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	<title>Kommentare zu: Rundfunkänderungsstaatsvertrag: Gegen ARD &amp; ZDF im Netz</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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		<title>Von: torolf</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-gegen-ard-zdf-im-netz/#comment-254685</link>
		<dc:creator>torolf</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 09:57:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ob die ÖR nun DIE seriösen, ehrlichen, sachlichen, objektiven Informationsquellen sind sei mal dahingestellt. Und wieviel der ÖR-Inhalte heute überhaupt noch als &quot;Informationen&quot; bezeichnet werden können, auch.

Ich bin strikt gegen die ÖR-Internetpräsenz, wie sie derzeit besteht! Ich will mit meinen GEZ-Gebühren keine seichten &quot;Infos&quot; (Gartentips, Kochrezepte, Sportstatistiken...) finanzieren, wie sie oft genug auf den Seiten der ÖR zu finden sind. Die sollen sich gefälligst auf ihre Kernkompetenz, die harte Infovermittlung, beschränken. Dafür zahle ich gerne, auch online. Wobei ich nicht der Ansicht bin, dass ohne tagesschau.de die Onlinewelt zugrunde geht.

Was die Archivierung betrifft bin ich auch anderer Meinung: Alles was seriöse Infos angeht kann gerne länger online bleiben, aber es ist unnötig, Marienhof und Co zu archivieren.

Also: Klare Begrenzung des ÖR-Internetauftrittes. Zum einen, weil viele private Anbieter bestimmte Dinge auch gut und seriös, vielleicht sogar manchmal besser können. Zum anderen, weil die GEZ-Gebühren andersweitig verwendet werden sollten!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ob die ÖR nun DIE seriösen, ehrlichen, sachlichen, objektiven Informationsquellen sind sei mal dahingestellt. Und wieviel der ÖR-Inhalte heute überhaupt noch als &#8220;Informationen&#8221; bezeichnet werden können, auch.</p>
<p>Ich bin strikt gegen die ÖR-Internetpräsenz, wie sie derzeit besteht! Ich will mit meinen GEZ-Gebühren keine seichten &#8220;Infos&#8221; (Gartentips, Kochrezepte, Sportstatistiken&#8230;) finanzieren, wie sie oft genug auf den Seiten der ÖR zu finden sind. Die sollen sich gefälligst auf ihre Kernkompetenz, die harte Infovermittlung, beschränken. Dafür zahle ich gerne, auch online. Wobei ich nicht der Ansicht bin, dass ohne tagesschau.de die Onlinewelt zugrunde geht.</p>
<p>Was die Archivierung betrifft bin ich auch anderer Meinung: Alles was seriöse Infos angeht kann gerne länger online bleiben, aber es ist unnötig, Marienhof und Co zu archivieren.</p>
<p>Also: Klare Begrenzung des ÖR-Internetauftrittes. Zum einen, weil viele private Anbieter bestimmte Dinge auch gut und seriös, vielleicht sogar manchmal besser können. Zum anderen, weil die GEZ-Gebühren andersweitig verwendet werden sollten!</p>
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	<item>
		<title>Von: onlinejournalismus.de - Das Magazin zum Thema &#187; Blog Archive &#187; Rundfunkänderungsstaatsvertragsdiskussion</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-gegen-ard-zdf-im-netz/#comment-246766</link>
		<dc:creator>onlinejournalismus.de - Das Magazin zum Thema &#187; Blog Archive &#187; Rundfunkänderungsstaatsvertragsdiskussion</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 09:50:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Update: Hier noch der Link zu dem abstrusen Spiegel-Trakat (via netzpolitik-Kommentare). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Update: Hier noch der Link zu dem abstrusen Spiegel-Trakat (via netzpolitik-Kommentare). [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: claashorst</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-gegen-ard-zdf-im-netz/#comment-246494</link>
		<dc:creator>claashorst</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 22:44:12 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Spiegel&quot;: Online-Medien droht Zensur 

Mit Hilfe eines neuen Rundfunkstaatsvertrags hofft die Politik, ihre Macht von den öffentlich-rechtlichen Anstalten auf Online-Medien ausdehnen zu können, berichtet „Spiegel online“ heute. Kritiker befürchteten Zensur im Internet. 

„Freiheit ade für Online-Medien also. 
Künftig könnte - wenn sich die Ministerpräsidenten denn darauf einigen - das gesamte Angebot behördlicher Aufsicht unterstellt werden“, heißt es in dem Bericht. 

Wenn die Obrigkeit empfinde, dass ein Beitrag gegen Recht und Ordnung verstößt, dürfe sie eigenmächtig und ohne einen Richter um Erlaubnis zu bitten, eingreifen und die missliebige Seite entfernen lassen, skizziert „Spiegel online“ eine extreme Auslegung des neuen Vertrages, die im Gespräch sei. 

