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	<title>Kommentare zu: Werbefilm: Creative Commons erkl&#228;rt</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 09:46:26 +0000</pubDate>
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		<title>Von: kriegs-recht.de : Kurz notiert #7</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-255454</link>
		<dc:creator>kriegs-recht.de : Kurz notiert #7</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 15:15:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Commons erkl&#228;rt Markus Beckedahl und John Weizmann erkl&#228;ren im sechsmin&#252;tigen Video, was es mit Creative Commons auf sich hat und wie das System [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Commons erkl&#228;rt Markus Beckedahl und John Weizmann erkl&#228;ren im sechsmin&#252;tigen Video, was es mit Creative Commons auf sich hat und wie das System [...]</p>
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		<title>Von: DieterK</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-254531</link>
		<dc:creator>DieterK</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 15:04:19 +0000</pubDate>
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		<description>@ John:
"Die Sache mit §39 II UrhG ist &#252;ber Ziffer 2. der Lizenz IMHO ausreichend klar geregelt."

Ziffer 2 der Lizenz (und ein Abschnitt in den FAQ) beziehen sich auf die Schrankenregelungen des UrhG. Ich bin kein Jurist, aber § 39 ist keine Schrankenregelung.

So weit ich den Zusammenhang zwischen CC und Urheberrecht verstehe, k&#246;nnen mit Lizenzvertr&#228;gen (wie CC) urheberrechtlich garantierte Rechte nicht beschnitten werden. Deshalb ja auch der Verweis auf die Schrankenregelungen (§§ 44 bis 63), die Nutzungen erlauben, auch wenn sie die CC-Lizenz verbietet.

Und was f&#252;r die Schrankenregelungen gilt, gilt doch auch f&#252;r alle anderen Bestimmungen des Urheberrechts?  

Deshalb nochmal meine Frage: D&#252;rfen Songs, die mit einer CC-Lizenz nur zur "nicht-kommerziellen" Nutzung freigegeben sind, gecovert und kommerziell ver&#246;ffentlicht werden, ja oder nein? (Falls Du mit "nein" antwortest, bitte begr&#252;nden).

Und was ist mit der Sampling-Lizenz?

Vielen Dank!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ John:<br />
&#8220;Die Sache mit §39 II UrhG ist &#252;ber Ziffer 2. der Lizenz IMHO ausreichend klar geregelt.&#8221;</p>
<p>Ziffer 2 der Lizenz (und ein Abschnitt in den FAQ) beziehen sich auf die Schrankenregelungen des UrhG. Ich bin kein Jurist, aber § 39 ist keine Schrankenregelung.</p>
<p>So weit ich den Zusammenhang zwischen CC und Urheberrecht verstehe, k&#246;nnen mit Lizenzvertr&#228;gen (wie CC) urheberrechtlich garantierte Rechte nicht beschnitten werden. Deshalb ja auch der Verweis auf die Schrankenregelungen (§§ 44 bis 63), die Nutzungen erlauben, auch wenn sie die CC-Lizenz verbietet.</p>
<p>Und was f&#252;r die Schrankenregelungen gilt, gilt doch auch f&#252;r alle anderen Bestimmungen des Urheberrechts?  </p>
<p>Deshalb nochmal meine Frage: D&#252;rfen Songs, die mit einer CC-Lizenz nur zur &#8220;nicht-kommerziellen&#8221; Nutzung freigegeben sind, gecovert und kommerziell ver&#246;ffentlicht werden, ja oder nein? (Falls Du mit &#8220;nein&#8221; antwortest, bitte begr&#252;nden).</p>
<p>Und was ist mit der Sampling-Lizenz?</p>
<p>Vielen Dank!</p>
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	<item>
		<title>Von: markus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-254326</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 15:54:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-254326</guid>
		<description>Dieter, klar k&#246;nnen Musiker auch unter dem normalen Urheberrecht die eigene Musik verschenken. Aus Konsumentensicht ist damit aber unklar, ob nicht am n&#228;chsten Tag die ProMusic mit der Polizei vor der T&#252;r steht, wenn man die Musik z.B. auf dem eigenen Blog verlinkt. Bei CC-lizenzierter Musik, im Optimalfall mit MetaTags versehen, kann man das Risiko eind&#228;mmen. Und Musiker k&#246;nnen epxlizit daraufhinweisen, dass eine Verbreitung erw&#252;nscht ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieter, klar k&#246;nnen Musiker auch unter dem normalen Urheberrecht die eigene Musik verschenken. Aus Konsumentensicht ist damit aber unklar, ob nicht am n&#228;chsten Tag die ProMusic mit der Polizei vor der T&#252;r steht, wenn man die Musik z.B. auf dem eigenen Blog verlinkt. Bei CC-lizenzierter Musik, im Optimalfall mit MetaTags versehen, kann man das Risiko eind&#228;mmen. Und Musiker k&#246;nnen epxlizit daraufhinweisen, dass eine Verbreitung erw&#252;nscht ist.</p>
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	<item>
		<title>Von: John</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-254323</link>
		<dc:creator>John</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 15:43:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-254323</guid>
		<description>Das mit dem "Ersatz-Urheberrecht" h&#228;lt sich hartn&#228;ckig, richtigerweise bietet CC rechtliche Werkzeuge, um mit "dem Urheberrecht" selbstbestimmt umgehen zu k&#246;nnen.

