Arianna Huffington über Journalism 2009

Arianna Huffington hat über “Journalism 2009: Desperate Metaphors, Desperate Revenue Models, And The Desperate Need For Better Journalism” geschrieben:

I was recently on a panel in Monaco with Mathias Döpfner, CEO of the German publisher Axel Springer. He decided to play a confusing metaphor game by comparing news content to beer. “If it’s your business decision to offer beer cans for free, fine,” he said. “But don’t take our beer and offer it for free.” This struck me as a really bizarre metaphor. Information is hardly the same thing as a product that can only be consumed once by a single person. If you consume a news story, you might be one of millions. If you consume a beer, no one else can consume it. So it’s a false metaphor. And if you start from a false premise, you will inevitably be led to a false conclusion. Or, to put it another way, if you chug-a-lug too many of old media’s metaphoric beers, you will end up staggering down the street of illogical thinking and banging into the lamp post of wrong revenue models.

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4 Kommentare

  1. Simon
    Erstellt am 1. Dezember 2009 um 22:35 | Permanent-Link

    Wieso behält Herr Springer all seine wichtigen und ach so wertvollen Informationen einfach für sich?

    Soll er doch einfach den Laden dicht machen, dann kann ihm keiner was wegnehmen oder kostenlos haben wollen. ;)

    Ernsthaft, wäre schön wenn der mal in der heutigen Welt ankommt.

  2. Lars
    Erstellt am 1. Dezember 2009 um 22:59 | Permanent-Link

    Das gleichsetzen von Kopieren (unlizensierter Benutzung) mit Diebstahl ist ja nun eine der ältesten Taktiken des “Digitalen Zeitalters”. Warum heisst es wohl “Raubkopie”…

  3. Erstellt am 1. Dezember 2009 um 23:11 | Permanent-Link

    Haha, sehr gut. Ich sehe schon Herrn Döpfner eine Straße hinuntertaumeln und wild an Lampen treten.

  4. René
    Erstellt am 2. Dezember 2009 um 01:21 | Permanent-Link

    “And if you start from a false premise, you will inevitably be led to a false conclusion.”

    Als vom Fach kommend muss ich das kommentieren. Wer keine Ahnung von Logik hat, sollte anderen nicht Mangel an logischem Denken vorwerfen. Ein Argument mit falschen Prämissen hat mal eine wahre, mal eine falsche Konklusion. “Du bist meine Mutter. Du bist blond. Also ist meine Mutter blond” hat (vermutlich) falsche Prämissen, aber die Konklusion ist wahr. Also führen falsche Prämissen nicht unvermeidlich zu einer falschen Konklusion. Merke: Wenn jeder Logik verstehen würde, würde sie nicht an Universitäten erforscht werden.

Ein Trackback

  1. [...] des Tages (schnell und vielleicht mies übelsetzt): »Ich war kürzlich in Monaco bei einer Diskussionsrunde mit Mathias Döpfner, dem Vorstandsvo…« – dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen. Na, denn Prost, alte Medien! [...]

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