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	<title>Kommentare zu: Weitere Links</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 09:47:02 +0000</pubDate>
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		<title>Von: rob</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/weitere-links/#comment-220178</link>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 13:35:20 +0000</pubDate>
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		<description>Die aussage "95% kopieren musik" ist ja schon mal mehr als wertlos. Was kopieren sie denn? Drei lieder im jahr, um sich nach dem probehoeren das album zu kaufen? Oder kopieren sie tausende von liedern und kaufen nichts? 
Laut artikel ist die haelfte aller lieder kopiert. D.h. im schnitt hat jeder so viel gekauft, wie er auch kopiert hat. Das klingt doch gar nicht so schlecht, ich haette bei dem alter (15-24, da ich aelter bin kann ich mir natuerlich auch viel mehr CDs kaufen) relativ mehr kopien erwartet. (Macht es natuerlich der MI leicht, den umsatzverlust zu "berechnen" ;-)
Der groesste quatsch ist aber die these, dass "die n&#228;chste Generation sexuell frustrierter, hormongetriebener 17-J&#228;hriger" nicht mehr zu hause an neuen hits basteln wuerde. Gerade diese komponistengruppe denkt wohl kaum in erster linie daran, ob sie die summe X oder 2*X verdienen koennen, sondern folgt einem eigenen schaffens- und mitteilungsdrang.
Und ja, es hatten frueher auch ueber 95% der leute kopierte tapes zu hause. Und was heute "Kopierkultur" genannt wird war selbstverstaendliches teilen unter freunden. Ich nenne des phaenomen mal "Neusprech-Wertewandel".
Alles gute,
rob</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die aussage &#8220;95% kopieren musik&#8221; ist ja schon mal mehr als wertlos. Was kopieren sie denn? Drei lieder im jahr, um sich nach dem probehoeren das album zu kaufen? Oder kopieren sie tausende von liedern und kaufen nichts?<br />
Laut artikel ist die haelfte aller lieder kopiert. D.h. im schnitt hat jeder so viel gekauft, wie er auch kopiert hat. Das klingt doch gar nicht so schlecht, ich haette bei dem alter (15-24, da ich aelter bin kann ich mir natuerlich auch viel mehr CDs kaufen) relativ mehr kopien erwartet. (Macht es natuerlich der MI leicht, den umsatzverlust zu &#8220;berechnen&#8221; ;-)<br />
Der groesste quatsch ist aber die these, dass &#8220;die n&#228;chste Generation sexuell frustrierter, hormongetriebener 17-J&#228;hriger&#8221; nicht mehr zu hause an neuen hits basteln wuerde. Gerade diese komponistengruppe denkt wohl kaum in erster linie daran, ob sie die summe X oder 2*X verdienen koennen, sondern folgt einem eigenen schaffens- und mitteilungsdrang.<br />
Und ja, es hatten frueher auch ueber 95% der leute kopierte tapes zu hause. Und was heute &#8220;Kopierkultur&#8221; genannt wird war selbstverstaendliches teilen unter freunden. Ich nenne des phaenomen mal &#8220;Neusprech-Wertewandel&#8221;.<br />
Alles gute,<br />
rob</p>
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