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	<title>Kommentare zu: Argumentieren ist besser als beschimpfen</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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	<item>
		<title>Von: Steven Brehme</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-345500</link>
		<dc:creator>Steven Brehme</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 20:27:53 +0000</pubDate>
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		<description>naja meine Meinung zum Thema wahlen lautet ich weiss nicht ob es gut ist zu wählen weihl es sowiso nicht besser wird. ich kann verstehen dass die meisten nicht wählen weihl das vertrauen nicht mehr da ist. Ich persönlich meine raushalten ist das aller beste und die anderen machen lassen was sie wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>naja meine Meinung zum Thema wahlen lautet ich weiss nicht ob es gut ist zu wählen weihl es sowiso nicht besser wird. ich kann verstehen dass die meisten nicht wählen weihl das vertrauen nicht mehr da ist. Ich persönlich meine raushalten ist das aller beste und die anderen machen lassen was sie wollen.</p>
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		<title>Von: m94.5-Netzticker #006: Angriff auf die Freiheit &#171; m94.5 Netzticker</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-337497</link>
		<dc:creator>m94.5-Netzticker #006: Angriff auf die Freiheit &#171; m94.5 Netzticker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 13:36:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] netzpolitik.org: Argumentieren ist besser als beschimpfen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] netzpolitik.org: Argumentieren ist besser als beschimpfen [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Krüdewagen Blog &#187; Blog Archiv &#187; Wahlkampf a la Zensursula</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-335848</link>
		<dc:creator>Krüdewagen Blog &#187; Blog Archiv &#187; Wahlkampf a la Zensursula</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 12:16:24 +0000</pubDate>
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		<description>[...] hat das an Deutschland Ende der 30er-Jahre erinnert, was zu Diskussionen in Foren und Blogs (z.B. netzpoltik.org, law blog) gef&#252;hrt hat. Vergleiche mit dem Nazi-Regime sind nat&#252;rlich immer sehr heikel, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] hat das an Deutschland Ende der 30er-Jahre erinnert, was zu Diskussionen in Foren und Blogs (z.B. netzpoltik.org, law blog) gef&#252;hrt hat. Vergleiche mit dem Nazi-Regime sind nat&#252;rlich immer sehr heikel, [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: NGC280</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-335792</link>
		<dc:creator>NGC280</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 10:19:20 +0000</pubDate>
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		<description>#150

Abgesehen von der Klangqualität ist das erstklassig! Sehr amüsant.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#150</p>
<p>Abgesehen von der Klangqualität ist das erstklassig! Sehr amüsant.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Macm</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-335769</link>
		<dc:creator>Macm</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 08:51:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=8060#comment-335769</guid>
		<description>Satire kann auch entlarven:

