3sat: Netzsperren weltweit

Nochmal 3sat neues zur Netzzensur, diesmal der Beitrag “Netzsperren weltweit”.

“neues” blickt in die weite Welt des Netzes und zeigt, welche Länder bereits Sperrtechnologien einsetzen und dass selbst demokratische Staaten diese Technologien einsetzen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Digital Rights, Menschenrechte, Zensur und getagged , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

16 Kommentare

  1. Christoph Englich
    Erstellt am 12. Oktober 2009 um 10:29 | Permanent-Link

    Da fällt einem immer nur eines wieder ein:

    ERSCHRECKEND!

  2. Erstellt am 12. Oktober 2009 um 10:47 | Permanent-Link

    ;_;

  3. Gotan
    Erstellt am 12. Oktober 2009 um 12:32 | Permanent-Link

    Unsere schwer angeschlagene Demokratie braucht dringend eine Frischzellenkur. Das ganze System muss mal wieder zurück zu seinen Idealen und Ideen aus dem es enstanden ist.
    300 Jahre Aufklärung können doch nicht umsonst gewesen sein.

  4. markus.baerlich
    Erstellt am 12. Oktober 2009 um 14:46 | Permanent-Link

    Freunde von mir kamen heute an “Du nimmst das ja mit dem Datenschutz zu ernst; Sieh das nicht so extrem”… Sie wissen nichts, wir sind eine Informationsgesellschaft. Und wenn man uns der Information beraubt, dann beraubt man auch das “Human Kapital”.
    Und auch Akademiker sind im Netz, dann wundern sich Angie und co, warum Jungingenieure nicht in Deutschland bleiben. Wer es kann, packt seine Sachen.

  5. Erstellt am 12. Oktober 2009 um 17:57 | Permanent-Link

    Hallo User,
    ich frage mich warum die Politiker nicht merken, das wir in Punkto Zensur seeehr Empfindlich geworden sind (durch unsere Geschichte eben) und das wir durch das Netz eben auch junge Leute eine Zensur erklären können.

    Das Problem sind die alten Leute, die im grunde eine Zensur erlebt haben und nicht merken das sie wieder kommt. Das ist bitter.

    Bis dann
    LG von Richter169

  6. Gerd
    Erstellt am 12. Oktober 2009 um 19:57 | Permanent-Link

    Wie kommt man von so einer Liste wieder runter, wenn man mal versehentlich draufgeraten ist? Erwähnt wurden in dem Beitrag z.B. Abtreibungsgegner, eine Spedition, etc.
    Wie ist dieser Fall (das Entfernen von der Liste) denn im Zugangserschwerungsgesetz geregelt?

  7. trrrrrrron42
    Erstellt am 12. Oktober 2009 um 20:37 | Permanent-Link

    Wie ist eigentlich das international genormte ISO-DIN-Smiley für “Erbrechen”? Das würde ich hier gerne hinterlassen, da es meinen Wunsch nach der Lektüre dieses Posts perfekt ausdrücken würde..

  8. cony
    Erstellt am 12. Oktober 2009 um 21:50 | Permanent-Link

    also ganz unabhängig von allem.
    das internet ist ein vollkommen neues, unbegrenztes medium, in dem zwar das normale recht gilt, aber nicht angewendet wird.
    oder kann man die vollkommen zügelose verbreitung von pornographie/gewalt in irgendeiner weise etwas positives abgewinnen oder wird diese in irgendeiner weise verhindert?
    wäre nicht die erarbeiteung einer vernünftigen umsetzung des geltenden gesetz im internet deutlich sinnvoller, als stur die (natürlich ebenfalls irsinnige) zensur als quatsch abtun zu wollen.
    so würde man auch nicht in die ecke derer gestellt werden können, die die zensur ablehnen, aufgrund eigener persönlicher gelüste, die sie im internet ausleben können.
    außerdem könnte dann niemand mehr mit diesem duseligen “rechtsfreien raum”-argument kommen.

    beide vorgehensweisen sind doch eindimensional, die der politik, dumm zensieren und überwachen (und so alle per se unter verdacht zu stellen) ohne wirklich explizite angebote vom netz zu nehmen und die, eine kontrolle des internets stur abzulehnen.

