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Montag, 14. April 2008

Planetopia über Creative Commons

Die SAT1-Sendung Planetopia hat gestern über Tauschbörsen-Kriminalisierung und Creative Commons als Alternative berichtet: Kinoknaller und Megahits - ganz legal aus dem Internet! Die ersten ca. fünf Minuten gibt es die übliche ProMusic- und GVU-Propaganda und dann wird Creative Commons erklärt. Der zweite Part ist besser geworden, als ich von Planetopia erwartet habe. Hauptprotagonist ist Stefan Kluge von VEB-Film Leipzig.

Hier ist der Mitschnitt:


Planetopia ueber Creative Commons from netzpolitik on Vimeo.

4 Kommentare

  1. mei am 14.04.2008 um 10:03 (Antworten)

    reportagen über filesharing haben in letzter zeit auch immer das gleiche narrativ, oder? erst werden relativ ahnungslose teenager “bei der tat” gezeigt, dann mütter am küchentisch mit anwaltspost, total ahnlungslos und entsetzt. dann die “ermittler”, die erst erklären, warum harte strafen nötig sind, und dann einschränken, dass sie damit doch keine familien ruinieren wollen. deja-vu.

  2. mulder am 14.04.2008 um 11:15 (Antworten)

    Was dieser Anwalt und der andere Vogel da erzählt haben ist natürlich nur das übliche FUD.
    Es gibt keinen Schaden und wir brauchen ne Lobby, die genau das deutlich macht.
    Aber vorher müssen wir noch schnell den Rechtsstaat wiederherstellen, irgendwie…

  3. Linkin am 14.04.2008 um 17:49 (Antworten)

    Jaja, immer diese fiesen steinreichen Jugendlichen… die hätten auch ganz bestimmt all das gekauft was sie jetzt runterladen, wenn es das runterladen nicht gegeben hätte.
    Allein diese Annahme ist das Dümmste überhaupt.

  4. Hadron am 14.04.2008 um 21:47 (Antworten)

    Die vier Ermittler namens Lüngen hat man auch wieder sichten können. War ja zu erwarten.

    Solche Sendungen führen bei mir neuerdings nicht mehr zu Ärger, sondern zu einer merkwürdigen Heiterkeit. Das Ganze ist inzwischen einfach zu offensichtlich. Das ist eine Blaupause, ein Schema, das einfach jedesmal mit neuen Protagonisten gefüllt wird, sich inhaltlich aber nicht mehr verändert. Daher konnte man den Quatsch eigentlich größtenteils vergessen, übliches demagogisches Material, mal wieder neu geschnitten und zusammengefügt… und freundlich lächelt der BearShare Bär im Hintergrund.

    Aaaaber: Die Behandlung des Themas “Creative Commons” am Ende der Sendung habe ich als absolut positiv empfunden! Ich glaube, das war ein echtes Novum im Bereich des Privatfernsehens, jedenfalls im Zusammenhang mit Berichten über das Filesharing. Da kann man nur sagen: Weiter so!

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