http://www.youtube.com/watch?v=FAW_aBC8CfM</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Satire kann auch entlarven:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=FAW_aBC8CfM" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=FAW_aBC8CfM</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gefühle und Bewegung</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-335385</link>
		<dc:creator>Gefühle und Bewegung</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 09:34:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Thema des Beitrags &#8220;Argumentieren ist besser als beschimpfen auf netzpolitik.org. Spricht mir aus der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Thema des Beitrags &#8220;Argumentieren ist besser als beschimpfen auf netzpolitik.org. Spricht mir aus der [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Graufisch</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-335055</link>
		<dc:creator>Graufisch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 16:32:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=8060#comment-335055</guid>
		<description>@manka:
Soweit ich weiß, ist das:
http://www.heise.de/newsticker/Verfassungsbeschwerde-gegen-Netzsperren-Gesetz--/meldung/141425
Stand der Dinge</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@manka:<br />
Soweit ich weiß, ist das:<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/Verfassungsbeschwerde-gegen-Netzsperren-Gesetz--/meldung/141425" rel="nofollow">http://www.heise.de/newsticker/Verfassungsbeschwerde-gegen-Netzsperren-Gesetz&#8211;/meldung/141425</a><br />
Stand der Dinge</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: manka</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-334964</link>
		<dc:creator>manka</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 13:51:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=8060#comment-334964</guid>
		<description>Ich gebe Markus Recht; es ist definitiv kein guter Stil all zu aufgeheizt diffamierende Kommentare zu schreiben. Die Wut die dahinter steht versteht jeder und jeder hat sie auf seine Weise mehr oder weniger. Neben der emotionalen Streicheleinheit mit anderen einer Meinung zu sein, bringt uns das aber nicht weiter. Die Wut müssen wir in Energie umsetzen die Aufklärung zu intensivieren.
Auch wenn argumentativ eigentlich zum Thema dokumentierter Kindesmissbrauch alles gesagt wurde, darf das nicht das Ende der Argumentation sein. Wenn inhaltlich soweit alles geprüft und sicher ist, müssen wir offenbar die Argumentation vor einem Gericht weiterführen. Anders ist den grauen Eminenzen der christlichen Parteien nicht bei zu kommen.
Kann mir ein Anwalt unter euch sagen ob es eine Chance für ein Verfahren gibt? Schliesslich wird zum Thema dokumentierter Kindesmissbrauch seit Monaten gelogen, polemisiert, aufgewiegelt oder wider besseren Wissens mit Informationen argumentiert, die bar jeder Quelle sind. Auch wenn Wahlkampf ist, und dort gewohnheitsmässig die Wahrheit gebogen wird, so scheint mir das doch straftatwürdig was da abgezogen wird, schon weil das Ziel der Propaganda die Einschränkung von Grundrechten ist. Käme es zu einem Prozess bei dem die Einzelheiten zum Zugangserschwerungsgesetz behandelt würden und Beweise für die Aussagen der FvdL gefordert würden, sehe sie noch älter aus als eh schon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe Markus Recht; es ist definitiv kein guter Stil all zu aufgeheizt diffamierende Kommentare zu schreiben. Die Wut die dahinter steht versteht jeder und jeder hat sie auf seine Weise mehr oder weniger. Neben der emotionalen Streicheleinheit mit anderen einer Meinung zu sein, bringt uns das aber nicht weiter. Die Wut müssen wir in Energie umsetzen die Aufklärung zu intensivieren.<br />
Auch wenn argumentativ eigentlich zum Thema dokumentierter Kindesmissbrauch alles gesagt wurde, darf das nicht das Ende der Argumentation sein. Wenn inhaltlich soweit alles geprüft und sicher ist, müssen wir offenbar die Argumentation vor einem Gericht weiterführen. Anders ist den grauen Eminenzen der christlichen Parteien nicht bei zu kommen.<br />
Kann mir ein Anwalt unter euch sagen ob es eine Chance für ein Verfahren gibt? Schliesslich wird zum Thema dokumentierter Kindesmissbrauch seit Monaten gelogen, polemisiert, aufgewiegelt oder wider besseren Wissens mit Informationen argumentiert, die bar jeder Quelle sind. Auch wenn Wahlkampf ist, und dort gewohnheitsmässig die Wahrheit gebogen wird, so scheint mir das doch straftatwürdig was da abgezogen wird, schon weil das Ziel der Propaganda die Einschränkung von Grundrechten ist. Käme es zu einem Prozess bei dem die Einzelheiten zum Zugangserschwerungsgesetz behandelt würden und Beweise für die Aussagen der FvdL gefordert würden, sehe sie noch älter aus als eh schon.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Graufisch</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-334880</link>
		<dc:creator>Graufisch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 10:02:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=8060#comment-334880</guid>
		<description>Bisschen spät mein Kommentar, aber vielleicht liest ihn der Autor noch.

