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	<title>Kommentare zu: Die Musikflatrate-Diskussion</title>
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	<description>Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</description>
	<pubDate>Fri, 16 May 2008 17:23:33 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Oliver Springer</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-musikflatrate-diskussion/#comment-215192</link>
		<dc:creator>Oliver Springer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 23:52:02 +0000</pubDate>
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		<description>Die ganz gro&#223;e Innovation vermisse ich da auch, doch ich finde es gut, dass die Musikindustrie jetzt verst&#228;rkt schon in die richtige Richtung denkt.

Eine Flatrate ohne DRM w&#228;re aus Nutzersicht ohne Frage besser.

Eine Flatrate mit DRM kann meiner &#220;berzeugung nach jedoch auch funktionieren, wenn man es dem User nicht unn&#246;tig schwer macht. Ein gemeinsamer Standard w&#252;rde da sehr helfen. Oder man l&#246;st es &#252;ber ein digitales Wasserzeichen.

Das angesprochene Modell, alles auf Zeit nutzen und einen kleinen Teil dauerhaft nutzen zu k&#246;nnen, ist eine gute Kombination. Die Flaterate soll ja nicht zu teuer werden. 

Und alles auf ewig nutzen zu k&#246;nnen zum Minipreis...klingt nicht nach einem tragf&#228;higen Gesch&#228;ftsmodell. Dann k&#246;nnte man f&#252;r einen Monat ein Abo abschlie&#223;en, mit Highspeed alles halbwegs Interessante ziehen und dann erst wieder n&#228;chstes Jahr f&#252;r ein paar Tage ein Abo abschlie&#223;en f&#252;r ein "Update" der inzwischen hinzugekommenen Songs.

Wozu muss man s&#228;mtliche Musik auch "besitzen" / dauerhaft nutzen k&#246;nnen? Eine Auswahl von soundsoviel Songs jeden Monat, die einem etwas bedeuten, reicht f&#252;r die meisten Menschen aus. Wer mehr braucht, kann mehr kaufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die ganz gro&#223;e Innovation vermisse ich da auch, doch ich finde es gut, dass die Musikindustrie jetzt verst&#228;rkt schon in die richtige Richtung denkt.</p>
<p>Eine Flatrate ohne DRM w&#228;re aus Nutzersicht ohne Frage besser.</p>
<p>Eine Flatrate mit DRM kann meiner &#220;berzeugung nach jedoch auch funktionieren, wenn man es dem User nicht unn&#246;tig schwer macht. Ein gemeinsamer Standard w&#252;rde da sehr helfen. Oder man l&#246;st es &#252;ber ein digitales Wasserzeichen.</p>
<p>Das angesprochene Modell, alles auf Zeit nutzen und einen kleinen Teil dauerhaft nutzen zu k&#246;nnen, ist eine gute Kombination. Die Flaterate soll ja nicht zu teuer werden. </p>
<p>Und alles auf ewig nutzen zu k&#246;nnen zum Minipreis&#8230;klingt nicht nach einem tragf&#228;higen Gesch&#228;ftsmodell. Dann k&#246;nnte man f&#252;r einen Monat ein Abo abschlie&#223;en, mit Highspeed alles halbwegs Interessante ziehen und dann erst wieder n&#228;chstes Jahr f&#252;r ein paar Tage ein Abo abschlie&#223;en f&#252;r ein &#8220;Update&#8221; der inzwischen hinzugekommenen Songs.</p>
<p>Wozu muss man s&#228;mtliche Musik auch &#8220;besitzen&#8221; / dauerhaft nutzen k&#246;nnen? Eine Auswahl von soundsoviel Songs jeden Monat, die einem etwas bedeuten, reicht f&#252;r die meisten Menschen aus. Wer mehr braucht, kann mehr kaufen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Warners Music-Flatrate - Nerdcore</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-musikflatrate-diskussion/#comment-205346</link>
		<dc:creator>Warners Music-Flatrate - Nerdcore</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 14:53:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/die-musikflatrate-diskussion/#comment-205346</guid>
		<description>[...] René am 28. M&#228;rz 2008 um 15:53 Uhr  Kategorien: Music - Trackback-URL: Link  Nachdem Sony halbherzig &#252;ber eine DRM-verkr&#252;ppelte Version einer Musik-Flatrate nachdenkt, geht Warner einen ganzen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] René am 28. M&auml;rz 2008 um 15:53 Uhr  Kategorien: Music - Trackback-URL: Link  Nachdem Sony halbherzig &#252;ber eine DRM-verkr&#252;ppelte Version einer Musik-Flatrate nachdenkt, geht Warner einen ganzen [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Gerhard Berger</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-musikflatrate-diskussion/#comment-203853</link>
		<dc:creator>Gerhard Berger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 07:31:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/die-musikflatrate-diskussion/#comment-203853</guid>
		<description>Herr Schmidt-Holtz, Sie laessen hier erkennen, dass sie offenbar immer noch im Bereich des Wunschdenkens operieren. 

