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	<title>Kommentare zu: Twitter für Demonstrationen?</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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	<item>
		<title>Von: antischokke &#187; Mikroblogging und soziale Bewegungen</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-302135</link>
		<dc:creator>antischokke &#187; Mikroblogging und soziale Bewegungen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 20:11:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Netzpolitik gibt es zum Thema auch noch den älteren Artikel Twitter für Demonstrationen? mit Hinweisen zu Risiken und Nebenwirkungen:  - Darauf hinweisen, was passieren kann, wenn man das [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Netzpolitik gibt es zum Thema auch noch den älteren Artikel Twitter für Demonstrationen? mit Hinweisen zu Risiken und Nebenwirkungen:  &#8211; Darauf hinweisen, was passieren kann, wenn man das [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Microblogging und soziale Bewegungen : netzpolitik.org</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-299489</link>
		<dc:creator>Microblogging und soziale Bewegungen : netzpolitik.org</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 01:31:52 +0000</pubDate>
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		<description>[...] bis zu Demonstrationen) auswertet, die ersten Studien dazu zusammenfasst, Probleme wie mangelnde Anonymit&#228;t anspricht, und am Ende noch ein paar Empfehlungen f&#252;r die weitere Arbeit an diesem Thema gibt: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] bis zu Demonstrationen) auswertet, die ersten Studien dazu zusammenfasst, Probleme wie mangelnde Anonymit&#228;t anspricht, und am Ende noch ein paar Empfehlungen f&#252;r die weitere Arbeit an diesem Thema gibt: [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Mikroblogging und soziale Bewegungen &#124; blog.mensch.coop</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-298953</link>
		<dc:creator>Mikroblogging und soziale Bewegungen &#124; blog.mensch.coop</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 16:43:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] in Hamburg 2008 verwendet. Daraus entstand auch eine interessante Debatte zum Thema „Twitter für Demonstrationen?&#8221; über den Einsatz von Mikroblogs auf netzpolitik.org. Im Rahmen der antimilitaristischen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] in Hamburg 2008 verwendet. Daraus entstand auch eine interessante Debatte zum Thema „Twitter für Demonstrationen?&#8221; über den Einsatz von Mikroblogs auf netzpolitik.org. Im Rahmen der antimilitaristischen [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Tactic: Keeping demonstrators up to date using Twitter &#124; DigiActive.org</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-241841</link>
		<dc:creator>Tactic: Keeping demonstrators up to date using Twitter &#124; DigiActive.org</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 May 2008 17:33:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] phones and prepaid cards, which are unusual to be sold in Germany. Still, popular net politics blog netzpolitik.org asked for a better and really anonymously usable solution, suggesting amongst others RSS feeds and [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] phones and prepaid cards, which are unusual to be sold in Germany. Still, popular net politics blog netzpolitik.org asked for a better and really anonymously usable solution, suggesting amongst others RSS feeds and [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Janko</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-241246</link>
		<dc:creator>Janko</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2008 23:39:22 +0000</pubDate>
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		<description>Klar geht das auch anders:

