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	<title>Kommentare zu: Rundfunk&#228;nderungsstaatsvertrag vs ARD und ZDF im Netz</title>
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	<description>Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 03:37:38 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Entscheidungsträger und die Realitäten der Netzwelt</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-vs-ard-und-zdf-im-netz/#comment-247827</link>
		<dc:creator>Entscheidungsträger und die Realitäten der Netzwelt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 06:47:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] N&#228;chstes Highlight: Die Entscheidung der Ministerpr&#228;sidenten, die Aktivit&#228;ten von ARD &#38; ZDF im Netz zu beschr&#228;nken. Von Verlagsseite wird argumentiert, die &#246;ffentlich-rechtlichen Sender h&#228;tten angesichts ihrer Geb&#252;hrenfinanzierung Wettbewerbsnachteile und die gew&#228;hlten Landesf&#252;rsten folgen diesen brav. Bewegtbild-Inhalte d&#252;rften nur noch 7 Tage nach Ausstrahlung online sein, Sportveranstaltungen nur 24h. Das das am Konsumenten wie an der Realit&#228;t vorbeigeht braucht nicht weiter ausgef&#252;hrt zu werden. Letztlich ist das Wehklagen der Privatsender (die heute wesentlich besser positioniert sein k&#246;nnten, w&#228;ren sie mit ihren Netzaktivit&#228;ten fr&#252;her aufgestanden) eine Farce wenn man sich fragt, was nach IVW die erfolgreichsten Angebote sind: Bild.de &#38; Spiegel Online. Qualit&#228;t im Netz entscheidet und die liefern beide Sender definitiv, da hab ich wenig Bedarf nach Sat1-News oder Pro7-Gallileo und zahl lieber GEZ-Geb&#252;hren. Via Medien gerecht &#38; Netzpolitik [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] N&#228;chstes Highlight: Die Entscheidung der Ministerpr&#228;sidenten, die Aktivit&#228;ten von ARD &#38; ZDF im Netz zu beschr&#228;nken. Von Verlagsseite wird argumentiert, die &#246;ffentlich-rechtlichen Sender h&#228;tten angesichts ihrer Geb&#252;hrenfinanzierung Wettbewerbsnachteile und die gew&#228;hlten Landesf&#252;rsten folgen diesen brav. Bewegtbild-Inhalte d&#252;rften nur noch 7 Tage nach Ausstrahlung online sein, Sportveranstaltungen nur 24h. Das das am Konsumenten wie an der Realit&#228;t vorbeigeht braucht nicht weiter ausgef&#252;hrt zu werden. Letztlich ist das Wehklagen der Privatsender (die heute wesentlich besser positioniert sein k&#246;nnten, w&#228;ren sie mit ihren Netzaktivit&#228;ten fr&#252;her aufgestanden) eine Farce wenn man sich fragt, was nach IVW die erfolgreichsten Angebote sind: Bild.de &#38; Spiegel Online. Qualit&#228;t im Netz entscheidet und die liefern beide Sender definitiv, da hab ich wenig Bedarf nach Sat1-News oder Pro7-Gallileo und zahl lieber GEZ-Geb&#252;hren. Via Medien gerecht &#38; Netzpolitik [...]</p>
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		<title>Von: René</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-vs-ard-und-zdf-im-netz/#comment-247051</link>
		<dc:creator>René</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 22:51:25 +0000</pubDate>
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		<description>Hi,

ich bin der Meinung das solche Angebote wie die Mediathek von ARD&#38;ZDF oder tageschau.de durchaus unter den Bildungsauftrag des &#246;r Rundfunks fallen.

Ich f&#228;nd es extrem schade wenn den &#246;ffentlich rechtlichen auferlegt wird, Onlinebeitr&#228;ge nur noch 7 Tage nach deren Sendung im Fernsehen im Internet abrufbar zu machen. Da wird man dann wieder gezwungen sein sich auf zig Internetseiten Informationsbrocken zusammen zusammeln und diese f&#252;r sich dann so zusammen zu setzen das es einen Sinn ergibt. Keinesfalls w&#252;rde ich auf irgendwelche kostenpflichtigen Nachrichtenarchive zur&#252;ckgreifen (aus Prinzip).

Da machen sich die Zeitungsverlage einfach etwas vor, die denken wenn sie dies und das den &#246;ffentlich rechtlichen verbieten, dann werden sie mehr Geld einnehmen, aber da irren sie sich gewaltig. Mag sein das die Einnahmen geringf&#252;gig ansteigen werden, aber zu welchem Preis f&#252;r die Bev&#246;lkerung.