Ein wenig doppelbödig finde ich, ehrlich gesagt, deine (das duzen sei mir hier gestattet) Beschwerde darüber, dass sich die Leser über den Redebeitrag von Frau v.d.Leyen aufregen schon.
Was hattest du denn erwartet? 
Wewr sind denn die Leserinnen und Leser hier? Und wie sollten sie denn reagieren?
Mit Argumenten? Die sind doch längst ausgetauscht. Frau v.d.Leyen hat ihre und wird (mindestens bis zur Bundestagswahl) kein Jota davon abweichen und diese ihrem Publikum möglichst nachhaltig verkaufen.
Insofern ist ihr Redebeitrag völlig stringent und auch so zu erwarten. 
Warum ihn also veröffentlichen?
Du hast doch nicht ernsthaft erwartet, dass du hier noch unentschlossene Wähler überzeugen kannst, indem du Frau v.d.Leyen als Demagogin outest. Oder?
Nein, die teils hasserfüllten Kommentare waren zwangsläufig. Denn du hast bei sowieso emotionalisierten Menschen diese Emotionen verstärkt.
Oder hast du das Video zwecks Weiterverbreitung veröffentlicht? Das wäre okay, weil dann zumindest mittelbar Frau v.d.Leyens Art Anderen gezeigt würde. 
Dass du dich dann über den Ton der Kommentare echauffierst ist aber auch dann falsch. 
Meine Empfehlung: 
Keine Emotionen schüren und sich dann darüber beschweren (Also Video weglassen).
Oder:
Bei Weiterverbreitungsabsicht Kommentare abschalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bisschen spät mein Kommentar, aber vielleicht liest ihn der Autor noch.</p>
<p>Ein wenig doppelbödig finde ich, ehrlich gesagt, deine (das duzen sei mir hier gestattet) Beschwerde darüber, dass sich die Leser über den Redebeitrag von Frau v.d.Leyen aufregen schon.<br />
Was hattest du denn erwartet?<br />
Wewr sind denn die Leserinnen und Leser hier? Und wie sollten sie denn reagieren?<br />
Mit Argumenten? Die sind doch längst ausgetauscht. Frau v.d.Leyen hat ihre und wird (mindestens bis zur Bundestagswahl) kein Jota davon abweichen und diese ihrem Publikum möglichst nachhaltig verkaufen.<br />
Insofern ist ihr Redebeitrag völlig stringent und auch so zu erwarten.<br />
Warum ihn also veröffentlichen?<br />
Du hast doch nicht ernsthaft erwartet, dass du hier noch unentschlossene Wähler überzeugen kannst, indem du Frau v.d.Leyen als Demagogin outest. Oder?<br />
Nein, die teils hasserfüllten Kommentare waren zwangsläufig. Denn du hast bei sowieso emotionalisierten Menschen diese Emotionen verstärkt.<br />
Oder hast du das Video zwecks Weiterverbreitung veröffentlicht? Das wäre okay, weil dann zumindest mittelbar Frau v.d.Leyens Art Anderen gezeigt würde.<br />
Dass du dich dann über den Ton der Kommentare echauffierst ist aber auch dann falsch.<br />
Meine Empfehlung:<br />
Keine Emotionen schüren und sich dann darüber beschweren (Also Video weglassen).<br />
Oder:<br />
Bei Weiterverbreitungsabsicht Kommentare abschalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: richy</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-334818</link>
		<dc:creator>richy</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 05:16:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=8060#comment-334818</guid>
		<description>Bei irgendeinem WP_Plugin gibts eine &quot;nervöser Finger&quot;-Funktion. Eine Hilfe für Leute, die Ihren Zeigefinger beim Schreiben der Posts nicht im Griff haben. Bei mir hat es sich bewährt, erst mal darüber zu schlafen. Hat den Vorteil, mit klarem Kopf und etwas Distanz argumentiert sich&#039;s besser. Und man muß ja auch nicht immer &quot;Erster&quot; sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei irgendeinem WP_Plugin gibts eine &#8220;nervöser Finger&#8221;-Funktion. Eine Hilfe für Leute, die Ihren Zeigefinger beim Schreiben der Posts nicht im Griff haben. Bei mir hat es sich bewährt, erst mal darüber zu schlafen. Hat den Vorteil, mit klarem Kopf und etwas Distanz argumentiert sich&#8217;s besser. Und man muß ja auch nicht immer &#8220;Erster&#8221; sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Korrupt</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-334672</link>
		<dc:creator>Korrupt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 22:30:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=8060#comment-334672</guid>
		<description>Ich schlief noch mal drüber und muss jetzt doch noch meine zwei Cent hinzufügen.

