Der Blick ins Netz aufs Wir: Organisationsidentität und Weblogs

Die Abschlussarbeit von Thomas Praus “Zum Beitrag von Weblogs zur Konstitution von Organisationsidentität” (PDF) ist jetzt auch als gedrucktes Buch erschienen: “Der Blick ins Netz aufs Wir: Organisationsidentität und Weblogs“. Das kann man für 50 Euro kaufen. Alternativ steht der Inhalt auch unter einer Creative Commons Lizenz online zum kostenfreien Reinschauen

In der Arbeit gehe ich auf drei verschiedene Ansätze zur Definition von Organisationsidentität ein, einem marketingorientierten, einem sozialpsychologioschen und einem systemtheoretischen. Tatsächlich war der Teil, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Ansätze herauszuarbeiten, einer der spannendsten der Arbeit. Im zweiten Teil werden wissenschaftliche Ansätze zu Praktiken der Weblognutzung herausgearbeitet, die schließlich mit den eingangs eingeführten Theorien in einen Zusammenhang gebracht werden. Garniert wird diese Zusammenführung mit einer Reihe von Beispielen, die zeigen, wie Weblogs Organisationsidentität fassbar machen, abbilden und auch beeinflussen können.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Blogs, Deutschland, Digitalkultur und getagged , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

4 Kommentare

  1. Erstellt am 16. Juni 2008 um 18:50 | Permanent-Link

    Vielen Dank für den Hinweis! Im entsprechenden Blogbeitrag kann gerne über das doch recht komplexe Thema diskutiert werden, das mir immer viel Gehirnarbeit abverlangt, aber auch immer sehr viel Spaß im Diskurs mit anderen gegeben hat.

  2. John
    Erstellt am 17. Juni 2008 um 09:57 | Permanent-Link

    Der Verlag VDM presst sowieso alles, was mehr als eine Seite Text enthält und an einer Uni entstanden ist, in Buchform. Dank Print-on-Demand im Long Tail entstehen dem Verlag dabei nahezu keine Kosten, weshalb es ihnen auch egal ist, welche Qualität der Inhalt hat.

    Ich habe dort schon “veröffentlichte” Diplomarbeiten gesehen, die inhaltlich nachweislich sehr schwach waren und sogar inklusive der Rechtschreibfehler der Orginalarbeit 1:1 abgedruckt wurden.

    Das Prädikat “Buchveröffentlichung” ist heutzutage folglich nichts mehr wert, insbesondere wenn es von diesem Verlag stammt.

  3. Erstellt am 20. September 2008 um 18:44 | Permanent-Link

    Lieber John, das mag schon sein, in diesem Fall würde ich dich allerdings bitten, einen Blick auf den tatsächlichen Inhalt des Buches zu werfen. Danach können wir gerne über die wissenschaftliche Qualität diskutieren.

  4. Richard Wergener
    Erstellt am 23. September 2008 um 12:54 | Permanent-Link

    Das Problem mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen in sog. renommierten Verlagen ist, dass diese sehr viel Geld von den Autoren verlangen. 1000 EUR hat ein Bekannter dem Verlag für Sozialwissenschaften bezahlt, damit diese sein Buch veröffentlichen. Korrektur gelesen hat es dort aber auch niemand. Wissenschaftliche Qualität kommt so auch nicht zustande.

    Man muss sich tatsächlich mit dem entsprechenden Werk beschäftigen, um seine Qualität beurteilen zu können, der Verweis auf einen Verlag reicht nicht aus. Gut, dass viele Werke schon frei im Netz zu bekommen sind und wer sich mit der Materie auskennt, wird schnell beurteilen können ob ein Text etwas taugt.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Anzeige
Die von uns verfassten Inhalte stehen unter der Lizenz CC BY-NC-SA.
Netzpolitik.org nutzt Wordpress. Das Design ist ein Thematic-Kind von Linus Neumann.