re:publica08: Was ist öffentlich-rechtlich im digitalen Zeitalter?
Auf der re:publica’ 08 hatten wir eine Diskussion zum Thema “Was ist öffentlich-rechtlich im digitalen Zeitalter?” Mit dabei war die ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann. Aufgrund der immer noch aktuellen Diskussion rund um die Neuverhandlung des Rundfunkstaatsvertrages packe ich das Video mal in den NetzpolitikTV-Feed.
Während sich die öffentlich-rechtlichen Sender ins Netz bewegen, sind viele Bürger dort längst angekommen. Was bedeutet die Digitalisierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für unsere Demokratie? Leistet die Digitalisierung die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in einer Informationsgesellschaft? Wie werden diese Pläne angenommen? Brauchen wir ein öffentlich-rechtliches Youtube?
Die Diskussion gibt es in hoher Auflösung bei Hobnox oder hier in kleinerer Auflösung als MP4.






- 


[...] In Deutschland wird die Debatte bestimmt von der Frage, wie weit sich die Öffentlich-Rechtlichen Angebote in punkto Internet aus dem Fenster lehnen dürfen. So betonte etwa Verena Wiedemann, Generalsekretärin der ARD, auf der diesjährigen re:publica08, dass das Bundesverfassungsgericht im Grundsatz bestätigt habe, dass der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk eben auch gerade im Internet eine Daseinsberechtigung habe. Diese beziehe er aus der Tatsache, dass auch im Internet die Gefahr bestehe, dass die Meinungsvielfalt minimiert werde. Der öffentlich-rechtliche Programmauftrag mit seiner Pflicht zur ausgewogenen Darstellung aller gesellschaftlich relevanten Meinungen sei dazu geeignet, diese Gefahr zu minimieren (Video der Panel-Diskussion bei netzpolitik.org). [...]