Die Masse der jungen Menschen wird einfach dann gar keine Nachrichten mehr konsumieren. Was die Volksverbl&#246;dung in Deutschland nur noch mehr ansteigen lassen wird.

Allerdings muss man auch sagen das ARD &#38; ZDF in den letzten Jahren vermehrt M&#252;ll produziert. Alleine die Sendung Frontal 21 vom ZDF ist sowas von Schwachsinn, also das ist echt noch nichtmal RTL 2 Niveau, diese Sendung m&#252;sste sofort abgesetzt werden, wenn es nach mir ginge. Auch der Ganze Soap Mist k&#246;nnte aus meiner Sicht sofort in die Tonne gedr&#252;ckt werden und statt dessen lieber vermehrt solche Sendungen wie Terra X oder Schliemanns Erben gebracht werden.

Mein Fazit: Der neue Rundfunkstaatsvertrag wird bei den &#246;ffentlich rechtlichen wieder Zust&#228;nde wie vor 10 Jahren herstellen, also kaum Onlinepr&#228;senz. Stattdessen wird dann den ganzen Volksverdummern von Bild &#38; Co die B&#252;hne &#252;berlassen, na dann gute Nacht Deutschland. Lang lebe die Volksverdummung. 

Deswegen alles so lassen wie es bisher ist. Wer Private nutzt wird das auch in Zukunft tun und nicht zu den &#246;ffentlich rechtlichen wechseln und wer lieber &#246;ffentlich rechtliche nutzt wird auch wenn deren Angebot kleiner wird, nicht zu den privaten wechseln. Der neue Staatsvertrag ist doch nur eine Bevormundung des m&#252;ndigen B&#252;rgers, da fragt man sich echt ob man noch in einer Demokratie lebt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>ich bin der Meinung das solche Angebote wie die Mediathek von ARD&amp;ZDF oder tageschau.de durchaus unter den Bildungsauftrag des &#246;r Rundfunks fallen.</p>
<p>Ich f&#228;nd es extrem schade wenn den &#246;ffentlich rechtlichen auferlegt wird, Onlinebeitr&#228;ge nur noch 7 Tage nach deren Sendung im Fernsehen im Internet abrufbar zu machen. Da wird man dann wieder gezwungen sein sich auf zig Internetseiten Informationsbrocken zusammen zusammeln und diese f&#252;r sich dann so zusammen zu setzen das es einen Sinn ergibt. Keinesfalls w&#252;rde ich auf irgendwelche kostenpflichtigen Nachrichtenarchive zur&#252;ckgreifen (aus Prinzip).</p>
<p>Da machen sich die Zeitungsverlage einfach etwas vor, die denken wenn sie dies und das den &#246;ffentlich rechtlichen verbieten, dann werden sie mehr Geld einnehmen, aber da irren sie sich gewaltig. Mag sein das die Einnahmen geringf&#252;gig ansteigen werden, aber zu welchem Preis f&#252;r die Bev&#246;lkerung.</p>
<p>Die Masse der jungen Menschen wird einfach dann gar keine Nachrichten mehr konsumieren. Was die Volksverbl&#246;dung in Deutschland nur noch mehr ansteigen lassen wird.</p>
<p>Allerdings muss man auch sagen das ARD &amp; ZDF in den letzten Jahren vermehrt M&#252;ll produziert. Alleine die Sendung Frontal 21 vom ZDF ist sowas von Schwachsinn, also das ist echt noch nichtmal RTL 2 Niveau, diese Sendung m&#252;sste sofort abgesetzt werden, wenn es nach mir ginge. Auch der Ganze Soap Mist k&#246;nnte aus meiner Sicht sofort in die Tonne gedr&#252;ckt werden und statt dessen lieber vermehrt solche Sendungen wie Terra X oder Schliemanns Erben gebracht werden.</p>
<p>Mein Fazit: Der neue Rundfunkstaatsvertrag wird bei den &#246;ffentlich rechtlichen wieder Zust&#228;nde wie vor 10 Jahren herstellen, also kaum Onlinepr&#228;senz. Stattdessen wird dann den ganzen Volksverdummern von Bild &amp; Co die B&#252;hne &#252;berlassen, na dann gute Nacht Deutschland. Lang lebe die Volksverdummung. </p>
<p>Deswegen alles so lassen wie es bisher ist. Wer Private nutzt wird das auch in Zukunft tun und nicht zu den &#246;ffentlich rechtlichen wechseln und wer lieber &#246;ffentlich rechtliche nutzt wird auch wenn deren Angebot kleiner wird, nicht zu den privaten wechseln. Der neue Staatsvertrag ist doch nur eine Bevormundung des m&#252;ndigen B&#252;rgers, da fragt man sich echt ob man noch in einer Demokratie lebt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-vs-ard-und-zdf-im-netz/#comment-246419</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 16:14:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-vs-ard-und-zdf-im-netz/#comment-246419</guid>
		<description>Ich habe zu dem Thema eigentlich schon seit sehr langer Zeit eine gefestigte Meinung. 
Ich bin n&#228;mlich ein Fan der GEZ-Geb&#252;hr und des &#246;ffentlich rechtlichen Fernsehens sowie Rundfunks. Ganz krass gesagt stellen die GEZ-Geb&#252;hren in meinen Augen sicher, dass wir in Deutschland nicht medial verbl&#246;den.

