Stefan Niggemeier, Blogger des Massenblatts Bild

Der Südkurier hat einen netten Artikel zur re:publica´08 geschrieben: Sind Blogs wirklich Journalismus? Ein kleiner Fehler ist nur passiert, wo man sich fragen muss, wer das lustiger findet: Stefan Niggemeier oder die Bild-Zeitung:

So berichtete Stefan Niggemeier, Blogger des Massenblatts Bild, von seinen Erfahrungen nach einem Beitrag: Das kritisierte Unternehmen schaffte es, ihn künftig zu einer umfassenden Vorabkontrolle seiner jeweiligen Einträge zu zwingen.

Eine Verbesserung könnte “Kritiker der Bild-Zeitung beim Bild-Blog” lauten. Wo man schonmal beim verbessern ist, könnte man gleich das ausbessern: Der Südkurier hatte auch eine dpa-Meldung übernommen, wo ich als “Markus Bleckebach” zitiert wurde. Ich bin ja verchiedene Varianten meines Namens gewöhnt, die war allerdings neu.

Wobei ich hier nicht Journalismus-Bashing betreiben will: Bis auf diesen klitzekleinen Fehler zählt der Artikel schon zu den interessantesten über die re:publica ausserhalb von Blogs und Radio.

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9 Kommentare

  1. Erstellt am 7. April 2008 um 23:19 | Permanent-Link

    Die Vertreter der alten Medien machen ihrem Namen aber auch alle Ehre … das ist jetzt zu hart. Niggemeier, übernehmen Sie ;-)

  2. Erstellt am 7. April 2008 um 23:20 | Permanent-Link

    Ich würde mal vermuten: Herr Niggemeier findet das sehr, sehr lustig.

  3. stb
    Erstellt am 8. April 2008 um 09:16 | Permanent-Link

    das ich so wieder vom käseblatt meiner süddeutschen jugend hören darf, amüsiert mich sehr..

  4. Erstellt am 8. April 2008 um 12:02 | Permanent-Link

    In dem Artikel sind mehrere Stellen, die sich eigentlich nur durch den versehentlichen Gebrauch falscher Vokabeln erklären lassen. Im Gegensatz zu den Kollegen der “Süddeutschen Zeitung” und der FAZ scheint der Autor aber wenigstens grob verstanden zu haben, worum es ging.

  5. Erstellt am 8. April 2008 um 12:58 | Permanent-Link

    @Lukas. “Grob verstanden”? In dem Absatz “Ein Blogger zum Beispiel, der bereits regelmäßig E-Mails publiziere, verstößt unter Umständen gegen das Urheber- oder Persönlichkeitsrecht, ähnlich wie beim klassischen Medienrecht im Journalismus. Auch Abmahnungen müsste der Blogger dann möglicherweise auf seiner Plattform zulassen.” ist so rein gar nichts richtig wiedergegeben. Er hat die richtigen Stichwörter notiert. Anschließend müssen die ihm aber gewaltig durcheinander geraten sein.

  6. Richard
    Erstellt am 8. April 2008 um 15:25 | Permanent-Link

    Ich vermisse bei diesem einseitigen Lob des Südkuriers den Hinweis, dass der Südkurier zur Handelsblatt-Gruppe gehört und daher eine Interessenskollision des Autors nicht ausgeschlossen werden kann.

  7. Erstellt am 8. April 2008 um 16:29 | Permanent-Link

    Der ehern norddeutsche anmutende Name “Beckedahl” wurde offensichtlich vom Südkurier regionalisiert. “Das müssen wir lokal herunterbrechen” heißt diese Anpassung bundesweit oder international diskutierter Themen an die örtliche Zielgruppe im Journalistenjargon.

    ;-)

  8. Rob
    Erstellt am 8. April 2008 um 20:06 | Permanent-Link

    Aktuell steht in einem Kommentar zur Korrektur:

    “Es handelt sich um einen, gleichwohl zugegeben schlimmen, Rediegierfehler (die Präpodsition “über” fehlt). Herr Niggermeier möge es uns nachsehen. Wir haben die Textpassage entsprechend korrigiert.
    Der Click!-Redakteur”

    Kein Witz.

    Vielleicht sollte man nachsichtig sein, es gibt sehr guten Wein in der Gegend…

  9. markus
    Erstellt am 9. April 2008 um 01:32 | Permanent-Link

    Richard, das mit dem Interessekonflikt habe ich jetzt nicht so ganz verstanden. Worum gehts?

2 Trackbacks

  1. Von qualitätsjournalismus « Grundwortamt am 7. April 2008 um 23:36

    [...] (via twitter) [...]

  2. [...] Weiter: Zum ganzen Artikel [...]

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