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	<title>Kommentare zu: &#220;berwachung und Individualismus in Unternehmen und Blogs</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 03:35:55 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Markus Väth</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/ueberwachung-und-individualismus-in-unternehmen-und-blogs/#comment-219813</link>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 09:54:42 +0000</pubDate>
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		<description>Das aktuelle Datenschutzgesetz bietet die M&#246;glichkeit, derartige Verst&#246;&#223;e wie bei Lidl mit teils empfindlichen Geldstrafen zu ahnden. 

Das Vorgehen von Lidl ist ethisch indiskutabel, doch Jammern hilft nicht. Hier geht es um Geld. Warum liest man nichts &#252;ber NGOs oder andere Instiutionen, die Lidl auf Grundlage des Datenschutzgesetzes verklagen? Die Geldstrafen pro Einzelfall liegen zwischen € 50.000.- und € 250.000.-. Hochgerechnet auf die betroffene Anzahl der Lidl-Mitarbeiter erg&#228;be das eine Summe, die Lidl nicht ignorieren k&#246;nnte. 

Nochmal: Hier geht es um Geld und damit um die Sprache des Geldes. Diese Sprache versteht Lidl. Erst wenn es finanziell weh tut, wird Lidl handeln.

Gru&#223;,
mv</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das aktuelle Datenschutzgesetz bietet die M&#246;glichkeit, derartige Verst&#246;&#223;e wie bei Lidl mit teils empfindlichen Geldstrafen zu ahnden. </p>
<p>Das Vorgehen von Lidl ist ethisch indiskutabel, doch Jammern hilft nicht. Hier geht es um Geld. Warum liest man nichts &#252;ber NGOs oder andere Instiutionen, die Lidl auf Grundlage des Datenschutzgesetzes verklagen? Die Geldstrafen pro Einzelfall liegen zwischen € 50.000.- und € 250.000.-. Hochgerechnet auf die betroffene Anzahl der Lidl-Mitarbeiter erg&#228;be das eine Summe, die Lidl nicht ignorieren k&#246;nnte. </p>
<p>Nochmal: Hier geht es um Geld und damit um die Sprache des Geldes. Diese Sprache versteht Lidl. Erst wenn es finanziell weh tut, wird Lidl handeln.</p>
<p>Gru&#223;,<br />
mv</p>
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		<title>Von: Claus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/ueberwachung-und-individualismus-in-unternehmen-und-blogs/#comment-219042</link>
		<dc:creator>Claus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 20:56:22 +0000</pubDate>
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		<description>Wer &#252;berwacht die &#220;berwacher?
Ich halte &#220;berwachung am Arbeitsplatz f&#252;r eine ausgepr&#228;gte F&#252;hrungsschw&#228;che. Es gelingt vielen Unternehmen nicht mehr die Mitarbeiter so zu motivieren, dass sie sich mit Ihrer Firma, mit Ihrer Aufgabe identifizieren. Es erscheint mir lebensfremd anzunehmen, ein Mensch k&#246;nne sich acht Stunden und l&#228;nger ausschlie&#223;lich auf seine berufliche Aufgabe konzentrieren. Was spricht eigentlich gegen eine kurze Ablenkung die Geist und K&#246;rper erfrischt? Wenige Minuten reichen aus. In einem Betrieb der frunktioniert regelt schon allein der Teamgeist in Verbindung mit der nat&#252;rlichen Gruppendynamik die meisten "Ausrei&#223;er" wieder herunter. Wenn  in Zeiten der Globalisierung aber schon der Arbeitgeber anonym ist und den Mitarbeitern kein klares Firmenprofil in Verbindung mit einer Unternehmensphilosophie bieten kann, ja dann... Ob Staatssozialismus, Kapitalismus, Feudalismus oder andere Systeme - egal wo, wenn sich die H&#228;uptlinge von den Indianern so weit entfernt haben, dass sie deren Gedankenwelt nicht mehr erfassen k&#246;nnen, verstehen sie auch nicht mehr deren Motivation ud das daraus geborene Handeln. Die Folgen sehen wir.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer &#252;berwacht die &#220;berwacher?<br />
Ich halte &#220;berwachung am Arbeitsplatz f&#252;r eine ausgepr&#228;gte F&#252;hrungsschw&#228;che. Es gelingt vielen Unternehmen nicht mehr die Mitarbeiter so zu motivieren, dass sie sich mit Ihrer Firma, mit Ihrer Aufgabe identifizieren. Es erscheint mir lebensfremd anzunehmen, ein Mensch k&#246;nne sich acht Stunden und l&#228;nger ausschlie&#223;lich auf seine berufliche Aufgabe konzentrieren. Was spricht eigentlich gegen eine kurze Ablenkung die Geist und K&#246;rper erfrischt? Wenige Minuten reichen aus. In einem Betrieb der frunktioniert regelt schon allein der Teamgeist in Verbindung mit der nat&#252;rlichen Gruppendynamik die meisten &#8220;Ausrei&#223;er&#8221; wieder herunter. Wenn  in Zeiten der Globalisierung aber schon der Arbeitgeber anonym ist und den Mitarbeitern kein klares Firmenprofil in Verbindung mit einer Unternehmensphilosophie bieten kann, ja dann&#8230; Ob Staatssozialismus, Kapitalismus, Feudalismus oder andere Systeme - egal wo, wenn sich die H&#228;uptlinge von den Indianern so weit entfernt haben, dass sie deren Gedankenwelt nicht mehr erfassen k&#246;nnen, verstehen sie auch nicht mehr deren Motivation ud das daraus geborene Handeln. Die Folgen sehen wir.</p>
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