Nur die &#246;ffentlich rechtlichen Sender stellen qualitativ gute, politisch informative und bildungstechnisch ausgewogene Informationen zur Verf&#252;gung.
Schaut doch einfach mal "RTL aktuell" als repr&#228;sentative Nachrichtensendung eines Privatsenders an. Was da (mal abgesehen von 1-2 ernsthaften Meldungen) gebracht wird, geh&#246;rt nicht in eine seri&#246;se Nachrichtensendung.
Oder das Beispiel Dokumentationen. PRO7 &#38; Co. strahlen h&#246;chstens mal eine anspruchsvolle Doku zum Thema Dinosaurier aus wenn im 20.15 Uhr Programm "Jurassic Park" l&#228;uft. Was ist das f&#252;r ein Fernsehen?

Aus diesem Grund sehe ich auch kaum die oft beschworene Wettbewerbsverzerrung wegen des Onlinebereichs. Wie kann man etwas verzerren, was die privaten Medien derzeit kaum oder gar nicht anbieten - n&#228;mlich anspruchsvolles und bildungsm&#228;&#223;ig wertvolles Fernsehen!

Zwar kommt an dieser Stelle immer das tolle Argument, dass die privaten Medien nur die Themen aufgreifen, welche von einem Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung gew&#252;nscht werden. Doch der Mensch muss einfach zum anspruchsvollen Umgang mit den Medien erzogen werden und wenn dazu der Staat und die GEZ n&#246;tig sind, ist das in Ordnung. Wenn man kleine Kinder nicht aufs T&#246;pfchen setzt, w&#252;rden sie mit 15 Jahren auch immer noch in die Windeln machen.

Man sollte sich also in Zukunft ein bisschen weniger &#252;ber PISA wundern oder den Deutschen Handwerksbund, der meint jeder vierte Schulabg&#228;nger ist bildungsm&#228;&#223;ig nicht in der Lage eine Lehre zu beginnen, und auch vielleicht mal &#252;ber den Ansatzpunkt Fernsehen und Medien nachdenken.