Die Diskrepanz der Begriffe (Werk/Inhalt und Schutzgegenstand im Lizenztext) ist in der Tat suboptimal, wird aber mit der bevorstehenden 3.0 de weitgehend Richtung Inhalt aufgel&#246;st werden. In der Lizenz selbst werden allerdings unter den Begriff Schutzgegenstand verschiedene Inhaltsarten gekapselt, daher wird es diese beiden Begriffe weiterhin geben.

Lizenziert werden kann mit CC sowohl eine Komposition als auch eine Aufnahme als auch alles zusammen. Wenn nicht klar ist, was genau lizenziert wird, dann liegt das normalerweise an der Kennzeichnung durch den Lizenzgeber und nicht an CC.

Die Sache mit § 39 II UrhG ist &#252;ber Ziffer 2. der Lizenz IMHO ausreichend klar geregelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit dem &#8220;Ersatz-Urheberrecht&#8221; h&#228;lt sich hartn&#228;ckig, richtigerweise bietet CC rechtliche Werkzeuge, um mit &#8220;dem Urheberrecht&#8221; selbstbestimmt umgehen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Die Diskrepanz der Begriffe (Werk/Inhalt und Schutzgegenstand im Lizenztext) ist in der Tat suboptimal, wird aber mit der bevorstehenden 3.0 de weitgehend Richtung Inhalt aufgel&#246;st werden. In der Lizenz selbst werden allerdings unter den Begriff Schutzgegenstand verschiedene Inhaltsarten gekapselt, daher wird es diese beiden Begriffe weiterhin geben.</p>
<p>Lizenziert werden kann mit CC sowohl eine Komposition als auch eine Aufnahme als auch alles zusammen. Wenn nicht klar ist, was genau lizenziert wird, dann liegt das normalerweise an der Kennzeichnung durch den Lizenzgeber und nicht an CC.</p>
<p>Die Sache mit § 39 II UrhG ist &#252;ber Ziffer 2. der Lizenz IMHO ausreichend klar geregelt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Creative commons erklärt : Ich.Mir.Mich</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-254304</link>
		<dc:creator>Creative commons erklärt : Ich.Mir.Mich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 14:53:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Beckedahl und John Weitzmann von netzpolitik erkl&#228;ren bei Hobnbox die Creative commons Lizenzen. Sehr [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Beckedahl und John Weitzmann von netzpolitik erkl&#228;ren bei Hobnbox die Creative commons Lizenzen. Sehr [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: zeitgeisty &#187; Blog Archive &#187; Hobnox: Markus Beckedahl und John Weitzmann im Interview</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-254010</link>
		<dc:creator>zeitgeisty &#187; Blog Archive &#187; Hobnox: Markus Beckedahl und John Weitzmann im Interview</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 03:25:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] (siehe auch: netzpolitik.org) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] (siehe auch: netzpolitik.org) [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: 10 Urheberrechtsmythen gekl&#228;rt - Tobbis Blog</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-253705</link>
