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Ziele zum Abbau der digitalen Spaltung in Grossbritanien

von markus um 14:28 am 23.9.2008|

In Grossbritanien ist heute der Tag der starken Worte zur Überwindung der Digitalen Spaltung. Premierminister Brown hat auf dem Labour-Parteitag ein Finanzierungsprogramm für sozial schwache Bürger mit Schulkindern angekündigt. Diese sollen im Rahmen eines 300 Millionen Pfund Budgets Beihilfen in Höhe von bis zu 700 Pfund erhalten, um Computer und Internetzugang zu finanzieren: Britische Geringverdiener sollen Geld für Internetanschluss bekommen.

Der konservative Bürgermeister von London, Boris Johnson, will hingegen London zu einer “wi-fi city” ausbauen und flächendeckend WLAN anbieten. Die BBC zitiert ihn: Mayor sees London as ‘wi-fi city’.

“[But] what we need is a city where anywhere you go, you can log on, you can get on the web. “They’ve done it in other parts of the world; why on earth can’t we do it? “I think that’s the way we should be going, rather than bunging money to people, which sounds a bit like a desperate bribe by the prime minister,” he added. “Let’s look at ways that we can improve the infrastructure in this city so that there’s wi-fi access everywhere.”

Kommentare

2 Kommentare zu “Ziele zum Abbau der digitalen Spaltung in Grossbritanien”

  1. Darillian
    Sep 23rd, 2008 @ 15:58

    Wenn die Stadt denn die komplette WLAN-Strktur stellt, wer versichert mir denn, dass sie den Verkehr nicht nach “bösen Wörtern” und Datenbewegungen von Raubmordkopierern filtern?
    Immerhin ist das ganze auch von der Regierung finanziert, die haben sicherlich Interesse an einer solchen Überwachungsmöglichkeit.
    Eine bessere Idee wäre es, Freifunker durch entsprechende Zuschüsse zu unterstützen und das vorhandene Freifunknetz zu stopfen.

  2. Arne
    Sep 23rd, 2008 @ 22:47

    ganze städte mit wlan zu versorgen hatten auch schon andere Politiker, leider war das da meistens mit KOSTEMPFLICHTIGEM Internetzugang verbunden. Da ist eine Unterstützung von Freifunk illusorisch…

    Aber falls sie dennoch das kostenfrei hinkriegen sollten, dann kann man zur Not ja TOR und SSL benutzen.

    PS: Auch in einem Freifunk-Netzwerk kann man einen bestimmt überwachen…

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