Fazit: Ich bezahle zwar reichlich aber gerne meine GEZ-Geb&#252;hr – daf&#252;r m&#246;chte ich in Zukunft aber auch das volle Programm online. Immer und zu jederzeit abrufbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe zu dem Thema eigentlich schon seit sehr langer Zeit eine gefestigte Meinung.<br />
Ich bin n&#228;mlich ein Fan der GEZ-Geb&#252;hr und des &#246;ffentlich rechtlichen Fernsehens sowie Rundfunks. Ganz krass gesagt stellen die GEZ-Geb&#252;hren in meinen Augen sicher, dass wir in Deutschland nicht medial verbl&#246;den.</p>
<p>Nur die &#246;ffentlich rechtlichen Sender stellen qualitativ gute, politisch informative und bildungstechnisch ausgewogene Informationen zur Verf&#252;gung.<br />
Schaut doch einfach mal &#8220;RTL aktuell&#8221; als repr&#228;sentative Nachrichtensendung eines Privatsenders an. Was da (mal abgesehen von 1-2 ernsthaften Meldungen) gebracht wird, geh&#246;rt nicht in eine seri&#246;se Nachrichtensendung.<br />
Oder das Beispiel Dokumentationen. PRO7 &amp; Co. strahlen h&#246;chstens mal eine anspruchsvolle Doku zum Thema Dinosaurier aus wenn im 20.15 Uhr Programm &#8220;Jurassic Park&#8221; l&#228;uft. Was ist das f&#252;r ein Fernsehen?</p>
<p>Aus diesem Grund sehe ich auch kaum die oft beschworene Wettbewerbsverzerrung wegen des Onlinebereichs. Wie kann man etwas verzerren, was die privaten Medien derzeit kaum oder gar nicht anbieten - n&#228;mlich anspruchsvolles und bildungsm&#228;&#223;ig wertvolles Fernsehen!</p>
<p>Zwar kommt an dieser Stelle immer das tolle Argument, dass die privaten Medien nur die Themen aufgreifen, welche von einem Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung gew&#252;nscht werden. Doch der Mensch muss einfach zum anspruchsvollen Umgang mit den Medien erzogen werden und wenn dazu der Staat und die GEZ n&#246;tig sind, ist das in Ordnung. Wenn man kleine Kinder nicht aufs T&#246;pfchen setzt, w&#252;rden sie mit 15 Jahren auch immer noch in die Windeln machen.</p>
<p>Man sollte sich also in Zukunft ein bisschen weniger &#252;ber PISA wundern oder den Deutschen Handwerksbund, der meint jeder vierte Schulabg&#228;nger ist bildungsm&#228;&#223;ig nicht in der Lage eine Lehre zu beginnen, und auch vielleicht mal &#252;ber den Ansatzpunkt Fernsehen und Medien nachdenken.</p>
<p>Fazit: Ich bezahle zwar reichlich aber gerne meine GEZ-Geb&#252;hr – daf&#252;r m&#246;chte ich in Zukunft aber auch das volle Programm online. Immer und zu jederzeit abrufbar.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: netzpolitik.org: &#187; Heute Abend: Quoten, Klicks &#38; Kohle in der ARD &#187; Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-vs-ard-und-zdf-im-netz/#comment-231071</link>
		<dc:creator>netzpolitik.org: &#187; Heute Abend: Quoten, Klicks &#38; Kohle in der ARD &#187; Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 14:38:03 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Informationen liefert auch unser Artikel &#8220;Rundfunk&#228;nderungsstaatsvertrag vs ARD und ZDF im Netz&#8221; vom 11. April. Dort findet sich auch ein interessanter Beitrag von ZAPP zur [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Informationen liefert auch unser Artikel &#8220;Rundfunk&#228;nderungsstaatsvertrag vs ARD und ZDF im Netz&#8221; vom 11. April. Dort findet sich auch ein interessanter Beitrag von ZAPP zur [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Trac3R</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-vs-ard-und-zdf-im-netz/#comment-220452</link>
		<dc:creator>Trac3R</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 16:46:19 +0000</pubDate>
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		<description>@Simon:
Gerade f&#252;r die "bildungsfernen Schichten" boten die &#214;R mal ein Programm, die die vorhandene L&#252;cke zwischen den schulischen Bildungsm&#246;glichkeiten zumindest teilweise schlie&#223;en konnte. So nach dem Motto schau dich schlau. &lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26644/1.html" title="Die Industrialisierung des Denkens"&gt;Dieser Artikel&lt;/a&gt; bringt so ziemlich auf den Punkt was da nicht mehr stimmt. Noch ist aber nicht alles verloren. Und das ist auch der Grund warum ich als Studienabbrecher aber trotzdem kultur- und politikinteressierter Mensch (was ist denn das f&#252;r ein Argument?!) Angst davor habe, was passiert, wenn man das &#214;R so beschneiden will, dass genau dieses Bildungsangebot nicht mehr vorhanden sein wird. Ich bef&#252;rchte, dann w&#252;rden die Klingelt&#246;ne das Telekolleg, Quarks&#38;Co., etc. komplett ersetzen. Aber das w&#252;rde nat&#252;rlich deinen elit&#228;ren Stand st&#228;rken. Du kannst dann noch deine FAZ lesen, andere werden das einfach nicht tun. Ist es etwa das, was du willst? Was die Art der Grundversorgung angeht, haben wir einfach v&#246;llig verschiedene Ansichten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Simon:<br />
Gerade f&#252;r die &#8220;bildungsfernen Schichten&#8221; boten die &#214;R mal ein Programm, die die vorhandene L&#252;cke zwischen den schulischen Bildungsm&#246;glichkeiten zumindest teilweise schlie&#223;en konnte. So nach dem Motto schau dich schlau. <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26644/1.html" title="Die Industrialisierung des Denkens">Dieser Artikel</a> bringt so ziemlich auf den Punkt was da nicht mehr stimmt. Noch ist aber nicht alles verloren. Und das ist auch der Grund warum ich als Studienabbrecher aber trotzdem kultur- und politikinteressierter Mensch (was ist denn das f&#252;r ein Argument?!) Angst davor habe, was passiert, wenn man das &#214;R so beschneiden will, dass genau dieses Bildungsangebot nicht mehr vorhanden sein wird. Ich bef&#252;rchte, dann w&#252;rden die Klingelt&#246;ne das Telekolleg, Quarks&amp;Co., etc. komplett ersetzen. Aber das w&#252;rde nat&#252;rlich deinen elit&#228;ren Stand st&#228;rken. Du kannst dann noch deine FAZ lesen, andere werden das einfach nicht tun. Ist es etwa das, was du willst? Was die Art der Grundversorgung angeht, haben wir einfach v&#246;llig verschiedene Ansichten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Simon</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-vs-ard-und-zdf-im-netz/#comment-220430</link>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 10:35:31 +0000</pubDate>
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		<description>Nur zur Klarstellung: Pers&#246;nlich finde ich den &#246;-r Rundfunk auch gut. Ich schaue kaum noch Fernsehen, aber wenn, dann eigentlich nur ARD/ZDF. Ich finde auch bezeichnend, dass das bisher erfolgreichste Modell (wohl das einzige &#252;berhaupt erfolgreiche Modell) im deutschen Online-TV vom ZDF kommt.

