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	<title>Kommentare zu: Die Hilfstruppe der vierten Gewalt</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 10:52:24 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-hilfstruppe-der-vierten-gewalt/#comment-228357</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 10:12:40 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;cite&gt;Ein Video kann man nicht &#252;bersehen, "die gefilmte Aktion spricht f&#252;r sich selbst".&lt;/cite&gt;

So gut ich die Einmischung der B&#252;rger in derlei Prozesse und das Engagement finde, so problematisch sehe ich diese Aussage.

Was hier praktiziert wird, ist den Argumenten der Kontroll- und &#220;berwachungsbef&#252;rworter nicht un&#228;hnlich.
Die Videoaufzeichnung schrecke ab (hier: vor Manipulation) oder aber sei geeignet, Vorf&#228;lle zu dokumentieren.

Vor allem aber st&#246;&#223;t mir die vermeintliche Objektivit&#228;t des bewegten Bildes auf.

Inwiefern spricht dieses f&#252;r sich selbst? Ohne Erl&#228;uterungen und Einordnung, ohne Hintergrund und Zusatzinformation zeigt sich alles m&#246;gliche - da eben vieles auch &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; gezeigt wird.

Ich bin besorgt und &#252;berrascht, wie leichtgl&#228;ubig unsere "Bildschirmgesellschaft" immer noch gegen&#252;ber dem aufgezeichneten Bild ist - als ob dort irgendeine Wahrheit abgebildet w&#252;rde.

Insofern: Lob f&#252;r diese Aktion, aber bitte mit Selbstreflektion.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><cite>Ein Video kann man nicht &#252;bersehen, &#8220;die gefilmte Aktion spricht f&#252;r sich selbst&#8221;.</cite></p>
<p>So gut ich die Einmischung der B&#252;rger in derlei Prozesse und das Engagement finde, so problematisch sehe ich diese Aussage.</p>
<p>Was hier praktiziert wird, ist den Argumenten der Kontroll- und &#220;berwachungsbef&#252;rworter nicht un&#228;hnlich.<br />
Die Videoaufzeichnung schrecke ab (hier: vor Manipulation) oder aber sei geeignet, Vorf&#228;lle zu dokumentieren.</p>
<p>Vor allem aber st&#246;&#223;t mir die vermeintliche Objektivit&#228;t des bewegten Bildes auf.</p>
<p>Inwiefern spricht dieses f&#252;r sich selbst? Ohne Erl&#228;uterungen und Einordnung, ohne Hintergrund und Zusatzinformation zeigt sich alles m&#246;gliche - da eben vieles auch <strong>nicht</strong> gezeigt wird.</p>
<p>Ich bin besorgt und &#252;berrascht, wie leichtgl&#228;ubig unsere &#8220;Bildschirmgesellschaft&#8221; immer noch gegen&#252;ber dem aufgezeichneten Bild ist - als ob dort irgendeine Wahrheit abgebildet w&#252;rde.</p>
<p>Insofern: Lob f&#252;r diese Aktion, aber bitte mit Selbstreflektion.</p>
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