Öffentlich-rechtliche Sender sollen Creative Commons nutzen

Ein “Digitalmagazin” hat Wolfgang Blau, Chefredakteur Zeit online, interviewt: „Der wichtigste Konkurrent der Verlage im Netz sind nicht die öffentlich-rechtlichen Sender, sondern das Netz selbst“

Digitalmagazin: Wird es auch Kooperationen mit Mediatheken anderer Sender wie Arte, ARD oder gar einem privaten Anbieter geben?

Blau: Wir sind für viele Ideen offen, privater wie öffentlich-rechtlicher Art. Man sollte aber nicht unterschätzen, wie unendlich kompliziert die Urheberrechtssituation bei der Online-Nutzung von Fernsehinhalten werden kann. Ich warte und hoffe auf den Tag, an dem öffentlich-rechtliche Sender ihre eigenen Inhalte unter einer Creative-Commons-Lizenz ins Netz stellen werden.

Freut mich, dass diese Position auch mal von anderer Seite vertreten wird.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in creative commons, Deutschland, Digitalkultur und getagged . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

2 Kommentare

  1. Longbow4u
    Erstellt am 14. Juli 2008 um 21:44 | Permanent-Link

    Es wäre auch schön, wenn DIE ZEIT Creative Commons-Lizenzen einsetzen würde, am besten solche, die von freedomdefined.org als hinreichend frei genehmigt wurden, z.B. CC-BY-SA 3.0.

    Es ist immer leichter, von anderen etwas zu fordern, als etwas selbst zu tun.

  2. Domian
    Erstellt am 15. Juli 2008 um 15:40 | Permanent-Link

    Creativ commen wäre zu begrüssen,diese müsste aber auf Deutschland beschränkt werden.
    es darf nicht sein das man die ör Inhalte aus dem ausland abrufen kann,denn wo ist dann noch der gegenwert für die gebühren,die man als deutscher bezahlt?

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