Ich bin mir aber dessen bewusst, dass ich Teil einer sehr kleinen Rezipientengruppe bin, ich bin Akademiker, kultur- und politikinteressiert etc. F&#252;r Rezipienten wie mich &lt;i&gt;gibt&lt;/i&gt; es einen Markt, das sieht man sehr gut am Zeitungsbereich, wo sich Angebote wie FAZ, S&#252;ddeutsche, de:bug auch gut verkaufen (das als Gegenargument zu Trac3r) - aber dieser Markt ist viel kleiner, als er von ARD und ZDF im Rahmen der "Grundversorgung" bedient werden m&#252;sste. Und im Internet ist dieses Marktsegment von anderen Angeboten ohnehin schon abgedeckt. Wenn ein Krieg ausbrechen w&#252;rde, Markus, dann w&#252;rde ich mich vermutlich &#252;ber FAZ.net informieren, &#252;ber Plattformen wie Hintergrund.de oder (Online-) Fernsehsender wie El Djazeera English, BBC Worldwide, &#252;ber Blogs wie &lt;a href="http://washingtonbureau.typepad.com/iraq/"&gt;"Inside Iraq"&lt;/a&gt; etc. Gerade beim Irakkrieg kann man sch&#246;n sehen, welch umfangreiche Medienvielfalt sich um dieses Thema aufgebaut hat. All diese Angebote existieren aber nur, weil sie sich finanziell selbst tragen k&#246;nnen.