		<dc:creator>10 Urheberrechtsmythen gekl&#228;rt - Tobbis Blog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 16:11:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-253705</guid>
		<description>[...] Ein Punkt ist u.a. auch “Creative Commons”, zu dem es bei netzpolitik einen kleinen “Werbefilm” gibt. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ein Punkt ist u.a. auch “Creative Commons”, zu dem es bei netzpolitik einen kleinen “Werbefilm” gibt. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Creative Commons leichtgemacht &#124;</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-253701</link>
		<dc:creator>Creative Commons leichtgemacht &#124;</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 16:00:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Markus Beckedahl und John Weitzmann haben einen kleinen Film gedreht, in dem sie die Idee der Creative Commons erkl&#228;ren: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Markus Beckedahl und John Weitzmann haben einen kleinen Film gedreht, in dem sie die Idee der Creative Commons erkl&#228;ren: [...]</p>
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		<title>Von: Malo</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-253496</link>
		<dc:creator>Malo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 08:15:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ich m&#246;chte nur erw&#228;hnen, dass es jetzt bei mir geht. Was auch immer sich ge&#228;ndert hat, danke daf&#252;r ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&#246;chte nur erw&#228;hnen, dass es jetzt bei mir geht. Was auch immer sich ge&#228;ndert hat, danke daf&#252;r ;-)</p>
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	<item>
		<title>Von: DieterK</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-253487</link>
		<dc:creator>DieterK</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 08:01:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/werbefilm-creative-commons-erklaert/#comment-253487</guid>
		<description>Lawrence Lessig hat sich nicht mit dem Urheberrecht, sondern mit Copyrights besch&#228;ftigt. Das ist ein kleiner – aber wichtiger – Unterschied (vgl. 10 Mythen &#252;ber das Urheberrecht [url]http://www.blogpiloten.de/2008/07/01/10-mythen-uber-das-urheberrecht/[/url])

„(…) um faktisch den Leuten ein Urheberrecht in die Hand zu geben, wie sie es wollen, um mit ihrem eigenen Urheberrecht selbstbestimmt umgehen zu k&#246;nnen“

Seit wann ist Creativ Commons ein „eigenes Urheberrecht“? Muss es nicht hei&#223;en: um mit ihren eigenen Urheberrechten selbstbestimmt umgehen zu k&#246;nnen?  (Am Ende des Videos wird der Zusammenhang zwischen CC und Urheberrecht dann korrekt dargestellt.) 

Nine Inch Nails: „K&#252;nstler“ k&#246;nnen ihre Werke auch ohne Creative Commons verschenken. Sogar die vielgescholtene Schallplattenindustrie „verschenkt“ (von Anfang an) ab und zu ihre Werke zu PR- und/oder Marketingzwecken. Beispielsweise hat EMI gerade einen Coldplay-Song und eine Best-Of-CD von Bowie „verschenkt“.