http://www.p2p-blog.com/item-633.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar geht das auch anders:</p>
<p><a href="http://www.p2p-blog.com/item-633.html" rel="nofollow">http://www.p2p-blog.com/item-633.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: egal</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-240828</link>
		<dc:creator>egal</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 18:43:18 +0000</pubDate>
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		<description>handys/SMS werden doch im zweifelsfall auch über die funkzelle und standortortung überwacht. bessere daten zu wer war auf der demo gibt es doch garnicht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>handys/SMS werden doch im zweifelsfall auch über die funkzelle und standortortung überwacht. bessere daten zu wer war auf der demo gibt es doch garnicht&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-240827</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 18:26:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe gerade gehört, daß FSK im Demo-Gebiet kaum bis nicht gehört werden konnte. Das ist - zumindest nachträglich - ein Punkt für Twitter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade gehört, daß FSK im Demo-Gebiet kaum bis nicht gehört werden konnte. Das ist &#8211; zumindest nachträglich &#8211; ein Punkt für Twitter.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Bendrath</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-240228</link>
		<dc:creator>Ralf Bendrath</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 20:24:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-240228</guid>
		<description>@ Meike: Sorry, hab mich einmal vertippt bei deinem Namen. Ist korrigiert.
Unklar ist mir immer noch, wie genau hier &quot;Erfolg&quot; gemessen wird. Daran, dass die Leute mehr wissen, oder daran, dass sie auch besser darauf in Echtzeit auf der Demo reagieren? Du warst ja offenbar auf dem Flohmarkt, konntest also die Twitter-Experience nicht selber machen. 
Kann mal jemand berichten, ob und wenn ja wie sich das auf das reale Verhalten der Demo-Teilnehmer ausgewirkt hat? (Also jetzt nicht: &quot;Sie haben öfter als sonst auf ihr Handy geschaut.&quot;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Meike: Sorry, hab mich einmal vertippt bei deinem Namen. Ist korrigiert.<br />
Unklar ist mir immer noch, wie genau hier &#8220;Erfolg&#8221; gemessen wird. Daran, dass die Leute mehr wissen, oder daran, dass sie auch besser darauf in Echtzeit auf der Demo reagieren? Du warst ja offenbar auf dem Flohmarkt, konntest also die Twitter-Experience nicht selber machen.<br />
Kann mal jemand berichten, ob und wenn ja wie sich das auf das reale Verhalten der Demo-Teilnehmer ausgewirkt hat? (Also jetzt nicht: &#8220;Sie haben öfter als sonst auf ihr Handy geschaut.&#8221;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Meike</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-240196</link>
		<dc:creator>Meike</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 19:02:01 +0000</pubDate>
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		<description>@Ralf: 

&lt;blockquote&gt; sondern man kann auch noch komplett öffentlich die Liste der über 360 Leute einsehen &lt;/blockquote&gt;

Das ist privatsphärentechnisch sicherlich ein Problem.

&lt;blockquote&gt; Ich bezweifle nämlich auch, dass es neben dem puren Gefühl der Hyper-Präsenz einen realen Einfluss auf den Demo-Verlauf und damit den Demo-Erfolg hatte&lt;/blockquote&gt;
Ich bezweifle das nicht. Ich war zwar nicht auf dieser Demo, aber auf diversen anderen, auf denen FSK die Demoteilnehmer mit Infos versorgt hat. Die Lösung &quot;Radio mit Ohrstöpseln&quot; war nie eine wirklich glückliche, es nimmt nicht jeder ein Radio mit, man kann nicht immer hören. Da leisten getwitterte Informationen bessere Dienste.

Es wäre interessant, wenn sich die Initiatoren zu Wort melden könnten? Habe bisher nichts in Blogs gefunden, nur eben das Gespräch geführt.

Und Ralf, ich schreibe mich mit &quot;e&quot; - aufgrund prominenter Namensvetterinnen lege ich ehrlich Wert auf korrekte Schreibweise.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ralf: </p>
<blockquote><p> sondern man kann auch noch komplett öffentlich die Liste der über 360 Leute einsehen </p></blockquote>
<p>Das ist privatsphärentechnisch sicherlich ein Problem.</p>
<blockquote><p> Ich bezweifle nämlich auch, dass es neben dem puren Gefühl der Hyper-Präsenz einen realen Einfluss auf den Demo-Verlauf und damit den Demo-Erfolg hatte</p></blockquote>
<p>Ich bezweifle das nicht. Ich war zwar nicht auf dieser Demo, aber auf diversen anderen, auf denen FSK die Demoteilnehmer mit Infos versorgt hat. Die Lösung &#8220;Radio mit Ohrstöpseln&#8221; war nie eine wirklich glückliche, es nimmt nicht jeder ein Radio mit, man kann nicht immer hören. Da leisten getwitterte Informationen bessere Dienste.</p>
<p>Es wäre interessant, wenn sich die Initiatoren zu Wort melden könnten? Habe bisher nichts in Blogs gefunden, nur eben das Gespräch geführt.</p>
<p>Und Ralf, ich schreibe mich mit &#8220;e&#8221; &#8211; aufgrund prominenter Namensvetterinnen lege ich ehrlich Wert auf korrekte Schreibweise.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anne Roth</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-240063</link>
		<dc:creator>Anne Roth</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 16:45:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-240063</guid>
		<description>Ich weiß nicht, welche Motive Radio FSK hatte, das so und nicht anders zu machen. Indymedia hat bspw. letztes Jahr zum G8 einen Ticker betrieben, der auch als RSS-Feed per Handy abrufbar war: &lt;a href=&quot;http://de.indymedia.org/ticker/&quot;&gt;http://de.indymedia.org/ticker/&lt;/a&gt; und reichlich genutzt wurde. Eine Wap-Site gab es auch, und genauso ist eigentlich kein Problem, ein kleines Radio samt Ohrstöpseln dabei zu haben: es gibt also viele Möglichkeiten, die anonymer sind als Twitter. 