„Ebenfalls in der Diskussion: Die Pressefreiheit im Netz wird - so wie der Auftritt privater Fernsehanstalten - unter behördlichen Genehmigungsvorbehalt gestellt“, heißt es in dem Artikel weiter. s.dort: 

www.spiegel.de/spiegel/0,1518,558521,00.html 

Konsequenz: Zensur von Onlinemedien 

China lässt grüßen. Es gibt mittlerweile so viele Online-Medien, die die Bevölkerung mit Informationen versorgen, die im &quot;Qualitätsjournalismus&quot;, wie er sich selbst gern hochnäsig nennt, nicht oder nur zwischen den Zeilen zu haben sind. 

Ich glaube, dass die Politiker noch nicht übersehen, welche Großdemo ihnen da ins Haus steht, wenn sie die Schweigespirale auch aufs Internet zu übertragen versuchen. Die Notstandsgesetze waren der Startpunkt für die 68er-Bewegung, und eine solche Einschränkung der Pressefreiheit würde Startpunkt der &quot;08er-Bewegung&quot;. 

Wer kontrolliert dann das Internet? 
&quot;Über den neuen Rundfunkstaatsvertrag hofft die Politik, ihre Macht von den öffentlich-rechtlichen Anstalten auf Online-Medien ausdehnen zu können - mit grotesken Folgen. Kritiker befürchten Zensur im Internet. 
&quot;Also, wer wird das www bald kontollieren? 
Die Politbüros in China und Nordkorea - demnächst auch in partnerschaftlicher Kooperation mit ARD und ZDF? 