In dem Moment, in dem ARD und ZDF aber z.B. anfangen, ihre Fernsehbilder zu Niedrigpreisen an Online-Portale abzugeben, bricht f&#252;r die konkurrierenden Bildagenturen der Markt zusammen. Ein weltumspannendes Korrespondentennetz k&#246;nnen sich Agenturen wie Reuters nur leisten, weil sie Abnehmer f&#252;r ihre Fernsehbilder haben - wenn sie nun in Wettbewerb mit einer (dank Staatsfinanzierung unschlagbarer) ARD treten m&#252;ssen, dann lohnt sich f&#252;r Reuters (und f&#252;r Hintergrund.de, FAZ.net, El Djazeera English und f&#252;r zumindest diejenigen Mikromedien, die sich selbst tragen m&#252;ssen) der deutsche Markt nicht mehr. Dann ist aus viel Vielfalt wenig Vielfalt geworden. Dann tritt Binnenpluralit&#228;t (deren Sinn an sich schon hinterfragt werden kann) an die Stelle von Au&#223;enpluralit&#228;t. Und das, meine ich, kann nicht das Ziel unserer Rundfunkordnung sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur zur Klarstellung: Pers&#246;nlich finde ich den &#246;-r Rundfunk auch gut. Ich schaue kaum noch Fernsehen, aber wenn, dann eigentlich nur ARD/ZDF. Ich finde auch bezeichnend, dass das bisher erfolgreichste Modell (wohl das einzige &#252;berhaupt erfolgreiche Modell) im deutschen Online-TV vom ZDF kommt.</p>
<p>Ich bin mir aber dessen bewusst, dass ich Teil einer sehr kleinen Rezipientengruppe bin, ich bin Akademiker, kultur- und politikinteressiert etc. F&#252;r Rezipienten wie mich <i>gibt</i> es einen Markt, das sieht man sehr gut am Zeitungsbereich, wo sich Angebote wie FAZ, S&#252;ddeutsche, de:bug auch gut verkaufen (das als Gegenargument zu Trac3r) - aber dieser Markt ist viel kleiner, als er von ARD und ZDF im Rahmen der &#8220;Grundversorgung&#8221; bedient werden m&#252;sste. Und im Internet ist dieses Marktsegment von anderen Angeboten ohnehin schon abgedeckt. Wenn ein Krieg ausbrechen w&#252;rde, Markus, dann w&#252;rde ich mich vermutlich &#252;ber FAZ.net informieren, &#252;ber Plattformen wie Hintergrund.de oder (Online-) Fernsehsender wie El Djazeera English, BBC Worldwide, &#252;ber Blogs wie <a href="http://washingtonbureau.typepad.com/iraq/">&#8220;Inside Iraq&#8221;</a> etc. Gerade beim Irakkrieg kann man sch&#246;n sehen, welch umfangreiche Medienvielfalt sich um dieses Thema aufgebaut hat. All diese Angebote existieren aber nur, weil sie sich finanziell selbst tragen k&#246;nnen.</p>
<p>In dem Moment, in dem ARD und ZDF aber z.B. anfangen, ihre Fernsehbilder zu Niedrigpreisen an Online-Portale abzugeben, bricht f&#252;r die konkurrierenden Bildagenturen der Markt zusammen. Ein weltumspannendes Korrespondentennetz k&#246;nnen sich Agenturen wie Reuters nur leisten, weil sie Abnehmer f&#252;r ihre Fernsehbilder haben - wenn sie nun in Wettbewerb mit einer (dank Staatsfinanzierung unschlagbarer) ARD treten m&#252;ssen, dann lohnt sich f&#252;r Reuters (und f&#252;r Hintergrund.de, FAZ.net, El Djazeera English und f&#252;r zumindest diejenigen Mikromedien, die sich selbst tragen m&#252;ssen) der deutsche Markt nicht mehr. Dann ist aus viel Vielfalt wenig Vielfalt geworden. Dann tritt Binnenpluralit&#228;t (deren Sinn an sich schon hinterfragt werden kann) an die Stelle von Au&#223;enpluralit&#228;t. Und das, meine ich, kann nicht das Ziel unserer Rundfunkordnung sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Malo</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-vs-ard-und-zdf-im-netz/#comment-220428</link>
		<dc:creator>Malo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 07:53:00 +0000</pubDate>
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		<description>@Simon: Ich denke, das gr&#246;&#223;te Problem (zumindest f&#252;r mich) bei den Rundfunkgeb&#252;hren ist die GEZ als "Eintreiberbeh&#246;rde", die irgendwo einen Grund sucht, dir die Geb&#252;hren aufzuzwingen.

Da kann man m.E. besser Pauschalabgaben aller Haushalte fordern, dann kann man sich die GEZ im Wesentlichen sparen. Das ist aber nur meine pers&#246;nliche Meinung dazu. &#214;ffentlicher Rundfunk find ich pers&#246;nlich super, im Internet auch, nur dann muss man auch eine Finanzierung finden, ohne eine Eintreiberbeh&#246;rde, die sich &#252;ber s&#228;mtliche Datenschutzregelungen hinwegsetzt, nur um irgendwo noch den einen oder anderen Schwarzseher zu ertappen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Simon: Ich denke, das gr&#246;&#223;te Problem (zumindest f&#252;r mich) bei den Rundfunkgeb&#252;hren ist die GEZ als &#8220;Eintreiberbeh&#246;rde&#8221;, die irgendwo einen Grund sucht, dir die Geb&#252;hren aufzuzwingen.</p>
<p>Da kann man m.E. besser Pauschalabgaben aller Haushalte fordern, dann kann man sich die GEZ im Wesentlichen sparen. Das ist aber nur meine pers&#246;nliche Meinung dazu. &#214;ffentlicher Rundfunk find ich pers&#246;nlich super, im Internet auch, nur dann muss man auch eine Finanzierung finden, ohne eine Eintreiberbeh&#246;rde, die sich &#252;ber s&#228;mtliche Datenschutzregelungen hinwegsetzt, nur um irgendwo noch den einen oder anderen Schwarzseher zu ertappen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fuchs</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-vs-ard-und-zdf-im-netz/#comment-220389</link>
		<dc:creator>Fuchs</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 23:02:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-vs-ard-und-zdf-im-netz/#comment-220389</guid>
		<description>Ich glaube der Unmut &#252;ber die &#246;ffentlich rechtlichen Angebote entsteht nicht aus der Tatsache, dass sie Dinge tun, also beispielsweise im Netz Inhalte anbieten, sondern wie sie es tun. Ihr Auftrag soll eine thematisch m&#246;glichst breit gestreute _Grundversorgung_ sein. Momentan sieht es aber so aus, als wollten ARD/ZDF und Co. alternative Angebote verdr&#228;ngen wollen.

