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	<title>Kommentare zu: Deutschlandfunk: Die Kinder des Großen Bruders</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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		<title>Von: Westaflex Markenwelt Lufttechnik Schallschutz Filtration &#187; Blog Archiv &#187; Alles kann gegen Sie verwendet werden</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/deutschlandfunk-die-kinder-des-grossen-bruders/#comment-159381</link>
		<dc:creator>Westaflex Markenwelt Lufttechnik Schallschutz Filtration &#187; Blog Archiv &#187; Alles kann gegen Sie verwendet werden</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 09:43:56 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Personen mit den neuen pers&#246;nlcihen Daten Dritter machen, gibt der Datenkraken-Preis. Da war die Volksz&#228;hlung â€žPeanutsâ€œ dagegen. Dabei wird es gerade wegen der polizeilichen Totalerfassung der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Personen mit den neuen pers&#246;nlcihen Daten Dritter machen, gibt der Datenkraken-Preis. Da war die Volksz&#228;hlung â€žPeanutsâ€œ dagegen. Dabei wird es gerade wegen der polizeilichen Totalerfassung der [...]</p>
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		<title>Von: ninjaturkey</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/deutschlandfunk-die-kinder-des-grossen-bruders/#comment-158940</link>
		<dc:creator>ninjaturkey</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 09:01:19 +0000</pubDate>
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		<description>Vor 24 Jahren wurden die mehrseitigen Formulare noch mehr oder weniger zeitaufwändig von Hand ausgefüllt. Da sah man seine Daten, und hatte eine konkrete Vorstellung davon, wer sie bekam (die &quot;große, mächtige&quot; Regierung eben). Der Nutzen der ganzen Aktion war eher abstrakt.
Heute werden uns die Daten bei Verträgen, Registrierungen, Bestellungen, dem einen oder anderen Behördengang, etc. in kleinen Häppchen und mit einem immer erkennbaren &quot;Gegenwert&quot; aus der Nase gezogen. Die allermeisten Menschen gehen davon aus, dass ihre Daten zumindest im Umfeld des anfragenden Geschäftsbereichs bleiben. Der dahinter liegende Handel mit persönlichen Daten ist zwar diffus bekannt, wird aber allenfalls mit ein paar zusätzlichen Werbezettelchen oder der einen oder anderen Spam-Mail in Verbindung gebracht. Kritisches Hinterfragen bei Abfrage privater Daten findet fast nie statt (&quot;ist ja klar dass man was angeben muss um was zu bekommen&quot;), Schutzmechanismen wie PGP, Tor, etc. sind dagegen (z.T. auch mir) zu komlipiziert und auch unverständlich. Versuch mal bitte jemand Vater, Onkel, Mutter, Tante, Neffen, Kumpels, Nintendo- und Handy-Kids das Prinzip privater und öffentlicher Schlüssel zu erklären, und wie man sowas in seinem Betriebssystem einfach und elegant installiert. Aber so, dass sie´s auch tun. Viel Glück beim Versuch.
Nein, hier müssen die Bürgerverbände, die Blogs, der CCC, (Netzpolitik), viel mehr Druck machen. Dann bekommen vielleicht auch die Medien mal den Hintern hoch, und unterstützen den Meinungsbildungsprozess mit ein paar kritischen Filmchen außerhalb von Arte (gern auch mal in den Tagesthemen, aber spätestens seit Tom Burow ist dort ein seltsam muffiges Mittelmaß eingekehrt). Dann bestünde eventuell die Chance, dass der eine oder andere Hersteller von Sicherheitstools auch mal ein wenig auf die Usability für die große Zahl der Durchschnittsuser schaut, oder die eine oder andere brauchbare Funktion in einem Betriebssystem integriert.
Auf die Politik brauchen wir übrigens nicht zu warten. Dass dort kein Interesse an unserer Privatheit besteht, dürfte wohl auch der bildungsfernsten Schicht klar geworden sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 24 Jahren wurden die mehrseitigen Formulare noch mehr oder weniger zeitaufwändig von Hand ausgefüllt. Da sah man seine Daten, und hatte eine konkrete Vorstellung davon, wer sie bekam (die &#8220;große, mächtige&#8221; Regierung eben). Der Nutzen der ganzen Aktion war eher abstrakt.<br />
Heute werden uns die Daten bei Verträgen, Registrierungen, Bestellungen, dem einen oder anderen Behördengang, etc. in kleinen Häppchen und mit einem immer erkennbaren &#8220;Gegenwert&#8221; aus der Nase gezogen. Die allermeisten Menschen gehen davon aus, dass ihre Daten zumindest im Umfeld des anfragenden Geschäftsbereichs bleiben. Der dahinter liegende Handel mit persönlichen Daten ist zwar diffus bekannt, wird aber allenfalls mit ein paar zusätzlichen Werbezettelchen oder der einen oder anderen Spam-Mail in Verbindung gebracht. Kritisches Hinterfragen bei Abfrage privater Daten findet fast nie statt (&#8220;ist ja klar dass man was angeben muss um was zu bekommen&#8221;), Schutzmechanismen wie PGP, Tor, etc. sind dagegen (z.T. auch mir) zu komlipiziert und auch unverständlich. Versuch mal bitte jemand Vater, Onkel, Mutter, Tante, Neffen, Kumpels, Nintendo- und Handy-Kids das Prinzip privater und öffentlicher Schlüssel zu erklären, und wie man sowas in seinem Betriebssystem einfach und elegant installiert. Aber so, dass sie´s auch tun. Viel Glück beim Versuch.<br />
Nein, hier müssen die Bürgerverbände, die Blogs, der CCC, (Netzpolitik), viel mehr Druck machen. Dann bekommen vielleicht auch die Medien mal den Hintern hoch, und unterstützen den Meinungsbildungsprozess mit ein paar kritischen Filmchen außerhalb von Arte (gern auch mal in den Tagesthemen, aber spätestens seit Tom Burow ist dort ein seltsam muffiges Mittelmaß eingekehrt). Dann bestünde eventuell die Chance, dass der eine oder andere Hersteller von Sicherheitstools auch mal ein wenig auf die Usability für die große Zahl der Durchschnittsuser schaut, oder die eine oder andere brauchbare Funktion in einem Betriebssystem integriert.<br />
Auf die Politik brauchen wir übrigens nicht zu warten. Dass dort kein Interesse an unserer Privatheit besteht, dürfte wohl auch der bildungsfernsten Schicht klar geworden sein.</p>
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