Ich habe gar keinen Twitter-Account, kann also die 360 Leute auch nicht &#039;angucken&#039;, aber angesichts der behördlichen Datensammelwut finde ich das keine optimale Lösung, denn dass sich viele dafür interessieren, wer sich an Antifa-Demos beteiligt, ist doch klar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, welche Motive Radio FSK hatte, das so und nicht anders zu machen. Indymedia hat bspw. letztes Jahr zum G8 einen Ticker betrieben, der auch als RSS-Feed per Handy abrufbar war: <a href="http://de.indymedia.org/ticker/">http://de.indymedia.org/ticker/</a> und reichlich genutzt wurde. Eine Wap-Site gab es auch, und genauso ist eigentlich kein Problem, ein kleines Radio samt Ohrstöpseln dabei zu haben: es gibt also viele Möglichkeiten, die anonymer sind als Twitter. </p>
<p>Ich habe gar keinen Twitter-Account, kann also die 360 Leute auch nicht &#8216;angucken&#8217;, aber angesichts der behördlichen Datensammelwut finde ich das keine optimale Lösung, denn dass sich viele dafür interessieren, wer sich an Antifa-Demos beteiligt, ist doch klar.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: .</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-239805</link>
		<dc:creator>.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 14:03:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-239805</guid>
		<description>Ich verstehe die Kritik auch nicht.
Funk ist zu auffällig, Miniradios/Mp3-Player mit Radio/Handy-Radio die ganze zeit am Ohr haben ist auch keine Lösung. Wenn wir nun davon ausgehen dass man auf Demonstrationen lieber ein altes zweit-handy (kann kaputt gehen, kein unnötiger oder belastender Kram drauf gespeichert) dabei hat, wirds auch schwierig mit dem WAP.

Da ist diese Umsonst-SMS-Lösung doch super. Das Twitter nun meine Prepaidnummer hat...kann ich mit leben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe die Kritik auch nicht.<br />
Funk ist zu auffällig, Miniradios/Mp3-Player mit Radio/Handy-Radio die ganze zeit am Ohr haben ist auch keine Lösung. Wenn wir nun davon ausgehen dass man auf Demonstrationen lieber ein altes zweit-handy (kann kaputt gehen, kein unnötiger oder belastender Kram drauf gespeichert) dabei hat, wirds auch schwierig mit dem WAP.</p>
<p>Da ist diese Umsonst-SMS-Lösung doch super. Das Twitter nun meine Prepaidnummer hat&#8230;kann ich mit leben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Max</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-239803</link>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 14:03:22 +0000</pubDate>
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		<description>Wahrscheinlich auch ein Grund warum PTT (Push-To-Talk over Cellular) nie in Deutschland Fuß fassen konnte. Nur Nokia und zu wenige Großdemos für die sich ein Vertrag über 18EUR/Monat bei T-Mobile gelohnt hätten. Der PTT-Dienst bei T-Mobile wird zum 1. Juli 2008 eingestellt.