Man gewinnt als Au&#223;enstehender immer wieder den Eindruck, als w&#252;rde Geld bei den &#246;ffentlich rechtlichen Sendern keine Rolle spielen. Das f&#252;hrt dann dazu das gewisse Bereiche gar nicht von anderen Anbietern abgedeckt werden k&#246;nnen. Das zieht sich durch alle Bereiche, egal ob man sich f&#252;r Fu&#223;ball&#252;bertragungen zu viel Geld aus der Tasche ziehen l&#228;sst oder Spartensender aufsetzt die nichts mehr mit Grundeversorgung zu tun haben. Dazu kommen dann die von Dir auch angesprochenen Idiotien, Formate die im privaten Bereich gut laufen, mit gro&#223;em finanziellen Aufwand und wenig Erfolg kopieren zu m&#252;ssen (Bruce D., Casting-Shows, Quizshows etc.)

Deshalb meine ich schon, dass man hier Grenzen setzen muss, und das in allen Bereichen, nicht nur f&#252;r das Internetangebot, denn die Erfahrung zeigt, dass die &#246;ffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten, all das irgendwann auch tun, was sie tun k&#246;nnten, woran heute aber noch niemand denkt.

Die in der Gesetzesinitiative vorgeschlagene Begrenzung der Vorhaltezeit im Netz ist IMO Bl&#246;dsinn und w&#252;rde dem Anspruch an die &#246;ff. rechtl. Sender gerade nicht gerecht werden; eine Begrenzung des Umfangs macht aber durchaus Sinn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube der Unmut &#252;ber die &#246;ffentlich rechtlichen Angebote entsteht nicht aus der Tatsache, dass sie Dinge tun, also beispielsweise im Netz Inhalte anbieten, sondern wie sie es tun. Ihr Auftrag soll eine thematisch m&#246;glichst breit gestreute _Grundversorgung_ sein. Momentan sieht es aber so aus, als wollten ARD/ZDF und Co. alternative Angebote verdr&#228;ngen wollen.</p>
<p>Man gewinnt als Au&#223;enstehender immer wieder den Eindruck, als w&#252;rde Geld bei den &#246;ffentlich rechtlichen Sendern keine Rolle spielen. Das f&#252;hrt dann dazu das gewisse Bereiche gar nicht von anderen Anbietern abgedeckt werden k&#246;nnen. Das zieht sich durch alle Bereiche, egal ob man sich f&#252;r Fu&#223;ball&#252;bertragungen zu viel Geld aus der Tasche ziehen l&#228;sst oder Spartensender aufsetzt die nichts mehr mit Grundeversorgung zu tun haben. Dazu kommen dann die von Dir auch angesprochenen Idiotien, Formate die im privaten Bereich gut laufen, mit gro&#223;em finanziellen Aufwand und wenig Erfolg kopieren zu m&#252;ssen (Bruce D., Casting-Shows, Quizshows etc.)</p>
<p>Deshalb meine ich schon, dass man hier Grenzen setzen muss, und das in allen Bereichen, nicht nur f&#252;r das Internetangebot, denn die Erfahrung zeigt, dass die &#246;ffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten, all das irgendwann auch tun, was sie tun k&#246;nnten, woran heute aber noch niemand denkt.</p>
<p>Die in der Gesetzesinitiative vorgeschlagene Begrenzung der Vorhaltezeit im Netz ist IMO Bl&#246;dsinn und w&#252;rde dem Anspruch an die &#246;ff. rechtl. Sender gerade nicht gerecht werden; eine Begrenzung des Umfangs macht aber durchaus Sinn.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Herr Schmidt</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-vs-ard-und-zdf-im-netz/#comment-220380</link>
		<dc:creator>Herr Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 22:42:52 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo
Fr&#252;her oder sp&#228;ter endet alles im Netz...
dank Convergenc der Medien.
genauso wie man fr&#252;her nur mit einen Telefon nur Telefonieren konnte...