a) Eines der zentralen Argumente der ganzen Debatte ist die Zensur- und Kontrollinfrastruktur, die missbraucht werden kann und missbraucht werden *wird*. Von einer &quot;demokratischen&quot; Regierung, noch stärker von einer weniger demokratischen, die möglicherweise kommt.
Man kann da mit den jüngsten Geschichten um den Grand Prix der Eurovision in Aserbaidschan kommen. Man kann aber auch vollkommen legitimerweise mit Vergleichen aus dem Dritten Reich kommen, denn an solchen Worst Cases muss sich eine Zensurpolitik eben auch orientieren. Ich empfinde es nebenbei auch als eine Verharmlosung der *aktuellen* Situation, wenn angesichts verfassungs- und grundgesetzfeindlicher Abgeordneter und Politiker in Regierungsverantwortung so getan wird, als seien wir noch in einer vollkommen normalen, demokratischen Meinungsfindung befindlich. Das sind wir nicht.

b) Ich kenn den Kummer mit Trollen und Leuten zur Genüge, die eben nicht mehr drastische Worte finden, sondern es als ihr legitimes Grundrecht betrachten, überall möglicherweise rechtlich relevante Beleidigungen abzusondern und wünsche Markus von Herzen, dass er da in Bezug auf amtliche Löschungsaufforderungen/Klagen/egal einigermassen im Trockenen bleibt. Es hat aber auch seinen leicht elitistischen Kontext, wenn man den Leuten das Wort verbietet, die ihr &quot;Wehret den Anfängen!&quot; nicht in sozialverträgichere Phrasen packen können, sondern eben den Göbbelshammer bringen, weil er ihnen eben als angemessene Beschreibung der Situation scheint. Und siehe 137: man tut sich schwer damit, andere Vergleiche zu finden. Wen soll man denn anführen, Martin Luther King?

c) Und ich halte es nicht zuletzt für eine nützliche *Information*, dass es diese Göbbels-Assoziationen eben gibt. Eine Information, die Aufschluss gibt über den Zustand der Gesellschaft. Und, ich fürchte, auch einen über den Zustand der Frau von der Leyen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schlief noch mal drüber und muss jetzt doch noch meine zwei Cent hinzufügen.</p>
<p>a) Eines der zentralen Argumente der ganzen Debatte ist die Zensur- und Kontrollinfrastruktur, die missbraucht werden kann und missbraucht werden *wird*. Von einer &#8220;demokratischen&#8221; Regierung, noch stärker von einer weniger demokratischen, die möglicherweise kommt.<br />
Man kann da mit den jüngsten Geschichten um den Grand Prix der Eurovision in Aserbaidschan kommen. Man kann aber auch vollkommen legitimerweise mit Vergleichen aus dem Dritten Reich kommen, denn an solchen Worst Cases muss sich eine Zensurpolitik eben auch orientieren. Ich empfinde es nebenbei auch als eine Verharmlosung der *aktuellen* Situation, wenn angesichts verfassungs- und grundgesetzfeindlicher Abgeordneter und Politiker in Regierungsverantwortung so getan wird, als seien wir noch in einer vollkommen normalen, demokratischen Meinungsfindung befindlich. Das sind wir nicht.</p>
<p>b) Ich kenn den Kummer mit Trollen und Leuten zur Genüge, die eben nicht mehr drastische Worte finden, sondern es als ihr legitimes Grundrecht betrachten, überall möglicherweise rechtlich relevante Beleidigungen abzusondern und wünsche Markus von Herzen, dass er da in Bezug auf amtliche Löschungsaufforderungen/Klagen/egal einigermassen im Trockenen bleibt. Es hat aber auch seinen leicht elitistischen Kontext, wenn man den Leuten das Wort verbietet, die ihr &#8220;Wehret den Anfängen!&#8221; nicht in sozialverträgichere Phrasen packen können, sondern eben den Göbbelshammer bringen, weil er ihnen eben als angemessene Beschreibung der Situation scheint. Und siehe 137: man tut sich schwer damit, andere Vergleiche zu finden. Wen soll man denn anführen, Martin Luther King?</p>
<p>c) Und ich halte es nicht zuletzt für eine nützliche *Information*, dass es diese Göbbels-Assoziationen eben gibt. Eine Information, die Aufschluss gibt über den Zustand der Gesellschaft. Und, ich fürchte, auch einen über den Zustand der Frau von der Leyen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J.K.</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-334657</link>
		<dc:creator>J.K.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 21:30:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=8060#comment-334657</guid>
		<description>Zugegeben, sowas frustriert einfach. Ich habe mir die Rede nicht vollständig angeschaut, weil mir tatsächlich physisch schlecht wurde dabei, und habe mich darauf beschränkt das Transskript zu überfliegen. Äußerungen wie &quot;Ich könnte kotzen&quot; mögen daher tatsächlich ehrlich gemeint sein, aber nerven auf Dauer. 