Immerhin haben Sie schon mal erkannt, dass das Angebot "(...) f&#252;r alle Mp3-Spieler inklusive den iPod (..) gelten sollte. nota bene: Mp3-Spieler(!) und so gerne h&#228;tten Sie halt auch den appetitlichen Marktanteil der iPods im Visier. Beruhigend, dass Sie als Chef des zweitgr&#246;ssten Major Labels immerhin diese Einsicht gewonnen haben.

Aber jetzt kommts: Mp3 Player und iPods sollen es also sein, aber "(...) wenn Sie das Abonnement nicht verl&#228;ngern, wird nat&#252;rlich auch der Musikzugang gesperrt." Nun, das lieber Herr Schmidt-Holtz bedeutet DRM. Und damit wird das wieder nichts mit den "Mp3-Spieler inklusive dem iPod". 

Sechs, setzten: Herr Schmidt-Holtz, sie widersprechen sich selbst. Sie k&#246;nnen das eine nicht ohne das andere haben. So begreifen sie es doch endlich! Wenn sie auf alle Player wollen geht das nur ohne DRM. 

Und solange Sie sich herausnehmen hilflose Konstellationen daherzuw&#252;nschen, erlauben sie immer mehr Kunden sich daran zu gew&#246;hnen dass digitale Musik kostenlos zu sein hat.

Aber vielleicht haben Sie es ja doch schon heimlich kapiert und leiden nur an der fortgesetzten Realit&#228;tsflucht, die Ihnen auch nach Jahren der Krise nicht erlaubt ein schl&#252;ssiges Konzept zu finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Schmidt-Holtz, Sie laessen hier erkennen, dass sie offenbar immer noch im Bereich des Wunschdenkens operieren. </p>
<p>Immerhin haben Sie schon mal erkannt, dass das Angebot &#8220;(&#8230;) f&#252;r alle Mp3-Spieler inklusive den iPod (..) gelten sollte. nota bene: Mp3-Spieler(!) und so gerne h&#228;tten Sie halt auch den appetitlichen Marktanteil der iPods im Visier. Beruhigend, dass Sie als Chef des zweitgr&#246;ssten Major Labels immerhin diese Einsicht gewonnen haben.</p>
<p>Aber jetzt kommts: Mp3 Player und iPods sollen es also sein, aber &#8220;(&#8230;) wenn Sie das Abonnement nicht verl&#228;ngern, wird nat&#252;rlich auch der Musikzugang gesperrt.&#8221; Nun, das lieber Herr Schmidt-Holtz bedeutet DRM. Und damit wird das wieder nichts mit den &#8220;Mp3-Spieler inklusive dem iPod&#8221;. </p>
<p>Sechs, setzten: Herr Schmidt-Holtz, sie widersprechen sich selbst. Sie k&#246;nnen das eine nicht ohne das andere haben. So begreifen sie es doch endlich! Wenn sie auf alle Player wollen geht das nur ohne DRM. </p>
<p>Und solange Sie sich herausnehmen hilflose Konstellationen daherzuw&#252;nschen, erlauben sie immer mehr Kunden sich daran zu gew&#246;hnen dass digitale Musik kostenlos zu sein hat.</p>
<p>Aber vielleicht haben Sie es ja doch schon heimlich kapiert und leiden nur an der fortgesetzten Realit&#228;tsflucht, die Ihnen auch nach Jahren der Krise nicht erlaubt ein schl&#252;ssiges Konzept zu finden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DieterK</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-musikflatrate-diskussion/#comment-202398</link>
		<dc:creator>DieterK</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 14:37:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/die-musikflatrate-diskussion/#comment-202398</guid>
		<description>Schmidt-Holtz bzw. seinem Boss Ostrowski geht es AUSSCHIE&#223;LICH darum, die Attraktivit&#228;t von Sony BMG f&#252;r potenzielle K&#228;ufer des Anteils von Bertelsmann zu steigern.