Das mit dem Spektrum von Frequenzen ist ja auch nur Hausgemacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo<br />
Fr&#252;her oder sp&#228;ter endet alles im Netz&#8230;<br />
dank Convergenc der Medien.<br />
genauso wie man fr&#252;her nur mit einen Telefon nur Telefonieren konnte&#8230;</p>
<p>Das mit dem Spektrum von Frequenzen ist ja auch nur Hausgemacht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Trac3R</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-vs-ard-und-zdf-im-netz/#comment-220374</link>
		<dc:creator>Trac3R</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 22:06:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-vs-ard-und-zdf-im-netz/#comment-220374</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Aber m.E. ist zumindest einer der Gr&#252;nde, warum Privatfernsehen derzeit nur Trash produziert, der &#246;ffentliche Rundfunk. Die Fernsehzuschauer, die sich f&#252;r hochklassige Inhalte interessieren, die w&#228;hlen eben die werbefreien &#246;ffentlich-rechtlichen Angebote. F&#252;r Sender wie N-TV ist wenig Platz neben Phoenix, f&#252;r die RTL News wenig Platz neben der Tagesschau.&lt;/blockquote&gt;

Sicher, Privatsender werden, wenn sie die Wahl und die Marktl&#252;cke haben freiwillig teure, aufw&#228;ndige und am besten noch selbstproduzierte hochklassige Dokumentationen und Inhalte senden, wenn sich mit der "Liste der 10 gr&#246;&#223;ten Benzinfresser" oder meinetwegen auch Misthaufen mehr Geld verdienen l&#228;sst. Sie werden freiwillig auf Schleichwerbung f&#252;r Lebensmittelprodukte (f&#252;r die sie Geld bekommen und nicht bezahlen) verzichten, weil sie deren Produktion in Galileo oder Wissenshunger aus ihrer Anspruchshaltung heraus nicht mehr zeigen wollen. Weil so der Markt funktioniert? Die Privaten dann nicht mehr gewinnorientiert sein werden?

Das Gegenteil trifft eher zu, die Privaten sind der Grund, warum die &#214;R so viel Trash senden.

Mach dir doch nichts vor, g&#228;be es keine &#214;R, dann w&#228;re unsere Rundfunkslandschaft so verkommen wie in den USA. Und die Berichterstattung w&#228;re so qualitativ hochwertig wie bei FOX News und den CBS Evening News. Das, was viel Quote bringt, wird gesendet und die Anzahl der Berichte &#252;ber angebliche Terroranschl&#228;ge und die letzten Ausrutscher der C-Promis wird sich verzehnfachen. Ich will mir gar nicht ausmahlen, welche gesellschaftlichen Konsequenzen das h&#228;tte.

Ich sehe das so wie Markus, die Finanzierung und Angebot sind verbesserungsw&#252;rdig. Aber prinzipiell geht es bei diesen Anstalten in die richtige Richtung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aber m.E. ist zumindest einer der Gr&#252;nde, warum Privatfernsehen derzeit nur Trash produziert, der &#246;ffentliche Rundfunk. Die Fernsehzuschauer, die sich f&#252;r hochklassige Inhalte interessieren, die w&#228;hlen eben die werbefreien &#246;ffentlich-rechtlichen Angebote. F&#252;r Sender wie N-TV ist wenig Platz neben Phoenix, f&#252;r die RTL News wenig Platz neben der Tagesschau.</p></blockquote>
<p>Sicher, Privatsender werden, wenn sie die Wahl und die Marktl&#252;cke haben freiwillig teure, aufw&#228;ndige und am besten noch selbstproduzierte hochklassige Dokumentationen und Inhalte senden, wenn sich mit der &#8220;Liste der 10 gr&#246;&#223;ten Benzinfresser&#8221; oder meinetwegen auch Misthaufen mehr Geld verdienen l&#228;sst. Sie werden freiwillig auf Schleichwerbung f&#252;r Lebensmittelprodukte (f&#252;r die sie Geld bekommen und nicht bezahlen) verzichten, weil sie deren Produktion in Galileo oder Wissenshunger aus ihrer Anspruchshaltung heraus nicht mehr zeigen wollen. Weil so der Markt funktioniert? Die Privaten dann nicht mehr gewinnorientiert sein werden?</p>
<p>Das Gegenteil trifft eher zu, die Privaten sind der Grund, warum die &#214;R so viel Trash senden.</p>
<p>Mach dir doch nichts vor, g&#228;be es keine &#214;R, dann w&#228;re unsere Rundfunkslandschaft so verkommen wie in den USA. Und die Berichterstattung w&#228;re so qualitativ hochwertig wie bei FOX News und den CBS Evening News. Das, was viel Quote bringt, wird gesendet und die Anzahl der Berichte &#252;ber angebliche Terroranschl&#228;ge und die letzten Ausrutscher der C-Promis wird sich verzehnfachen. Ich will mir gar nicht ausmahlen, welche gesellschaftlichen Konsequenzen das h&#228;tte.</p>
<p>Ich sehe das so wie Markus, die Finanzierung und Angebot sind verbesserungsw&#252;rdig. Aber prinzipiell geht es bei diesen Anstalten in die richtige Richtung.</p>
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	</item>
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