Ich hab das Gefühl, gewisse Politiker, darunter eben Frau vDL sind es nicht gewohnt, dass sich das Volk in ihre Politik einmischt. Es hat sie gewählt und die Verantwortung an sie übertragen, also soll es dann auch bitte still sein, wenn es um das regieren geht. Schließlich haben wir Politiker, weil sich das Volk keine Ahnung hat. 
Dass sich jetzt jemand kritisch und vor Allem mit Argumenten und Inhalten meldet ist ihnen suspekt, aber anstatt sich auf eine Diskussion auf der Sachebene einzulassen, beschwichtigt und übergeht man sie lieber, denn die Politiker wissen es ohnehin besser und so hat es bisher auch funktioniert. So ist jedenfalls mein Eindruck der konservativen Politik.

Ich werde ständig wieder desilusioniert und frustriert, wenn ich gewisse Äußerungen lese, aber was mir Mut macht, ist, dass von Seite derjenigen, die für Netzpolitik kämpfen, immer wieder neue Argumente nachgelegt werden, dass hier viel Diskussion auf Sachlicher Ebene stattfindet und zeigt, dass es auch anders gehen kann. Und es ermutigt mich auch, dass Menschen wie in diesem Blogeintrag dazu aufrufen zusammenzustehen und sich nicht auf Vorurteile, Beleidigungen und feste Positionen einzuschießen. Solange auch innerhalb der Reihen Kritik geübt werden darf und Diskussionen um die eigene Vorgehensweise entstehen zeigt das mir, dass es sich hier nicht um Menschen handelt, die einfach dagegen sind, sondern dass es um Inhalte geht und darum wie wir unser Umfeld gestaltet haben möchten.

All das gibt mir Mut, die Frustration zu vergessen und sich nicht in den Chor der Enttäuschung und Beleidigungen einzureihen.