  9. Gerd
    Erstellt am 12. Oktober 2009 um 22:03 | Permanent-Link

    Es gibt auch im Internet keine “zügellose Verbreitung” zB von Kinderpornographie. Es gibt Kriminelle und es gibt Beamte die in mühevoller Kleinarbeit ermitteln (online wie offline) und auch immer wieder erfolgreich sind. Was man also tun kann, ist, die Kriminalämter mit mehr Mitteln auszustatten, damit sie erfolgreicher arbeiten können (online wie offline).

  10. cony
    Erstellt am 12. Oktober 2009 um 22:38 | Permanent-Link

    rede nicht von kinderpornographie, sondern von ganz trivialer “normaler” pornographie, zu der jeder 6 jährige mit youtube aufwand zugang hat.
    ähnlich mit gewaltverherlichung etc pp

    • Gerd
      Erstellt am 12. Oktober 2009 um 22:53 | Permanent-Link

      Bei 6-jährigen sind die Eltern in der Pflicht.

  11. cony
    Erstellt am 12. Oktober 2009 um 23:02 | Permanent-Link

    natürlich sind die in der pflicht. nur darf man auch kein haus in der stadt eröffnen, in das jeder der möchte reinspazieren und sich solchen kram angucken kann.
    das anbieten ohne reele alterskontrolle als solches ist schon schlicht strafbar und einfach verwerflich, muss man doch nicht drüber streiten, oder?

  12. knochenmann
    Erstellt am 13. Oktober 2009 um 00:28 | Permanent-Link

    Es käme keiner auf die Idee, wenn man seinem Kind die Wagenschlüssel gibt, es losfahren will und einen Unfall baut, dass der Autohersteller schuld ist…

    Aber auf einmal ist das Internet schuld, blos wer “abonniert” denn die Zugänge?

  13. Kritiker
    Erstellt am 13. Oktober 2009 um 11:07 | Permanent-Link

    1)netzpolitik.org ist ein Blog und eine politische Plattform für Freiheit und Offenheit im digitalen Zeitalter.

    2)Netzsperren Weltweit…

    Schon diese zwei Komponenten passen nicht zusammen.
    Im Falle einer Sperrung müsste netzpolitik auf geratewohl sich selbst Zensieren um überhaupt bestehen zu können.

    LG

  14. bagelcat
    Erstellt am 13. Oktober 2009 um 14:42 | Permanent-Link

    Es gab mal (bzw. gibt) eine darknet Bewegung die vor ein zwei jahren mit dem freenet projekt eine gewisse Aufmerksamkeit erregte. Ich glaub, es wird Zeit solche Sachen wieder ganz genau anzuschauen.

  15. cony
    Erstellt am 13. Oktober 2009 um 15:16 | Permanent-Link

    @knochenmann
    das ist doch quatsch was du erzählst. radikalisiert und zuende hieße das, dass das internet eine generelle “ab 18″ zone wäre. also demnächst in internetcafés alterskontrollen? führerscheine fürs internet? was ist das denn für eine verquerte vorstellung. autos darf man schließlich auch nicht ohne ausführlichste einweisung und prüfung (führerschein..) benutzen.

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  3. Von ZachSeinBlog am 12. Oktober 2009 um 14:01

    Internetsperren: Tatsachen und andere Horrorvisionen…

    Beides via netzpolitik.org
    ……

  4. Von Machines's Soup - may contain nuts and bolts am 12. Oktober 2009 um 14:21

    3sat: Netzsperren weltweit : netzpolitik.org…

    3sat: Netzsperren weltweit : netzpolitik.org…

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  6. Von Guardian of the Blind am 12. Oktober 2009 um 19:43

    Ein paar aktuelle Medien-Tipps…

    1.) Ein Podcast von Bayern 2 Zündfunk: Die Blog-Konfrontation. Über das Verhältnis der Blogosphäre zu den klassischen Medien, u.a. mit Jens Berger (Spiegelfechter), Jakob Augstein (Herausgeber des Freitag), Mario Sixtus (u.a. Elektrischer Reporter) und…

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  8. Von 3sat: Netzsperren weltweit « Robert's Weblog am 12. Oktober 2009 um 22:38

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  9. Von links for 2009-10-12 | Nerdcore am 13. Oktober 2009 um 08:10

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