Der Vorgang des Rundfunkstaatsvertrages mit unabsehbaren Folgen einer Einschränkung der Pressefreiheit sowie einer Zensur im Internet lässt an ungute frühere Zeiten erinnern. 
CH</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Spiegel&#8221;: Online-Medien droht Zensur </p>
<p>Mit Hilfe eines neuen Rundfunkstaatsvertrags hofft die Politik, ihre Macht von den öffentlich-rechtlichen Anstalten auf Online-Medien ausdehnen zu können, berichtet „Spiegel online“ heute. Kritiker befürchteten Zensur im Internet. </p>
<p>„Freiheit ade für Online-Medien also.<br />
Künftig könnte &#8211; wenn sich die Ministerpräsidenten denn darauf einigen &#8211; das gesamte Angebot behördlicher Aufsicht unterstellt werden“, heißt es in dem Bericht. </p>
<p>Wenn die Obrigkeit empfinde, dass ein Beitrag gegen Recht und Ordnung verstößt, dürfe sie eigenmächtig und ohne einen Richter um Erlaubnis zu bitten, eingreifen und die missliebige Seite entfernen lassen, skizziert „Spiegel online“ eine extreme Auslegung des neuen Vertrages, die im Gespräch sei. </p>
<p>„Ebenfalls in der Diskussion: Die Pressefreiheit im Netz wird &#8211; so wie der Auftritt privater Fernsehanstalten &#8211; unter behördlichen Genehmigungsvorbehalt gestellt“, heißt es in dem Artikel weiter. s.dort: </p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,558521,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,558521,00.html</a> </p>
<p>Konsequenz: Zensur von Onlinemedien </p>
<p>China lässt grüßen. Es gibt mittlerweile so viele Online-Medien, die die Bevölkerung mit Informationen versorgen, die im &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221;, wie er sich selbst gern hochnäsig nennt, nicht oder nur zwischen den Zeilen zu haben sind. </p>
<p>Ich glaube, dass die Politiker noch nicht übersehen, welche Großdemo ihnen da ins Haus steht, wenn sie die Schweigespirale auch aufs Internet zu übertragen versuchen. Die Notstandsgesetze waren der Startpunkt für die 68er-Bewegung, und eine solche Einschränkung der Pressefreiheit würde Startpunkt der &#8220;08er-Bewegung&#8221;. </p>
<p>Wer kontrolliert dann das Internet?<br />
&#8220;Über den neuen Rundfunkstaatsvertrag hofft die Politik, ihre Macht von den öffentlich-rechtlichen Anstalten auf Online-Medien ausdehnen zu können &#8211; mit grotesken Folgen. Kritiker befürchten Zensur im Internet.<br />
&#8220;Also, wer wird das www bald kontollieren?<br />
Die Politbüros in China und Nordkorea &#8211; demnächst auch in partnerschaftlicher Kooperation mit ARD und ZDF? </p>
<p>Der Vorgang des Rundfunkstaatsvertrages mit unabsehbaren Folgen einer Einschränkung der Pressefreiheit sowie einer Zensur im Internet lässt an ungute frühere Zeiten erinnern.<br />
CH</p>
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	<item>
		<title>Von: Ballguard</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-gegen-ard-zdf-im-netz/#comment-246479</link>
		<dc:creator>Ballguard</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 21:40:14 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist Lächerlich! Jetzt wird uns schon 100% sichtbar vorgeführt wie sehr die Wirtschaft bzw. die Lobbyisten in unsere (Internet-)Medien eingreifen und damit eine weitere (aufkeimende) Stütze der Demokratie zusammenbrechen lassen. Es ist einfach eine Schande, dass sich die Mehrheit der Politiker für solche Verordnungen einsetzen, die uns die Verfügbarkeit unserer bezahlten Medien einschränken. Teilweise durch (evtl. vorgespielte) Unwissenheit wie von Wowereit oder gleich durch unseren Lobby-Propoganda-Minister alla Koch. 
Damit eins klar geht, die meisten privaten bzw. werbefinanzierten Medien sind schlichtweg fürn A*****. Sie sind uninformativ, unsachlich und zielen auf ein Zombie-Konsum. Die Nachrichten und Sendungen der Öffentlich-Rechtlichen sind durch unsere bezahlten Gebühren die einzigen denen ich noch zutraue anständige Nachrichten zu bringen (auch wenn sie wie alle Medien zum Teil zensiert werden).
Das die Definierungen welche Inhalte &quot;unterhaltend&quot; etc. so ungenau beschrieben worden sind zeigt doch ganz deutlich, dass wir zum Narren gehalten und nur ökonomische Interessen vertreten werden. Das Ziel ist doch ganz klar und braucht auch hier nicht weiter erläutert zu werden. Eine zeitliche Beschränkung ist für die User unattraktiv und unsinnig, zumal das Volk für die Inhalt bezahlt und somit jederzeit das Recht hat darauf zuzugreifen.
Nein, nein, meine Damen und Herren. Wenn ich nicht meine Informationen über die Öffentlich-Rechtlichen erhalte, werde ich mir andere Quellen suchen und die sind auch ohne Werbung informativer! Solltet ihr euch wirklich so durchsetzen können, werden wir erstmal sehen, was das Verfassungsgericht zu sagen hat und wenn die erstmal unterwandert sind, bleibt mir wenigstens noch eines: die GEZ zu verweigern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist Lächerlich! Jetzt wird uns schon 100% sichtbar vorgeführt wie sehr die Wirtschaft bzw. die Lobbyisten in unsere (Internet-)Medien eingreifen und damit eine weitere (aufkeimende) Stütze der Demokratie zusammenbrechen lassen. Es ist einfach eine Schande, dass sich die Mehrheit der Politiker für solche Verordnungen einsetzen, die uns die Verfügbarkeit unserer bezahlten Medien einschränken. Teilweise durch (evtl. vorgespielte) Unwissenheit wie von Wowereit oder gleich durch unseren Lobby-Propoganda-Minister alla Koch.<br />
Damit eins klar geht, die meisten privaten bzw. werbefinanzierten Medien sind schlichtweg fürn A*****. Sie sind uninformativ, unsachlich und zielen auf ein Zombie-Konsum. Die Nachrichten und Sendungen der Öffentlich-Rechtlichen sind durch unsere bezahlten Gebühren die einzigen denen ich noch zutraue anständige Nachrichten zu bringen (auch wenn sie wie alle Medien zum Teil zensiert werden).<br />
Das die Definierungen welche Inhalte &#8220;unterhaltend&#8221; etc. so ungenau beschrieben worden sind zeigt doch ganz deutlich, dass wir zum Narren gehalten und nur ökonomische Interessen vertreten werden. Das Ziel ist doch ganz klar und braucht auch hier nicht weiter erläutert zu werden. Eine zeitliche Beschränkung ist für die User unattraktiv und unsinnig, zumal das Volk für die Inhalt bezahlt und somit jederzeit das Recht hat darauf zuzugreifen.<br />
Nein, nein, meine Damen und Herren. Wenn ich nicht meine Informationen über die Öffentlich-Rechtlichen erhalte, werde ich mir andere Quellen suchen und die sind auch ohne Werbung informativer! Solltet ihr euch wirklich so durchsetzen können, werden wir erstmal sehen, was das Verfassungsgericht zu sagen hat und wenn die erstmal unterwandert sind, bleibt mir wenigstens noch eines: die GEZ zu verweigern.</p>
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		<title>Von: coffeejunk</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-gegen-ard-zdf-im-netz/#comment-246449</link>
		<dc:creator>coffeejunk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 18:16:38 +0000</pubDate>
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		<description>man sieht leider mal wieder wunderbar wie wenig unsere politikerschaft vom internet versteht. (erinnert mich schon fast ein bisschen an mccain, aber egal)
ansonsten kann ich dem letzten absatz nur beipflichten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>man sieht leider mal wieder wunderbar wie wenig unsere politikerschaft vom internet versteht. (erinnert mich schon fast ein bisschen an mccain, aber egal)<br />
ansonsten kann ich dem letzten absatz nur beipflichten.</p>
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	<item>
		<title>Von: markus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-gegen-ard-zdf-im-netz/#comment-246442</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 16:51:17 +0000</pubDate>
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		<description>Abgesehen von der berechtigten Kritik am Vollzug: Was soll daran verbrecherisch sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Abgesehen von der berechtigten Kritik am Vollzug: Was soll daran verbrecherisch sein?</p>
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	<item>
		<title>Von: alu</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/rundfunkaenderungsstaatsvertrag-gegen-ard-zdf-im-netz/#comment-246440</link>
		<dc:creator>alu</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 16:45:57 +0000</pubDate>
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		<description>solang sie die verbrecherische GEZ steuer fürs internet wieder abschaffen, solls mir recht sein</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>solang sie die verbrecherische GEZ steuer fürs internet wieder abschaffen, solls mir recht sein</p>
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