Andere «freie» Möglichkeiten zur Gruppenkommunikation wären z.B:

Für Jabber/XMPP gibt es mobile Clients, der Beste ist bezeichnenderweise ein russischer J2ME-Client, der auch Conference-Chat anbietet, Bombus bzw. BombusMod. 
Mit einem eigenen Jabber-Server und SSL wohl auch für paranoiageplagte Zeitgenossen hinreichend sicher.

Für echte Nerds gibts auch noch mobiles IRC zB mit mIRGGI (wieder nur Nokias S60).

Alles natürlich nur günstig nutzbar mit den entsprechenden Datentarifen, die wohl der gewöhnliche Demo-Teilnehmer noch nicht standardmäßig dazubucht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich auch ein Grund warum PTT (Push-To-Talk over Cellular) nie in Deutschland Fuß fassen konnte. Nur Nokia und zu wenige Großdemos für die sich ein Vertrag über 18EUR/Monat bei T-Mobile gelohnt hätten. Der PTT-Dienst bei T-Mobile wird zum 1. Juli 2008 eingestellt.</p>
<p>Andere «freie» Möglichkeiten zur Gruppenkommunikation wären z.B:</p>
<p>Für Jabber/XMPP gibt es mobile Clients, der Beste ist bezeichnenderweise ein russischer J2ME-Client, der auch Conference-Chat anbietet, Bombus bzw. BombusMod.<br />
Mit einem eigenen Jabber-Server und SSL wohl auch für paranoiageplagte Zeitgenossen hinreichend sicher.</p>
<p>Für echte Nerds gibts auch noch mobiles IRC zB mit mIRGGI (wieder nur Nokias S60).</p>
<p>Alles natürlich nur günstig nutzbar mit den entsprechenden Datentarifen, die wohl der gewöhnliche Demo-Teilnehmer noch nicht standardmäßig dazubucht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Bendrath</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-239656</link>
		<dc:creator>Ralf Bendrath</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 12:35:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-239656</guid>
		<description>@ Christian: RSS ist wie anderer HTTP-Traffic nicht von der Vorratsdatenspeicherung betroffen. Und der Internet-Zugang unterliegt auch vom Handy der VDS erst ab 2009, im Gegensatz zu Telefonie oder SMS, wo jetzt schon gespeichert wird.

Das mit dem Wegwerf-Twitter-Account, der Prepaid-Karte und dem anonymen Handy ist sicher eine Lösung, aber dann irgendwie auch recht unpraktisch. Wieviele haben das wohl genutzt? 

Im Übrigen habe ich bereits 1989 die erste Antifa-Demo bei uns in der Kleinstadt mitorgansiert und Anfang 2001 bei Telepolis über Indymedia geschrieben, als es das in Deutschland noch gar nicht gab. Soviel zum Datenschutz-Nörgler vor dem Rechner, der Technik für die Straße doof findet. ;-) Dennoch denke ich, dass eine Diskussion darüber, welche Art von Technik man für die politische Arbeit nutzt, in Zeiten der zunehmenden Überwachung immer wichtiger wird. 