Deshalb wirft er mit Begriffen wie "Musikflatrate", "Premium CD" und "360-Grad-Vertrag" um sich. 

Mit neuen Gesch&#228;ftsmodellen / Innovationen (eigene Download- bzw. Streaming-Dienste hatten die Majorlabels schon um 2000) hat das nichts zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schmidt-Holtz bzw. seinem Boss Ostrowski geht es AUSSCHIE&#223;LICH darum, die Attraktivit&#228;t von Sony BMG f&#252;r potenzielle K&#228;ufer des Anteils von Bertelsmann zu steigern.</p>
<p>Deshalb wirft er mit Begriffen wie &#8220;Musikflatrate&#8221;, &#8220;Premium CD&#8221; und &#8220;360-Grad-Vertrag&#8221; um sich. </p>
<p>Mit neuen Gesch&#228;ftsmodellen / Innovationen (eigene Download- bzw. Streaming-Dienste hatten die Majorlabels schon um 2000) hat das nichts zu tun.</p>
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	<item>
		<title>Von: allo</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-musikflatrate-diskussion/#comment-202387</link>
		<dc:creator>allo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 13:53:02 +0000</pubDate>
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		<description>alle mp3-player inclusive iPod spricht gegen DRM. Apple lizenziert iTunes DRM doch nicht(?), und alle Player k&#246;nnen schon gar nicht ein gemeinsames DRM.

Nur SonyBMG ist aber nicht toll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>alle mp3-player inclusive iPod spricht gegen DRM. Apple lizenziert iTunes DRM doch nicht(?), und alle Player k&#246;nnen schon gar nicht ein gemeinsames DRM.</p>
<p>Nur SonyBMG ist aber nicht toll.</p>
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	<item>
		<title>Von: Hadron</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-musikflatrate-diskussion/#comment-202381</link>
		<dc:creator>Hadron</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 13:27:11 +0000</pubDate>
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		<description>Sony:
&lt;blockquote&gt;Es w&#228;re aber &lt;i&gt;sogar&lt;/i&gt; vorstellbar, dass die Kunden die Musik teilweise eben nicht nur anh&#246;ren k&#246;nnen, sondern auch einige Titel downloaden und damit besitzen.&lt;/blockquote&gt;
Das &lt;i&gt;"sogar"&lt;/i&gt; deutet darauf hin, dass Sony im Wesentlichen ein Streaming-Service vorschwebt, nicht unbedingt ein auf Downloads ausgerichtetes Angebot. Abo-K&#252;ndigung bedeutet, dass man seine Musik nicht mehr weiterh&#246;ren kann etc.