Es gab ein Statement, dass auch die Printmedien im Bezug auf die momentane Internetbewegung gerne zitiert haben: &quot;Ihr werdet euch noch wünschen, wir wären Politikverdrossen.&quot; Momentan scheint man tatsächlich davon auszugehen, dass wir früher oder später wieder in unseren Mauselöchern verschwinden werden und den Machthabenden wieder die Spielfläche überlassen, so wie es bisher doch auch ganz gut funktioniert hat. Beweisen wir ihnen, dass sie uns so einfach nicht vergraulen können. Beweisen wir ihnen, dass es nicht nur eine Welle war sondern eine Bewegung zu einer neuen Form der Demokratie, in der sich nicht nur Lobbyisten und einzelne Expertengruppen in Diskussionen (mehr oder weniger sachlich) einmischen. Zeigen wir ihnen, für wen sie eigentlich die Politik machen sollten: Für das Volk. 
Und das Volk möchte jetzt mal ein paar Wörtchen mitreden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, sowas frustriert einfach. Ich habe mir die Rede nicht vollständig angeschaut, weil mir tatsächlich physisch schlecht wurde dabei, und habe mich darauf beschränkt das Transskript zu überfliegen. Äußerungen wie &#8220;Ich könnte kotzen&#8221; mögen daher tatsächlich ehrlich gemeint sein, aber nerven auf Dauer. </p>
<p>Ich hab das Gefühl, gewisse Politiker, darunter eben Frau vDL sind es nicht gewohnt, dass sich das Volk in ihre Politik einmischt. Es hat sie gewählt und die Verantwortung an sie übertragen, also soll es dann auch bitte still sein, wenn es um das regieren geht. Schließlich haben wir Politiker, weil sich das Volk keine Ahnung hat.<br />
Dass sich jetzt jemand kritisch und vor Allem mit Argumenten und Inhalten meldet ist ihnen suspekt, aber anstatt sich auf eine Diskussion auf der Sachebene einzulassen, beschwichtigt und übergeht man sie lieber, denn die Politiker wissen es ohnehin besser und so hat es bisher auch funktioniert. So ist jedenfalls mein Eindruck der konservativen Politik.</p>
<p>Ich werde ständig wieder desilusioniert und frustriert, wenn ich gewisse Äußerungen lese, aber was mir Mut macht, ist, dass von Seite derjenigen, die für Netzpolitik kämpfen, immer wieder neue Argumente nachgelegt werden, dass hier viel Diskussion auf Sachlicher Ebene stattfindet und zeigt, dass es auch anders gehen kann. Und es ermutigt mich auch, dass Menschen wie in diesem Blogeintrag dazu aufrufen zusammenzustehen und sich nicht auf Vorurteile, Beleidigungen und feste Positionen einzuschießen. Solange auch innerhalb der Reihen Kritik geübt werden darf und Diskussionen um die eigene Vorgehensweise entstehen zeigt das mir, dass es sich hier nicht um Menschen handelt, die einfach dagegen sind, sondern dass es um Inhalte geht und darum wie wir unser Umfeld gestaltet haben möchten.</p>
<p>All das gibt mir Mut, die Frustration zu vergessen und sich nicht in den Chor der Enttäuschung und Beleidigungen einzureihen.</p>
<p>Es gab ein Statement, dass auch die Printmedien im Bezug auf die momentane Internetbewegung gerne zitiert haben: &#8220;Ihr werdet euch noch wünschen, wir wären Politikverdrossen.&#8221; Momentan scheint man tatsächlich davon auszugehen, dass wir früher oder später wieder in unseren Mauselöchern verschwinden werden und den Machthabenden wieder die Spielfläche überlassen, so wie es bisher doch auch ganz gut funktioniert hat. Beweisen wir ihnen, dass sie uns so einfach nicht vergraulen können. Beweisen wir ihnen, dass es nicht nur eine Welle war sondern eine Bewegung zu einer neuen Form der Demokratie, in der sich nicht nur Lobbyisten und einzelne Expertengruppen in Diskussionen (mehr oder weniger sachlich) einmischen. Zeigen wir ihnen, für wen sie eigentlich die Politik machen sollten: Für das Volk.<br />
Und das Volk möchte jetzt mal ein paar Wörtchen mitreden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Duddley</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-334655</link>
		<dc:creator>Duddley</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 20:56:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=8060#comment-334655</guid>
		<description>Ich schliesse mich hier einfach mal der Meinung von Udo Vetter an, der in seinem Blog schrieb:

&quot;Selbstverständlich werden alle Kommentare gelöscht, die das sprachliche und inhaltliche Niveau der Familienministerin unterbieten.&quot;

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/08/18/kein-neu-entdeckter-farbfilm/#comments

Antwort 43

Gruß Duddley</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schliesse mich hier einfach mal der Meinung von Udo Vetter an, der in seinem Blog schrieb:</p>
<p>&#8220;Selbstverständlich werden alle Kommentare gelöscht, die das sprachliche und inhaltliche Niveau der Familienministerin unterbieten.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/08/18/kein-neu-entdeckter-farbfilm/#comments" rel="nofollow">http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/08/18/kein-neu-entdeckter-farbfilm/#comments</a></p>
<p>Antwort 43</p>
<p>Gruß Duddley</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-334615</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 17:36:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=8060#comment-334615</guid>
		<description>Schade, dass man bei der MZ nicht kommentieren kann. Den Vorschlag würde ich gerne als Gedankenspiel weiterspinnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, dass man bei der MZ nicht kommentieren kann. Den Vorschlag würde ich gerne als Gedankenspiel weiterspinnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: NGC280</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/argumentieren-ist-besser-als-beschimpfen/#comment-334609</link>
		<dc:creator>NGC280</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 17:28:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/?p=8060#comment-334609</guid>
		<description>Und so etwas bewirken Demagogen wie Frau von der Leyen:

http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=1678&amp;pk=444280

Bald sind wir wieder soweit. Aber immer schön ruhig Blut bewahren und die eigenen Argumente wiederholen – monatelang und möglichst in jedem Blog, den’s gibt auf der Welt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und so etwas bewirken Demagogen wie Frau von der Leyen:</p>
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<p>Bald sind wir wieder soweit. Aber immer schön ruhig Blut bewahren und die eigenen Argumente wiederholen – monatelang und möglichst in jedem Blog, den’s gibt auf der Welt.</p>
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