Mediennutzerschutz – Beschwerderecht für Fernsehen, Hörfunk und Internet

Telemedicus verweist auf die neue Broschüre “Mediennutzerschutz – Beschwerderecht für Fernsehen, Hörfunk und Internet“, die von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) veröffentlicht wurde. Die 57 Seiten drehen sich u.a. um Call-TV Shows und wo man sich darüber beschweren kann. Ebenso werden Weblogs rudimentär vorgestellt und das Jugendschutz-System kurz erklärt.

Aus dem Vorwort vom Direktor der LfM Prof. Norbert Schneider:

„Die Förderung des Mediennutzerschutzes ist eine gesetzliche Aufgabe der LfM. Sie verfolgt mehrere Ziele: Einerseits soll durch Maßnahmen zur Förderung von Medienkompetenz erreicht werden, dass Mediennutzer sich durch kompetente und selbst bestimmte Nutzung der Medien schützen können. Andererseits sollen Mediennutzer über ihre Rechte als Rundfunkteilnehmer informiert werden – und auch darüber, wie sie diese Rechte durchsetzen können. [...] Vor diesem Hintergrund hat die LfM die vorliegende Broschüre [...] erstellen lassen. Sie soll anschaulich über die wichtigsten Rechte informieren, die Hörer, Zuschauer und Internetnutzer haben und ihnen darüber hinaus Möglichkeiten vorstellen, sich auch gemeinsam [...] auszutauschen.“

Wahlweise gibt es die Broschüre als 4 MB grosses PDF oder auf totem Baum zum bestellen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Deutschland, Digitalkultur, Jugendschutz? und getagged , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

3 Kommentare

  1. rolf
    Erstellt am 13. Mai 2008 um 19:58 | Permanent-Link

    auf totem Baum, wenn ich bitten darf!

  2. rolf
    Erstellt am 13. Mai 2008 um 20:01 | Permanent-Link

    ich freue mich schon bei der nächsten PI-Aktion Beschwerden an die LfM zu schreiben.

  3. Erstellt am 12. Juli 2009 um 16:50 | Permanent-Link

    Leider kümmern sich die Landesmedienanstalten nur unzureichend und mit wenig Elan um Beschwerden.
    Zumindest im Hörfunk scheinen viele Beschwerden im Sand zu verlaufen und werden nicht veröffentlicht:

    http://www.fair-radio.net/Artikel/185/
    http://www.fair-radio.net/Artikel/180/

    So gesehen auch nicht verwunderlich, dass die hier angesprochene Broschüre das Radio von Anfang an vernachlässigt hat:

    http://www.fair-radio.net/Artikel/67/

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