Je l&#228;nger ich mich mit der CC-Lizenzierung von Musik besch&#228;ftige, desto weniger blicke ich durch. Da ist zum Beispiel das Begriffswirrwar: In den FAQ wird (nicht gerade &#252;berzeugend) erkl&#228;rt, warum bei Creative Commons andere Begriffe benutzt werden, als im Urheberrecht: Es geht um „Inhalte“ und nicht um „Werke“, Lizenzgeber ist nicht der „Urheber“, sondern der „Rechteinhaber“:
„Da auch nicht-sch&#246;pferische Schutzgegenst&#228;nde unter eine Creative Commons-Lizenz gestellt werden k&#246;nnen, ist der Begriff des Werkes im Zusammenhang mit den Creative Commons-Lizenzen zu eng und wurde deshalb von uns durch den neutralen Begriff „Inhalt“ ersetzt.“ Quelle: [url]http://de.creativecommons.org/faqs/#warum_spricht[/url]

Ersetzt. Aber in den Lizenzen ist dann doch von „Werken“ und „Autoren“ die Rede: 
„(…) das Werk vervielf&#228;ltigen, verbreiten und &#246;ffentlich zug&#228;nglich machen (…) Bearbeitungen des Werkes anfertigen (…) Sie m&#252;ssen den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen (…)“ Quelle: [url]http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/[/url]

Und im „Legal Code“ geht es gar um „Schutzgegenst&#228;nde“  und „Schutzobjekte“:
„Unter dem „Schutzgegenstand“ wird das Werk oder Sammelwerk oder das Schutzobjekt eines verwandten Schutzrechts, das Ihnen unter den Bedingungen dieser Lizenz angeboten wird, verstanden (…)“ Quelle:  [url]http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/legalcode[/url]

Very strange!

Welcher musikalische „Inhalt“ bzw. welches musikalische „Werk“ bzw. welches musikalische „Schutzobjekt“ wird &#252;ber CC lizenziert? Die Komposition? Die Aufnahme? Beides? Und falls beides: Wie wirken sich die unterschiedlichen Schutzfristen – Aufnahmen: 50 Jahre ab Ver&#246;ffentlichung, Kompositionen: bis 70 Jahre nach dem Tod des Komponisten – auf die CC-Lizenz aus?

Wer ist der CC-Lizenzgeber? Der Komponist? Der/die aus&#252;bende(n) K&#252;nstler? Der Produzent der spezifischen Aufnahme (der lizenzierten MP3-Datei)? Das Netlabel? Alle gemeinsam? Wie wird sicher gestellt, dass der CC-Lizenzgeber &#252;berhaupt &#252;ber alle erforderlichen Rechte verf&#252;gt? Wo werden bei Creative Commons die (vor allem langfristig) unterschiedlichen Interessen der Beteiligten thematisiert?

Wie vertr&#228;gt sich die Beschr&#228;nkung auf die „nicht-kommerzielle Nutzung“ (was auch immer eine „nicht-kommerzielle Nutzung“ sein mag) zu dem von § 39, Absatz 2 UrhG verbrieften Recht, jeden legal ver&#246;ffentlichten Song ohne spezielle Genehmigung covern und die Aufnahme kommerziell verwerten zu d&#252;rfen? 

