung-kommen-zypries-bereitet-naechsten-verfassungsbruch-vor/feed/ ) in 0.21748 seconds, on May 25th, 2012 at 9:26 pm UTC. -->
<!-- This Quick Cache file will automatically expire ( and be re-built automatically ) on May 25th, 2012 at 10:26 pm UTC -->