Und ja, die datensparsamen Tools müssen erstmal da sein, damit sie genutzt werden können, das ist mir auch klar. Offenbar wird es wirklich langsam Zeit, mit dem Projekt &quot;Freiheitsfrickler.de&quot; (analog zu &lt;a href=&quot;http://www.Freiheitsredner.de&quot;&gt;Freiheitsredner.de&lt;/a&gt;) mal in die Hufe zu kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Christian: RSS ist wie anderer HTTP-Traffic nicht von der Vorratsdatenspeicherung betroffen. Und der Internet-Zugang unterliegt auch vom Handy der VDS erst ab 2009, im Gegensatz zu Telefonie oder SMS, wo jetzt schon gespeichert wird.</p>
<p>Das mit dem Wegwerf-Twitter-Account, der Prepaid-Karte und dem anonymen Handy ist sicher eine Lösung, aber dann irgendwie auch recht unpraktisch. Wieviele haben das wohl genutzt? </p>
<p>Im Übrigen habe ich bereits 1989 die erste Antifa-Demo bei uns in der Kleinstadt mitorgansiert und Anfang 2001 bei Telepolis über Indymedia geschrieben, als es das in Deutschland noch gar nicht gab. Soviel zum Datenschutz-Nörgler vor dem Rechner, der Technik für die Straße doof findet. ;-) Dennoch denke ich, dass eine Diskussion darüber, welche Art von Technik man für die politische Arbeit nutzt, in Zeiten der zunehmenden Überwachung immer wichtiger wird. </p>
<p>Und ja, die datensparsamen Tools müssen erstmal da sein, damit sie genutzt werden können, das ist mir auch klar. Offenbar wird es wirklich langsam Zeit, mit dem Projekt &#8220;Freiheitsfrickler.de&#8221; (analog zu <a href="http://www.Freiheitsredner.de">Freiheitsredner.de</a>) mal in die Hufe zu kommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-239607</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 11:59:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-239607</guid>
		<description>Beim CB-Funk kommt das Problem hinzu, dass Einsatzkräfte Funkgeräte von Demonstrationsteilnehmern als Anknüpfung genutzt haben, um Platzverbote zu erteilen: &quot;Hej, hat der etwa nen schwarzen Kapuzi an, gleichfalls schwarze Sambas UND ein Funkgerät??? Der MUSS ja ein organisierter, militanter Autonomer sein, von dem eine Gefährdung ausgeht und ist daher mit einem Aufenthaltsverbot zu belegen!&quot; Da ist dann im übrigen scheißegal, wie friedlich du dein Demonstrationsgrundrecht tatsächlich auszuüben gedenkst.

Klingt abwegig, kommt trotzdem vor. Ich gehe nicht davon aus, dass man bei bloßer Handynutzung mit vergleichbarem rechnen muss.

Ich find die Twitterlösung jedenfalls nicht schlecht! Man kann Wegwerf-eMailadressen für die Anmeldung benutzen, ein gebrauchtes Handy kaufen  und zudem eine Prepaid-Card verwenden. Anonymes Surfen ist ohnehin angezeigt. So ist es von Seiten des FSK übrigens vorgeschlagen worden.

Darüber hinaus ist mir nicht ganz einsichtig, wieso bei einem RSS-Feed auf&#039;s Handy die Voratsdatenspeicherung weniger relevant sein sollte?? Wer mehr weiß, möge es mir erklären. Bin eben ein DAU, vermute ich (was auch immer ein DAU sein mag...). 

Nicht-mobile Lösungen oder ein Radio im Ohr sind auf einer Großdemonstration schlicht und ergreifend keine Lösung! Dagegen sind aktuelle Informationen auf einer Demonstration wie in HH-Barmbek, die sich über ein erhebliches Gebiet verteilt, goldwert. Das müsste eigentlich jedem klar sein, der schon mal auf größeren Demonstrationen unterwegs war und nicht nur schilder- oder transparenthaltend mit dem DGB ne Strasse runtergelatscht ist! 

Vielleicht sollte so manch eine/r hier mal den Platz vor ihrem/seinem Rechner aufgeben, bereit sein, außerhalb der Privatssphärenproblematik zu denken, hinsichtlich grundlegender Freiheits- und Demokratiegrundrechte mal ein &quot;Risiko&quot; einzugehen und sich öffentlich dazu bekennen, dass er/sie Nazis scheiße findet, statt darüber zu nörgeln, dass die Umsetzung neuer Technologien in praktische Politik auf der Strasse nicht ohne Risiken zu haben sind. Das gilt insbesondere dann, wenn die Nörgeler nicht einmal eine praktische Alternative anzubieten haben.