Warum gibt es keine CC-Sampling-Lizenz?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lawrence Lessig hat sich nicht mit dem Urheberrecht, sondern mit Copyrights besch&#228;ftigt. Das ist ein kleiner – aber wichtiger – Unterschied (vgl. 10 Mythen &#252;ber das Urheberrecht [url]http://www.blogpiloten.de/2008/07/01/10-mythen-uber-das-urheberrecht/[/url])</p>
<p>„(…) um faktisch den Leuten ein Urheberrecht in die Hand zu geben, wie sie es wollen, um mit ihrem eigenen Urheberrecht selbstbestimmt umgehen zu k&#246;nnen“</p>
<p>Seit wann ist Creativ Commons ein „eigenes Urheberrecht“? Muss es nicht hei&#223;en: um mit ihren eigenen Urheberrechten selbstbestimmt umgehen zu k&#246;nnen?  (Am Ende des Videos wird der Zusammenhang zwischen CC und Urheberrecht dann korrekt dargestellt.) </p>
<p>Nine Inch Nails: „K&#252;nstler“ k&#246;nnen ihre Werke auch ohne Creative Commons verschenken. Sogar die vielgescholtene Schallplattenindustrie „verschenkt“ (von Anfang an) ab und zu ihre Werke zu PR- und/oder Marketingzwecken. Beispielsweise hat EMI gerade einen Coldplay-Song und eine Best-Of-CD von Bowie „verschenkt“.</p>
<p>Je l&#228;nger ich mich mit der CC-Lizenzierung von Musik besch&#228;ftige, desto weniger blicke ich durch. Da ist zum Beispiel das Begriffswirrwar: In den FAQ wird (nicht gerade &#252;berzeugend) erkl&#228;rt, warum bei Creative Commons andere Begriffe benutzt werden, als im Urheberrecht: Es geht um „Inhalte“ und nicht um „Werke“, Lizenzgeber ist nicht der „Urheber“, sondern der „Rechteinhaber“:<br />
„Da auch nicht-sch&#246;pferische Schutzgegenst&#228;nde unter eine Creative Commons-Lizenz gestellt werden k&#246;nnen, ist der Begriff des Werkes im Zusammenhang mit den Creative Commons-Lizenzen zu eng und wurde deshalb von uns durch den neutralen Begriff „Inhalt“ ersetzt.“ Quelle: [url]http://de.creativecommons.org/faqs/#warum_spricht[/url]</p>
<p>Ersetzt. Aber in den Lizenzen ist dann doch von „Werken“ und „Autoren“ die Rede:<br />
„(…) das Werk vervielf&#228;ltigen, verbreiten und &#246;ffentlich zug&#228;nglich machen (…) Bearbeitungen des Werkes anfertigen (…) Sie m&#252;ssen den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen (…)“ Quelle: [url]http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/[/url]</p>
<p>Und im „Legal Code“ geht es gar um „Schutzgegenst&#228;nde“  und „Schutzobjekte“:<br />
„Unter dem „Schutzgegenstand“ wird das Werk oder Sammelwerk oder das Schutzobjekt eines verwandten Schutzrechts, das Ihnen unter den Bedingungen dieser Lizenz angeboten wird, verstanden (…)“ Quelle:  [url]http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/legalcode[/url]</p>
<p>Very strange!</p>
<p>Welcher musikalische „Inhalt“ bzw. welches musikalische „Werk“ bzw. welches musikalische „Schutzobjekt“ wird &#252;ber CC lizenziert? Die Komposition? Die Aufnahme? Beides? Und falls beides: Wie wirken sich die unterschiedlichen Schutzfristen – Aufnahmen: 50 Jahre ab Ver&#246;ffentlichung, Kompositionen: bis 70 Jahre nach dem Tod des Komponisten – auf die CC-Lizenz aus?</p>
<p>Wer ist der CC-Lizenzgeber? Der Komponist? Der/die aus&#252;bende(n) K&#252;nstler? Der Produzent der spezifischen Aufnahme (der lizenzierten MP3-Datei)? Das Netlabel? Alle gemeinsam? Wie wird sicher gestellt, dass der CC-Lizenzgeber &#252;berhaupt &#252;ber alle erforderlichen Rechte verf&#252;gt? Wo werden bei Creative Commons die (vor allem langfristig) unterschiedlichen Interessen der Beteiligten thematisiert?</p>
<p>Wie vertr&#228;gt sich die Beschr&#228;nkung auf die „nicht-kommerzielle Nutzung“ (was auch immer eine „nicht-kommerzielle Nutzung“ sein mag) zu dem von § 39, Absatz 2 UrhG verbrieften Recht, jeden legal ver&#246;ffentlichten Song ohne spezielle Genehmigung covern und die Aufnahme kommerziell verwerten zu d&#252;rfen? </p>
<p>Warum gibt es keine CC-Sampling-Lizenz?</p>
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