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	<title>Kommentare zu: Die ARD/ZDF-Onlinestudie 2008 ist da</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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		<title>Von: Studie: Junge Menschen sehen weniger fern&#8230; &#171; Internet und Politik</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-ardzdf-onlinestudie-2008-ist-da/#comment-264903</link>
		<dc:creator>Studie: Junge Menschen sehen weniger fern&#8230; &#171; Internet und Politik</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 00:08:37 +0000</pubDate>
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		<description>[...] einigen Blogs kursieren seit der Publikation am 1. August ein paar Spontankommentare (zB netzpolitik.org, basicthinking, onlinejournalismus.de), die meisten verweisen auf den gewohnt schnell, kompetent [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] einigen Blogs kursieren seit der Publikation am 1. August ein paar Spontankommentare (zB netzpolitik.org, basicthinking, onlinejournalismus.de), die meisten verweisen auf den gewohnt schnell, kompetent [...]</p>
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		<title>Von: hape</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-ardzdf-onlinestudie-2008-ist-da/#comment-264681</link>
		<dc:creator>hape</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 05:48:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ok, das ist ein Punkt, der aber nur einen Teil der Entwicklung erklären kann. Ganz schlüssig ist er allerdings nicht: Bei der Frage der täglichen TV-Nutzung ist nämlich der Anteil der Nicht-Onliner mit 89%, die täglich einschalten, wesentlich höher als bei den Onlinern mit 74% (Studie S. 371). Die Zahlen sind also insgesamt nicht eindeutig zu erklären, womit Panik-Kampagnen wie Jugendliche nutzen Internet mehr als TV fehl am Platze sind. Das ist aber einer der Aufhänger der Pressemitteilung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, das ist ein Punkt, der aber nur einen Teil der Entwicklung erklären kann. Ganz schlüssig ist er allerdings nicht: Bei der Frage der täglichen TV-Nutzung ist nämlich der Anteil der Nicht-Onliner mit 89%, die täglich einschalten, wesentlich höher als bei den Onlinern mit 74% (Studie S. 371). Die Zahlen sind also insgesamt nicht eindeutig zu erklären, womit Panik-Kampagnen wie Jugendliche nutzen Internet mehr als TV fehl am Platze sind. Das ist aber einer der Aufhänger der Pressemitteilung.</p>
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		<title>Von: fs</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-ardzdf-onlinestudie-2008-ist-da/#comment-264594</link>
		<dc:creator>fs</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 18:46:04 +0000</pubDate>
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		<description>@ hape

Obacht: Mit Sicherheit hat sich die Demographie der Online-Nutzer von 2002 bis heute noch geändert. Grob gesagt weg vom Early Adopter mit wenig Fernsehkonsum hin zu einem höheren Anteil aus den - ich sage mal - fernsehaffinen Gruppen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ hape</p>
<p>Obacht: Mit Sicherheit hat sich die Demographie der Online-Nutzer von 2002 bis heute noch geändert. Grob gesagt weg vom Early Adopter mit wenig Fernsehkonsum hin zu einem höheren Anteil aus den &#8211; ich sage mal &#8211; fernsehaffinen Gruppen.</p>
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		<title>Von: hape</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-ardzdf-onlinestudie-2008-ist-da/#comment-264582</link>
		<dc:creator>hape</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 17:10:59 +0000</pubDate>
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		<description>Wie jedes ist auch dieses Jahr interessant, was nicht in der Pressemitteilung steht. Da fehlt zum einen der Hinweis auf die Rundfunknutzung im Internet. Regelmäßig (d.h. mind. 1 pro Woche) nutzen nur 10% der Onliner Radio-Livestreams und 3% TV-Livestreams. Zum anderen hat der Schwerpunkt Video/TV dieser Onlinestudie eine überraschende Erkenntnis gebracht: Insgesamt stieg der TV-Konsum in Minuten pro Tag von 2002 bis 2008 von 219 auf 225 Minuten, bei den Onliner aber von 195 auf 248 Minuten(Media Perspektiven 7/08 S.342). Das Bild von der Jugend, die ins Netz abwandert und somit Gefahren für die Sender heraufbeschwört, würde dadurch empfindlich gestört. Also lässt man&#039;s draußen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jedes ist auch dieses Jahr interessant, was nicht in der Pressemitteilung steht. Da fehlt zum einen der Hinweis auf die Rundfunknutzung im Internet. Regelmäßig (d.h. mind. 1 pro Woche) nutzen nur 10% der Onliner Radio-Livestreams und 3% TV-Livestreams. Zum anderen hat der Schwerpunkt Video/TV dieser Onlinestudie eine überraschende Erkenntnis gebracht: Insgesamt stieg der TV-Konsum in Minuten pro Tag von 2002 bis 2008 von 219 auf 225 Minuten, bei den Onliner aber von 195 auf 248 Minuten(Media Perspektiven 7/08 S.342). Das Bild von der Jugend, die ins Netz abwandert und somit Gefahren für die Sender heraufbeschwört, würde dadurch empfindlich gestört. Also lässt man&#8217;s draußen.</p>
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		<title>Von: Hugo E. Martin</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-ardzdf-onlinestudie-2008-ist-da/#comment-264575</link>
		<dc:creator>Hugo E. Martin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 16:28:08 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht sollte man mit der &#039;die Messlatte der Internetentwicklung in Deutschland&#039; etwas vorsichtiger umgehen , insbesondere mit den Hochrechnungen aus 1.186 Onlinenutzer ab 14 Jahre für quantitative Aussagen: 

Ein wenig erklärungsbedürftig z.B. ist warum in dieser Befragung die Nutzungsdauer bei Frauen innerhalb eines Jahres extrem zugelegt hat und zwar um 34, 3 % (von 102 auf 137 Minuten) und bei Männern fast ebenso extrem abgenommen hat und zwar um 24,1 % (von 133 auf 101 Minuten), während die Altersaufteilung derm Trend folgt ... auch die Web 2.0 Zahlen e.g. Blogs 2008

0 % tägliche Nutzer/Nutzung von Weblogs
2 % wöchentliche Nutzung
2 % monatliche
2 % seltener

d.h. die regelmäßige (zumind. wöchentliche) Nutzung von Blogs reduziert sich von (2007) 3% auf (2008) 2% und die gelegentliche Nutzung von Blogs halbiert sich beinahe von (2007) 11% auf (2008) 6%.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sollte man mit der &#8216;die Messlatte der Internetentwicklung in Deutschland&#8217; etwas vorsichtiger umgehen , insbesondere mit den Hochrechnungen aus 1.186 Onlinenutzer ab 14 Jahre für quantitative Aussagen: </p>
<p>Ein wenig erklärungsbedürftig z.B. ist warum in dieser Befragung die Nutzungsdauer bei Frauen innerhalb eines Jahres extrem zugelegt hat und zwar um 34, 3 % (von 102 auf 137 Minuten) und bei Männern fast ebenso extrem abgenommen hat und zwar um 24,1 % (von 133 auf 101 Minuten), während die Altersaufteilung derm Trend folgt &#8230; auch die Web 2.0 Zahlen e.g. Blogs 2008</p>
<p>0 % tägliche Nutzer/Nutzung von Weblogs<br />
2 % wöchentliche Nutzung<br />
2 % monatliche<br />
2 % seltener</p>
<p>d.h. die regelmäßige (zumind. wöchentliche) Nutzung von Blogs reduziert sich von (2007) 3% auf (2008) 2% und die gelegentliche Nutzung von Blogs halbiert sich beinahe von (2007) 11% auf (2008) 6%.</p>
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