Oh, habe ich mich jetzt durch diesen Post etwa als Demonstrant geoutet...?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beim CB-Funk kommt das Problem hinzu, dass Einsatzkräfte Funkgeräte von Demonstrationsteilnehmern als Anknüpfung genutzt haben, um Platzverbote zu erteilen: &#8220;Hej, hat der etwa nen schwarzen Kapuzi an, gleichfalls schwarze Sambas UND ein Funkgerät??? Der MUSS ja ein organisierter, militanter Autonomer sein, von dem eine Gefährdung ausgeht und ist daher mit einem Aufenthaltsverbot zu belegen!&#8221; Da ist dann im übrigen scheißegal, wie friedlich du dein Demonstrationsgrundrecht tatsächlich auszuüben gedenkst.</p>
<p>Klingt abwegig, kommt trotzdem vor. Ich gehe nicht davon aus, dass man bei bloßer Handynutzung mit vergleichbarem rechnen muss.</p>
<p>Ich find die Twitterlösung jedenfalls nicht schlecht! Man kann Wegwerf-eMailadressen für die Anmeldung benutzen, ein gebrauchtes Handy kaufen  und zudem eine Prepaid-Card verwenden. Anonymes Surfen ist ohnehin angezeigt. So ist es von Seiten des FSK übrigens vorgeschlagen worden.</p>
<p>Darüber hinaus ist mir nicht ganz einsichtig, wieso bei einem RSS-Feed auf&#8217;s Handy die Voratsdatenspeicherung weniger relevant sein sollte?? Wer mehr weiß, möge es mir erklären. Bin eben ein DAU, vermute ich (was auch immer ein DAU sein mag&#8230;). </p>
<p>Nicht-mobile Lösungen oder ein Radio im Ohr sind auf einer Großdemonstration schlicht und ergreifend keine Lösung! Dagegen sind aktuelle Informationen auf einer Demonstration wie in HH-Barmbek, die sich über ein erhebliches Gebiet verteilt, goldwert. Das müsste eigentlich jedem klar sein, der schon mal auf größeren Demonstrationen unterwegs war und nicht nur schilder- oder transparenthaltend mit dem DGB ne Strasse runtergelatscht ist! </p>
<p>Vielleicht sollte so manch eine/r hier mal den Platz vor ihrem/seinem Rechner aufgeben, bereit sein, außerhalb der Privatssphärenproblematik zu denken, hinsichtlich grundlegender Freiheits- und Demokratiegrundrechte mal ein &#8220;Risiko&#8221; einzugehen und sich öffentlich dazu bekennen, dass er/sie Nazis scheiße findet, statt darüber zu nörgeln, dass die Umsetzung neuer Technologien in praktische Politik auf der Strasse nicht ohne Risiken zu haben sind. Das gilt insbesondere dann, wenn die Nörgeler nicht einmal eine praktische Alternative anzubieten haben.</p>
<p>Oh, habe ich mich jetzt durch diesen Post etwa als Demonstrant geoutet&#8230;?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: partikel</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-239453</link>
		<dc:creator>partikel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 10:03:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/#comment-239453</guid>
		<description>@1: Klar, simples WAP reicht doch, um aktuelle Nachrichten zu verbreiten. Die Datentarife sind teils wirklich unfreundlich, aber z.B. die E-Plus-Reseller sind erschwinglich. Solange man keinen Minutentarif für WAP hat..
Das wär doch was für &lt;a href=&quot;http://de.indymedia.org/&quot;&gt;Indymedia&lt;/a&gt;: Ein anmeldefreier Twitter-Klon, via RSS, WAP, HTML abzurufen. WAP-Surfen dürfte ja nicht unter die Vorratsdatenspeicherung fallen - wer allerdings die Logs der Mobilfunk-Gateways beschlagnahmt, weiß Bescheid..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@1: Klar, simples WAP reicht doch, um aktuelle Nachrichten zu verbreiten. Die Datentarife sind teils wirklich unfreundlich, aber z.B. die E-Plus-Reseller sind erschwinglich. Solange man keinen Minutentarif für WAP hat..<br />
Das wär doch was für <a href="http://de.indymedia.org/">Indymedia</a>: Ein anmeldefreier Twitter-Klon, via RSS, WAP, HTML abzurufen. WAP-Surfen dürfte ja nicht unter die Vorratsdatenspeicherung fallen &#8211; wer allerdings die Logs der Mobilfunk-Gateways beschlagnahmt, weiß Bescheid..</p>
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