Weshalb kommen die blo&#223; immer wieder mit Gesch&#228;ftsmodellen angekleckert, die von vornherein zum Scheitern verurteilt sind? Na, Hauptsache, der Name "Sony" ist mal im Zusammenhang mit "Musikflatrate" gefallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sony:</p>
<blockquote><p>Es w&#228;re aber <i>sogar</i> vorstellbar, dass die Kunden die Musik teilweise eben nicht nur anh&#246;ren k&#246;nnen, sondern auch einige Titel downloaden und damit besitzen.</p></blockquote>
<p>Das <i>&#8220;sogar&#8221;</i> deutet darauf hin, dass Sony im Wesentlichen ein Streaming-Service vorschwebt, nicht unbedingt ein auf Downloads ausgerichtetes Angebot. Abo-K&#252;ndigung bedeutet, dass man seine Musik nicht mehr weiterh&#246;ren kann etc.</p>
<p>Weshalb kommen die blo&#223; immer wieder mit Gesch&#228;ftsmodellen angekleckert, die von vornherein zum Scheitern verurteilt sind? Na, Hauptsache, der Name &#8220;Sony&#8221; ist mal im Zusammenhang mit &#8220;Musikflatrate&#8221; gefallen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Philipp</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-musikflatrate-diskussion/#comment-202371</link>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 13:10:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2008/die-musikflatrate-diskussion/#comment-202371</guid>
		<description>Der Napster-Vergleich kam mir beim Lesen gestern auch sofort in den Sinn. Der Innovationsgedanke war au&#223;erdem sp&#228;testens dann gegessen, als es um diesen Punkt ging: »Wenn Sie das Abonnement nicht verl&#228;ngern, wird nat&#252;rlich auch der Musikzugang gesperrt.«

Da haben wir sie wieder, die alte Vorstellung vom geistigen Eigentum. Der Kunde hat allenfalls froh zu sein, die Musik &#252;berhaupt anh&#246;ren zu d&#252;rfen.

Und gleich darauf alles noch einmal formsch&#246;n verpackt: »Es w&#228;re &lt;em&gt;aber sogar vorstellbar&lt;/em&gt;, dass die Kunden (...) auch einige Titel downloaden und damit besitzen.« (meine Hervorhebung)

Das ist ja nun wirklich revolution&#228;r. &#196;h.. nein, ist es nicht. Es ist der gleiche Bl&#246;dsinn wie bei all den vorangegangen Konzepten und man darf sich wahrhaftig fragen, wie jetzt auf einmal die Ums&#228;tze damit steigen sollen.

Das scheint doch eher wie eine Simpsons-Anspielung: »After all those years with Get-Rich-Quick-Schemes, I’m finally gonna get rich with this scheme — and quick!« (sinngem.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Napster-Vergleich kam mir beim Lesen gestern auch sofort in den Sinn. Der Innovationsgedanke war au&#223;erdem sp&#228;testens dann gegessen, als es um diesen Punkt ging: »Wenn Sie das Abonnement nicht verl&#228;ngern, wird nat&#252;rlich auch der Musikzugang gesperrt.«</p>
<p>Da haben wir sie wieder, die alte Vorstellung vom geistigen Eigentum. Der Kunde hat allenfalls froh zu sein, die Musik &#252;berhaupt anh&#246;ren zu d&#252;rfen.</p>
<p>Und gleich darauf alles noch einmal formsch&#246;n verpackt: »Es w&#228;re <em>aber sogar vorstellbar</em>, dass die Kunden (&#8230;) auch einige Titel downloaden und damit besitzen.« (meine Hervorhebung)</p>
<p>Das ist ja nun wirklich revolution&#228;r. &#196;h.. nein, ist es nicht. Es ist der gleiche Bl&#246;dsinn wie bei all den vorangegangen Konzepten und man darf sich wahrhaftig fragen, wie jetzt auf einmal die Ums&#228;tze damit steigen sollen.</p>
<p>Das scheint doch eher wie eine Simpsons-Anspielung: »After all those years with Get-Rich-Quick-Schemes, I’m finally gonna get rich with this scheme — and quick!« (sinngem.)</p>
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